wisst ihr, ich halte jetzt ausführliche soziologische infos zurück, aber:
es ist nicht so, dass "kostenlos" eine menge leute hinzu geholt hat, die dumm und hohl und respektlos ist.
sondern die struktur des spiels, wie sie spieler zusammen bringt, wie diese miteinander interagieren usw. ist es, die die qualität des miteinanders ausmacht. Nur ein Beispiel: In einem Raid kommt es viel seltener vor, dass ein dummer flame-krieg stattfindet in dem sich leute mit idiotie bewerfen - verglichen mit öffentlichen kanälen.
Das liegt einerseits an imaginierten Gesellschaften und auch daran, dass man kooperieren und zusammenhalten muss, dass man einen raid nicht so mühelos ersetzen kann. Einen öffentlichen kanal kann man einfach verlassen.
F2P mag durchaus mehr spieler reingebracht haben, die sich nicht gebunden fühlen, die nicht das gefühl haben, dass sie "einen ruf zu verlieren" haben, die sich nicht als teil der imaginierten Gesellschaft zählen. Es läge am spiel und den spielern, diesen effekt herzustellen. Das Zahlungsmodell ist ein aspekt, der darauf einfluss haben kann.