Die Sucht und ihre Folgen..

Also manche Kommentare hier finde ich echt mal schwach.

WOW mach defenitiv süchtig, natürlich trifft das nicht auf jeden zu, aber es kann durchaus passieren.

Ich selbst haben einen guten Freund der wegen WOW in Behandlung ist. Er ist noch einer der schwachen Fälle.
Ich war einmal mit ihm mit, weil es mich intressiert hat, was da besprochen wird, nach Zustimmung des Arztes und der anderen der Runde durfte ich auch an der Sitzung teilnehmen.

Jeder hat seine Geschichte erzählt.

Es gab z.B leute die durch WOW alles verloren habe, ihren Job, ihre Familie usw.
Einer hat sich sogar selbst einen Katheder (ich hoffe, daß schreibst man so) in den Penis eingeführt, damit er nicht so oft auf die Toiliette musste.

Das Problem bei WOW ist laut des Arzetes folgendes.

Wenn man WOW z.B mit Need For Speed vergleicht, kann ich bei NFS den rechner ausmachen, und wenn ich ihn nach 3 Tagen wieder anmache, ist das Spiel genau da wo ich aufgehört habe. Wenn ich dies aber nun bei WOW mache entwickelt es sich trotz das ich offline bin weiter.

Dadurch haben viele den Eindruck etwas zu verpassen.

Wie oben gesagt, ist natürlich nicht jeder wirklich süchtig der WOW spielt, aber das Potenzial ist erwissener Maßen da.
Schaut euch einfach mal im internet um, es gibt einschlägige Suchtforum in denen das Thema WOW angesprochen wird.


Also bitte nicht toschweigen, daß es dieses Problem gibt.

P.S wenn einer meint ich erzähle Märchen kann er dies gerne tun, ist mir auch egal. Ich habe es gesehen und hoffe, das ich dadurch vor schlimmeren bewahrt bin.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Tinitus ftw

Mit diesem Artikel möchte ich auf eine zunehmende Gefahr hinweisen, die meines Erachtens soviel Suchtpotential in sich birgt und so einen großen Einfluss für die heutige Jugend darstellt, dass man sie in naher Zukunft neben Drogen&Alkohol zu einer der größten Bedrohungen für heranwachsende Menschen zählen muss. Die Rede ist von Online-Spielen wie World of Warcraft, die neben einem starken Realitätsverlust auch zur sozialen Abgrenzung führen. Dazu nun mein eigener Erlebnisbericht.

Tag 1:
Mein Name ist Andy, ich bin 22 Jahre alt, lebe in einem sehr geordneten & harmonischen Familienhaushalt, bin ein überdurchschnittlicher Schüler, wiege 80 Kg und treibe seitdem ich auf 2 Beinen stehen kann regelmäßig Sport auf fast schon professioneller Basis. Laut des letzten Fitnesstest wurde mir ein biologisches Alter von 20 Jahren errechnet, bei einer überdurchschnittlichen Kondition, was auch darauf zurück zu schließen ist, dass ich weder rauche, noch Alkohol trinke. Ich bin also für mein Alter fiter, als ich sein dürfte! Ich darf mich in einem sehr großen Freundeskreis einer überaus großen Beliebtheit erfreuen und habe eine bildhübsche Freundin an meiner Seite, um die mich viele meiner Mitmenschen beneiden. Neben dem Sport und meiner größten Leidenschaft, der Musik, (ich spiele Gitatarre&Klavier) habe ich unzählige Hobbys in die ich all meine Freizeit stecke. Es ist der 11.Februar 2005 und heute begehe ich einen der größten Fehler meines Lebens.

Der Tipp eines Freundes macht mich auf das Online MMORPG-Spiel World of Warcraft aufmerksam, dass am heutigen Tag sein Erscheinungstermin feiert. Da das Wetter immer noch sehr ungemütlich ist und ich für ein bisschen Abwechslung in meinen, in letzter Zeit etwas öden Alltag bringen möchte, entscheide ich mich dazu dieses Spiel zu kaufen um mir ab und an mal einen Eindruck davon verschaffen zu können.

Zu Hause angekommen installiere ich das spiel und sammel in den folgenden 2 Stunden die ersten Eindrücke, einer sehr farbenfrohen und augenscheinlich aufregenden Welt, da ich anschließend zum Training muss, entscheide ich mich diese mysteriöse Welt morgen weiter auszuforschen.

4 Wochen später:
In den letzten 4 Wochen habe ich, auch aufgrund des schlechten Wetters, immer mehr Zeit gefunden, diese sehr lustige und unterhaltsame Welt zu bereisen. Ich habe erste Kontakte zu anderen Spielern geknüpft und konnte schon erste Erfolge, der mir selbst gesteckten Ziele feiern. Ich habe mich fast jeden 2., 3. Tag neben Freundin, Training und anderen Verpflichtungen, dazu entschlossen zu spielen.

3 Monate später:
World of Warcraft hat sich jetzt schon, wegen seines großen Unterhaltungsfaktors zu einem neuen Hobby entwickelt. Die letzten Tage haben mich meine Eltern des öfteren beim Abendbort vermisst und auch das Training letzten Dienstag liess ich Ausnahmsweise ausfallen, weil ich mich mit 4 anderen Spielern zu einer Aufgabe verabredet hab, die man alleine im Spiel nicht bewältigen kann.

6 Monate später:
Ein halbes Jahr ist vergangen und ich bin immer noch sehr motiviert am Spielgeschehen von World of Warcraft teilzunehmen, was für mich eigentlich untypisch ist, da ich immer sehr schnell die Lust an PC Spielen verloren habe. Hier scheint es eher anders. Desto mehr Zeit ich investieren, umso mehr Dinge entdecke ich, umso mehr Leute lern ich kennen. Ich setz mir neue Ziele und hab die letzten Wochen meine Termine so gelegt, dass ich Abends viel zeit zum Spielen habe. Meine Freundin meckert, dass ich sie in letzter Zeit vernachlässige und mich sowieso ein wenig verändert habe. Eigentlich gab es in unserer Beziehung vorher nie Differenzen aber das Spiel sorgt manchmal für Diskussionen & Streit. Dazu kommt, dass meine Mutter meckert, dass ich mir endlich abgewöhnen soll am PC zu essen und stattdessen doch mal endlich wieder mit der ganzen Familie Abends am Essenstisch zu sitzen, wie es sonst immer der Fall war. Ich hab mich dazu entschlossen ein paar meiner anderen Hobbys aufzugeben, weil mir WoW soviel Spaß macht, dass ich meine Zeit lieber darin investiere. Um Ehrlich zu sein, wenn es nach mir ginge, bräuchte ich auch nicht 3 mal die Woche zum Fussball Training. Generell fällt es mir in letzter zeit schwer alles unter einen Hut zu bringen, da neben Arbeit und Klavier, meine Freunde auch immer noch Zeit beanspruchen. Dabei hab ich in letzter Zeit, beim spielen, wenn eine SMS kam, das Klingeln einfach ignoriert und mich auch nicht durch SMS meiner Freundin vom spielen ablenken lassen. Ich müsste mein Zimmer mal wieder aufräumen und generell ist in letzter Zeit einiges auf der Strecke geblieben, aber dafür komm ich im Spiel voran und hab mir unter all den anderen Spielern schon einen kleinen Ruf aufgebaut, viele können mit dem Namen meiner Spielfigur etwas anfangen und ich empfinde regelrechten stolz, wenn man sich im Spiel aus Respekt vor mir verbeugt oder salutiert.

9 Monate später:
Meine Mutter hat aufgegeben immer wieder wegen des Abendbrots mit mir zu diskutieren und schiebt mir nun oftmals Kopfschüttelnd einen Teller mit Essen auf den Schreibtisch um dann schweigend und offensichtlich enttäuscht das Zimmer zu verlassen. Ich habe meine Freundin in letzter Zeit kaum gesehen und mein Opa liegt seit 3 Wochen im Krankenhaus. Ich glaube ich sollte ihn mal besuchen, aber heut und morgen geht dass nicht, denn wir, also die Spieler mit denen ich in letzter Zeit viel zusammen gespielt hab, haben uns für die kommenden Tage ein großes Ziel gesetzt, was wir zusammen erreichen wollen. Wir haben auch die letzten 2 Wochenenden fast komplett miteinander durchgespielt, sprich bis zu 14 Stunden täglich, weswegen ich letzte Woche mein Fussballspiel irgendwie verpasst habe. Meine Freunde regen sich auf, dass ich kaum noch mit ihnen auf Party fahre und mein Klavierlehrer quatscht mir seit Wochen die Ohren voll, dass ich endlich mal wieder ein bisschen was tun soll.

1 Jahre und 6 Monate später:
Der Zähler meiner Spielzeit zeigt an, dass ich bisher 173 Tage in das Spiel investiert hab. Das sind 4152 Stunden. Eine ziemlich große Zahl wie ich finde, dafür zähle ich jetzt aber zu einen der angesagtesten Spielern in dieser immer noch so aufregenden Welt. Das war sicher auch Grund dafür, warum ich vor gut 10 Monaten, nach einer 3 seitigen Bewerbung, einem 40 minütigen Bewerbungsgespräch mit 3 Gildenoffizieren und einer 4 wöchigen Probezeit in die beste Spielervereinigung Deutschlands aufgenommen wurde. Wo ich auf viele Gleichgesinnte getroffen bin, die World of Warcraft genauso wie ich schätzen und ehrgeizig und zielstrebig das angehen, was ich mir so vorgenommen habe. Von da an ging es rasend voran im Spiel. Ich spiele zwar mehr als vorher, aber dass auch viel effizienter, da wir eine Menge wirklich guter Leute haben. Wir sind über 60 Leute, bei denen vom Anwalt über den Medizin-Studenten bis hin zum Vater von 4 Kinder alles vertreten ist. Ich habe privat einige Abstriche machen müssen, damit ich das hohe Pensum erfüllen kann, was wir uns alle gemeinsam gesetzt haben. Aber auch dafür hab ich schnell eine Lösung gefunden, denn seit gut einem halben Jahr hab ich WoW auch auf den Rechner in der Uni installiert und kann so vormittags ganze 8 Stunden ungestört spielen und mich damit auf das vorbereiten, was wir uns Abends immer so vornehmen. Ich spiele schon seit Monaten kein Fussball mehr, da ich mich am Ende nur noch mit meinen Trainern und den anderen in den Haaren hatte, weil sie der Meinung waren, dass ich keine Leistung mehr bringe und mit dem Kopf woanders bin. Meine Freundin hat mich auch schon lange verlassen… sie meinte es wäre nicht mehr wie am Anfang und hat bestimmt 3 Stunden erklärt warum und wieso sie mich verlässt, aber ich war mit den Gedanken schon bei meinen Jungs… irgendwie hatten wir ja in letzter Zeit eh kein Kontakt mehr und ich muss mir jetzt sowieso den Kopf freihalten, damit ich konzentriert an den gesetzten Zielen arbeiten kann, die ich und meine Jungs vor Augen hab. Darum ist mein Handy auch seit Tagen auf lautlos und ich drücke die nur noch wenigen Anrufe&SMS meiner Freunde einfach weg. Meine Eltern sprechen in letzter Zeit kaum noch mit mir und wenn dann ist es eh irgend ein Blödsinn von wegen ich wäre Computersüchtig und sollte mal wieder was im Haushalt machen. Nichtmal an meinem Geburtstag letztens haben sie aufgehört mit meckern, dabei war ich an dem Tag so gut gelaunt, weil wir einen Weltrekord im Spiel gebrochen haben, für den wir den ganzen Tag geackert haben. Da meine Mutter meinte, sie wird so lange kein Essen mehr für mich kochen, bis ich nicht endlich wieder unten mit am Tisch sitze, hab ich in letzter Zeit öfters mal beim Chinesen oder Italiener bestellt.

2 Jahre später:
Mein Schreibtisch, der durch meine sonst so ordentliche Art immer sehr aufgeräumt war, gleicht einem Kriegsschauplatz. Neben Essenresten, verklebten Tellern und irgendwelchen ungeöffneten Briefen (Rechnungen, Mahnungen, irgendwelche Post von Verwandten) liegen 1000 kleine Zettel herum, auf die ich irgendwelche wichtigen Informationen fürs Spiel notiert hab. Das einzige was noch ordentlich ist, sind die ganzen Essens-Bestell-Zettel, die ich mittlerweile gut geordnet am Rand mit passenden Geldbeträgen liegen hab, damit ich nicht immer durchs ganze Haus rennen und suchen muss. In letzter Zeit fällt das Spielen viel leichter, da mich so gut wie nichts mehr dabei stört, denn mein Handy klingelt schon lange nicht mehr und meine Eltern sehe ich eigentlich nur noch flüchtig, wenn ich mein Zimmer verlasse um schnell in den Spielpausen auf Toilette zu rennen. Die wenige Bewegung hat sich auch bemerkbar gemacht… ich hab einen ganz schön dicken Bauch bekommen und wieg jetzt 95Kg. Ich trag meine Haare jetzt länger, weil ich eh nie Zeit finde zum Friseur zu gehen. Warum auch!? Eine Freundin hab ich schon lang nicht mehr und ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte mal auf einer Party war. Dafür bin ich ein Organisationstalent geworden, was den Alltag angeht, denn alles wird anhand der Spielzeiten meiner Gilde angepasst, auch wenn ich nun mein reales Leben nach dem virtuellen richte und nicht mehr umgekehrt. Ich bin Abends 7 Stunden, 6 Tage die Woche mit einer 40-köpfigen Armee unterwegs und bereite mich darauf vormittags in der Uni 8 Stunden vor. Ich war diesen Sommer nichtmal mit am Strand, selbst wenn draussen die Sonne brütend heiß war. Na gut, dass hab ich eh nicht mitbekommen, da meine Jalousien schon über 12 Monate nicht mehr oben waren. Ehrlich gesagt hab ich auch nicht vor sie hochzuziehen, da auf ihnen der Staub fingerbreit steht. Ich hatte in den letzten Wochen Schwierigkeiten den Beamer meines Dozenten in der Uni zu sehen und muss deshalb jetzt eine Brille tragen, dass das daran liegen könnte, dass ich seit Monaten täglich über 10 Stunden auf meinen Bildschirm gucke ist mir relativ egal. Mein Desktop, der früher mit nur 5 Symbolen geschmückt war, ist jetzt voll mit Verknüpfungen von irgendwelchen Foren, WoW-Seiten, Seiten anderer Gilden oder was sonst noch mit dem Spiel zu tun hat. Nach den anfänglichen Zielen sind 10 neue gekommen, waren die erreicht, boten sich 20 neue Wege wie ich meinen Spielcharackter noch verbessern kann. Mittlerweile hab ich kaum noch einen Überblick, was ich als erstes erledige… denn ich bin momentan dabei das höchste anzustreben was man im Spiel erreichen kann und was vor mir nur sehr wenige geschafft haben => Den höchsten Offiziersrang! Ich rechne zwar damit, dass ich für die Verwirklichung dieses Traumes 3 Monate mit täglich 14 Stunden brauchen werde, aber dann bin ich echt einer der größten Helden unter den Spielern. Ja Traum, denn in letzter Zeit drehen sich meine Gedanken auch in den wenigen Stunden abseits des Rechners rund um das Spielgeschehen. Was mach ich heute, was morgen, wo muss ich hinreisen, mit wem muss ich noch welchen Tempel erobern, welche Rüstung muss ich mir noch bauen lassen, wie viel Gold mit meinem Ingame-Beruf erarbeiten.

Vor kurzen hat einer meiner besten Freunde im Game aufgehört mit spielen und bei seinem sehr ergreifenden Abschiedseintrag im Forum konnte ich mir 2, 3 Tränen nicht verkneifen. Ich kann mir das immer noch nicht vorstellen, wie das alles ohne ihn aussehen soll… wir haben doch immer alles zusammen gemacht. Ich weiss noch wie er sagte: „Weck deine Eltern nicht“ als ich mitten in der Nacht schrie als hätte ich eine Weltmeisterschaft gewonnen, nur weil ich endlich die Waffe bekommen hab, die ich vergeblich versucht habe seit Monaten zu ergattern. Ja, wenn ich so recht überlege bin ich emotional schon ziemlich an das Spiel gebunden. Meine Launen wachsen und dämpfen sich mit dem Spielgeschehen. Erreiche ich etwas neues, bin ich gut gelaunt, motiviert und sprühe vor neuem ergeiz, habe ich hingegen mit Misserfolgen zu kämpfen macht sich unter uns der Frust breit.

Nebenwirkungen:
Ich habe in den letzten Monaten versucht, mit jedem über WoW zu reden, der mir über den Weg lief, ganz egal ob er selber spielt oder nicht. Es ging immer darum noch mehr zu erfahren, Tipps zu bekommen, oder sich in Fachgesprächen weiter zu entwickeln. Das ist sicher Grund dafür warum ich nichts mehr mit meinen alten Freunden zu tun habe. Sie haben einfach kein Verständnis dafür und verstehen nicht worum es geht und was ich erreicht habe! Dafür wurde jeder, der mir nur ansatzweise zugehört hat, als ein idealer Gesprächspartner eingestuft und wenn er selbst nicht spielt, habe ich ihn versucht davon zu überzeugen, mit dem spielen zu beginnen. Als wäre ich in einer Sekte und werbe um neue Mitglieder, nur damit die Spielergemeinschaft wächst. Sogar meine Freunde habe ich anfangs vergebens versucht in diese virtuelle Welt zu ziehen, vielleicht, damit ich endlich mal wieder was mit ihnen unternehme ohne gleich aufs spielen verzichten zu müssen, oder mein Zimmer zu verlassen. Eigentlich wurden die parallelen zwischen realem Leben und dem virtuellen immer verschwommener, denn ich habe im Spiel ein komplett neues Leben geschaffen in dem ich Verbindungen zu anderen aufgebaut habe, die ich dann wieder pflegen musste. Ich musste in einem System funktionieren, dass in unserer Gilde (Deutschlandweit Platz 1) schon militärische Ansätze hatte, denn jeden Abend wurde absolute Pünktlichkeit, Disziplin und Konzentration von jedem einzelnen gefordert, da der Druck von aussen stetig wuchs, neue Erfolge zu erzielen. Ich musste im Spiele Aufgaben erledigen, einkaufen, meinem Job nachgehen und hab immer mehr versucht die 24 Stunden, die mir am Tag zur Verfügung stehen, auf 2 Leben aufzuteilen. Dabei war nicht selten das Resultat, dass in der einen Welt etwas auf der Strecke blieb, was in der anderen Welt für Fortschritt sorgte. Ich hab quasi in einem Leben verloren und dafür im anderen gewonnen. Um dass alles dann noch effektiver zu verbinden habe ich versucht meine reellen Freunde noch mit ins Spielgeschehen mit einzubinden, aber auch mein Körper passte sich immer präziser dem Spielgeschehen an, dass ich zum Beispiel immer pünktlich zu den Spielpausen Hunger bekam und auf Toilette musste, somit bin ich ein für meine Begriffe noch effizienterer Spieler geworden. Ich zählte ohnehin als sehr diszipliniert in unserer SpielCommuntiy.

Ist das Spiel einmal durch wöchentliche Wartungsarbeiten o.a. nicht erreichbar, so weiss man gar nicht recht was man machen soll. Doch statt mal an die frische Luft zu gehen oder sich andersweitig zu beschäftigen macht man sich über jede Informationsquelle im Internet her, denn man muss ja am Rechner bleiben, damit man sich sofort wieder einloggen kann, wenn der Spielserver wieder da ist. So ist es nicht selten der Fall, dass zu Zeiten der „Serverdowns“ sämtliche WoW-Seiten im Netz völlig überlastet abstürzen, weil Millionen von Spielern gleichzeitig versuchen ihren Wissensdurst zu stillen.

Ich habe keinen meiner alten Freunde mehr, von meiner damaligen Freundin ganz zu schweigen. Ich habe nach 16 Jahren meinen Sport aufgegeben, führe meine Hobbys nicht mehr aus und das Klavier wurde seit mehr als 1 Jahr nicht mehr angefasst. Ich habe 15 Kg zugenommen und beim Fitnesstest vor 2 Wochen (den ich aus eigenem Interesse absolvierte) ein biologisches Alter von 28 bestätigt bekommen, was bedeutet, dass ich vom letzten Test bis jetzt in 24 Monaten um 8 Jahre gealtert bin. Ich sehe blass und ungesund aus, was auch an meiner etwas ungepflegten Friseur liegen kann. Meine Seekraft hat sich um 25 Prozent reduziert. In der Uni kann ich dem Unterrichtsstoff schon seit geraumer Zeit nicht mehr folgen, weil ich seit 5 Monaten mit Kopfhörer spiele, was schon lange keinen mehr Interessiert. Da ich in den Pausen kein Bock hab aufzustehen, drück ich meistens meiner Banknachbarin ein paar cent in die Hand, damit sie mir einen Riegel aus dem Automaten mitbringt. Sie ist ohnehin eine der wenigen die den Raum verlässt, da die 3 Mitschüler um mich herum zum Beispiel auch bereits das Spiel installiert haben und sie immer nur wie benebelt ein „Ja warte, gleich“ von sich geben, wenn man sie einmal anspricht.

Ich weiss das ich die letzten 2 Jahre im realen Leben nichts erreicht habe… Ich weiss, dass ich eher 10 Schritte zurück gemacht hab. Wo könnte ich jetzt stehen, wenn ich die mittlerweile fast 5000 Stunden in etwas anderes investiert hätte. Hätte ich stattdessen Klavier gespielt, wäre ich sicher besser als Elton John… Hätte ich 5000 Stunden damit verbracht Bücher über Krebs zu lesen, wäre ich sicher einer der angesagtesten Experten auf dem Gebiet. Oder hätte ich einfach nur, für 5 Euro in der Stunde, irgendwo einen Nebenjob angetreten, so könnt ich jetzt 25000 Euro mehr auf meinem Konto verbuchen. Statt dessen tauchen immer wieder häufiger Überweisungen auf, bei denen Spielgüter mit realem Geld gekauft wurden.

Ich kann mir nicht ausmalen, wie viel von den mittlerweile über 6 Millionen Spieler das gleiche durchmachen wie ich es hier beschreibe, ich weiss nur, dass es eine ganze Menge sein müssen, denn all die Spieler, mit denen ich zu tun hatte, weisen die gleichen Symptome auf und genauso wie ich über solch Warnungen wie hier, immer hinweg gelesen habe, werden auch andere diesen Artikel abwenden und meinen „So freaky bin ich nicht, ich hab das alles im Griff“ Dabei versuche ich jetzt nur noch vergebens ein paar Leute zu retten, von denen ich denke, dass sie im wahren Leben weitaus mehr erreichen können, als eine Spielfigur zu steuern. Denn alleine die Leader meiner Gilde, die Tag und Nacht für effizienteren Spielfluss und einer optimierteren Abstimmung sorgen und täglich mit einem ungeheuren organisatorischen Aufwand viele kleinere Firmen locker übertrumpfen, würden in jedem größeren unternehmen, einen wahrhaft hervorragenden Manager abgeben. Fazit ist, dass das hier nicht das Schicksal eines einzelnen Darstellt, sondern vielmehr nur das Spiegelbild einer großen Masse ist und wenn ich nur einen einzigen Spielern die Augen geöffnet habe, war es den Aufwand wert, dass hier alles zu schreiben, denn solange man mitten im Spielgeschehen steht, mit Spielern die alle den gleichen Alltag an den Tag legen, solange wird man auch nicht die gravierenden Kontraste zur realen Welt sehen, die selbst ich erst wieder nach einer kleinen Spielpause erkannt hab.

Ich fühle mich immer noch unwohl und kann mich selbst nicht verstehen, wie ich nach diesem Artikel und all den damit verbunden Erkenntnissen immer noch eine ungeheure Lust verspüre mich jetzt sofort wieder einzuloggen. Doch ich stelle mich diesen Entzugserscheinungen und möchte den Absprung von dem definitiv aufregendsten Spiel der Neuzeit schaffen, damit ich mein reales Leben wieder auf die Reihe bekomme und die drastischen Wendungen in meinem Leben wieder zum guten kehre.

Im übrigen habe ich meinen Opa immer noch nicht besucht, dabei liegt er seit 7 Monaten nicht mehr im Krankenhaus…. Sondern auf dem Friedhof!
 
Also wenn ihr die CD's zerritzen musstet, um nicht rückfällig zu werden, dann muss es echt heftig bei euch gewesen sein!
WoW macht nicht süchtig, ich farm halt nur 20k ehre am Tag^^
ugly.gif
 
Einer hat sich sogar selbst einen Katheder (ich hoffe, daß schreibst man so) in den Penis eingeführt, damit er nicht so oft auf die Toiliette musste.

hmmmm.. stell ich mir nicht so prickelnd vor xDD
wie man aber auch nur auf so ne idee kommen kann... xDD
happy.gif
 
ähhm sry aber du als 13/14 (siebte klasse) jähriger willst mich hier vor dem grössten fehler meines lebens warnen? es kommt immer auf die person an die dieses spiel spielt und wie er damit umgeht, du bist anscheinend überhaupt nicht drauf klargekommen. ich habe zuvor auch über ein jahr wow gespielt, ne menge gesehen, aber auch noch ne menge vor mir gehabt und hab letzlich doch aufgehört, weil es mir zu zeitintensiv wurde..... einfach so
von daher:
verallgemeinere dich bitte nicht mit allen anderen.

btw. ich denke jeder der schonmal von wow gehört hat, hat auch von seine risiken zur sucht gehört, du weltenverbesserer wirst hiermit eh nicht viel erreichen.


@Sleepysimon
die story ist gefaked
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ganz ehrlich, das WoW einen beeinträchtigen kann ist denk ich mal durch viele Forschungen ect. schon klar geworden... aber es liegt halt auch an den Personen. Wenn man sich unter Kontrolle hat ist es halt nur ein Zeitvertreib. Ich Spiele vielleicht mit einem Kumpel 1-2 Std pro Woche und mir ist es da vollkommen egal ob ich besser bin als er oder schon 70. Wir spielen halt nur zum Spaß was der eigentliche Faktor von Spielen ist. Hier gibt es keine Liga bei der ich Geld gewinnen oder "berühmter" werde. Ich Spiel nach der Arbeit mit einem Kollegen zum Zeitvertreib meist machen wir sogar schneller wieder aus weil es dann schon langweilig wird.

Das du mit der Schule ins Stocken gekommen bist ist schon tragisch nur würde ich dir vorschlagen dann mit deinen Freunden andere Zeiten zu vereinbaren. Klar ich hab auch schon gemerkt das es einige Zeiten gibt bei denen man mehr Aktivität im Spiel findet aber ich meine... Hallo? es ist ein Spiel ! ! ! und sollte auch kein 2. Leben werden. Mit etwas Kontrolle kann man sich da auch beschäftigen ohne 16 Std (Zeitraum allgemein und nicht auf dich bezogen) im Spiel verbringen zu müssen.

Sucht ... ja das ist eine sehr weite Dimension... Wenn jemanden etwas Spaß macht dann ist auch der Gedanke da immer mehr zu Spielen (warum auch nicht wenn es nicht langweilig wird) aber für Schüler und andere kann man ja auch Zeiteinstellungen am Account tätigen. Einfach 3Std pro Tag einstellen damit ist man ja reichlich gedeckt.

Naja letztenendes bevor jetzt die netten Antworten kommen. JA ! Ich weiß das WoW sehr zeitintensiv ist wenn man den vollen Umfang des Spiels sehen und erleben möchte aber es ist nunmal kein MustHave d. h. auch wenn andere Spieler erwarten das ich jetzt mit Ihnen Instanzen mach, RL > WoW.

So sollte es auch sein. Gute Besserung und viel Erfolg beim Genesen.
 
Viele Menschen neigen dazu leichter in eine Abhängigkeit zu geraten als Andere deswegen sollten man vorsichtig sein. Gerade bei WoW ^^. Diese Leute sollten versuchen, mal 1 - 2 Monate kein WoW zu spielen und intensiv darüber nachdenken ob es richtig war/ist soviel Zeit in ein Spiel zu stecken. Habe es selber bei einem Freund erlebt, er konnte es nicht glauben was er da gemacht hat. Also, macht euch mal Gedanken denn es ist ja schließlich nur ein Spiel ^^.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mag zwar sein das ich ein bissel süchtig bin, aber während der Schulzeit hab ich kb auf WoW wodurch ich glaube das es nich wirklich ne sucht ist
wink.gif

Btw wenn man noch anderen Hobbies nachgeht wie ich z.b. muss es garnicht zur Sucht mutieren.

so long
obi
 
Ganz Ehrlich gesagt isst das deine Schuld !!!!!

Ich spiele nun auch sehr lange WoW, Raide momentan viel und Konkourenz zwischen Equip ist immer da.

Auch ich hab verkackt, bin nach meinen *guten Vorsätzen* erneut sitzen geblieben und wurde zum Hauptschüler...

heute ist mir das echt egal. Es ist eine schöne zeit wo ich WoW Spielen kann. Ich unterhalte mich mit freunden, finde neue Bekannte, Kann Erfolge zusammen im RL mit ihnen Bequatschen.

Ich habe mir selbst nun ein Limit gesetzt und wenn ich diese nicht Einhalte hat das Konsequenzen.
z.B nicht mehr bis 3 Uhr nachts in der Schulzeit sachen farmen oder irgendwelchen andren mist machen. Schule geht erstmal vor und ein Job, danach ist genug Zeit mal mit Freunden und Freundin ins Kino zu gehen, Shisha rauchen oder sonstiges...
WoW Macht süchtig, aber wer damit umgehen kann ist besser als jeder andere der mit seinem T6 usw Prallt oder ähnliches... Ich kann mir sagen ich habe ein funktionierendes RL

Amen
 
Das darf doch echt nicht wahrsein, hier schreibt jemand sein Problem welches er bekam durch WoW und der Beitrag wird nur kaputt geredet.

Das die heutige Jugend nur auf PC-Spiele fixiert ist, ist doch normal. Die Freunde spielen das selbe Spiel, wahrscheinlich sind die Eltern den Tag über arbeiten. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich ein Jugendlicher solche Gedanken macht wie ein Erwachsener.

Auch ich spiele sehr sehr viel aber dennoch gehe ich meiner Arbeit nach und treffe mich noch mit Freunden, aber ich bin auch etwas älter und weiß was es bedeutet Freunde wegen dies und das zu verlieren.

Was er hier geschrieben hat, finde ich persönlich sehr mutig und auch klasse weil ich denke es geht vielen so. Ich selbst kenne so einen Fall, er sitzt nur noch am Rechner zockt Stundenlang mit seinen Freunden, das Hobby Fussball ist weg und die Klasse musste er auch wiederholen. Nimmt man ihm WoW weg, wird er aggressiv....

Ich wünsche Dir auf jeden Fall weiterhin Erfolg und drück Dir die Daumen, das Du ein Hobby finden wirst, welches Dir im Rl genauso spass macht !

Dem ist nichts hinzuzufügen. Wer glaubt, WoW kann nicht süchtig machen verschließt sich der Wahrheit. In solchen Fällen sollte man schleunigst prüfen (www.onlinesucht.de) ob man selbst nicht schon erste Anzeichen hat.

Sicher ist nicht jeder WoW Spieler automatisch ein Süchtling, aber dass es so was gibt kann man definitiv nicht mehr abstreiten.

Viel Erfolg noch an den Threadersteller, wenn ihr das zusammen durchzieht ist es leichter wegzukommen. Ein Anfang ist gemacht.
 
ansonten bist du und nicht das Spiel schuld. Du und nur du allein. Ich spiel auch WoW und bin definitv nicht süchtig. Aber man sollte WoW eben auch erst ab 16-18 machen, damit die Leute shcon ihre Handlungen kontrollieren können. Man sieht ja wohin das führt...


Genau so siehts aus! Ich z.B. hör nach 2-3 monaten zocken wieder für die gleiche zeit auf, dadurch hab ich spaß mit dem spiel aber setze durch die pause den "sucht-o-meter" sozusagen wieder zurück
happy.gif


So long

Næxt
 
schon mal /played gedrückt?

seit release 150d ist oberste Grenze.
seit BC raus ist, ist 70d oberster Grenze. Weil da spielt man 2-4h am Tag bzw. weniger als 30h die Woche
Und wenn man bedenkt dass eine Arbeitswoche 40h dauert....

Soll einer sagen WoW macht nicht süchtig, versucht seine Sucht selber zu unterbinden.
 
WoW hat auch Vorteile, ich hab meine Freundin in WoW kennengelernt und wir sind nun schon lange zusammen, also nicht nu das negative an WoW sehn^^
 
Soll einer sagen WoW macht nicht süchtig, versucht seine Sucht selber zu unterbinden.

Das ist so ziemlich das Dämlichste, was ich bisher lesen mußte... ein extrem plumper Versuch, rationale Gegenargumente im Keim zu ersticken. Sorry, Kid, nice try, aber da mußt Du Dir schon mehr Mühe geben.
 
ihr seit alle Krank!!!! ne ich bin nicht süchtig, erzählt keinen müll malagas
 
Sicher ist nicht jeder WoW Spieler automatisch ein Süchtling, aber dass es so was gibt kann man definitiv nicht mehr abstreiten.

Netter Satz....interpretiert: Der nichtsüchtige WOWler ist die Ausnahme...lol jaja, für unsere ergrauten Politiker die nen Assi zum einschalten von nem PC brauchen ist das natürlich richtig, aber die Wahrheit dürfte eher sein das der Süchtling die Ausnahme ist.
Kann man dne Süchtling identifizieren? Wohl kaum..nhmen wir meinen Fall:

- Spielzeit an Wochentage normal über 4 Stunden, am WE ab und an den ganzen Tag. Trotzdem nach einem Jahr WOW kam ein halbes Jahr Pause - war halt nichtmehr spaßig. Mit BC wieder angefangen und dazu noch nen Theoriecrafter geworden. So nun machte es auch keinen Spaß mehr und seit einer Woche ist der Account mal wieder eingefroren und? Nix und? Selbst mit soner recht heftigen Spielzeit kann man aufhören wie man lustig ist.
Und fallst Dich fragts warum ich hier im Forum rumgeister - ich hab Halsschmerzen und kann mich nicht auf die Arbeit konzentrieren^^
 
Meine Meinung zu dem Thema:

1) Es ist nicht ein Spiel das jemanden in die Sucht treibt, es ist der Mensch, der zulässt das ein Spiel einen süchtig macht.

2) Finde ich die Äußerungen "WoW macht süchtig" viel zu irreführend...es suggeriert, dass WoW mehr oder weniger eine Ausnahme ist. Also das WoW eines der wenigen Spiele ist die "süchtig" machen. Generell kann man von allem möglichen süchtig werden. Der Grund, warum soviele denken, dass WoW da ein besonderes Potenzial für hat, ist einzig die Tatsache, dass viel darüber bereichtet wird. Das wiederum ist das Resultat der Masse an Spielern und der damit verbundenen großen Lobby.

Genau die selbe Diskussion gab es 2002 beim Amoklauf von Erfurt...warum wurde dort wohl gerade das Spiel "Counter Strike" so in den Vordergrund gehoben? Weil es eine große Fangemeinde hat und somit viele Leute angesprochen und schockiert hat. Wär bei dem Robert Steinhäuser eine "Die Schlümpfe Teil 2 - Die Rückkehr des Gargamel" Spiel-DVD gefunden worden, wär das nicht so gehypt worden, weils keine Sau interessiert hätte.

Ich habe mal auf einem Spartensender zu einer beschissenen Sendezeit (kA 9h morgens oder so) mal eine Lokalreportage gesehen. Dort wurde ein Mann mitte 40 gezeigt (Familienvater, mit Haus, Kindern etc.) der sein sorgloses Leben mit Job, Auto etc. riskiert hat nur um noch mehr Zeit für seine Modelleisenbahn zu haben. Der hat täglich über Stunden mit nichts anderem beschäftigt außer seiner Modelleisenbahn...ist das groß was anderes als WoW spielen? Warum ich das mit den Spartensender und der Sendezeit erwähne? Eben aus dem Grund, um zu verdeutlichen, dass es eben um die Lobby ankommt wie sehr etwas in den Vordergrund gestellt wird. Die Sucht des Modelleisenbahners war es also offenbar nur werd um 9h morgens auf NDR gezeigt zu werden. Die Sucht eines WoW'lers der angeblich weiss Gott was alles verloren hat, bekommt einen Bericht auf RTL um 19.15h...

Kurzum: Man kann von vielen süchtig/abhängig/fastziniert...oder was auch immer, sein! Nur bei WoW liest man es sooft, weil es eben 10 Millionen Menschen gibt, die das spielen.

3) Wird Blizzard für diese "potenzielle Suchtgefahr" fast schon angeprangert...klar macht das Spiel offenbar sehr vielen Leuten soviel Spass, dass sie dafür andere Interessen hinten an stellen bzw. ganz weg lassen. Aber ich finde das in erster Linie genial! Jedes Unternehmen wird Blizzard dafür beneiden, dass sie etwas entwickelt haben, was soviele Menschen begeistert und dauerhaft fesselt.

4) Jeder ist seines glückes Schmied. Ich finde an diesem Satz steckt viel drin. Denn wer zwingt jemanden WoW zu spielen? Wer zwingt jemanden seine sozialen Kontakte abzubrechen? Blizzard? WoW ansich? Die Gilde? Die ingame Freunde?......nein, man selber lässt es zu.

5) Ist es für mich irrelvant, ob jemand WoW spielt oder die Zeit vor der Glotze verbringt. Da finde ich dann WoW doch schon besser. Beim Fernsehn, tut man garnichts...außer ab und zu mal die Haltung wechseln, weil der Hintern eingeschlafen ist oder die Fernbedienung suchen weil man den Werbeblock nicht sehen will. Bei WoW ist man zumindest noch etwas (ja minimal) aktiv, hat den Ansatz von Kontakten (virtuellen, die ja auch durchaus mal real werden) ist zumindest vorhanden.
Klar ein Spielfilm ist nach ca. 2 Stunden zuende und man wird quasi gezwungen aufzuhören. Aber wenn man sich selber Ziele setzt im WoW, diese auch einhalten kann, dann ist es kein Unterschied ob man WoW spielt oder Briefmarken sammelt.

Wenn man es natürlich nicht schafft, seine Vorgaben oder den gesunden Menschenverstand zu erfüllen, dann ist WoW in der Tat "gefährlich"....aber dann hat man generell keine Selbstkontrolle, welches in anderen Lebenssituationen schon schwerwiegender werden kann als evtl. 5kg mehr auf den Rippen.

6) Meine eigene Situtaion: Ich selber spiele oft, regelmäßig und denk ich auch gerne mal über das gesunde Maß hinaus WoW. Nur ist es bei mir so, dass ich es weiß das es so ist! Also dementsprechend auch was dagegen tue. So zocke ich dann an einigen Tagen garnicht oder sorge für einen anderen Ausgleich.
Und weil das Thema virtuelle Freundschaften zur Sprache kam: Ich kenne meine Freundin zwar nicht ausschließlich durch WoW, aber in der virtuellen Welt von Azeroth haben wir uns zumindest näher kennen und dann lieben gelernt (schnulz
biggrin.gif
)...also ist WoW auch ein Beziehungsschaffer
smile.gif


Nur wird sowas - wenn überhaupt - nur am Rande erwähnt, denn da ist der Schockeffekt nicht so groß, als wenn man sagt: "Freundin, Freund, Job, Auto...alles verloren wegen WoW".

So und nun: Over and out
 
Mein Vorposter hat völlig recht!

Wer von einem Spiel süchtig wird, hat ganz andere Probleme. Höchstwarscheinlich ein Nichts und ein Niemand im RL und stürtzt sich dann in die Virtuelle Welt und verliert sein letztes bischen RL nur um hinterher rumzuweinen, dass das Spiel Schuld sei, das er ein Looser ist und keine Freunde hat oO

Sorry, für meine Wortwahl, aber das ist meine ehrliche Meinung dazu!
 
Ganz Ehrlich gesagt isst das deine Schuld !!!!!

Ich spiele nun auch sehr lange WoW, Raide momentan viel und Konkourenz zwischen Equip ist immer da.

Auch ich hab verkackt, bin nach meinen *guten Vorsätzen* erneut sitzen geblieben und wurde zum Hauptschüler...

heute ist mir das echt egal.


Das ist eigentlich schon krass oder?
Also mir wärs zuviel, aber wenns dir egal is dass du wegen WoW Hauptschüler bist, dein Ding.
 
Zurück