Chargeschichte: Reiten

Manadis

Rare-Mob
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Viele Wochen waren seit dem vergangen. Manadis bestritt viele Schlachten und tötete viele Anhänger der Horde. Sie war dunkel geworden und hatte schon viel mit Hilfe des Schatten zerstört. Xella war ihr stets eine gute Begleitung gewesen. Vielen Gefahren mussten sie trotzen, aber nie haben sie die Hoffnung aufgegeben. Doch eines Tages zerbrach die Bindung zu ihren Freunden bei Samryn Dor und Manadis und Xella beschlossen fort zu gehen.
„Kommt Xella. Es hat sich vieles hier verändert. Lass uns gehen.“
Traurig blickten die Beiden zurück. Vieles hatte sich in ihrer Gemeinschaft verändert, doch leider nicht so, wie sie es gerne hätten. So reisten sie mit einigen Freunden umher, die sie kennen gelernt hatten. Doch auch hier waren sie nicht glücklich. Was sollten sie machen? Das Duo beschloss erst mal alleine weiter zu reisen und neue Gefährten zu suchen. Sie besuchten das Kloster im entfernten Tirisfal und befreiten es von dem Scharlachroten Kreuzzug. Sie stiegen hinab in die Dornenbüsche der Hügel von Razorfen und töteten viele der Bristlebacks. Untoten stellten sie sich und fanden sich oft in aussichtslosen Situationen wieder. Doch eine der größten Herausforderungen war der Abstieg nach Uldaman. Düster, faulig war es dort. Verachtenswerte Zwerge tummelten sich neben Steinwesen und komischen Konstrukten. Lange hat es gedauert, bis die Beiden wieder dort raus waren. Doch sie hatten es geschafft und endlich genügend Geld zusammen, um sich die Reittiere leisten zu können. Doch es sollte noch eine Überraschung auf sie zukommen. Als Xella vor dem Reitlehrer der Gnome stand lachte dieser sie nur aus.
„Ihr wollt von mir ein Reittier? HA! Dass ich nicht lache. Hexer bekommen hier nichts. Geht zu Eurem Lehrer, aber lasst mich mit Eurer Magie in ruhe!“
Lachend drehte dieser sich um und schraubte weiter an seinen Reittieren herum. Xella stand wie vor den Kopf gestoßen da und wusste nicht wohin. Manadis schaute sie etwas verduzt an.
„Warst du denn schon bei deinem Lehrer gewesen? Vielleicht kann er dir weiter helfen.“
Mit einem leichten Nicken antwortete Xella ihr und ging Richtung Ironforge.

Manadis wartete am Auktionshaus und tätigte noch einige Geschäfte, als sie Xella heranhoppeln sah.
„Na, du siehst so glücklich aus. Hast du dein Reittier?“
„Nein, aber ich weiß wo ich es her bekomme. Ich muss dafür nach Ratchet und dort mit einem Menschenhexer reden. Bleib du man hier. Ich mach das schon. Bin ja echt gespannt, was es dort tolles gibt.“
Ohne das Manadis antworten konnte, drehte sich Xella um und rannte zum Greifenmeister. Seufzend schaute sie auf die Uhr und beschloss sich erst mal hinzulegen.
Stunden später wurde sie hart von einer lachenden Xella geweckt.
„Na, nu komm schon. Willst du es sehen?“
Manadis rieb sich den Schlaf aus den Augen und stand auf. Ein wenig verwirrt schaute sie sich um.
„Hier ist nichts. Wo ist es dann? Besser. Was ist es denn überhaupt?“
Mit einem Grollen unter ihren Füßen beschwor Xella einige Formeln. Düstere Schatten machten sich breit. Eine warme Luft kroch in Manadis Kleidung. Auf einmal war Xella vom Boden verschwunden und saß auf einem schwarzen Pferd mit feurigen Hufen und aus seinen Nüstern schlugen Flammen. Beeindruckt schaute Manadis es an.
„Nicht schlecht. Dann lass uns mal los reiten. Wir wollten uns doch noch ein wenig im Ödland umschauen.“
Erfreut über ihre neuen Reittiere, machten sich die Beiden wieder auf dem Weg. Nichts ahnend, was zur gleichen Zeit in Dun Morogh passierte. Dvallin hatte sich von seinen Verletzungen erholt und baute seine Muskeln neu auf. Auch hatte er eine neue Begleitung gefunden: Tindra, eine Magierin und ein Mensch. Er erzähle ihr von Manadis und seinem Willen ihr zu helfen. Auch sagte er ihr, dass er gerne mit einer Magierin reisen wollte, jedoch sobald er erfahren genug ist, mit Manadis zu wandern, würde er Tindra verlassen.
„Ach, Dvallin. Keine Angst. Ich werde Euch das nicht übel nehmen, wenn Ihr bald einen anderen Weg einschlagt.“
„Ach, dann bin ich aber beruhigt. Kommt. Lasst uns losziehen!“
Freudig rannte Dvallin los. Er wollte bald wieder richtig kämpfen können. Tindra hingegen blieb ein Stück des Weges zurück.
„Mich verlassen? Pah, Zwerge. Ihr werdet bei mir bleiben. Ich werde nicht einfach so verlassen. Zu oft habe ich meine Begleiter verloren. Ihr werden schon sehen, dass Ihr bei mir bleiben werdet, bis ich entschließe, dass wir uns trennen!“
Lachend folgte sie Dvallin. Tindra hatte viel in ihrem Leben erlebt und überstanden, dass ihre Worte nur von denen verstanden werden, die ihre Geschichte kennen.
 
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