Night falls, on 13.02.2009, 15:03, said:
Bist du Kreationist und glaubst an ein junges Universum, oder wie ist dein Standpunkt?
Da für mich mein Glaube sehr persönlich ist versuche ich unabhängig davon an Diskussionen wie dieser glaubensunabhängig teilzunehmen und verschiedene Standpunkte zu vertreten, um eine interessante Diskussionsgrundlage schaffen zu können, bei der ich sowie mein Gegenüber sich selbst und seine persönliche Einstellung hinterfragen kann, wodurch man oftmals mehr über sich selbst lernt als man zuerst dachte. Insofern spielt mein persönlicher Glaube hierbei keine Rolle. Dass meine Aussagen der Diskussion betreffend hierbei von meinem persönlichen Glauben geprägt sind kann ich zwar nicht verhinder, versuche diesen Einfluss darauf jedoch möglichst zu verringern. Ich höre mir auch gerne neue Theorien an von denen ich bisher noch nichts wusste. Den Agnostizismus kannte ich beispielsweise vor diesem Thread noch nicht und diese Betrachtensweise finde ich äusserst interessant und faszinierend.
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Mal davon abgesehen - mittlerweile ist es möglich die Entwicklung des Universums bis wenige Sekunden nach dem Urknall zu verfolgen. Die Theorie hat viele Punkte die sie stützen, und die unstrittig sind (mal von einigen Hardlinern wie Kreationisten abgesehen) der Glaube ist aber eben wie der Name schon sagt, reine Glaubenssache. So einfach vergleichen kann man die beiden Dinge also nicht.
Wie häufig wurde etwas wissenschaftlich bewiesen und später wiederlegt? Manchmal vergingen wenige Jahre, manchmal Jahrzehnte oder noch länger. Daher wage ich es nicht zu behaupten, der Mensch könne die Entwicklung des Universums wirklich bis zum Urknall zurückverfolgen und ich wage es erst recht nicht zu behaupten, es hätte überhaupt jemals einen Urknall gegeben, zumindest in der geläufigen Definition des Urknalles. Dass es einen dem Urknall ähnlichen Zustand gegeben haben kann dem widerspreche ich allerdings durchaus nicht.
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Konflikte zwischen Christen und Wissenschaftsanhängern gehören ins Mittelalter und nicht in die Neuzeit, und es erschreckt mich, wie viele junge Menschen (allein in diesem Forum) offensichtlich immernoch an Schmarrn wie - Gott hat die Erde vor X Jahren erschaffen - glauben.
Was spricht denn dagegen, an eine Erschaffung durch ein Höheres Wesen zu glauben? Natürlich wage ich es auch zu bezweifeln, falls das tatsächlich passiert sein sollte, dass dies wie heute oftmals gesagt wird in einer Woche geschehen sein soll. Was wäre zB wenn die Schaffung der Erde, unseres Sonnensystems und unseres Universums an sich sogar immernoch im Gang ist? Was sind schon 7 Tage für ein Wesen das schon immer existiert hat und immer existieren wird? Vielleicht bastelt ja jetzt grad jemand oder besser etwas an Dir rum
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Vielmehr geht es hierbei um den Konflikt zwischen Atheisten und Gläubigen, der wohl nie zu einem Ende kommen wird.
Wohin käme der Mensch nur wenn er sich seine Probleme nicht selbst schaffen würde?
_Raziel_, on 13.02.2009, 15:51, said:
Nunja, da jede Religion eine These für das Leben nach dem Tod aufführt, werden wir erst erfahren, ob es einen Gott gibt, wenn wir tot sind und eben jenes Leben nach dem Tod vor uns liegt.
Ich persönlich bin römisch-katholisch und glaube auch an Gott, bzw. an ein höheres Wesen. Nur mögen tu ich es nicht besonders.
Womöglich wirst Du selbst nach Deinem Tod nur erfahren dass es ein Leben nach dem Tod gibt, ob es aber einen Gott gibt nicht unbedingt.
Aber warum glaubst Du an Gott aber magst es nicht daran zu glauben? Oder glaubst Du daran aber magst ihn nicht?