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Stirbt WoW ? oder Was ist aus der Community geworden ?


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17 Antworten zu diesem Thema

#1 Trisch

Trisch

    Senior

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Geschrieben: 03 September 2018 - 08:15

Als WoW Spieler der ersten Stunde (ok, ich geb es zu der ersten Woche), und nach einer langen Pause mit immer mal wieder vorbeischau Monaten, stelle ich aktuell eine immer schwächer Community fest.

 

Als ich ende der Legionserweiterung für einige Wochen vorbei schaute konnte man noch, neben der vielen Verkaufsrun Werbung noch einiges im Allgemeinen Chat lesen und agieren, jetzt habe ich mich vor einigen Tagen mal die neue Erweiterung mir angetan und einen Char auf 120 gelevelt. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Chats nahezu ausgestorben sind, Hauptstadt Chats nada, Handelschat tote Hose. Und wenn ich mir die Teilnehmer in den jeweiligen Chats anschaue ist die Anzahl der Teilnehmer, ich sage mal übersichtlich.

 

Ist das der Nachteil der übergreifenden Server, die alles anonymer macht ?

Sind es immer weniger Spieler die sich auf den Servern tummeln ?

Ist alles anonymer und man gibt sich nur noch mit seinen Gildies ab?

Oder gibt es andere Gründe?

 

Ich finde es eigentlich schade so wie es momentan ist und befürchte das ich nach Ablauf der zwei Monate wohl schon wieder WoW dem Rücken zukehren muss.

 


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#2 Tikume

Tikume

    Ich mag dich auch nicht

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Geschrieben: 03 September 2018 - 18:12

Die Chats waren zumindest in meiner Erinnerung bei Wow nicht gerade denkwürdig. Aber ich würde vermuten, dass sich da durchaus was tut wenn jemand mal eine Unterhaltung von sich aus ankurbelt.


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#3 Aun

Aun

    Master of Gifs

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Geschrieben: 03 September 2018 - 18:23

einfach "anal"+ irgend ein talent, item posten. gerne auch mit thunderfury. so schnell kannst du nicht lesen ^^
wenn ich mich in ner hauptstadt einlogge  sieht man die leute nur überteuerte rnd drops verkaufen. normaler chat entsteht nur in, gut besuchtem,  gebiet außerhalb. und du musst die passenden fragen bzw kommntare liefern.


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#4 Sozialinkompatibel

Sozialinkompatibel

    I don't wanna see the sun today.

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Geschrieben: 14 September 2018 - 14:21

Der Chat ist das Problem für dich? Bzw. der Mangel?

 

Ich würde behaupten die Wow Community ist sogar toxischer als die von League of Legends. Das muss man erstmal schaffen.

Ständig wird gepöbelt, der Standardumgangston ist unter aller Kanone und es wird direkt geleaved. Da wäre mir der Chat total lachs...


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#5 Franny79

Franny79

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Geschrieben: 18 September 2018 - 13:20

Jaja, früher war alles besser - stelle ich auch immer wieder fest ;-)

 

Mir persönlich widerstrebt das neue Addon ohnehin. Ich quäle mich zwar durch, aber toll finde ich es diesmal irgendwie nicht.


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#6 Patiekrice

Patiekrice

    Knusperkopf

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Geschrieben: 18 September 2018 - 16:18

vanilleeis-tag.jpg


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#7 Aun

Aun

    Master of Gifs

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  • 7565 Beiträge:

Geschrieben: 18 September 2018 - 19:16

ohja eis hätte ich gerne! wann lädst du ein? in 2 1/2 std bin ich da :dugly:


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#8 Patiekrice

Patiekrice

    Knusperkopf

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Geschrieben: 20 September 2018 - 10:03

Ich darf darüber leider erst in etwa 2 Jahren hier sprechen.


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#9 GuajoloteReal

GuajoloteReal

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Geschrieben: 21 September 2018 - 22:01

Also zunächst einmal muss ich gestehen, dass ich mit dem Chat von World of Warcraft keine Erfahrungen habe. Aber ich bin früher in anderen Chats dabei gewesen und merke einfach, dass ich nicht mehr dazu komme. Und genauso ergeht es auch anderen Personen... Wenn man einmal voll im Berufsleben steckt, dann wird die Freizeit immer weniger. Und man fokussiert sich wenn dann aufs Spielen an sich.


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#10 Brudertak

Brudertak

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Geschrieben: 09 November 2018 - 23:30

Ich habe den Chat in WoW noch nie wirklich verfolgt. In der Anfangszeit war er mir zu "laut" und heute wird häufig gepöbelt. Da halte ich mich dann lieber raus und konzentriere mich auf die Geschichte, welche das Spiel manchmal versuch zu erzählen. Im Moment kann ich kein WoW spielen, da die Telekom es nicht gebacken bekommt, der Anschluss hier zu schalten. Allerdings freue ich mich schon wieder wahnsinnig darauf, mich einzuloggen und zu zocken. Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber allein die Musik von Classic triggert mich immer noch dermaßen. Das schafft übrigens auch der buffedCast bei mir, wenngleich dieser ja fast nicht mehr existent ist. Schade eigentlich.

 

Früher haben noch sehr viel Leute um mich herum WoW gezockt, heute kenne ich noch zwei aktive Spieler in meiner Nähe. Früher hat TS und Skype das tägliche Spiel begleitet und den Unterhaltungswert von WoW um ein vielfaches gesteigert. Heute schweigen die Kanäle. Die Zeit dreht sich halt weiter. Schließlich hat sich nicht nur WoW verändert. Wir- die Spiele - auch. Als die Rocket Beans während der Blizzcon die Classic BETA gezockt haben, wurde das WoW-Gefühl gut auf den Punkt gebracht: https://youtu.be/bv81e6AdX3k?t=613 

 

     


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#11 peltorkid

peltorkid

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Geschrieben: 15 November 2018 - 02:17

Ich persönlich hab schon häufiger so einen leichten Abfall gemerkt, weil ich öfters mal lange Phasen habe in denen ich gar nicht spiele. Aber mir kam es immer so vor, als wären das wirklich nur Hoch- und Tiefphasen und dass man das pauschal gar nicht so sagen kann. 

 

War halt zumindest immer mein Eindruck.


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#12 Quietschbumm

Quietschbumm

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Geschrieben: 23 November 2018 - 15:30

Muss auch mal meinen Schmuss dazu geben.

 

Seit 13 jahren immer wieder bei WoW. Durchaus mit Pausen und doch immer wieder da.

Die Chats ignoriere ich einfach. Zuviel ich hab, ich kann ich will und anderes "Kindergelabere".

Aber die Frage, mit der dieses Posting eröffnet wurde, darf durchaus gestellt sein.

 

Wenn ich an die Anfangszeiten zurückdenke war es z.B. kein problem eine Gilde zu gründen und sie mit einer gewissen zahl gleichgesinnter zu füllen.

Jetzt: Zuviel Gilden mit Einzelmitgliedern. Es gibt da ein Portal, welches (noch) Gilden eine kostenlose Webseite zur Verfügung stellt (inkl. Forum pp.). Zugleich werden die Gilden aufgelistet. Arygos z.B. 95 Gilden. davon eine mit 55 Membern, eine mit 22 und der Rest mit 1-6.

Allvatar mit seinen Gildenseiten und dem EQDKP-Plus-Raid-system-Webseiten: hat sich komplett aus Gildenseiten und TS-Angeboten zurückgezogen.

Seit geraumer zeit versuche ich Nicht-Raider in eine Gilde zu bekommen. NICHTS!!!

dafür dann in Sturmwind im Allgemeinchat: "Suche Spieler, die mir die Gildenstammrolle unterzeichnen". DIE NÄCHSTE SOLO-GILDE!

Serverauslastungen: Blackmoore voll und noch ein deutscher Server (Mitgliederzahlen im 6-stelligen Bereich pro Seite). Der Rest fünfstellig und weniger. Andere MMO's (publisher) hätten statt serverübergreifende "Belebung" Realms geschlossen und Spieler kostenlos transferiert.

 

Kurzum: Viele haben aus unterschiedlichen Gründen WoW den Abgesang vorrausgesagt. Das hat nie stattgefunden. Jedoch hat sich in der "Mechanik" der Spieler vieles geändert. Gilden sind uninteressant. Die Welt lässt sich auch solo erkunden. Die Vorteile einer Gilde....lachhaft. Wenn sich da nicht etwas ändert, schleicht WoW trotz aller Spieler in einen anderen "schleichenden Abgesang". Spielgemeinschaft mit seinen unterschiedlichen Vorraussetzungen wieder interessant zu machen, wäre ein +

 

Und Massen von Spielern in den Hauptstädten und in der jeweiligen Erweiterung ist auch nicht gerade als positiv zu sehen. Ich ziehe durch alte Welten, um Erfolge nach zu holen. Oih, welche Erinnerungen werden da wach. ABER: GÄHNENDE LEERE!!!

Ich bleibe dabei: Wenn Blizzard da genau dieser Entwicklung nicht gegensteuert, wird es schleichend den hier hinterfragten "Abfall" geben. Auch ich nehme dies so wahr.


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#13 Tikume

Tikume

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Geschrieben: 23 November 2018 - 16:14

Aktuell haben wir unsere "Wir spielen mal 2 Monate das Addon" Phase.

Teilweise ist es echt unterirdisch. Ein "Hallo" im Gruppenchat erwidern bei einer Instanz? Unmöglich.

 

Letztens hat einer im Chat gefragt wie er in die Scherbenwelt kommt und es gab nur dumme Antworten.

Da ich 10 Minuten später zufällig selbst ein Portal gesehen habe, habe ich ihm geschrieben und das war offenbar die einzig sinnvolle Antwort die er bekommen hat.

 

Eine Freundin von mir hatte in der Welt beim sammeln aber auch einige positive Begegnungen.

 

Die "normalen" Spieler gibt es wohl schon noch, aber gerade in normaIen Instanzen scheint es viel Abschaum zu geben.


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#14 spectrumizer

spectrumizer

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Geschrieben: 23 November 2018 - 17:32

Teilweise ist es echt unterirdisch. Ein "Hallo" im Gruppenchat erwidern bei einer Instanz? Unmöglich.


Kommt in der Levelphase vor. Gibt aber auch andere Erfahrungen. Denke es ist so 50:50.

Es gibt dann aber erst im M+ Bereich mehr Kommunikation. Die ist aber nicht unbedingt besser ... ;)

Daher sind Gilden und Communities eben doch recht sinnvoll, einfach weil man da mehr und bessere soziale Interaktionen pflegen kann.
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#15 Quietschbumm

Quietschbumm

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Geschrieben: 24 November 2018 - 09:19

...

Daher sind Gilden und Communities eben doch recht sinnvoll, einfach weil man da mehr und bessere soziale Interaktionen pflegen kann.

 

Und genau darauf zielte mein vorheriges Posting ab. Nur in dem, was Gilden zu bieten haben, hat sich seit 14 Jahren NICHTS getan. Deshalb ist es vielen so leicht, solo ohne die Minimalvorteile einer Gildenzugehörigkeit, sich durch die Welt zu spielen. Oder durch eine Solo-Gilde die 10er-Erfolgspunkte der Gilde zu nutzen.

 

Alles andere ist da nutzlos oder auf Pro-Gaming ausgerichtet.

Ich wiederhole gerne: Nicht umsonst ist der Marktführer für WoW-Gildenhosting bei WoW von diesem Konzept abgerückt und bietet ...NICHTS mehr an! Zu wenige, die es nutzen und genau dieses Spiel spielen.

 

Schwung und Leben in die Bude zu bringen, da könnte ein neues Gildensystem, welches mehr Vorteile für gemeinsames Spielen bietet und leicht zu erreichen ist, was bieten.

 

Zur Community: Ich bin einer Ü40 beigetreten. Um ehrlich zu sein. Quatsch mit Soße! Da finden sich welche im 5. Chat zusammen, serverübergreifend und Gleichgesinnte. Noch mehr schreiben zwischen den Spielsequenzen. Kein gemeinsames TS und da Serverübergreifen außer 5. Chat mit genau dem Üblichen...im Positiven wie Negativen, wie zuvor geschildert, nichts Neues.

 

Bin geneigt zu sagen: Statt "Nichts neues im Westen" (Erich Maria Remarque) eher " Nichts neues in Azeroth" bezogen auf die Spielmechanik eines gemeinsamen MMORPG, wie es (auch Blizzard) mal gestartet ist.

Die neue Erweiterung hat  auch mich gelockt. Ohne Frage. Dennoch: Das gemeinsame Spielgefühl von Früher ist schon lange fort.

 

Nun mag sich der eine oder andere fragen: Was meint er damit?

Ob Raid, Pro-Gaming oder casual, Ü 20-Ü40....für alle in einem gemeinsamen Feeling gab es ohne Probleme (!!!) Zulauf für Gilden. In Casual, ohne Zwang, Pflichten. Und dennoch immer Member online. So war es spontan möglich, einen Fallschirmevent an einem Questpunkt in Kalimdor zu starten. Diesen Spaß haben 20 Leute auf einen Schlag dann noch nach Shattrath bringen können. Und da die Stadt damals noch voll mit Spielern war, hat das natürlich für Aufsehen und Nachfragen gesorgt. Wir hatten unseren Spaß im TS.

Oder eine Polonaise mit dieser Anzahl von Gildenmitgliedern durch Sturmwind...alle nur in Unterhose, getöse und den Eventfeuerwerken. Eine bessere Gildenwerbung gab es nicht. Heute: Aufreger im Chat, Ausblenden des Chats, rumgehüpfe und sonstige belanglose, serverübergreifende Nervigkeiten.

 

In all den Erweiterungen hat WoW sich aller Konkerenz behauptet, aber etwas Wesentliches verloren.

 

Und ja, die Frage zielte auf die Chats aus....ich erweitere sie um diesen m.E. elementaren Bereich auf das Thema: Möglichkeiten einer gemeinsamen Spielwelt.

 

Have a nice weekend @all und in alter "Weisheit"

 

"sind sie rot, mach sie t....."


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#16 spectrumizer

spectrumizer

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Geschrieben: 24 November 2018 - 15:14

Also mir fällt es schwer, wirklich zu verstehen, worauf du hinaus willst oder was du nun genau meinst. Was hat ein "Fallschirmevent" oder eine "Polognaise nur in Unterhosen durch Sturmwind" mit Gilden zu tun? Und all diese belanglosen "Nervigkeiten", die du ansprichst, gab es damals auch schon. Stichwort "Brachlandchat", Schlingendorntal usw. Das hat nichts mit Gilden zu tun.

Gilden waren "damals" doch genauso uninteressant, für jemanden, der lieber alleine spielen wollte. Und jemand, der nicht alleine spielen wollte, hat sich halt einer Gilde angeschlossen. Aber trotzdem waren damals wie heute Gilden auch nie die Lösung für die Probleme, die es gibt: Tank- und Heilermangel, zB.
Damals hat man halt stundenlang in den Hauptstädten gehockt und im /1 oder später /4 "LFM xyz NUR NOCH TANK UND GO" gespammt. Und heute warteste halt ne halbe bis dreiviertel Stunde in der Gruppensuche, bis sich ein brauchbarer Tank anmeldet.

Auch waren Gilden meiner Meinung nach damals noch unattraktiver, weil es noch keine Gildenboni gab. Gilden waren da oft nur eine Organisationserleichterung oder etwas, womit man angeben kann. ("Oh, der hat schon T2 und ist in Gilde XYZ!") Und auch damals gab es gildenübergreifende Raids, weil eine einzelne Gilde im Durchschnitt nur 10-15 Spieler hatte und damit nicht genug, um die 40 Leute für MC oder BWL aufzubringen.

Wenn du nach Spielspaß oder Events außerhalb von M+, Raids oder PvP suchst, musst du dich einer RP-Gilde auf einem RP-Realm anschließen. Sowas gibt es scheinbar tatsächlich immer noch. Und wer in WoW wirklich den gesamten Content erfolgreich spielen will, kommt um Gilden nicht herum. Einfach schon, weil sie es vorraussetzen.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Ich finde Gilden durchaus sinnvoll und nützlich. Ich war damals selber für lange Zeit in einer kleinen Minigilde mit 2-3 RL Freunden und wir haben uns durch das LFG-Tool gequält, um in HC-Inis Ausrüstung zu farmen, nur damit wir uns dann später durch LFR quälen konnten, um wenigstens etwas vom Content zu sehen. Und Random-Gruppen für Non-HC Raids waren genauso eine Qual, nur ein Mittel zum Zweck ohne wirkliches Gemeinschaftsgefühl oder Durchhaltevermögen, wo auch sofort rumgejammert und / oder die Gruppe verlassen wird, wenn ein Boss nicht gleich beim ersten Anlauf liegt. Das war unterm Strich einfach nur frustrierend und Gift für den Spielspaß.
Dann hatte ich durch Zufall mit einem anderen RL-Freund auf einem anderen Server und Fraktion mal wieder geredet und er meinte, dass die noch Heiler für deren Raid suchen. Sofort Server- und Fraktionswechsel gemacht und seither bin ich dort und muss sagen, dass da wirklich ein angenehmes Gildenklima herrscht, was auch sehr casualfreundlich ist. Unser Altersdurchschnitt ist klar Ü30 und wir haben daher viele Leute mit Kindern und Job bei. Und es war noch nie ein Problem, wenn deswegen mitten im Raid mal jemand spontan AFK muss oder wegen Arbeit nicht kommen kann. Es sind unter der Woche (fast) jeden Abend genug Leute mit genug Möglichkeiten online, um ausgiebig einige M+ zu gehen und am So / Mo haben wir jeweils 2 Stunden Raid und haben inzwischen auch Uldir HC clear. Und genug Spaß im TS haben wir auch.

Also ich kann die Negativität, die du da beschreibst, nicht wirklich nachvollziehen oder bestätigen. Ich meine was will man erwarten, wenn ein Spiel soviele Spieler hat? Ist doch auch im RL nicht anders: Obwohl es hier in Deutschland zB Millionen von Menschen gibt, ist der Freundeskreis doch recht klein. Soll heißen: Trotz Millionen von Spielern kann man nicht erwarten, sich mit jedem zu verstehen oder Spaß zu haben.
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#17 Tikume

Tikume

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Geschrieben: 25 November 2018 - 01:31


Daher sind Gilden und Communities eben doch recht sinnvoll, einfach weil man da mehr und bessere soziale Interaktionen pflegen kann.

 

Lohnt sich für maximal 2 Monate nicht :)

Ich frage mich halt was in diesen Leuten so vorgeht, dass sie sich nicht einmal ein Minimum an normalem Umgang rausdrücken können. Und es ist wirklich jedes mal so, da war nicht ein normaler Mensch dabei.


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#18 Quietschbumm

Quietschbumm

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Geschrieben: 27 November 2018 - 09:35

...

...
Also ich kann die Negativität, die du da beschreibst, nicht wirklich nachvollziehen oder bestätigen....

 

Kritik ist nicht Negativität.

Das wäre mit "schlecht machen" gleichbedeutend und ist es nicht. Ich kritisiere in diesem Posting mit einem anderen Ausgangspunkt einen anderen, allerdings bezüglich der Fragestellung gleichen Aspekt.

 

Das Gildensystem hat sich tatsächlich im Gegensatz zu anderen Inhalten so gut wie gar nicht geändert. Vor Jahren war es damit auch kein Problem, Gilden - egal welcher Ausrichtung - zu füllen.

 

Für ein gemeinsames Spiel - einem MMO - dessen Bedeutung unzweifelhaft klar ist - gibt es Möglichkeiten der Gemeinschaft (Gilden) und des Solo-Spiels. beides wird genutzt. Aber wenn das Gameplay von Gilden nach Ü12 Jahren Entwicklung einen mehrjährigen Stillstand erfährt, Zuwachs kaum mehr möglich ist, dann ist das eine Tendenz, die Auswirkungen im Sinne der Fragestellung haben könnte.

Und was ich mit den "Aktionen" ausdrücken wollte: Genau dies war früher noch möglich - heute mit 85% Solo-Gilden auf alles Realms...schlichtweg nicht.

Auch anders ausgedrückt: Buffed berichtete selbst in seinen Printmedien über solche lustigen Aktionen bis hin zu Hochzeiten von Spielern, die ihre Trauung in einer der Hauptstädte vollzog.

Schlichtweg vorbei diese Zeiten. Das ist meine Ergänzung zu der Ausgangsfragestellung.

Und ich finde es schade, dass lieber solo durch die Welten gezogen. Und das uralte Gildensystem ist nicht dazu angetan, dass sich Spieler - außer sie streben nach Inhalten, die nur gemeinsam zu lösen sind - einer Gilde grundsätzlich anschließen (wollen).

 

 

 


Bearbeitet von Quietschbumm, 27 November 2018 - 09:36,

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