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Buffed TESO-Test & abschließende Wertung ... fragwürdig.


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66 Antworten zu diesem Thema

#1 Nexarius

Nexarius

    Ich bin die Gnade ...

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Geschrieben: 19 June 2014 - 11:58

Bei mir ist vor einigen Tagen die neue buffed-Ausgabe ins Haus geflattert ( seit Jahren Abonnent und das wird sich auch nicht ändern! ) und voller Neugier hab ich mir dann den ESO-Test durchgelesen und die finale Wertung sehen wollen... und was ich da sah, fand ich doch schon erstaunlich.

Der Test - sorry, aber genau so kommt es mir vor - ist ein Plädoyer für Zenimax und ESO, aber sicher kein objektives Statement hinsichtlich des Spieles, so wie ein Test es sein sollte.


Anstatt, dass man auf die Probleme und Kritiken eingeht, wird eine Seite lang diskutiert, dass die Erwartungshaltung der Spieler das Problem ist und dass Entwickler keinem "alten" MMORPG das Wasser reichen können ( im Kern habt ihr recht und ich stimme euch zu, ESO bietet an Content bzw. Variation seit Jahren aber das lausigste Ergebnis überhaupt ) - falsch, liebe buffed-Redaktion. Man siehe WildStar. Das Spiel erscheint mit einer derartigen Fülle an Content, dass es für ein Release-Produkt sehr gut mit "alten Hasen" und deren betagtem Content mithalten kann - ja, dem von EQ2 & WoW auch. WildStar erscheint wahrscheinlich mit 10 Mal mehr Endcontent als ESO, dazu Anfang Juli der erste Content-Patch mit neuer Zone... also sorry, aber dieses seitenlange "in Schutz nehmen" von ESO ist einfach sehr subjektiv getrieben.


Weiter geht es dann mit der Aussage, dass man ja 200-300 Stunden Spielspaß hat, bis man Stufe 50 VR10/12 in ESO erreicht hat. Liebes buffed-Team, habt ihr euch denn mal die Foren, YouTube-Channels etc. angeschaut? Die "laute" Mehrheit hat ab Stufe 50 definitiv keinen Spiel"spaß" mehr, denn das Veteranen-Grinding ist zäh, unmotivierend, langweilig und mehr als dürftig umgesetzt. Darauf geht ihr kein Stück in eurem Test ein, obwohl das einer der Hauptkritikpunkte an ESO ist.


Dann weiter noch, zu Kargstein wird kaum etwas gesagt. Man hat zwar das doppelseitige Entwickler-Interview, dass die Aussage dort aber auch nur hohle Phrasen sind, wird nirgends erwähnt. Zenimax wollte anspruchsvollen Content liefern, "Old-School-Raider" bedienen und kam dann mit Kargstein und den Prüfungen, die man selbst als Casual in der ersten Woche abwickeln konnte. Kargstein clear, Ende der Geschichte. Darauf geht ihr nicht ein.


Direkt im Eingangssatz wird auf die "klägliche Wertung" von 72 Punkten eingegangen - kläglich ja, aber verdient. Da erscheinen eure 84 Punkte doch sehr weit aus der Luft gegriffen. Man kann sicher ein Auge zudrücken, aber das Spiel ist sicher nicht im 80er Wertungsbereich anzusiedeln, dafür sind Kritikpunkte und Schwachstellen zu groß, zu überwiegend. Hätte man ESO eine Single-Player-Wertung von 84 gegeben dann wäre es "okay". Als MMORPG aber sicher nicht und das erkannte auch die internationale Presse ( die nationale Presse ist dahingehend meist erstaunlich kulant, was ich nicht verstehe ).


Grundsätzlich lese ich eure Tests gerne, mit diesem hier stimme ich aber nicht überein. Ich bin sehr gespannt, wie ihr Wildstar bewertet - auf der ESO-Wertungsskala müsste das dann mindestens eine 90, eher noch eine 91, 92 oder 93 sein. Die Unterschiede ( erkennt auch die internationale Presse ) sind doch schon gravierend. WildStar mag Schwächen haben, das Leveln mag nicht so eine schöne Fassade haben wie das bei ESO, man hat nicht das ES-Universum, aber man hat unglaublich viel Content in unglaublich vielen Bereichen. Man hat eine tiefgründige Charakterentwicklung und ganz wichtig, kompetente Entwickler, die sich das PR-Gewäsch sparen und lieber auf die "Wahrheit" setzen. Ich will hier nicht den WildStar-Fanboy raushängen lassen, aber rein objektiv betrachtet liegen zwischen den Spielen, die fast zeitgleich erscheinen, "MMO-spielerisch" Welten. Und ich hoffe sehr, dass ihr das bei eurem dann hoffentlich objektiven Test auch erkennt.


Nichts für Ungut Olli, aber dein ESO-Test ist - wie oben bereits erwähnt - mehr Plädoyer, Verteidigung und "Schöngerede" für ESO, als die momentane Realität des Spiels und der dortigen Community. ESO mag viele Leute haben, die es mögen, toll finden. Es hat aber deutlich mehr Spieler, die herbe enttäuscht wurden - nein, nicht der Erwartungshaltung wegen, sondern weil Zenimax einfach nur durchschnittliche Arbeit geleistet hat, in 6 Jahren und mit wahrscheinlich einigen hundert Millionen Dollar.


So, wie seht ihr anderen das? "Objektiv" betrachtet! Denn ich habe versucht, objektiv zu sein. Ich hab ESO bis auf VR12 und Kargstein "durchgespielt" und bin jetzt bei WildStar am Zocken. Und die Unterschiede erkennt man ganz deutlich.

Bearbeitet von Nexarius, 19 June 2014 - 11:58,

  • 0

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#2 kaepteniglo

kaepteniglo

    Labertasche

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Geschrieben: 19 June 2014 - 12:08

Jeder Test ist subjektiv. Der Artikel wurde sicherlich auch schon vor dem Erscheinen des Kargstein-Updates auf den Servern geschrieben.

Wildstar hat eine Wertungstendenz von 80-90, genau diese Tendenz hatte TESO auch im ersten Test.
  • 2

#3 zyx4321

zyx4321

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Geschrieben: 19 June 2014 - 16:36

@nexarius

Ich muss dir zum grossen teil recht geben. V1-V12 ist Mist. Ich spiele noch weiter weil mir das PVP viel Spass bereitet. Und ein Wort zum AH - einen größeren Mist
hab ich noch nicht gesehen. Da passiert ja nichts. Ich bin in 2 Handelsgilden mit 500 Mitlgiedern. Es wird immer weniger was da gehandelt wird.
Meine Frau ist schon nach Wildstar gewechselt und fragt warum ich nicht auch wechsel. Wie gesagt das PVP Konzept hält mich noch dabei.
Aber insgesamt hat man aus dem SWTOR Desaster nicht wirklich gelernt bzw. die richtigen Schlüsse gezogen.
Meine Wertung wäre für das LVLn bis 50 und das PVP ne gute 82. Danach eher in den unteren 70er.
Aber wie schon gesagt ist jede Meinung subjektiv.
  • 0

#4 hockomat

hockomat

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Geschrieben: 19 June 2014 - 17:17

Schön geschrieben Nexarius kann mich dem anschließen.

Wildstar hat eine Wertungstendenz von 80-90, genau diese Tendenz hatte TESO auch im ersten Test.




Womit wird denn bei Teso so eine Wertung gerechtfertigt außer in der QuestPhase vielleicht denn das Endgame ist mehr als dürftig.
Und ich sage es gern noch mal Mmos leben nun mal vom Endgame da helfen auch nicht die 5 Leute die hier bei Buffed so vehement darauf pochen das Eso ja so anders ist und kein Endgame braucht weil ja das Questen im Vordergrund steht (was in meinen Augen einfach Schwachsinn ist irgendwann hat jeder die schnauze voll vom LvL´n und will nicht noch nen xten Twink Spielen spätestens ab den V Rängen wird bei vielen wohl nach dem 2 Char die Luft raus sein )
Es ist immer noch ein Abo Mmo und kein F2P und da will der Großteil der Spieler auch bedient werden mit vernünftigen Content und nicht nur mit immer neuen Questreihen und SP Content (ja Kargstein aber das ist nun mal mehr als dürftig und auch nicht herausfordernd) .
Lest mal bitte das Offizielle Teso Forum da wird einem schnell klar wie Unzufrieden doch eher der große Teil der Spieler Gemeinschaft ist und man kann nur hoffen das Zenimax das noch hin bekommt und eine Gradwendung vor nimmt was ihre Teso Politik angeht ansonsten sehe ich eher schwarz für das Spiel zumal man von immer mehr Leuten hört das der Server doch deutlich leerer geworden ist.
  • 0

#5 Nexarius

Nexarius

    Ich bin die Gnade ...

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Geschrieben: 19 June 2014 - 17:27

Jeder Test ist subjektiv. Der Artikel wurde sicherlich auch schon vor dem Erscheinen des Kargstein-Updates auf den Servern geschrieben.

Wildstar hat eine Wertungstendenz von 80-90, genau diese Tendenz hatte TESO auch im ersten Test.


Professionell gesehen ist die Aussage natürlich "Quatsch". Jeder Test, der mehr subjektiv als neutral ist, ist kein Test mehr, sondern Werbung oder Rufmord, je nachdem. Natürlich hat jeder Test eine persönliche Färbung, das sollte aber im Rahmen bleiben.

Mir ist es nur eben aufgefallen, weil ich momentan eine PR-Vorlesung habe und der Test sich eben mehr wie "PR" liest, als Test und ich das schade finde, weil ich die buffed-Tests immer für ziemlich gut hielt.

Ich weiß welche Tendenz ESO hatte, diese Tendenz war aber von Anfang April - da sah es ja noch ziemlich anders aus, das Spiel war neu, man war euphorisch. Die Tendenz hätte aber spätestens dann eigentlich sinken müssen, weil das Spiel eben ein Strohfeuer ist. Lodert kurzlebig stark auf und raucht dann ab.

Aus diesem Grund wollte ich das einfach mal ansprechen, weil ich den Test für Stand Juni 2014 einfach nicht richtig halte. Den Test hätte man 1A Mitte April verwenden können, jetzt aber nicht mehr. Viele Punkte sind einfach ungeklärt bzw. strittig. Im Wertungskasten wird von über 350 Stunden Spielspaß gesprochen, das habe ich im Eingangspost ja bereits erwähnt - von Spaß ist da bei den meisten halt keine Rede.

Dass der Artikel bereits Ende Mai geschrieben worden sein soll und in den darauffolgenden Wochen ( ich vermute mal es waren min. 2 Wochen bis zur Deadline ) einfach das ganze "Kargstein-Debakel" ausgelassen wurde... kann ich nicht glauben. Immerhin wird Kargstein ja angesprochen und es sind ja auch Screenshots drin. Dass Kargstein aber zum Zerg bzw. Anomalie-Grind ausartet und die Prüfungen ziemlich lustlos bespielt werden, fehlt völlig.

Im Editorial kann man ja eine etwas kritischere Stimme zu ESO lesen und die Aussage, dass Wildstar Erfolg verdient hätte - völlig zurecht! Nur dann empfinde ich den ESO-End-Test halt einfach als "geschönt" und überzogen. 84 Punkte, wenn man das mit SW:TOR 87 und GW2 89 vergleicht, ist halt einfach viel zu viel zu viel. Ich bin auf die Wildstar-Bewertung gespannt, aber wie erwähnt: die dürfte nicht unter 90 liegen, wenn man da das gleiche "Maßband" ansetzt. Startschwierigkeiten mit Bugs & Bots hatten ESO & Wildstar so ziemlich die gleichen, nur dass Wildstar eben 3 Tage lang noch Warteschlangen hatte. Lasse ich ja alles durchgehen. Nur bietet Wildstar eben ein Vielfaches mehr an Content, als ESO. Wurde ja auch schön im Test erwähnt, "viele Spieler sagten bereits nach Stufe 20 alles gesehen zu haben" - stimmt ja auch, in ESO baut ALLES auf stures Wiederholen auf. Jedes Gebiet ist eine Wiederholung des letzten, von den Abläufen her. Klar ist die Story anders, aber es ist dennoch immer das gleiche. Das ist bei Wildstar ähnlich, aber bei weitem nicht so schlimm.

Ich möchte ESO jetzt auch nicht verrufen, aber die Endwertung und der Test sind viel zu stark "subjektiv" geprägt und ja, tut mir leid das zu sagen, geschönt. Hier hätte man sich meiner Meinung nach deutlich mehr an der internationalen Presse und auch den kritischeren Community-Stimmen nähern sollen, als eine völlig utopische 84 / 100 zu vergeben.

Meine Meinung und ich wollte mal Reaktionen diesbezüglich lesen.

Bearbeitet von Nexarius, 19 June 2014 - 17:30,

  • 0

#6 Azddel

Azddel

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Geschrieben: 19 June 2014 - 19:24

Objektivität ist völlige Illusion.
Ein Spieletest - nicht anders als bei Besprechungen von Büchern, Platten oder Filmen - ist immer Ausdruck subjektiver Meinung. Allerdings kommt diese subjektive Meinung natürlich nicht aus dem luftleeren Raum, sondern steht sozusagen auf den Grundfesten dessen, was der Tester an Erfahrung mitbringt: Wie er gewisse Kategorien gewichtet. Was er für wichtig oder belanglos hält. Welchen Zugang er allgemein zum Medium hat. Und und und.

Man kann nicht sagen: Ein MMO muss dieses und jenes Feature haben und im Endgame so und so beschaffen sein und wenn es das nicht hat oder anders beschaffen ist, dann handelt es sich um ein schlechtes MMO. Das ist, mit Verlaub, völliger Humbug. Im Allgemeinen hebt sich da der Spielesektor vom Rest der Kulturindustrie noch negativ ab. Denn hier herrscht ein Vergleichswahn, der Innovation teilweise schon im Keim erstickt. Während jedes Buch, jede Platte, jeder Film für sich bewertet wird, als eigenständiges Kunstwerk - zwar eingeordnet in einen historischen oder (pop)kulturellen etc. Kontext -, ist das bei Spielen seltsamer Weise anders. Hier wird verglichen auf Teufel komm raus. Wobei der Vergleich an sich ein zulässiges Bewertungskriterium ist, wenn er nicht absolut gesetzt wird, d.h. wenn daneben gleichberechtigt andere Zugangsweisen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, stehen können.

Ich drifte ab.

Man könnte ganz simpel sagen: Eine Punktewertung für ein (künstlerisches) Unterhaltungsprodukt ist absurd. Man kann über alles diskutieren. Aber nicht anhand einer Punkteskala. Man sieht ja, was dabei rauskommt. Nämlich keine inhaltliche Diskussion, sondern nur ein Genörgel nach dem Motto: Mein MMO muss höher bewertet werden als deins. (Hieran lassen sich nahtlos auch die "Diskussionen" über Spielerzahlen anfügen, aus deren Höhe auf die Qualität des Produkts geschlossen wird. ein komischer Gegensatz auch hier zum restlichen Kultursektor: Während dort der Massenmarkt als wenig künstlerisch wertvoll gilt, scheint bei einigen Spielern gerade die Höhe der Abozahl das ausschlaggebende Kriterium für die Qualität eines Spieles zu sein.)

Wenn dann selbst - wie in diesem Thread auch - die einzelnen Beiträge nichtmal halbwegs stringent sind, kann man die Diskussionen eigentlich auch gleich bleiben lassen. Leider. Nur ein Beispiel. Es wird sich beschwert, dass TESO kein Endgame biete und deshalb eine schlechtere Wertung verdiene, da unverdienter Maßen es zu nah an anderen Spielen mit der Wertung dran sei. Dann führt man als Beispiel für solch ein Spiel GW2 an - das hat nun leider außer Farmen überhaupt ein Endgame.

Also c'mon. Hier lassen einige, die sich von TESO viel erhofft hatten und enttäuscht wurden - ob zurecht oder nicht, sei dahingestellt - ihrer Enttäuschung freien Lauf, geben sich aber den Anstrich des objektiven Bewerters. Der enttäuschte Liebende ist immer der schlimmste Hasser.

Bearbeitet von Azddel, 19 June 2014 - 19:29,

  • 2

#7 Nexarius

Nexarius

    Ich bin die Gnade ...

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Geschrieben: 19 June 2014 - 19:29

Ich empfinde meine Ausführungen schon als "stringent" und "schlüssig". Hast du den Test gelesen?

Die zwei Wertungs-Beispiele sind einfach... Beispiele, die ich im Wertungskasten gesehen habe, der Übersicht aller Wertungen quasi.

Und nein, Objektivität ist sicher keine völlige Illusion. Buffed hat das wie gesagt ganz gut hinbekommen, meistens. Andere Magazine auch, sehr sogar. Also nein, ich sehe das nicht als Illusion. Wenn ein Spieletest Ausdruck subjektiver Meinung ist, ist es kein Test mehr, wie oben erwähnt.

Die Sache ist, wie aufgeführt: es wird so gut wie gar nicht auf die Probleme eingegangen, sondern das "Problembehaftete" erwähnt bzw. drum herum geredet, aber wie gesagt, die negativen Aspekte werden völlig beiseite gelassen - Veteranen-Leveln Punkt 1, Cyrodiil Punkt 2, Kargstein Punkt 3 und und und. Man erwähnt all diese Dinge, aber fast ausschließlich in positiver Manier - und wenn das Bereiche sind, die scharf kritisiert werden, ist das eben ein sehr subjektiver und "beschönigender" Leseeindruck.

Bearbeitet von Nexarius, 19 June 2014 - 19:31,

  • 0

#8 Derulu

Derulu

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Geschrieben: 19 June 2014 - 19:31

Man hat eine tiefgründige Charakterentwicklung und ganz wichtig, kompetente Entwickler, die sich das PR-Gewäsch sparen und lieber auf die "Wahrheit" setzen. Ich will hier nicht den WildStar-Fanboy raushängen lassen, aber rein objektiv betrachtet liegen zwischen den Spielen, die fast zeitgleich erscheinen, "MMO-spielerisch" Welten. Und ich hoffe sehr, dass ihr das bei eurem dann hoffentlich objektiven Test auch erkennt.


Das ist jetzt allerdings auch nicht sehr objektiv. Also ich konnte bisher nicht weniger Marketing-Bla ausmachen, als beim Mitbewerb (sämtlichen Mitbewerb, nur Blizzard ist da noch krasser). Und warum sollten jetzt genau die Stärken des einen (besseres Storytelling, besser verpackte Quests) weniger bewertet werden, als die Stärken des anderen (mehr "Fluff"-Inhalt um sich zu beschäftigen, auch nach dem Erreichen des Maximallevels), wo doch BEIDES wichtige Bestandteile eines MMORPGs sind? Bei einem sollte die Stärke weniger berücksichtigt werden aber beim anderen die Schwächen (teilweise langatmiges "Uralt-Questkonzept" aus dem jahr 2004 und leider nicht ideales Storytelling) auch weniger Beachtung finden, oder wie haben wir uns das jetzt vorzustellen? Zu MMO-RPG, was beide sein wollen, gehört halt dann auch beides - sowohl MMO (das ist in Wildstar deutlich besser) als auch RPG (das ist in TESO deutlich besser)

Ich weiß welche Tendenz ESO hatte, diese Tendenz war aber von Anfang April - da sah es ja noch ziemlich anders aus, das Spiel war neu, man war euphorisch. Die Tendenz hätte aber spätestens dann eigentlich sinken müssen, weil das Spiel eben ein Strohfeuer ist. Lodert kurzlebig stark auf und raucht dann ab.


Weswegen es auch "nur" die 84 Punkte erhalten hat und zB. nicht die 90 Wertungspunkte eines WoW - MoP (die allerdings vermutlich auch jeder anders sehen wird), die 89 eines GW2, ja noch nicht einmal die 87 eines SW:ToR

Im Editorial kann man ja eine etwas kritischere Stimme zu ESO lesen und die Aussage, dass Wildstar Erfolg verdient hätte - völlig zurecht! Nur dann empfinde ich den ESO-End-Test halt einfach als "geschönt" und überzogen. 84 Punkte, wenn man das mit SW:TOR 87 und GW2 89 vergleicht, ist halt einfach viel zu viel zu viel. Ich bin auf die Wildstar-Bewertung gespannt, aber wie erwähnt: die dürfte nicht unter 90 liegen, wenn man da das gleiche "Maßband" ansetzt.


90 Punkte hat WoW (nach der MoP-Neubewertung), 89 hat GW2...ob Wildstar tatsächlich diesselben verdient bzw. mehr, wie du hier forderst, das ist halt die Frage, es hat immerhin doch manchmal mehr, manchmal weniger deutliche Schwächen, wirkt an manchen Punkten noch nicht ganz so rund, wie die beiden hier Genannten...
  • 1

#9 Tikume

Tikume

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Geschrieben: 19 June 2014 - 19:32

Nehmen wir mal die Quests. Die Quests in ESO sind auf den ersten Blick erstmal weitaus aufwendiger und liebevoller gemacht als die in Wildstar. "Objektiv" muss man den Punkt hier an ESO geben.
Und dennoch waren genau die Quests bei uns letztendlich das K.O. Kriterium bei ESO. Denn das Zusammenspiel wird einem schwer bis unmöglich gemacht. 99% der Spieler wird das aber wohl nicht mal auffallen.
Die Wildstar Quests sind erstmal von der Stange, man muss sich nicht selten durch Tonnen von Mobs schnetzeln. Und wir haben die weitaus lieber weil es in der Gruppe einfach angenehmer und unterhaltsamer ist.
Wie will man hier also "objektiv" werten?

Ich persönlich würde mich nicht an der Wertungszahl aufhängen. Es wird halt erwartet und muss da sein.
Aber die Leute mit einem Funken Verstand haben doch schon vor langer Zeit geblickt, dass die Zahl die drunter steht unnütz ist.
Man liest den Test, man weiss selbst was einem liegt und nicht und dann kann man seine Entscheidung treffen.
  • 2

#10 Nexarius

Nexarius

    Ich bin die Gnade ...

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Geschrieben: 19 June 2014 - 19:48

Das ist jetzt allerdings auch nicht sehr objektiv. Also ich konnte bisher nicht weniger Marketing-Bla ausmachen, als beim Mitbewerb (sämtlichen Mitbewerb, nur Blizzard ist da noch krasser). Und warum sollten jetzt genau die Stärken des einen (besseres Storytelling, besser verpackte Quests) weniger bewertet werden, als die stärken des anderen (mehr "Fluff"-Inhalt um sich zu beschäftigen, auch nach dem Erreichen des Maximallevels), wo doch BEIDES wichtige Bestandteile eines MMORPGs sind? Bei einem sollte die Stärke weniger berücksichtigt werden aber beim anderen die Schwächen (teilweise langatmiges "Uralt-Questkonzept" aus dem jahr 2004 und leider nicht ideales Storytelling) auch weniger Beachtung finden, oder wie haben wir uns das jetzt vorzustellen?

Weswegen es auch "nur" die 84 Punkte erhalten hat und zB. nicht die 90 Wertungspunkte eines WoW - MoP (die allerdings vermutlich auch jeder anders sehen wird), die 89n eiens GW2, ja noch nicht einmal die 87 eines SW:ToR



Nun, wenn du nicht weniger Marketing-Bla ausmachen kannst, solltest du wenigstens die Unterschiede bemerken. Carbine ist in der Lage, auf Kritik einzugehen, mit der Community zusammenzuarbeiten und einfach "näher an der Community". Zenimax hinterfragt in ihrer May 1st Meldung die durchschnittlichen Kritiken und kann diese nicht nachvollziehen und schreibt dass dann auch noch als Stellungnahme - völlig an der Realität vorbei, dabei sollte es eher sein: --> Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, jedoch nicht bei Zenimax anscheinend.

Das war ja auch nur ein Beispiel.

Ich habe nie gesagt, dass die Stärken weniger bewertet werden sollten, als die Stärken des anderen. Nur gibt es einen großen Unterschied, Dinge lobzupreisen, die mittelmäßig sind, oder Dinge lobzupreisen, die es wirklich verdient haben. Thema Veteranen-Leveln, wie angesprochen. Kommt bei Olli zu 100% als gut oder toll weg, ist aber de facto völlig an der Realität vorbei. Blickt man hier hinter die Fassade, wird man erkennen, das ESO keine besseren Quests als WoW oder Wildstar vorzuweisen hat, nicht im geringsten. Die Abwechslung ist eher geringer, jedoch hat man eben die schöne Verpackung drum herum. Rechtfertigt dass dann aber dergleichen? Ich weiß es nicht.

"Nur" 84 Punkte ist gut, wenn es damit einfach noch viel zu gut abschneidet. Die Tendenz 80-90 ist halt wie gesagt, meines Erachtens nach "April 2014" und nicht "Juni 2014". Die Unterschiede sind einfach größer, als die 3, 5 oder was auch immer Punkte. Das ist ja das, was ich ziemlich abstrus finde. Ich möchte mich aber ungerne an der Wertung aufhängen.


@ Tikume

Nun, du hast es doch schon selbst geschrieben. Objektiv sind die ESO-Quests besser verpackt, aber hinter der Verpackung absoluter Durchschnitt - erschwert durch das Phasing. Bei Wildstar sind die Quests altbacken verpackt, hinter der Verpackung abwechslungsreicher und völlig gruppentauglich --> Punkt für ESO & Wildstar, da + & - sich gegeneinander bei beiden aufwiegen - das wäre zumindest meine Wertung.

Natürlich ist so eine Zahl relativ nichtig. Interessant wird es erst im August, wenn die Wildstar-Wertung im Magazin ist. Und wie gesagt, dann staune ich nicht schlecht, wenn die auf ESO-Niveau liegt - denn genau das ist bereits nach momentanem Stand "objektiv" kaum möglich, da WS in vielen Bereichen besser, in manchen gleich und in weniger Bereichen schlechter abschneidet als ESO ( siehe meine Quest-Wertung zwei Zeilen drüber ).



P.S.: Die internationale ESO-Wertung ist sogar auf 71 abgerutscht. Es überwiegen momentan sogar die "gelben" / "roten" Wertungen gegenüber den "grünen" bei ESO-MetaCritic. Normalerweise bewerten internationale Magazine ja meist besser, da man dort viele 90+ Wertungen sieht, nur national kommt ESO viel zu "wohlwollend" weg.

Bearbeitet von Nexarius, 19 June 2014 - 19:49,

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#11 Tikume

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Geschrieben: 19 June 2014 - 19:51

@ Tikume
Nun, du hast es doch schon selbst geschrieben. Objektiv sind die ESO-Quests besser verpackt, aber hinter der Verpackung absoluter Durchschnitt - erschwert durch das Phasing. Bei Wildstar sind die Quests altbacken verpackt, hinter der Verpackung abwechslungsreicher und völlig gruppentauglich --> Punkt für ESO & Wildstar, da + & - sich gegeneinander bei beiden aufwiegen - das wäre zumindest meine Wertung.


Du hast es nicht verstanden.
Je nach Spielart kann man hier völlig unterschiedlicher Meinung sein. Und wie willst Du das nun "objektiv" bewerten.
  • 0

#12 Nexarius

Nexarius

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Geschrieben: 19 June 2014 - 19:55

Du hast es nicht verstanden.
Je nach Spielart kann man hier völlig unterschiedlicher Meinung sein. Und wie willst Du das nun "objektiv" bewerten.


So wie ich es erwähnt habe? Man wiegt + & - auf und sieht, was am Ende dabei raus kommt. Am Ende nimmt man sich ein Vergleichsbeispiel und sieht, wie man es dort gemacht hat. Genauso, wie ich es oben beschrieben habe.

Es ist unerlässlich, so objektiv wie möglich zu bewerten. Sollte das nicht mehr die Prämisse von buffed sein, muss ich meine Ansichten wohl überdenken. Ich hab alle buffed-Magazine, von Ausgabe 1 an hier bei mir stehen und war immer recht einverstanden mit den Wertungen. Klar gab es Ausreißer. Die ESO-Wertung ist aber kein "objektiver" Ausreißer, sondern ein subjektives, wohlwollendes Plädoyer für ESO & Zenimax. Das meine ich nicht böse, ich würde das nur gerne zur Sprache bringen und hoffe, dass folgende Tests weniger "PR-mäßig" werden.
  • 0

#13 Azddel

Azddel

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Geschrieben: 19 June 2014 - 19:57

Ich empfinde meine Ausführungen schon als "stringent" und "schlüssig". Hast du den Test gelesen?


Den Test habe ich nicht gelesen, weshalb ich darüber auch nichts sage. Deine Meinung über Schlüssigkeit und Stringenz sei dir natürlich unbenommen.

Die zwei Wertungs-Beispiele sind einfach... Beispiele, die ich im Wertungskasten gesehen habe, der Übersicht aller Wertungen quasi.


Eben. Es sind nur Zahlen. Die integrierst du aber in deine Argumentation, ohne hinter die Zahlenwerte zu schauen, was mein Beispiel mit GW2 deutlich machen sollte.

Und nein, Objektivität ist sicher keine völlige Illusion.


Das ist eine Behauptung. Begründen kannst du diese leider nicht.

Wenn ein Spieletest Ausdruck subjektiver Meinung ist, ist es kein Test mehr, wie oben erwähnt.


Was wäre es dann sonst?
Ein Spieletest lässt sich nicht am Reißbrett entwerfen. Es gibt kein Raster, in das man die Eindrücke zwängt, um sie dann zum Text werden zu lassen.

Die Sache ist, wie aufgeführt: es wird so gut wie gar nicht auf die Probleme eingegangen, sondern das "Problembehaftete" erwähnt bzw. drum herum geredet, aber wie gesagt, die negativen Aspekte werden völlig beiseite gelassen - Veteranen-Leveln Punkt 1, Cyrodiil Punkt 2, Kargstein Punkt 3 und und und. Man erwähnt all diese Dinge, aber fast ausschließlich in positiver Manier - und wenn das Bereiche sind, die scharf kritisiert werden, ist das eben ein sehr subjektiver und "beschönigender" Leseeindruck.


Darüber kann ich, wie gesagt, nichts schreiben, weil ich den Text noch nicht gelesen habe. Du stellst es hier allerdings so dar, als könne man über die angesprochen Punkte nicht zweierlei Meinung sein. Leveln, Cyrodiil, Kargstein - alles objektiv schlecht. Da mache ich aber nicht mit. ;-)


  • 0

#14 Tikume

Tikume

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Geschrieben: 19 June 2014 - 20:03

Du stellst es hier allerdings so dar, als könne man über die angesprochen Punkte nicht zweierlei Meinung sein.


Das denkt er wirklich. Vermutlich wird er nun wie bei SWToR 1 Jahr lang das TESO-Forum terrorisieren :)
  • 3

#15 Ogil

Ogil

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Geschrieben: 19 June 2014 - 20:20

Objektiv sind Bewertungen immer dann, wenn sie der eigenen objektiven Meinung entsprechen. Subjektiv, wenn sie einfach falsch sind ;)
  • 2

#16 Nexilein

Nexilein

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Geschrieben: 19 June 2014 - 20:55

Zenimax wollte anspruchsvollen Content liefern, "Old-School-Raider" bedienen und kam dann mit Kargstein und den Prüfungen, die man selbst als Casual in der ersten Woche abwickeln konnte. Kargstein clear, Ende der Geschichte. Darauf geht ihr nicht ein.


Geht das schon wieder los...

Von Raid-/Gruppen-/End-Content hat man lange Zeit sehr wenig gehört, aber eines war schon vor einem Jahr klar:
"So soll es definitiv auch Inhalte für größere Spielergruppen geben, nur würde es keinen klassischer Raid-Content sein"
(Quelle)

Warum sollte man sich also genau das als Kritikpunkt herauspicken?

TESO zielt tendenziell auf die Spieler ab, die in anderen MMORPGs evtl. auch beim zweiten oder dritten Twink noch Questtexte lesen würden. Die können in TESO drei Fraktionen mit einem Char spielen und beschweren sich daher wahrscheinlich deutlich weniger über die Veteranenlevel als die "laute Mehrheit"...

Ich weiß welche Tendenz ESO hatte, diese Tendenz war aber von Anfang April - da sah es ja noch ziemlich anders aus, das Spiel war neu, man war euphorisch.


Der Satz ist lustig: Kurz nach dem Release ist ein Irrtum bei der Bewertung also scheinbar leicht möglich und akzeptabel; trotzdem kannst du schon genau sagen wie viel besser das 2 Wochen alte Wildstar ist...

Wobei alleine der Vergleich der beiden Spiele relativ sinnfrei ist, da sie ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Deshalb sollte man sich beim Lesen eines Tests schon auch die Frage stellen ob man zur Zielgruppe des Spiels gehört.
  • 0

#17 Nexarius

Nexarius

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Geschrieben: 19 June 2014 - 21:14

TESO zielt tendenziell auf die Spieler ab, die in anderen MMORPGs evtl. auch beim zweiten oder dritten Twink noch Questtexte lesen würden. Die können in TESO drei Fraktionen mit einem Char spielen und beschweren sich daher wahrscheinlich deutlich weniger über die Veteranenlevel als die "laute Mehrheit"...

Der Satz ist lustig: Kurz nach dem Release ist ein Irrtum bei der Bewertung also scheinbar leicht möglich und akzeptabel; trotzdem kannst du schon genau sagen wie viel besser das 2 Wochen alte Wildstar ist...

Wobei alleine der Vergleich der beiden Spiele relativ sinnfrei ist, da sie ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Deshalb sollte man sich beim Lesen eines Tests schon auch die Frage stellen ob man zur Zielgruppe des Spiels gehört.



Nun, das Problem des Veteranen-Contents kann man leugnen oder bestreiten, so sehr man möchte - man kann es aber nicht "wegdiskutieren". Es darf gerne in jedes Forum geblickt werden, Hauptkritikpunkt 1 ist immer das VR-Leveln.

Meinen Hinweis bezüglich Wildstar gab es nur, weil das Spiel bereis jetzt einen weitaus "fertigeren" und "umfangreicheren" Eindruck macht, als ESO. Das ist alles. Und nein, der Vergleich ist völlig legitim - beides sind MMORPGs. Das reicht als Grundlage.

____

Auf die ganzen anderen Punkte der anderen Schreiberlinge hier möchte ich nicht weiter eingehen, weil ich das nicht zerdiskutieren möchte, das macht keinen Sinn. Und alleine gegen eine Vielzahl von Spielern hier argumentieren auch nicht.

Ich habe lediglich eine Feststellung hinsichtlich Ollis ESO-Test gemacht, diese hier gepostet und wollte Meinungen dazu hören. Nur wird hier ja leider nicht auf den eigentlichen Test, sondern nur auf meine "Erläuterungen" eingegangen, was nicht zweckdienlich ist.

Objektiv sind Bewertungen immer dann, wenn sie der eigenen objektiven Meinung entsprechen. Subjektiv, wenn sie einfach falsch sind ;)




Das ist Unfug. Mir selbst gefällt WoT z.B. überhaupt nicht. Das liegt aber daran, dass ich mit dem Spiel nicht wirklich warm geworden bin. ABER: ich akzeptiere den Test, weil ich "objektiv" betrachtet die dortigen Qualitäten sehr wohl anerkennen kann.

Das gleiche bei anderen Tests des Magazins. Nur der ESO-Test ist leider ein Paradebeispiel an Subjektivität gepaart mit "Schönfärberei", wird doch so gut wie jeder große Kritikpunkt nur in einem Satz kurz erwähnt oder überhaupt nicht thematisiert. Das genau ist das Problem. Man geht nicht mal auf Schwachstellen und Probleme im Test ein, abgesehen von der EU-Server Problematik. Leeres Cyrodiil, fehlende Balance, immer noch verbuggte Haupt-Quest, verbuggte Veteranen-Dungeons, Kargstein-Farming, Cyrodiil-Zerg-Attitüde / Kaiser-Trade, dass viele Skillungen der Balance wegen nicht funktionieren, extrem langwieriges & monotones VR-Leveln, das Brechen mit jeglicher Story & Logik ab 50 und und und - alles Punkte, die gar nicht erwähnt werden. Das ist eigentlich das Hauptproblem des gesamten Tests. Es ist wunderbar, die schönen Punkte aufzuführen - wurden sie ja auch. Aber die Negativaspekte fast völlig beiseite zu lassen, nein, das ist nicht professionell und objektiv.

--> TL;DR: der ESO-Test beinhaltet "keine" Negativaspekte. Wie erwähnt, der EU-Server in NA wird kurz erwähnt, mehr aber auch nicht. Es wird de facto JEDE seit Release aufkommende Kritik am Spiel ausgelassen, wissentlich oder nicht, weiß ich nicht. Und genau das macht den Test eben extrem einseitig und gefühlt subjektiv, mit einer Wertung, die der "Realität" des Spiels nicht entsprechen kann ( wohingegen sie dem Review entspricht, da wie gesagt nur positive Dinge angesprochen werden und kaum bis keine negativen ).

Bearbeitet von Nexarius, 20 June 2014 - 10:25,

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#18 Geige

Geige

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Geschrieben: 20 June 2014 - 10:36

Leeres Cyrodiil, fehlende Balance, immer noch verbuggte Haupt-Quest, verbuggte Veteranen-Dungeons, Kargstein-Farming, Cyrodiil-Zerg-Attitüde / Kaiser-Trade, dass viele Skillungen der Balance wegen nicht funktionieren, extrem langwieriges & monotones VR-Leveln, das Brechen mit jeglicher Story & Logik ab 50 und und und - alles Punkte, die gar nicht erwähnt werden.


+1
Einem Spiel auf einer Skala von 1 bis 100 einen Wert zuzuordnen ist mMn eh schwierig bis kaum möglich.
Was der eine toll findet, findet der ander scheiße. Wessen Meinung gibt man jetzt also bei der Punktewertung den Vorzug?

In einem guten Test hat der Autor seine Spielerlebnisse objektiv zu schildern, und dann zu beschreiben, was ihm gut, und was weniger gut gefallen hat.
Aus so einem Test zieht der Leser den größten Mehrwert, da er für sich selber entscheiden kann, wie er persönlich das so erlebte Spielerlebnis des Autors beurteilt hätte.

Wie soll das aber möglich sein, wenn der Autor nicht auf alles eingeht. Die im Zitat genannten Probleme bestehen. Das ist Fakt. Den einen stören sie, den anderen nicht,
aber es wäre zumindest die Pflicht des Autors gewesen sie in seinem Artikel beim Namen zu nennen.

Bearbeitet von Geige, 20 June 2014 - 14:59,

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#19 Nexilein

Nexilein

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Geschrieben: 20 June 2014 - 20:32

Nun, das Problem des Veteranen-Contents kann man leugnen oder bestreiten, so sehr man möchte - man kann es aber nicht "wegdiskutieren". Es darf gerne in jedes Forum geblickt werden, Hauptkritikpunkt 1 ist immer das VR-Leveln.

Meinen Hinweis bezüglich Wildstar gab es nur, weil das Spiel bereis jetzt einen weitaus "fertigeren" und "umfangreicheren" Eindruck macht, als ESO. Das ist alles. Und nein, der Vergleich ist völlig legitim - beides sind MMORPGs. Das reicht als Grundlage.


Wenn es nach der Kritik in Foren geht, dann ist Wildstar ein absolutes Nischenspiel bei dem nur 10% der Spieler überhaupt den Raidcontent sehen werden; und zwar die, die zügig auf's max. Level gerusht sind. Wer nicht spätestens in einer Woche seine Prequest fertig hat, der ist für Wildstar Raids sowieso nicht Hardcore genug...
Und Housing ist auch kein optionaler Content, sondern das Endgame für die 90% die zu wenig Skill für Raids haben...

Ich halte diese Kritik für falsch, aber so sieht es eben die "laute Mehrheit" wenn sich ein Spiel auf knackigen Gruppencontent im Endgame konzentriert und nicht jeder Durchschnitsspieler im LFR-Modus Epics sammeln soll.

Wenn ein Entwickler auf "Hardcore" setzt, dann müssen die Spieler wissen ob sie das wollen; es ist aber kein Grund die Wertung des Spiels ins Bodenlose sinken zu lassen, oder?

Warum also einem Entwickler der "Rummrennen und Quests suchen" als Parole ausgibt an's Bein pinkeln wenn man im Spiel plötzlich rumrennen und Quests erledigen soll?
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#20 Nexarius

Nexarius

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Geschrieben: 20 June 2014 - 23:33

Es geht hier NICHT um Wildstar. Ich hätte mir den Hinweis diesbezüglich sparen sollen, dennoch diente es teilweise als gutes Gegenargument bezüglich Ollis Aussage ( dass kein Spiel es schafft, "alte" Spiele im Sinne von Content oder Abwechslung her zu übertrumpfen ).

Hier geht es um eine (berechtigte) Kritik an einem Test, der kein Test, sondern viel mehr "Verteidigung" und teils "unpassendes Auslassen von Negativaspekten" inklusive "Plädoyer" für ESO ist. Genau darum geht es. Um einen Test, der kein Test ist, wie ich es sonst von buffed gewohnt war. Anscheinend sehe ja nicht nur ich das so. Dass man aber wohlwollend 95% der Kritikpunkte des Spiels unerwähnt lässt, bzw. "elegant" drum herum schifft, indem man sie nicht thematisiert, sondern die zu hohen Ansprüche und die "Unschaffbarkeit" ( der Entwickler, ein "vielseitiges Spiel zu programmieren" ) als Entschuldigung her nimmt...

Das, was mir auffällt, sollte eigentlich jedem auffallen, der den Test gelesen hat.

Bearbeitet von Nexarius, 21 June 2014 - 09:52,

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