Die Geschichte eines Helden Teil 3

Yela

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Die grosse Reise

Eines Tages, als in ganz Azeroth wieder Einladungen zum Mondfest verteilt wurden, sass Alloy in der Hütte und half seiner Mutter Körbe zu flechten. Er war übellaunig und wortkarg, denn schon seit Jahren wollte er das berühmte Mondfest besuchen, bei dem sich alle im weit entfernten, friedlichen Land der Druiden, der Mondlichtung, einfanden um die Götter zu huldigen. Für drei Wochen wurden die Schwerter niedergelegt, alle Fehden wurden vergessen. Man feierte mit der sonst verhassten Allianz in Frieden.
Leider verbot ihm sein Vater jedes Jahr das Fest zu besuchen. Er sei zu jung sagte er. Doch dieses Jahr würde alles anders werden.

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Als am Abend der Vater zu Hause eintraf, schwor sich Alloy ihm die kalte Schulter zu zeigen. Das klappte auch ganz gut. Sie assen schweigend und gingen schweigend zu Bett. Doch Alloy fand, dass sein Vater den ganzen Abend ein heimliches Grinsen im Gesicht hatte, was ihn schrecklich ärgerte. Es schien ihm als würde sich sein Vater an seinem Unglück ergötzen.
Am nächsten Morgen wurde er schon früh geweckt. Sein Vater sagte: „Wir machen heute eine lange Reise“. Alloy maulte und dachte an einen langen Tag in der Ebene beim Kodojagen. Doch als sie losliefen gingen sie nicht den gewohnten Weg, sondern die Strasse zum Dorf der Bluthufe. Wohl wieder irgendein Botengang, dachte sich Alloy, doch sie zogen am Dorf vorbei, weiter in Richtung Donnerfels! Alloy blieb stehen und starrte seinen Vater an. Dieser sagte nur: „Was ist? Willst du nicht mehr ans Mondfest?“.

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