Die Sucht und ihre Folgen..

Hi zusammen,

ich hab mir den ganzen Dries mal durchgelesen der jetzt schon bald n Jahr alt ist !

Ich seh hier ne Menge geflame und hirnloses gelaber von Leute die meinen sie könnten einen auf Hobbypsychologen machen. An die von mir wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Klappe halten.

Auf der anderen Seite seh ich hier ne Menge Ansätze das ganze richtig zu interpretieren was der Junge Mann da getan hat und was da schief gelaufen ist.

Jeder der sich auch nur im entferntesten an seine Jugend erinnern kann also alle die die 70 noch net überschritten haben, was so ziemlich alle sein dürften, sollte wissen wie stark und wie übel Gruppenzwang auf einen wirken kann und das man als Jugendlicher von Hause aus eine extrem starke Persönlichkeit haben muss, um diesem zu widerstehen. Ca. 5% aller zwischen 12 und 20 haben die überhaupt, der Rest hat garnet den nötigen Willen um sich Gruppenzwang zu widersetzen.

Der Grund warum WoW einen süchtig macht ist niemals nur einer, es ist vielmehr eine Kombination aus verschiedenen Faktoren die aus dem Spiel, was eigentlich nur n Zeitvertreib sein sollte, eine Sucht macht.

WoW ist daran nicht unschuldig wie sich viele selbst glauben machen wollen. Das Spielprinzip ist auf Itemhascherei und gogogo ausgerichtet, wenn man da mal n Monat aussteigt hängste hinterher und kannst eigentlich kaum no mithalten, neue Patches, neue Items Endkontentfortschritt der eigenen Gilde und und und. Das Game ist mit beginn des Highendkontents nur noch gefarme, Ruf, Erze, Kräuter und und und.

Allein aus diesem Grunde sind hier Eltern gefragt, bei Jüngeren die Spieldauer zu reglementieren.

Meiner bescheidenen Meinung nach sollte nachdem WoW sich seit Release sehr verändert hat aufgrund der Suchtgefähr für Minderjährige eine Höhere Einstufung nach FSK bekommen, 16 wäre da durchaus realistisch.
Nu werden die unter 16 Jährigen wieder schrein aber da in 80% aller Familie aus Finanziellen Gründen die Eltern beide arbeiten, kann niemand die Spieldauer kontrollieren und die Kids sind im Netz umsoviel Fitter als die eltern das die ohne Probleme die Spieldauerbegrenzung ausschalten können, vorausgesetzt die Eltern machen sich überhaupt die Mühe diese einzuschalten.

Natürlich ist auch das soziale Umfeld jedes einzelnen mit dafür verantwortlich das jemand in die Spielsucht abrutscht. Jemand mit nem Ausgeglichenen Umfeld, guten Freunden und Hobbies die Spaß machen ist weniger in Gefahr in die Spielsucht abzurutschen. Und die Spielsucht gibt es nicht erst seit den MMORPG's ich sag nur Spielautomaten. Immer schön das Knöpfchen drücken bis der Monatsscheck aufgebraucht ist. Das ist alles nix neues nur sind Spielautomaten in Spielotheken und auch in Kneipen durch das Eintrittsalter von 18 Reglementiert. Nun sind aber solche Suchtmittel für jeden frei zugänglich, ist genauso als würde hier in Deutschland Dope legalisiert werden, dann gäbs auch auf einmal noch 10 Millionen Drogensüchtige Leute mehr, weil man frei rankommt.

Es gibt Spielsucht, es gab sie und wird sie immer geben. Viele sind es ohne es selbst zu merken, weil sie sich selbst einreden das sie die Kontrolle haben. Die Leute mit nem gesunden RL haben die Konrolle meist aber wenn ihr nur einmal eine Verabredung mit nem Freund oder ner Freundin oder der Clique abgesagt habt um Raiden zu gehen, ist das der erste Schritt die Kontrolle zu verlieren.

Hier ist jeder der Freunde und Verwandten gefragt, bei Zockern aufzupassen und ggf. rechtzeitig mal den Mund aufzumachen.

Und wenn nu wer denkt, das ich eh keinen Plan habe, ich zocke selbst seit Release und vorher schon anderen MMORPG's. Ich bin verheiratet und habe 2 Kinder, meine Frau zockt auch. Natürlich spielen wir nur wenn die Kinder im Bett sind. Alleine die beiden halten uns von der Sucht ab. Aber mal n Abend mit Freunden oder Kino, Essen und solche Dinge kommen nicht zu kurz. Wir arbeiten auch beide aber wir wissen was abgeht und sind für die Zeit, wenn unsere Jungs mit dem Daddeln anfangen gerüstet weil wir die Gefahren nur zu gut kennen, was viele Eltern leider net sind. Was denen bleibt die es selbst erlebt haben ist, Ihre Kinder vor derartigem Druck zu bewahren.

Wer nicht stark genug ist diesem Druck zu widerstehen, der sollte es genauso machen wie der Theatverfasser, den Hut nehmen und aufhören. N Alkoholiker läßt au die Finger komplett vom Alk weil ein Schluck schon einen erneuten Einstieg in die Sucht bedeutet. Nur kann man aus der Spielsucht rauswachsen, aus dem Alkoholismus net.

Jeder muss seinen Weg gehen und das geflame gegen die Leute die behaupten WoW mache net süchtig sollten wirklich mal drüber nachdenken ob bei Ihnen net auch schon das ein oder andere Suchtanzeichen da ist.

Ich spiele gern und auch viel WoW aber es hat einen extrem hohen Suchtfaktor. Was die Medien daraus machen ist wahrlich der größte Blödsinn den die Medien je vertapft haben aber im Kern sind da schon einige gute Ansätze. Panische Eltern und unsauber Recherchierte Berichte machen dann n Drama draus. Die picken sich immer die Extremsten Heinis raus und bauschen das ganze auf als wäre jeder Zocker krank und wir alle potentielle Killer. Aber wenn Ihr die Berichte mal genau verfolgt anstatt nach den ersten 2 Sätzen auszumachen mit den Worten "ach die labern eh nur shice", werdet Ihr teilweise Euch selbst wiedererkennen .

Also daddelt soviel und solange Ihr wollt aber seit Euch immer der Gefahr bewußt.

Und nu könnter weiterflamen.

Gruß

Berleroron
 
hm lustig zu beobachten wie alle über die Leute herziehn die was gegen WoW ham.
Ich würde mich doch freun wenn ihr wenigstens eure meinung begründen würdet. das hat bisher fast noch keiner gemacht.
Bitte sagt mir dann auch gleich was genau euch an wow gefällt.
Denn meiner meinung nach ist wow immer das selbe... Lvln = mobs killn und das ganze 70 lvl lang. dann wird geraidet. Bosse killn... nur um besseres Equip zu bekommen... des dann beim nächsten Addon wieder wertlos ist. denn da fängt alles wieder von vorne an...
 
(...)

Es gibt Spielsucht, es gab sie und wird sie immer geben. Viele sind es ohne es selbst zu merken, weil sie sich selbst einreden das sie die Kontrolle haben. Die Leute mit nem gesunden RL haben die Konrolle meist aber wenn ihr nur einmal eine Verabredung mit nem Freund oder ner Freundin oder der Clique abgesagt habt um Raiden zu gehen, ist das der erste Schritt die Kontrolle zu verlieren.

(...)

Und nu könnter weiterflamen.

Gruß

Berleroron

Sehr SEEEHR Richtiger punkt!

Ich bin bekennend WoW süchtig und im Grunde triffst du den Nagel auf den Kopp, nur um mal meinen Senf dazuzugeben...

find deinen Beitrag gut – und da alles gesagt wurde: Q4TW
 
WoW ist daran nicht unschuldig wie sich viele selbst glauben machen wollen. Das Spielprinzip ist auf Itemhascherei und gogogo ausgerichtet, wenn man da mal n Monat aussteigt hängste hinterher und kannst eigentlich kaum no mithalten, neue Patches, neue Items Endkontentfortschritt der eigenen Gilde und und und. Das Game ist mit beginn des Highendkontents nur noch gefarme, Ruf, Erze, Kräuter und und und.

äh moment: das ganze Leben und damit meine ich das Real Life ist auf Itemhascherei und gogogo ausgerichtet. Das fäng bei den Schulnoten an, die besser sein müssen, als die des Nachbars oder Cousins, whatever (vielfach sogar durch Druck der Eltern), geht dann weiter zum Job, wo man besser, schneller, stärker sein muss als alle anderen und am besten noch sämtliche Zusatzausbildungen präsentieren kann.

Geht dann weiter zum Hobby/Sport, wo man auch besser sein will, eine grössere Sammlung haben will etc...

Auch da, im RL wird an anderen gemessen...immer! Das RL ist aber genau die gleiche Item-Jagd, wie es WoW bietet - und etwas ganz wichtiges ist bei WoW vorhanden: Nämlich, dass jeder weiss, dass die Jagd im Endeffekt nix bringt, sondern lediglich Zeitvertreib mit anderen darstellt. Im RL wird heute noch jedem erzählt, dass man eine gute Ausbildung haben muss, zig Weiterbildungen machen sollte, Sport machen, Frau und Kinder anschaffen, denn das ist ja das, was die Gesellschaft auch sehen will und noch heute meint, sei der Sinn des Lebens. Aber hey: Wer kann mir garantieren, dass ich glücklich sterbe, wenn ich mich weiterbilde, einem Hobby nachgehe (das vermutlich nicht so viel Spass macht, wie es WoW bietet) etc...Wer? Ist eine rethorische Frage, die muss sich jeder selber beantworten...

Letztendlich ist es immer das gleiche: andere wollen mir sagen, was mir spass macht und wie ich meine Zeit verwenden soll - siehe die TV-Werbungen, die einem non-stop sagen: Konsumiere, Konsumiere, Konsumiere!!! Und damit Du konsumieren kannst, musst Du dich bei XY weiterbilden und bei Z die Stelle antreten, dann kannst Du noch viel mehr konsumieren und stirbst glücklich!

Schwachsinn...!

Und jetzt soll man denen, welchen das SCh...egal ist, Gleichgültigkeit vorwerfen und sie als suchtgefärdet abstempeln, nur weil sie aber genau das selbe vor dem PC machen, was andere in der Schule, Job, Hobby etc. machen (MÜSSEN!) - nur so erreicht man die Absolution...? stelle ich schwer in Frage...

nene, das Argument gilt nicht - nicht solange keiner den globalen Sinn des Lebens kennt und weiss, was nach dem irdischen Tod passiert...

Macht, was Euch am meisten Spass macht, aber hört auch auf, wenns kein Spass mehr macht, denn dann ist es wieder Arbeit, nur diesmal dann wirklich sinnlos, da man sich nix zu futtern kaufen kann von diesem Beruf...noch nicht! Warten wir auf die ersten spielbaren MMO's, wo man dann ingame durch virtuelle Berufe echtes Geld verdienen kann - weit sind wir nicht mehr davon entfernt, mal schauen, was dann all die Kritiker sagen - wenn man mit Spass Geld verdienen kann.

/irnonie on: "Ihr seid alle süchtig und hockt nur noch vor dem PC - keine RL Freunde mehr, nur noch Avatare als Kumpels aus allen erdenklichen Ländern! Aber scheisse, du sprichst ja besser Fremdsprachen als ich, kennst viel mehr kulturelle Hintergründe, Dein Lohn ist auch besser als meiner und scheisse...Du hast ja sogar Spass bei dem, was du tust! Mist, aber dafür bist du süchtig und ich halt nicht...ätsch! /ironie off
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das WoW eine Sucht ist, dem kann ich nur zustimmen.
Egal welche gegenargumente hier kommen, das selbe wird man auch von einem
Alkohol/Nikotin/Mariuhana suechtigen hoeren.

Iss ja gar nicht so viel, ich kann jederzeit damit aufhoeren usw.

Ich bin 26 Jahre alt, bin vor 4 Jahren nach Amsterdam ausgewandert und habe
einen guten Job bei einer Bank.
Seit Februar 2005 spiele ich WoW.

Zu allererst, es ist nicht das Spiel das suechtig macht, es ist die Community.
Das miteinander in den Gruppen, in den Gilden.
Zusammen etwas erreichen, eigentlich eine schoene Idee.
Natuerlich will man auch etwas erreichen wenn man ein Spiel spielt,
Das beste Equipment, einen PvP-Rang, Fraktionen auf ehrfuerchtig, den End-Content.
Das das alles sehr viel Zeit in anspruch nimmt und man fuer jede steigerung
etwas laenger braucht habe ich persoehnlich erfahren.

Frueher habe ich gern fussball gespielt, war fast jedes wochenende mit freunden raus
oder habe etwas mit meiner freundin unternommen.
Mit WoW rueckte das alles immer mehr in den hintergrund.
Hab ich frueher auf meine Ernaehrung geachtet bin ich seit WoW zu faul um Samstags einkaufen zu gehen.
Pizza vom Italiener und Cola von der Tanke waren alltag.
Ich bin froh das ich trotz meines "Spieltriebes" immer zur arbeit gegangen bin
und mich um Hygiene gekuemmert hab (in ner Bank stinkend mit fettigen haaren aufzutauchen
kommt nicht wirklich gut).

Dann nach gut 2,5 Jahren WoW kam der knackpunkt.
Erst habe ich mir nur gedanken gemacht wenn mir meine arbeitskollegen mal
wieder erzaehlt haben wie toll die party am wochenende war und ich daran
denken musste was ich das wochenende getan hab.
Waehrend meine kollegen von freitag auf samstag am feiern waren, habe ich
Mats fuer den naechsten Raid gefarmt.
Und das mehr oder minder jeden Tag:
Um 18 Uhr feierabend, um 18.30 Uhr zu haus.
PC angeschmissen, WoW gestartet und gefarmt oder an einem Raid teilgenommen.
Vor 24-01 Uhr war da meistens nicht schluss.
Klar das man da am naechstem Tag etwas muede ist.
Ca. 4 Tage vor Weihnachten rief ich meine Freundin von der arbeit aus an,
ich erzaehlte ihr das ich doch recht muede bin.
Sie fragte mich ob ich wieder die ganze Nacht vorm Computer gehangen
haette worauf ich ihr eine ziemlich harsche antwort gab.
5 Minuten spaeter rief ich sie an und entschuldigte mich fuer mein verhalten.
Ich dachte immer mehr darueber nach und so langsam kam mir das ein
oder andere "vergehen" wieder in den Sinn.
Ich hatte in den vergangenen Jahren mein leben um WoW herumgeplant,
wenn ich wusste: "Am Samstag ist ein Raid" habe ich alles und jedem abgesagt.
Ich hatte meine freundin belogen, wenn sie fragte ob ich zeit haette.
Ich erzaehlte ihr ich haette noch wichtige arbeiten zu erledigen, sagte ihr ich treffe
mich mit freunden zum fussball spielen usw.

An diesem tag habe ich begriffen das ich suechtig war.
Am selbem Tag habe ich mein Abo gekuendigt, WoW deinstalliert und meinen
Account auf einer bestimmten seite (die ich hier nicht nennen moechte, wahrscheinlich auch
nicht darf) zum verkauf angeboten.
Denn ich wusste: Solange ich mit diesen Daten zugriff auf das Spiel und auf meinen
Account im speziellem habe wuerde ich nicht aufhoeren koennen.
Nach 2,5 Jahren komplett von vorn anzufangen ist einfach unvorstellbar fuer mich.

Inzwischen gehts mir sehr viel besser, ich verbringe sehr viel Zeit mit freunden und freundin,
mein bester freund hat mich zu seiner hochzeit als trauzeuge eingeladen und Sonntag
werde ich das erste mal mit meiner neuen Fussballmannschaft trainieren.

Ob ich Sehnsucht nach WoW hab?
Jein!
Die ersten 2 Wochen waren hart, du kommst nach hause und weisst gar nicht was du
mit deiner Zeit anfangen sollst.
Dannach wirds immer einfacher, du findest wieder anschluss in der gesellschaft, gehst raus
und holst alles das nach was du zuvor verpasst hast.
Der Kontakt mit der Community besteht immer noch, so schaue ich regelmaessig bei buffed.de
vorbei, schaue mir die neuen buffed shows an und freue mich mit meiner alten Gilde
ueber jeden Raiderfolg.
Jedes zweite Wochenende schaue ich mal ins TS und quatsche ein bischen mit den leuten
ueber die "guten alten Zeiten" und wie der stand der dinge so ist.
Die meisten Leute meiner alten Gilde sind ziemlich stolz auf mich und man konnte oefter lesen:
"Respekt das du das durchgezogen hast, ich koennte das nicht..."

Abschliessend will ich noch sagen das ich ein Leben mit WoW nicht fuer unmoeglich halte.
Viele Leute schaffen es sich ein Limit zu setzen und spielen dann vielleicht nur 3-4 Stunden
am Tag, oder sie spielen nur dann wenn sie wirklich nichts anderes zu tun haben.
Respekt auch vor diesen Menschen, jeder der WoW spielt weiss wie schwer das ist.

MFG (Ex) Nicorobbin
 
ansonten bist du und nicht das Spiel schuld. Du und nur du allein. Ich spiel auch WoW und bin definitv nicht süchtig. Aber man sollte WoW eben auch erst ab 16-18 machen, damit die Leute shcon ihre Handlungen kontrollieren können. Man sieht ja wohin das führt...

So kann man das nicht sehen, denn ansonsten würde Alcohol und andere Drogen ja auch nicht süchtig machen. Nein World of Warcraft hat schon ein Suchtpotenzial, da es einene ständig belohnt (duch erledigung einer Quest, PVP, usw.). Dadurch wird im Gehirn Dopamin freigesetzt, und der Körper will die nächste Belohnung, was bei WoW ja an der Tagesordnung ist. Also kann man ganz klar von Suchtpotenzial sprechen.

Allerdings gibt es auch Menschen die Alcohol trinken, und keine Alcoholiker sind, so würde ich das auch bei WoW sehen, manche können mit den Reizen die das Spiel bietet umgehen, und andere verfallen in eine Phsychische abhängigkeit.
 
naja ich versteh deine situation wirklich gut.. ich selbst habe das gefühl, dass ich immernoch ein normales leben führe, neben wow.. aber es ist so, dass ich manchmal von RL nach der world of warcraft flüchte.. und das beruhigt mich auch.. und ich glaube, dass ich da nicht der einzige bin... das machen die meisten gelegenheitsspieler, die so um lvl 70 sind oder??!

naja lass dich nicht hängen und versuch dich an anderem zu erfreuen.

top.gif
 
@Belerovon-HF

du schreibst das was ich die ganze Zeit dachte.

Allerdings ist Spielsucht, finde ich, eine falsche Bezeichnung. Einfach nur "Sucht" reicht meiner Meinung aus.

Als ich mich zurückgezogen habe, habe ich Diablo2 gespielt. Allerdings immer die ganze Nacht gezockt und dann geschlafen usw.

Sucht entsteht, wie du es richtig geschrieben hast, durch verschiedene Faktoren: Umwelt, Persönlichkeit, Erziehung etc.

Es ist nicht unüblich, dass man von einer Sucht in die andere fallen kann. Daher ist es falsch einem Spiel die Schuld zu geben.

Bei WOW ist es eindeutig die verschiedenen Suchtpotentiale die geweckt werden können. Sei es die Sammelsucht (Sammelleidenschaft), die Geltungssucht (also je besser desto mehr Anerkennung), Gruppenzwang, usw.

Eigentlich das Gleiche wir im wahren Leben nur alles in einer kleinen Spielewelt.

Die andere Seite ist halt sich vor Problemen zu verstecken. Da bin ich mir nicht sicher ob das unter Sucht fällt.

Auf jedenfall ist nicht das Spiel an einer Sucht schuld, sondern bietet viele Möglichkeiten zur Sucht.


P.S.: Wenn einer Süchtig nach irgendwas ist, dann sollte er einen Therapeuten aufsuchen und nicht irgendwas die Schuld geben. Oder sind die Frauen schuld wenn jemand sexsüchtig ist? Nur so mal als Vergleich
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[...]
Ich seh hier ne Menge geflame und hirnloses gelaber von Leute die meinen sie könnten einen auf Hobbypsychologen machen. An die von mir wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Klappe halten.
[...]

Und du bist jetzt der grosse Psychologe, der anderen Leuten sagen kann, dass sie keine Ahnung haben?
Ich hab nur bis zu dem Satz gelsen, dann wurde es mir zu doof!

Ja, mit 13 besteht eine erhöhte Suchtgefahr. Aber mein Gott! Es ist sau einfach davon los zu kommen.
Ist doch nicht so schwer, oder? Einfach deinstallieren und aufhören zu heulen wie schwer man von Leben gebeutelt ist! Stellt euch nicht so an, von mir aus schmeisst die CDs weg.

Ach ja, noch was. In einem Forum, in dem warscheinlich mehr als 90% schonmal WoW gespielt haben zu warnen, dass WoW so gefährlich ist, ist ziemlich doof...
 
Wenn ich hier einen Thread lese, der mit dem Begriff WoW - Sucht anfängt, hab ich zuerst immer den Verdacht, da meldet sich unser Freund Christian Pfeiffer (wer ihn nicht kennt, mal googlen, zusammen mit World of Warcraft und Kriminologe). Um es kurz zu machen, "Herr" Pfeiffer ist einer derjenigen Berater unserer Regierung, der ähnlich einem religiösen Eiferer nicht müde wird, alle Computerspiele zu verbieten, da sie für Amokläufe, Intelligenzschwund und ähnlichem verantwortlich sind. WoW ist dabei ganz oben auf seiner Abschussliste.

Mal ernsthaft, was ist bitte Sucht ? Eigentlich ist dieser Begriff immer auch gesellschaftlich besetzt. Alkoholsucht z.B. ist medizinisch eine ernsthafte Sucht, aber gesellschaftlich wird es immer noch akzeptiert, wenn sich jemand bis zur Besinnungslosigkeit besäuft. Jemand spielt abends 2 bis 3 Stunden WoW unter der Woche, weil er keine Lust hat, sich vor den Fernseher zu hocken, und sich von hirntoten Moderatoren a la Stefan Raab das Gehirn erweichen zu lassen. Da springt die Gesellschaft auf und schreit Sucht !!! Und da gerade die deutsche Gesellschaft sich mit Computern immer noch schwer tut, und sich nicht mal ansatzweise die Mühe macht, sich mit den Computerspielern auseinander zu setzen, wird ein Gamer direkt in eine Ecke geschoben. Mein Gott nochmal, was ist denn dagegen einzuwenden, wenn sich ein junger Mensch lieber vorn Rechner hockt, sich dort via TS und anderen Zusatzsystemen in eine nette Community einloggt, die ihm mehr bringt, als seine MitschülerInnen, die lieber in einer Disco abrocken, und sich dabei zuschütten ? Laßt ihn ! Als das Internet begann, da gab es genug Leute, die die ganze Nacht nichts anderes getan haben als Chatten. Und die haben dann irgendwann damit auch aufgehört.

Noch ein Wort zum Planen; ich kenne jemanden, der am Wochenende nur dann Zeit hat, wenn bestimmte Ereignisse nicht stattfinden. Verabredungen werden grundsätzlich so gelegt, das in dieser Zeit das Ereignis nicht stattfindet. Und was glaubt ihr, was dieses Ereignis ist ? Die Bundesliga !
 
"normales Leben"

was ist ein normales Leben? Drehen wir den Spiess mal um:

Bis jetzt haben praktisch alle gesagt, was schlecht ist, an der Art, wie man lebt (hier hauptsächlich im Bezug auf WoW)...

Wer definiert dies? Das sagenumwobene "normale Leben"?

Und wer kann mir sagen, wie man dann sein Leben leben soll; und bitte mit Begründung, warum man sein Leben genau so leben soll und warum das so gut ist...

Letztendlich sind es nur gesellschaftliche Massstäbe, die man möglichst einhalten soll, sonst wird man nicht mehr akzeptiert...

Oder wird der ungewaschene Punk, der auf der Parkbank schläft gesellschaftlich akzeptiert? Ist er trotzdem glücklich? Hat er seinen Sinn im nichtstun gefunden?

Das sind alles Fragen, die dich die Gesellschaft so wie wir sie heute erleben, nie fragen werden - ist ja klar, dass er unglücklich ist, so kann man ja nicht leben; sagt der millionenschwere Bank-CEO, der 1 Woche später stirbt und 5 Minuten vor dem Eintritt des Todes merkt, dass er seine Frau nie geliebt hat und es bereut, nie Kinder gehabt zu haben)

und seine Millionen werden jetzt von der Frau und deren Familie geteilt, es gibt noch ein Familienstreit, weil ja auch der Bruder des Verstorbenen seinen Anteil will etc...Jagen nach Items, nichts anderes...

Sorry, da spiele ich lieber (egal was) und spare mir das Streben nach gesellschaftlich definierten normen - dem Sinn des Lebens bringts mich nämlich ebenfalls kein Stück näher, ganz einfach - aber dafür hatte ich Spass, auf dem Weg, den ich eingeschlagen habe...
 
Wenn ich hier einen Thread lese, der mit dem Begriff WoW - Sucht anfängt, hab ich zuerst immer den Verdacht, da meldet sich unser Freund Christian Pfeiffer (wer ihn nicht kennt, mal googlen, zusammen mit World of Warcraft und Kriminologe). Um es kurz zu machen, "Herr" Pfeiffer ist einer derjenigen Berater unserer Regierung, der ähnlich einem religiösen Eiferer nicht müde wird, alle Computerspiele zu verbieten, da sie für Amokläufe, Intelligenzschwund und ähnlichem verantwortlich sind. WoW ist dabei ganz oben auf seiner Abschussliste.

Mal ernsthaft, was ist bitte Sucht ? Eigentlich ist dieser Begriff immer auch gesellschaftlich besetzt. Alkoholsucht z.B. ist medizinisch eine ernsthafte Sucht, aber gesellschaftlich wird es immer noch akzeptiert, wenn sich jemand bis zur Besinnungslosigkeit besäuft. Jemand spielt abends 2 bis 3 Stunden WoW unter der Woche, weil er keine Lust hat, sich vor den Fernseher zu hocken, und sich von hirntoten Moderatoren a la Stefan Raab das Gehirn erweichen zu lassen. Da springt die Gesellschaft auf und schreit Sucht !!! Und da gerade die deutsche Gesellschaft sich mit Computern immer noch schwer tut, und sich nicht mal ansatzweise die Mühe macht, sich mit den Computerspielern auseinander zu setzen, wird ein Gamer direkt in eine Ecke geschoben. Mein Gott nochmal, was ist denn dagegen einzuwenden, wenn sich ein junger Mensch lieber vorn Rechner hockt, sich dort via TS und anderen Zusatzsystemen in eine nette Community einloggt, die ihm mehr bringt, als seine MitschülerInnen, die lieber in einer Disco abrocken, und sich dabei zuschütten ? Laßt ihn ! Als das Internet begann, da gab es genug Leute, die die ganze Nacht nichts anderes getan haben als Chatten. Und die haben dann irgendwann damit auch aufgehört.

Noch ein Wort zum Planen; ich kenne jemanden, der am Wochenende nur dann Zeit hat, wenn bestimmte Ereignisse nicht stattfinden. Verabredungen werden grundsätzlich so gelegt, das in dieser Zeit das Ereignis nicht stattfindet. Und was glaubt ihr, was dieses Ereignis ist ? Die Bundesliga !

100% signed, sehe genau so!
 
Abhängigkeit (oder Sucht im allgemeinen genannt) ist ein Verlangen nach einem bestimmten Stoff (z.B. Alkohol) oder einem bestimmten Verhalten/einer bestimmten Verhaltensform (z.B. WoW spielen).
Bei der Abhängigkeit entsteht ein bestimmtes Verhaltensmuster (haben ja auch einige Eindrucksvoll hier beschrieben), es ist dabei auch egal ob mal 13 oder 50 Jaher alt ist, die Sucht kann immer entstehen. Niemand ist davor sicher oder besondern geschützt. Die Abhängigkeit macht keinen Unterschied ob man viel oder wenig Geld verdient, ob man ein gesundes Sozialumfeld hat oder ob man einen festen Job besitzt, sie entsteht oder sie entsteht nicht.

Problem ist eher das die Gesellschaft die Abhängigkeit nach einer virtuellen Welt nicht eingestehen kann oder will, bisher gibt es kaum Studien die solche Abhängigkeiten belegen oder die Studien werden nur in kleinen Kreisen veröffentlicht. Es gibt im übrigen auch nur eine Suchtstation die sich in Deutschland mit der Behandlung beschäftigt, anscheind ist die Abhängigkeit noch nicht bei allen Menschen angekommen.

Ich finde es aber schon interessant das hier einige Leute Postings hinterlassen wo einem echt die Spucke weg bleibt, ich habe zwar nichts gegen einen schroffen Umgangston oder gegen flamen, allerdings auch nur in einem bestimmten Rahmen.
 
Ich hatte in den vergangenen Jahren mein leben um WoW herumgeplant,
wenn ich wusste: "Am Samstag ist ein Raid" habe ich alles und jedem abgesagt.
Ich hatte meine freundin belogen, wenn sie fragte ob ich zeit haette.
Ich erzaehlte ihr ich haette noch wichtige arbeiten zu erledigen, sagte ihr ich treffe
mich mit freunden zum fussball spielen usw.

An diesem tag habe ich begriffen das ich suechtig war.

Ja, bei mir war es genauso, und ich würde wetten, das die meisten WoW-Spieler es genauso machen und nicht anders! Lügen um WoW spielen zu können, wie erbärmlich war ich nur und seit ihr teilweise....

Gott sei dank hab ich auch aus der Sucht gefunden, durch das ich umgezogen bin, kein Internet hatte 4 Wochen und dadurch gemerkt habe was ich alles verpasst und vernachlässigt habe, wie Freunde, Sport, Party, geile Mädels^^ usw.

Ich bin jetzt soweit das WoW nur noch ein Zeitvertreib für mich ist, für Tage an denen mal keine Freunde Zeit haben oder an denen ich mal keine Lust auf Fitnessstudio oder so habe....

Ich hoffe für die meistens das sie rechtzeitig kapieren das man sein Leben nicht nach WoW ausrichten sollte, sondern nach dem wahren Leben, nach den Abenteuern die nicht in einer FantasyWelt spielen.

Es dauert sich wieder ins normale Leben einzugliedern und zB seine verloren Freunde zurückzugewinnen, aber es geht, ihr müsst nur wollen.

wünsch denen viel glück dabei, die es versuchen wollen!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
1. Ich bin 13 und das Alter hat mit Suchtverhalten nicht bedingt etwas zu tun.

2. Es mag sein, dass manche Spieler süchtig werden, die Anfangs nur ab- und zu spielen, ABER das passiert auch bei Alkoholikern, die anfangs nur ab- und zu ein Bierchen trinken. Und der Prozentgehalt der Alkoholsüchtigen von der Gesamtzahl der Alkoholtrinker ist ziemlich gering. Vergleichbar ist die z.B. meiner Meingung nach mit WoW.

Mein Fazit: Passt auf, das WoW nicht die Überhand über euer Leben gewinnt, aber macht euch auch nicht gleich verrückt!
 
@Godo

ziemlich seltsames nachdenken... falls du das ernst meinst (was du nicht tust), wäre es kein problem jemanden umzubringen, da man ihm ja nix genommen hat, so nen leben ist ja eh sinn- (und wertlos).
Meine Fragen waren ja wohl kaum rhetorisch oder ähnliches woraus man eine Aussage aus den Fragen schließen könnte. Nein-es waren ganz einfach Fragen. (und nicht ernst gmeinte Fragen gibt es prinzipiell nicht, das was du getan hast war sie zu beantworten, und zwar mit "nein/keinen", kein gutes Zeichen ;-) )

Da ich es ja "ernst gemeint" hab: Meiner Ansicht nach hat das Leben an sich keinen Sinn, lediglich die Suche nach dem eigenen Sinn macht Sinn.
sleep.gif
Also waren die Fragen tatsächlich zur persönlichen Beantwortung gedacht, was auch den Thread beantwortet. Demnach hat jeder Mensch einen Sinn aber gleichzeitig auch wieder nicht, um nochmal auf deine Kombinationskünste einzugehen ~.~


Und hatte ich nicht geschrieben: "keine übereilten antworten"?
 
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sry 4 doppelpost
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also nach meiner Meinung is WoW eine sucht ,aber ich seh das so lieber nen bisschen WoW süchtig als zum Beispiel: Drogensüchtig.Denn Drogen machen den Körper richtig kaputt und solange man bei der WoW sucht nicht Essen, Trinken und die Körperhygiene vergisst is doch alles in Ordnung.

MFG
Zentru


ps. Zur Info ich bin 19 Jahre alt und spiele seit 1 1/2 Jahren World of Warcraft und bekenne mich Schuldig ein wenig World of Warcraft süchtig zu sein.
 
Es tut gut zu sehen das hier mittlerweile das flamen aufgehoert hat und eine ernsthafte Diskussion zu stande gekommen ist. Ich persönlich werde jedenfalls nie wieder anfangen, da ich immer Angst hätte das es wieder so wird. Und mit Freuden gleichzeitig aufhören ist viele einfacher als alleine.

MfG hyrul3
 
Das Spiel macht nur süchtig wenn man keine inner Stärke hat um zu wissen wann es genug ist ausser dem finge es bei mir bisschen gleich an war zu faul um HA (Hausaufgaben) zu machen nun 8te klasse habe ich bemerkt das es nicht an wow hängt das ich schlechter in der schule wurde sondern es war mein fehler ich wurde faul nun habe ich begriffen das RL kooperieren kann mit dem virtuellen also man muss nur wissen wie man alles richtig einteilt



P.S Inder Schule würde ich lieber alleine sitzen das hilft beim lernen
blub.gif
 
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