Edith meint: Wo haben wir denn diese alte Geschichte schon wieder ausgegraben ? ^^ fast 3 Jahre her. Hejre.
Tralgas, on 03 July 2007 - 14:07, said:
die bauern sind ja in real auch nicht die ärmsten

ja dafür das die meisten Bauern (ich nenne sie lieber Land- bzw Viehwirt) vorallem wenn sie Vieh haben weil man alleine nur mit Futtermittelanbau eben nicht mehr so gut über die Runden kommt, auch 365 Tage im Jahr arbeiten müssen, nie Urlaub haben (es sei denn sie sind in soner Genossenschaft, dann geht das zumindest mal übern Wochenende bzw wenn man mal definitiv ins Krankenhaus muss) , kaum von Hof runter kommen weil es immer iwo was zu tun gibt, selten einen Lebenspartner finden der nicht in dem Handwerk aufgewachsen ist (Bauer sucht Frau), meistens alles alleine machen müssen dafür sind die wirklich reich.
wenn du es realistisch haben willst kann ich das iwo verstehn aber dann plane auch bitte ein das du mehr als 8 Stunden am Tag auf deinem instanzierten Feld stehst, deine Unkosten höher werden denn wie du schon bemerkt hast ist das anbauen von Pflanzen nicht ganz realistisch in hdro, was ist mit düngen, Pflege, Schädlingsbekämpfung, Trocknung, sich nach dem Wetter richten müssen um zu ernten, wenn man Pech hat versaut ein Regen/Frost/Hagel/Sturm/wenig Sonnentage zur falschen Zeit einem die ganze Ernte bzw drückt den Verkaufspreis enorm. Was hab ich vergessen ? Achja genau, Spielzeit. Richte dich darauf ein das du im Sommer jeden Tag spielen musst, gerne viele Stunden am Tag und zu nix anderem mehr kommst als abends tot ins Bett zu fallen nur um um 4 Uhr wieder aufzustehn weil das Vieh versorgt werden möchte. Im Winter haste dagegen etwas viel Freizeit und darfst deinen Helden wieder spielen.
Wie damals im "Mittelalter". Entweder Bauer oder Krieger oder aber ein dynamisches Questsystem. Du bearbeitest brav deinen Hof, plötzlich kommt ein Kurier deines Herrn mit der Aufforderung (Quest der du nachkommen musst) ihn im Krieg gegen sonstwen zu unterstützen. Also musst du deinen Hof zurück lassen, deine Ernte wird nicht eingeholt und verfault auf dem Feld, dein Vieh kannst du evtl noch schnell verkaufen, natürlich wirste übers Ohr gehauen weil alle wissen das du es verkaufen musst. Kommst du dem Ruf deines Herrn nicht nach wirste halt geholt oder gleich als Vogelfutter am nächsten Baum aufgeknüpft. So stell ich mir richtige Land-/Viehwirtschaft in einem Rollenspiel vor welches nicht grade in unserer Zeit spielt. Mit dem Verdienst in der Armee kommst du grade so über die Runden und wenn der Krieg nach vielen Jahren zuende geht kommst du wieder auf deinen Hof und es ist total verwahrlost. Sofern da nicht schon ein anderer drin wohnt.
Edith nochmal.
Hab mir grade das ein oder andere genauer durchgelesen. Crafting in Spielen ist aus meiner Sicht eher bescheiden umgesetzt worden. Das meiste von dem Zeugs was du herstellen kannst taugt doch höchstens für Twinks. Selbst in Aionm, was ich grade spiele, weiß ich nicht warum ich dort craften soll, nur um meine Kinah loszuwerden oder um viel Zeit zu verschwenden ? Wenn ich 50 bin will ich mein Miraju/Fenris Set haben oder ich spare mir APs zusammen für die PvP-Teile aber das was man selber herstellen kann taugt doch am Ende nix mehr. Bis 45 oder so ist alles prima aber mit 50 ? Bis 30 kann man gut in drops rumrennen und braucht kein Handwerk, natürlich sind einem edle Handwerkertwinks in ihren blauen kritischen Level 25 Handwerksitems überlegen aber man levelt nicht grade langsam in Aion. Nicht in dem Levelbereich. Mit 43 rennen die meisten dich mit dieser NepetaWaffe rum. Wenn man 5 Level 30er baut wie ich braucht man sich zwischen 30 und 40+ keine Sorgen mehr um Rüstung zu machen, Waffen ebenso nicht. Klar die Waffe kostet Zeit und ne Million Kinah aber das ist billiger als sein Handwerk zu meistern.
Also bis 30 drops, ab 30 Daeva Set, ab iwo um die 40 dieses Shulack-Piraten Set bzw es gibt ja zwei das blaue und das goldene, danach sparen auf die Level 50 PVP Items und zeitgleich schonmal am Miraju/Fenris Set verzweifeln und dort seine Millionen von Kinah verballern weils zum verrecken nicht kritisch wird. ^^ wofür brauche ich denn dann Waffen- oder Rüstungsschmiede bzw Schneider ? Die einzigen Berufe die sich für mich lohnenswert machen sind Gebrauchsartikel. Tränke und Bufffood. In Warhammer wohl noch Talismane, in WoW Edelsteinschleifern und wer das Maximum haben will lernt in WoW mit dem Main doch ehh nur Edelsteinschleifen und Verzauberungskunst. Die meisten Spieler die ich kenne wollen doch nur am Ende ihre Sets tragen zumindest mal 4/5 Teilen auch wenn die Sets nicht unbedingt die besten Items darstellen.
Ultima Online wurde angesprochen. Das fand ich erstklassig. Items waren nicht wenn sie nicht total seltene drops waren eher das Mittel zum Zweck. Klar gab es da richtig gute Waffen aber deren Bezeichnungen bekomme ich nicht mehr auf die Reihe. Immer wenn man sowas mal gefunden hat stellte der drop fast ein Problem dar denn man wusste das wenn man es benutzt, nutzt es sich ab, ok man konnte er reparieren lassen aber iwann würde es sich trotzdem auflösen. Tut weh so ein Silver Kantana of Vanquishing zu verlieren ^^. Zumal es den Besitzer gewechselt hat wenn man umgenietet wurde, das tut dann richtig weh, hehe. In UO konnte es sein das man ne Truhe hatte mit 100x der identischen Rüstungsteilen weil man sie manchmal echt zuschnell verlieren konnte. Das war Massenware, nicht selten wurden sie garnicht erst gelootet, erst später konnte man, meine ich aus Rüstungen wieder Barren schmelzen das war dann was anderes. Der Sammelwahn wie er heutzutage Spielen wie WoW nachgesagt wird gab es aber damals schon. Es gab Spielerstädte da laggte es wie die Hölle weil in den Häusern die Kisten bis an die Decke gestapelt wurden um diese dann mit Tonnen von Items zu füllen die man überall man gefunden oder erbeutet hatte. Das führte dann auch dazu das alles mögliche versucht wurde um diesem Lag entgegen zu treten und für zukunftige Spiele war es das Zeichen das man Spielern nie wieder erlauben darf "fast" ohne Grenzen Items zu horten.
Dieser Beitrag wurde von Mayestic bearbeitet: 02 May 2010 - 20:05