Ennia, on 15 März 2010 - 15:03, said:
@Vadarassar: Auto-Backup kann das Dlink auch und verbraucht zudem noch viel weniger Strom, als so ein Homeserver.
Das mit der bescheidenen Datendurchsatzrate wusste ich nicht.
die Funktionalitäten kannst natürlich nicht vergleichen, aber Caps hat ja auch nur gaaaanz wenige Voraussetzungen angegeben. Ein alter Rechner kann für sawas auch verwendet werden. Mit einer speziellen Linux Distri drauf, ist so ein Server unschlagbar.
naja, "viel" Strom futtert mein Home Server auch nicht. Sind mit drei Festplatten (2x Caviar Green 1,5TB) grad mal ca. 24-25 Watt unter Vollast - Atom machts möglich
einen Windows Home Server wie den von Fujitsu bekommst du, ähnlich wie ein NAS-Gehäuse, als komplettes Gerät. Da ist dann jene Windows Home Server-Software drauf (eine abgespeckte Version des Windows Server 2003 mit jeder Menge Zusatzfeatures).
Windows Home Server beherrscht zwar kein Raid, dafür aber eine sehr intelligente und weitaus effizientere Methode: Du kannst einzelne Daten und sogar komplette Ordner markieren und festlegen, dass du diese redundant abgelegt haben willst. In dem Fall speichert der Server die Daten mehrfach auf den vorhandenen Festplatte. Und das Erweitern des Festplattenplatzes geht sogar noch einfacher: Server runterfahren, Platte reinstecken, Server hochfahren, Server sagen er soll die neue Platte mitbenutzen, fertig.
Aktuell gesehen: Der WHS von Fujitsu liegt mit einer 1TB-Platte aktuell bei um die 250 Euro. Erweitern jedoch kannst du ihn, je nach Modell, fast beliebig.
und nochwas an den von mir Zitierten: Du meckerst nen aktuellen WHS wg. Stromverbrauch an, kommst dann aber als Argument mit einem "alten" Rechner (möglichst noch mit einem Heiz-Netzteil jenseits eines Wirkungsgrades von 60% - aber abwärts!), auf dem Linux noch gute Dienste leisten würde. Stimmt, würde er, wenn man denn ein Linux findet, dass drauf problemlos läuft (allein dafür die richtige Distro zu finden, ist eine Wissenschaft für sich. KDE und Gnome, quasi überall dabei, werden sich ob der alten Hardware so zäh anfühlen wie Vista auf einem Netbook mit nur 512MB Ram) und sich schließlich noch so gut damit auskennen, dass er auch die nötigen Dinge damit umsetzen kann (alles andere als trivial). Gerade diesbezüglich nimmt einen WHS richtiggehend an die Hand und richtet die Services fast automatisch ein.