Die neun Runen

Bröselmonster

Rare-Mob
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Vorwort: Diese Geschichte hier hat weder etwas mit Warcraft, Warhammer, Herr der Ringe oder einem sonstigem Spiel/Roman zu tun. Das ich Bücher dieses Genres recht gerne lese dachte ich mich ich schreibe mir mal selbst eine Geschichte zusammen und überraschenderweise fand ich das recht entspannend und so hab ich mal mit meiner eigenen Geschichte in einer "neuen" Welt begonnen. Ob mir dies gut gelungen ist oder nicht könnt ihr gerne in den Kommentaren posten. Bin für Anregungen sehr offen.

Da sich die meisten Einträge in diesem Forum die ich gesehen habe, naja genaugenommen alle (gut habe nur 5-6 Stichproben gemacht die mir Größtenteils echt gut gefielen) mit der Warcraftstory einher gehen weis ich nicht ob der Forenabschnitt auch für Storys die nichts mit Online Spielen zutun haben gedacht ist. Trotzdem werde ich einfach mal den Anfang meiner Geschichte posten.

Es dämmerte.
Vom Mansar Gebirge aus sah man zwischen den Bäumen bereits die Sonne im Abendrot untergehen. Die meisten Tiere waren bereiten in den Tiefen des Waldes verschwunden. Nur vereinzelt konnte man noch irgendwo einige Hasen, Vögel und andere kleinere Tiere finden. Am Fuße des stark bewaldeten Berges lehnte sich ein Junge, der wohl kaum älter als Fünfzehn oder Sechzehn Jahre sein konnte, and einen Baum und verzehrte grade sein Mahl, welches aus einem großem Stück Brot und etwas Dörrfleisch bestand. Der Junge wäre wohl in größeren Mengen kaum aufgefallen: kurze dunkelblonde Haare, welche sich zerzaust in Himmelrichtungen regten, einen recht schlanken Körperbau und blaue Augen. Alles nicht ungewöhnlich für Jungen seines Alters. Er trug braune Lederkleidung welche bereits sehr stark mit Erde bedeckt war was wohl darauf schließen lies das es die letzten Tagge nicht in einem Bett geschlafen hatte. Neben ihm am Boden lag ein Paar gewöhnlicher Lederschuhe, denen schon die Sohlen abzugehen drohten und die der Junge wohl, nun da er jetzt Rast machte, ausgezogen hatte. Am Boden lag ein kleiner Lederbeutel in dem er seinen Proviant aufbewahrte. Das auffälligste an den Sachen die er mit sich führte war jedoch ein langer Holzstab. Es war nicht etwas ein abgebrochener Ast den er als Gehhilfe nutze, sondern ein handgearbeitetes Stück. Der Stab war knapp zwei Meter lang und an beiden Enden absolut glatt. Der Durchmesser war durchgehend gleich und betrug wohl zwei bis drei Zentimeter. Dieser Stab war kein Werkzeug, er war eine Waffe. In der Mitte des Stabes war er jedoch etwas dünner diese Stelle war mit weißen Leinen umwickelt, die wie der Rest des Stabes kaum die Spruch von Schmutz aufwiesen und das obwohl sein Träger auf den ersten Blick doch recht ungepflegt wirkte. Das zeigte, dass der Stab von seinem Besitzer wohl wichtig war und er ihn deshalb mit viel Vorsicht behandelt. Neben dem Jungen im Baum steckte ein recht großes Jagtmesser, dessen eiserner Griff bereits zu rosten begann.

Nachdem der junge Ralik sein karges Mahl verzehrt hatte, nahm er seine Sachen und ging tiefer in den Wald. Er wusste, er muss weiter. Schnell. Er hatte es in den Augen seines Vaters gesehen und ihm war klar wie wichtig es wars sein Ziel so schnell wie möglich zu erreichen. Auch wenn er den genauen Grund seiner Reise nicht, kannte war das Vertrauen in das Urteil seines Vaters groß genug um zu wissen das es notwedig war die Person zu finden die er suchen sollte.
Kaum als er ein paar Schritte in den Wald ging, vernahm er ein Rascheln im Unterholz. Während er sich in die Richtung aus der das Geräusch gekommen war umdrehte lies er den Beutel, welchen er in seiner linken Hand trug, fallen und umfasste seinen Stab nun mit beiden Händen. Ralik ging nun einige Schritte in die Richtung aus der er das laute Rascheln gehört hatte während er seine Waffe wie einen Speer leicht vor sich hielt, um im Notfall sofort zu reagieren. Als er noch gut 2 Schritte vom ersten größerem Gebüsch entfernt war, packte er seinen Stab am hinteren Ende und lies ihn in einem schnellen Hieb durch das Gebüsch fahren. Er hatte sich darauf eingestellt auf irgendeinen Widerstand zu treffen, denn er konnte sich nicht vorstellen das sich in diesen paar Sekunden schon etwas aus dem Staub gemacht hätte.
Zumindest eines war für ihn klar: Ein Mensch war es nicht gewesen. "Wohl nur ein Tier", dachte er laut. "Oder der Wind?"

Ralik wurde zunehmend nervöser je tiefer er in den Wald eindrang. Dieser wurde immer dichter und gewährte ihm kaum mehr Durchlass. Es war als wollte der Wald selbst ihn aufhalten. Der ohne hin verwucherte Pfad, auf dem der Junge den bald betreten hatte, hatte sich bereits gänzlich aufgelöst. Nach einer kurzen Pause nahm Ralik sein Messer in die rechte Hand und musste sich von nun an den Weg durch das Gestrüpp bahnen, da er sonst keine Möglichkeit sah es zu überwinden. Durch diese Maßnahme kam er wieder etwas schneller voran, doch er war nun nach recht kurzer Zeit sehr erschöpft. Er lehnte sich an einen Baum direkt an einer freigeschlagen Stelle im Dornengestrüpp. Innerhalb weniger Sekunden schlief er noch sitzend ein.

Ralik fuhr aus einem Schlaf. Wind rauschte durch die Bäume. Ein Sturm von nicht gekanntem Ausmaß war ausgebrochen. Der Wind peitschte durch das Unterholz und Ralik wusste das er Schutz suchen musste. Aber wo? Auch wenn er einen provisorischen Weg durch das Dornengestrüpp geschlagen hatte war Ralik klar das er sich auch auf diesem Weg nur langsam zurückziehen konnte. Da er über keinen Mantel oder ähnliches verfügte konnte er wenig mehr tun als sich an den Baum lehnen so das der Wind den Baum statt ihn traf. Sein einziger Trost war das nur Wind und kein Regen auf ihn einprasste. Er hielt nun noch seine mitgeführten Gegenstände fest, damit der Wind diese nicht forttrug. Er starrte auf den Boden. Ihm blieb nichts übrig als zu warten.

Auch nach Stunden hörte der Sturm nicht auf und Ralik wusste nicht, ob er noch die Kraft aufbringen konnte nach alledem den Wald zu durchqueren. Grade als er überlegte was er tun könne, vernahm er eine Gestalt ,die dem Weg auf dem er gekommen war folgte. Nach allem was der Junge sehen konnte war sie in ein weißes Fell gehüllt und stützte sich beim gehen auf einen alten, großen und scheinbar morschen Ast. Es war unmöglich. Diese Gestalt bewegte sich durch den Sturm als existiere dieser garnicht. Selbst als sie über den provisorisch angelegten Pfad, hinaus in das Dickicht des Waldes ging war sie völlig ungerührt von all den Hindernissen des Waldes und des Sturms. Als die Person verschwunden war überkam dem jungen Ralik eine plötzliche Müdigkeit und er schlief trotz des Sturms wieder ein.






PS.:
1. Ich merke selbst das in der Geschichte der Dialog fehlt aber da es nur eine direkte Person bis jetzt gibt hat sich nichts anderes für mich ergeben.
2. Es ist mir klar das Teile der Geschichte etwas unverstädlich wirken und Fragen offen lassen (deren Antworten ich bis jetzt Größtenteils selbst nicht kenne^^) aber das ist gewollt.

Ansonst würde ich mich über Anregungen bzw. konstruktive Kritik sehr freuen.

Ansonst kann ich nur hoffen das euch der erste Teil gefiel.

Mfg

Ich
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
finde die geschichte sehr schön geschriebem

gibts davon noch mehr??
 
Weitermachen werde ich auf jeden Fall das war ja eher nur die Einleitung bis auf die eine Person is ja noch niemand vorgekommen.
smile.gif
 
So der zweite Teil meiner Geschichte. Hoffe es gefällt euch wäre sehr froh über paar Kommentare. Werde noch paar weitere Teile demnächst liefern.

Als Ralik aufwachte bemerkte er das er nicht mehr an der selben Stelle war an der er eingeschlafen war. All seine Sachen waren verschwunden selbst das Messer, welches er, kurz bevor er eingeschlafen war, in seinem rechten Hosenbein versteckt hatte. Er geriet in Panik und sprang auf. Ihm schossen tausende Gedanken durch den Kopf. Was ist passiert? Wo bin ich? Wie komme ich hier her? Wo sind meine Sachen? Er schalt sich selbst dafür. Er musste sich jetzt zusammenreißen. Ralik sah sich um. Er war nicht mehr im Wald. Er war nun auf einer Lichtung die nur mit dichtem Gras bedeckt war. In ihrer Mitte stand ein großes Zelt, welches scheinbar aus zusammengenähten dicken Fellen mehrerer verschiedener Tiere bestand. Am Rande der Lichtung sah er noch den Wald und er war sich sicher, das dies der Ort ist zu dem er endsandt worden war. Er wusste es denn in jede Richtung schien der Wald nur bergab zu gehen weshalb Ralik davon ausging das er die Spitze erreicht hatte. Nur wie?
Die Neugier in die in dem Jungen brannte wurde nahezu unerträglich und er ging langsam auf das Zelt zu. Doch kaum als der junge Ralik ein paar Schritte zurückgelegt hatte spürte er einen festen Griff an seiner rechten Schulter. Ralik erstarrte.
"Warum bist du hier?", flüsterte eine raue Stimme. Als Ralik immer noch nicht antwortete, verstärkte der Unbekannte seinen Griff. Er sprach nun mit noch bedrohlicherer Stimme: "Antworte mir!"
Plötzlich sammelte sich Ralik, drehte sich schnell um und riss sich mit einem schnellen Sprung nach hinten los. Ralik machte sich bereit auf einen Kampf und hob die Fäuste. Als er sein Gegenüber in Augenschein nahm, schreckte Ralik überrascht auf. Auf den ersten Blick dachte es ihm stünde ein weißer Bär gegenüber. Doch dann bemerkte er das es ein alter Mann war der in ein Fell gehüllt war. Er war sehr groß und obwohl er sehr alt zu sein schien ging er kaum gebeugt. Sein Haar war lang, grau und hing ihm zu beiden Seiten seines Kopfes herunter, sodas es den anschein hatte er würde darin versinken. Seinn Gesicht war von vielen Falten und auch einigen Narben gezeichnet, sonst jedoch konnte man ihm keine Gefühlsregung entnehmen. Ralik bemerkte auch das dem Mann ihm sein linker Arm abgetrennte wurde, doch dies musste schon lange zurück liegen, da der Alte weder an der Stelle blutete und wohl auch daran gewohnt war das ihm dieser Arm fehlte. Im seiner rechten Hand hielt der Mann einen langen glatten Stab, Ralik´s Stab. Wut kochte in dem Jungen hoch. Dieser einarmige Mistkerl las ihm im Sturms auf, bedrohte ihn und nun stellte sich auch noch heraus das er Ralik´s Sachen an sich genommen hatte. Als der Alte in Ralik´s wütendes Gesicht sah lachte er bellend. Er warf Ralik den Stab zu und rief immernoch leicht lachend : Nun komm Welpe, hier ist dein Stöckchen, und jetzt?" Das war zu viel für den Jungen. Er nahm seinen Stab in der Mitte und rannte auf den Alten zu. Der Alte bliebt vollkommen ruhig und erhob seine einzige Hand. Als Ralik dann zum Schlag ansetzte wurde er plötzlich von den Beinen gerissen. Ein gewaltiger Windstoß hatte ihn erfasst und einige Meter zurück auf den Rücken geworfen. Sein Stab lag neben ihm im Gras. Der Alte lachte auf. "Nun junger Ralik", sagte der Einarmige. "Du hat mich gefunden und das obwohl du garnicht wusstest das du mich finden solltest. Jetzt werde ich dir sagen warum du zu mir geschickt wurdest."
 
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