Einsteiger-freundlichstes Pen&Paper RPG ?

Quiigon

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Hallo...
Ich bin gerade auf der Suche nach einem einsteiger-freundlichen Pen&Paper RPG ...
Ich spiele schon länger ein Brettspiel im D&D-Universum, jetzt wollen wir mal ein richtiges Pen&Paper Rollenspiel spielen...
Kann mir dann vll irgendjemand nen tipp geben, welches das Einsteigerfreundlichstes ist ?

WICHTIG: Es sollte im D&D-Universum spielen!

Ach ja, und wenn jemand etwas postet, würde ich mich sehr freuen, wenn man die ungefähren Kosten des Regelwerks und sonstiges Equip angibt.
Ich bin, wie schon gesagt, ein totaler Einsteiger und freue mich auf tipps ;-)

Danke für die Hilfe ;-)
 
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nalcarya

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Wie wär's mit D&D? O_o

Es gibt nciht direkt ein "D&D-Universum", D&D bezeichnet an sich nur das Regelwerk. Die Universen dazu sind dann die unterschiedlichen Kampagnenwelten, wobei die bekanntesten beiden Die Vergessenen Reiche und Drachenlanze sein dürften, dank den vielen erschienen Romanen die in ihnen spielen.

Zum Einstieg wäre Regeledition 3.5 zu empfehlen, da die Regeln dort im gegensatz zur aktuellen 4ten Edition dort noch weniger Kampflastig orientiert sind und imho leichter umzusetzen, da man dort noch nicht unbedingt in taktisch günstigen Manövern denken und sich somit mehr auf's Rollenspiel an sich konzentrieren kann.

Das doofe ist nur, dass man die 3.5 Regelbücher nur noch direkt im Fantasyladen der Wahl kaufen kann, über amazon&co findet man hauptsächlich die Regelwerke der 4ten Edition und die Gebrauchtangebote zu 3.5 sind hoffnungslos überteuert.

Ich poste dir trotzdem mal die 3 Links zur Grundausstattung der 3.5 Bücher, dann siehst du schonmal wie die Cover aussehen und vertauschst sie nicht mit denen der 4ten Edition
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Spielerhandbuch 3.5: http://www.amazon.de/Dungeons-Dragons-Spie...f_tit_1_rsrrsi0
Spielleiterhandbuch 3.5: http://www.amazon.de/Dungeons-Dragons-Spie...f_tit_2_rsrrsi0
Monsterhandbuch 3.5: http://www.amazon.de/Dungeons-Dragons-Mons...f_tit_3_rsrrsi0

Der Neupreis beträgt normalerweise je 34,95€

Im Spielerhandbuch findet man, wie der Name schon sagt, alle relevanten Regeln für Spieler. Charaktererschaffung, Ausrüstung, Regelmechaniken... und ein wenig Informationen über die Standardkampagnenwelt Ravenloft.

Magische Gegenstände, wie die Spielleitung funktioniert, wie man Monster für Begegnungen auswählt, wie man Dungeons aufbaut, wie man NPCs erschafft und die sogenannten Prestigeklassen findet man im Spielleiterhandbuch.

Und was man im Monsterhandbuch findet, dürfte selbsterklärend sein
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Das ist, neben Spielern und einem Spielleiter, erst mal alles was man für den Start an Büchern braucht. Man kann auch theoretisch nur mit dem Spielerhandbuch schon starten, aber dann hat man halt keine Monster bzw keine entsprechenden Werte und einfach so Spielleiter zu sein, wenn man das noch nie vorher gemacht hat, ist nicht unbedingt einfach
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Wenn man dann in einer anderen Kampagnenwelt spielen möchte, dann gibt es dazu jeweils ein sogenanntes Kampagnenset, ein weiteres Buch, welches vollgestopft ist mit detaillierten Informationen über die jeweilige Welt. Z.B. dies hier für die Vergessenen Reiche (auch die 3.5 Version): http://www.amazon.de/Vergessene-Reiche-Kam.../ref=pd_sim_b_2

Aber wie gesagt, weniger umfangreiche Informationen zur Welt Ravenloft sind auch im Spielerhandbuch/Spielleiterhandbuch schon enthalten.

Hoffe das hilft dir weiter
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Quiigon

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ahhhh dass freut mich ... eine geniale Antwort ^^
alos thx erstmal ^^

also du würdest mit ca. 105 € rechnen ?
is das nich n bisschen viel ?

mfg Quiigon
 

nalcarya

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Nun ja, billig ist es natürlich nicht.
Aber wenn man sich Format (28 x 21,4), Umfang (je 380-400 Seiten), Verarbeitung (sehr stabiles Hardcover) und das absolut optisch wirklich top illustrierte und gestaltete Layout anschaut, es mal mit einem ähnlich aufgemachten Sachbuch gleichen Umfangs vergleicht, dann ist der Preis von 34,95€ UVP pro Buch schon nachzuvollziehen.

Wenn man dann noch bedenkt, das man damit unzählige Stunden, Tage, ja hochgerechnet sogar Monate und Jahre (ich spiele seit 3 1/2 Jahren ziemlich regelmäßig 1-mal die Woche Pen&Paper, mein Freund seit gut 10 Jahren), lang Spaß haben kann, dann relativiert sich das ganze auch noch ein bisschen
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Ich hab hier mal ein Foto vom Rollenspielregal meines Freundes ausgebuddelt... da stehen mehrere hundert Euro an Büchern (und Miniaturen) drin. Also man sieht, man kann sich durchaus dauerhaft damit beschäftigen und doch nicht den Spaß daran verlieren
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Aber wenn du dir nicht so sicher bist - vor allem wenn du nicht weiß wer es mit dir spielen würde, denn 2-3 Spieler plus Spielleiter, also insgesamt 3-4 Leute, sollte man schon halbwegs regelmäßig zusammentromeln können damit die Bücher nicht im Regal verstauben *g* - dann würde ich mir wirklich erst mal nur das Spielerhandbuch besorgen und mich ein wenig reinlesen.
Eventuell hast du ja auch einen Fantasyladen in der Nähe, wo sich ein freundlicher Verkäufer findet der dir noch ein bisschen was erzählt oder dir sagen kann wo du in einer bestehenden Spielrunde in deiner Umgebung mal testweise mitspielen könntest
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Quiigon

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Auf dem Land, wie Aalen (wo ich wohne) liegt, gibt es keinen Fantasy-laden (was ich sehr trautig finde ^^) :rofl:
Die Spieler würde ich locker zusammen bekommen... es haben ziemlich viele Interesse daran ;-)

Gibt es denn in dem normalen Spieler-Regelbuch schon Monster oder Anleitung für den Spielleiter ? wenn nichts wärs doof, sonst müsste man im endefekt ja doch alle kaufen (also wenn man es mal richtig testen will).

Ich stehe gerade zwischen D&D uns DSA , ich habe gehört, dass DSA billiger sein soll und dass man dafür weniger Bücher bräuchte ...

Dacke für die Großzügigen Antworten und Tipps ^^

mfg Quiigon
 

nalcarya

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Zu DSA kann ich nur sagen, dass wir es nicht spielen. Die anderen Mitglieder meiner Spielgruppe(n) haben alle eine Abneigung gegen das Regelsystem, ich persönlich habe es selbst noch nie gespielt und will mir deswegen kein Urteil erlauben *g* wir wohnen übrigens auch auf'm Land (Westerwald) und der nächste entsprechende Laden ist erst im per Auto gut ne Stunde entfernten Koblenz zu finden... leider :/

Im Spielerhandbuch sind weder Monster noch spezifische Spielleiterhinweise drin, allerdings eine generelle Einführung a la "Was ist Rollenspiel und wie macht man das?". Aber eben das komplette Regelsystem, sodass man theoretisch einen Charakter erschaffen und gegen selbst ausgedachte Monster mit einfachen Werten einfach "der Nase nach" spielen könnte um sich das Prinzip zu veranschaulichen und festzustellen ob einem die Methoden der Regelmechaniken zusagen
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Quiigon

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aso k ^^
Ich steh grad wirklich zwischen DSA und D&D ... niemand kann mir sagen was besser ist ^^

Nochmal ne Frage : Man bräuchte nur die drei von dir oben genannten Bücher und schon könnten wir richtige Abenteuer spielen ?
 

nalcarya

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Wirklich besser ist keins von beiden würde ich behaupten, das ist ganz und gar Geschmackssache
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Mit den 3 Büchern kann man prima loslegen. Natürlich sollte man sich, wenn man das Spielerhandbuch nur einmal hat, etwas zeit lassen, dass jeder Mitspieler mal reinschauen und sich einlesen kann. Der Spielleiter braucht natürlich sowieso eine längere Vorbereitung, da er ja derjenige ist der die grobe Handlung festlegt und die Spieler durch diese Handlung führt (da man als SL aber nie weiß, auf was für absurde und/oder unkonventionelle Ideen seine Spieler kommen, sollte man recht flexibel sein *g*).

Es gibt auch vorgefertigte Abenteuer oder ganze Kampagnen als Einzelbände oder Teile von Regelbüchern, die der Spielleiter dann nur lesen und umsetzen muss, ohne sich selbst NPCs, Namen und Hintergründe auszudenken... aber wenn ich das richtig im Kopf hab ist so eins in keinem der Grundbücher enthalten.
Allerdings gibt es im Spielleiterhandbuch eine ganze Menge an Ideen für Abenteuer, die quasi eine Rahmenhandlung vorschlagen. Da kann man sich imo für den Einstieg gut orientieren.
Wenn man sowieso schon eine Idee davon hat was für ne Story man spielen möchte, dann ist das natürlich umso besser
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Hab grad mal auf die Website von D&D 3.5 geschaut. Ich weiß nicht wie gut dein Englisch ist, aber wenn du damit gut klarkommst, dann hilft dir das hier eventuell auch noch weiter: http://wizards.com/default.asp?x=dnd/whatisdnd
Der Link zum Demo-Spiel funktioniert leider nicht mehr, da diese Seite nur noch über das Archiv zu Edition 3.5 zugänglich ist :/
 
O

Ogil

Guest
Ich steh grad wirklich zwischen DSA und D&D ... niemand kann mir sagen was besser ist ^^
Naja - schwierig zu sagen. Ein DSA-Spieler (wie ich) wuerde natuerlich DSA sagen, waehrend ein D&D-Spieler Dir D&D empfehlen wird. Wirklich einfach sind wohl beide Systeme nicht und ich wuerde Dir (in einem Versuch hier neutral rueber zu kommen) empfehlen zu schauen, ob Du nicht irgendwo 'ne Runde findest, wo man mal reinschnuppern kann und wo man Dir die Regeln einfach mal erklaert, ohne dass Du gleich 'ne Menge Geld fuer Buecher ausgeben musst.

Ich persoenlich finde DSA weniger High-Fantasy, die Chars glaubhafter. Man fuehlt sich eher in einer mittelalterlichen Welt in der es fantastische Dinge wie Magie und Drachen gibt - in der das aber nicht immer allgegenwaertig ist.

D&D ist da eher High-Fantasy in der sich die Spieler langsam zu wahren Helden entwickeln, die mit dem "magischen Taschenmesser +5" im Alleingang Drachen auseinander nehmen (naja - das kommt freilich auch darauf an, wie sehr sich die Spieler und der Spielleiter unter Kontrolle haben). Der grosse Vorteil bei D&D ist allerdings, dass die meisten Computer-Spieler schon Kontakt mit verschiedenen D&D-Welten hatten und dort auch im Hintergrund meist das AD&D-System als Regelwerk laeuft, so dass bestimmte Dinge von Anfang an vertraut wirken werden.

Weltweit ist wohl D&D das verbreitetste Pen&Paper-Regelwerk, DSA ist mehr oder weniger auf den deutschsprachigen Raum beschraenkt (leider!).
 

nalcarya

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Man fuehlt sich eher in einer mittelalterlichen Welt in der es fantastische Dinge wie Magie und Drachen gibt - in der das aber nicht immer allgegenwaertig ist.
Da muss ich jetzt aber sagen, dass das wirklich nur von der gewählten Kampagnenwelt und der Art wie der Spielleiter damit umgeht abhängt.

Soweit ich es von DSA weiß, gibt es ja "nur" eine Welt, Aventurien. Für D&D gibt's halt mehrere, grundverschiedene Welten, mit jeweils eigenen Quellenbüchern. Die Vergessenen Reiche entsprechen dabei ziemlich stark dem was du geschildert hast; High-Fantasy, starke gut/böse Trennung und starker Fokus auf Religion (in Zusammenhang mit der gut/böse Trennung).
Eberron hingegen geht mit den Gesinnungen viel lockerer um, da kann man auch mal einen roten Drachen finden, der nicht unbedingt böse ist und auch die bösen, bösen Dunkelelfen sind nicht so generell böse wie das in den Reichen der Fall ist. Außerdem recht schwach ausgeprägte Religion und sehr viel Technik bzw Magie die für technische Zwecke eingesetzt wird (z.B. die Blitzbahn oder Feuerelementargetriebene Schusswaffen).
Dem eher mittelalterlichen und nicht ganz so magielastigem Feeling würde am ehesten Drachenlanze entsprechen
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Wie ich schon sagte, selbst hab ich DSA noch nie gespielt, deswegen will ich mir da kein Urteil erlauben. Aber das woran sich meine Gruppenmitglieder bei DSA stören ist meines Wissens nach eben nicht die Welt oder deren Atmosphäre, sondern viel mehr das reine Regelsystem. Und das kenn ich eben gar nicht, sondern hör nur immer böses Lästern drüber (würd's aber eigentlich gern mal testen, genauso wie Engel) ^^
 

Lord Finster

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Vielleicht hilft dir meine kleine, bescheidene Sichtweise:

DSA: Regeln sind integraler Bestandteil der Spielwelt, d.h. für szenariospezifische Elemente gibt es eigene Regeln, Tabellen und so weiter. Man nennt dies ein "angepaßtes" System. Für manche Spieler ist es schwierig, damit umzugehen, vor allem fortgeschrittene (na, sagen wir mal lieber dauergeschädigte) Spieler tun sich damit schwer. DSA ist auch extrem unflexibel, was die eigene Gestaltung der Spielfigur angeht. Man hat sich dort insgesamt an die Archetypen zu halten. Für Anfänger ist dies eine große Hilfe, da man sich zunächst darauf konzentrieren kann, die eigene Klasse zu meistern.
Ich für meinen Teil bezeichne DSA gern als "Multi-Sub-Rule" System. Für verschiedene Aspekte des "Spielalltags" gibt es unterschiedliche Regelsätze und Tabellen, teilweise sogar unterschiedliche Probenmechaniken. Bei einem fitten Spielleiter nix wildes, Anfänger werden dadurch manchmal leicht verwirrt. Mir persönlich war genau dies und die geringe Spielfreiheit stets ein Dorn im Auge - aber das ist nur eine Einzelmeinung.

AD&D bzw D&D: Core Ruleset + Campaign
D&D gehört zu den eher "modularen" Systemen. Das bedeutet, es gibt einen Kernsatz an Regeln und Klassen, die allgemeingültig sind. Die Kampagnenkästen liefern dann einen Storyhintergrund, Weltbild, zusätzliche Klassen und viele Details. So gibt es von AD&D Spielwelten von Ideal Standard Fantasy (Forgotten Realms) über Endzeit (Dark Sun u.ä.) und auch SF (Modern D20). Alle benutzen den Standardsatz Regeln (okay, Modern D20 vielleicht mit Abwandlungen) und ergänzen die Teile, die sich mit der Spielwelt selbst befassen. Das Spielerlebnis ist hier mehr vom Spielleiter abhängig, als bei DSA, die Spieler sind freier im Aufbau ihrer Chars, müssen 'ihre Rolle' jedoch zum größten Teil selbst erfühlen. Es gibt bei AD&D zwar mittlerweile umfangreiche Skill- und Featuresysteme, bei 2nd Editioin war's mehr ein nettes Add-On), so detailiert wie bei DSA sind die Figuren aber nicht wirklich definiert. Auch hier liegt es aber am Kampagnen-Set und Spielleiter, wie weit dies doch geschieht.

DSA ist gut für Anfänger, hat auch eine sehr große Dauerfangemeinde und macht es dem Spielleiter leichter. Es bietet eine ausgefeilte und atmosphärisch recht stimmige Spielwelt in der schnell ein Heimatgefühl aufkommen wird.
AD&D ist dafür vielseitiger, verlangt aber dem Spielleiter wesentlich mehr ab. Habt ihr keinen erfahrenen GM, dann vergeßt AD&D lieber schnell wieder.

Wenn ihr Standard-Fantasy spielen wollt, ist's eigentlich nur Gehüpft wie Gesprungen, Forgotten Realms ist so gut und Detailiert beschrieben, wie Aventurien. Wollt ihr was Exotischeres, müßt ihr euch von DSA verabschieden. Es gibt da nur 1 Welt und die ist nicht kompatibel.

Preislich: AD&D ist wesentlich teurer als DSA. Zum Spielen braucht man mindestens 4 Boxen, bei DSA gibt's die Light-Version schon in einer Box, mit zwei weiteren ist man eigentlich erstmal komplett - obwohl man im Endeffekt bei beiden wohl gleich viel Geld lassen kann.
 

Eredon

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In meiner 20 jährigen Pen&Paper-Laufbahn habe ich recht viele Systeme getestet und gespielt. Auf deine Frage "Welches System ist besser" kann ich dir natürlich keine direkte Antwort geben, sowas hängt immer mit dem eigenen Erfahrungsstand zusammen. Aus meiner Erfahrung heraus bietet AD&D 2nd Edition/D&D 3rd Edition ein einfacheres System, die Char-Erstellung ist relativ einfach gehalten (wobei in der 3rd Edition komplett anders als in der der 2nd Edition). AD&D (Altes System) und D&D (neues System) bieten extrem viele verschiedene Settings zum spielen z.B. Ravenloft (deutsch: Rabenhorst), Dragonlance (deutsch: Drachenlanze) oder eben Forgotten Realms (Vergessene Reiche). Es gibt praktische für jeden Geschmack ein eigenes Setting und entsprechende Kampagnen. Besonders schön finde ich die ausgearbeitete Welt, mit ihrer eigenen Geschichte, mit ihren eigenen Göttern usw. Sehr schön finde ich das dieses System praktisch ohne Tabellen auskommt, man muss nur ein wenig rechnen und dann passt es (man kommt zwar nicht komplett ohne aus, aber man benötigt keine Formelsammlungen zum spielen). Die Wahl der Gesinnung ist relativ unwichtig, Helden müssen nicht immer nur für das Gute kämpfen. Mein Chars sind eigentlich immer *neutral* oder *böse* gewesen, macht besonders viel Spaß wenn die Gruppe praktisch nur aus *guten* besteht
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.

DSA ist nicht meine Welt, für mich ist das System zu steif. Es gibt einfach zu viele Werte etc und das hat mich nach knapp 2 Jahren Spielzeit dann abgehalten noch intensiv zu spielen. Allerdings gefällt mir die Welt Aventurien recht schön und auch die Völker/Götter/Länder etc sind sehr gut ausgearbeitet. Für mich ist DSA definitiv ein System für fortgeschrittene Spielen und sicher DAS deutsche Pen&Paper System.

Mein Rat: Versuche dich an D&D, DSA kann man im späteren Verlauf noch antesten.

P.S.: Nicht ganz Ontopic

Wenn ihr eher in die Richtung "nordisch" spielen wollt kann ich euch "Midgard" empfehlen, ich persönlich empfinde das System als relativ einfach. Ich bin mir aber nicht sicher ob es das noch zu kaufen gibt, unsere Boxen sind schon ewige Jahre alt *g*

Und ganz wichtig: Earthdawn, ein Fantasy-RPG das praktisch auf der Erde spielt.

In diesem Sinne
 

nalcarya

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Und ganz wichtig: Earthdawn, ein Fantasy-RPG das praktisch auf der Erde spielt.
*Shadowrun in die Runde schmeiß*

Ich persönlich steh ja auch auf Sci-Fi bzw Cyberpunk. Wir spielen im Moment übrigens Dark Heresy (WH40k), das ist auch sehr gut und definitiv noch eine Weiterentwicklung zum WHFRSP
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Aber ich glaub auf der diesjährigen Spiel werd ich mich mal nach (für mich) ganz frischen Systemen umschauen und eventuell mal ne Testrunde spielen.
 

Eredon

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Hmmmm .. Shadowrun konnte ich nach Version 2.0 nicht mehr viel abgewinnen, nicht mehr ganz meine Welt. Wobei ich Deutschland in den Schatten noch recht lustig fand
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.
Schön finde ich allerdings das Warhammer RPG, sehr lustig zu spielen. Also das normale Warhammer, nicht 40k
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. Hmmmm .. Warhammer 40k als Pen&Paper Rollenspiel ? Da muss ich mal eine Runde im Netz suchen gehen XD. Kann man dort nur die Inquisition spielen ?
 

nalcarya

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WHFRSP ist ja die unsägliche Abkürzung für die Warhammer Fantasy Version, das haben wir vorher auch schon gespielt
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Hier mal der amazon-Link zum Grundbuch von Dark Heresy.

Die bisher erhältlichen Bücher behandeln in der Tat nur menschliche bzw Imperiumscharaktere. Man kann theoretisch auch was anderes als eine Inquisitionseinheit spielen, aber letztendlich ist das der einfachste Aufhänger um die Charaktere zusammenzubekommen, ihnen einen Grund zur Zusammenarbeit zu geben und sie mit Informationen/Ausrüstung/Transportmöglichkeiten zu versorgen.

Da die Inquisition ja auch recht vielfältig tätig ist, ergeben sich auch vielfältige Abenteueraufhänger. Wir spielen im Moment die große Kaufabanteuerreihe und die spielt sich imho sehr spannend - auch wenn unsere Gruppe bisher irgendwie zu blöd war den größeren Zusammenhang zwischen den einzelnen Abenteuern zu entdecken *hust*

Shadowrun spielen wir übrigens, wenn wir es spielen, 3.01 und meist Cyberpiraten. Yarrrrr~!
 

Eredon

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Hmmm .. Ok, sicher hat die Inquisition die besseren Transportmöglichkeiten und auch die bessere Logistik für das Spiel. Mich würde es schon reizen eine Runde für den Ordo Xenos oder die Deathwatch zu arbeiten
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.

Es klingt zumindest recht spannend, sofern der Spielleiter auch die Inquisition auslebt
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. Vielleicht sollte ich mich mal umsehen ob es bei mir in der Ecke entsprechende Gruppen gibt, meine Leute werde ich sicherlich nicht von Mechwarrior wegbekommen.

Wenn ich mich an meine Shadowrun-Zeiten erinnere *schüttel* "Würfel mal 20w6" *grusel*. Nene, zu dem System bekommt mich keiner mehr
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. Wobei den Rigger mochte ich persönlich als Klasse am liebsten.
 

Céraa

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ich sag nur dsa xD
is das erste, das ich gespielt hab.
aber liegt wahrscheinlich daran, dass das mein bruder das gespielt hat und die fast falle unsere bekannten xD
 

Telk

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Mit den 3 Büchern kann man prima loslegen. Natürlich sollte man sich, wenn man das Spielerhandbuch nur einmal hat, etwas zeit lassen, dass jeder Mitspieler mal reinschauen und sich einlesen kann. Der Spielleiter braucht natürlich sowieso eine längere Vorbereitung, da er ja derjenige ist der die grobe Handlung festlegt und die Spieler durch diese Handlung führt (da man als SL aber nie weiß, auf was für absurde und/oder unkonventionelle Ideen seine Spieler kommen, sollte man recht flexibel sein *g*).
Manchmal frage ich mich als SL auch wie man darauf kommt den bösen Menschenfressenden und AUCH Elfenfressenden Drachen mit nem Buttermesser anzugreifen.^^
 

Hosaka

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Ich empfehle GURPS, alles ist machbar und sehr realistisch. Aber vor allem auf alle Szenarien anwendbar (Fantasy, Si-Fi, Zeitreisen, Gegenwart....). Nur ist halb etwas schwerer weil man meist keine Super Chars hat und diese halb sehr realistisch anfällig sind. Aber ich spiel es schon mit nem Kumpel und wechselnden Party Mitgliedern seit fast 5 Jahren. Ok, ich hab ne Möglichkeit gefunden meinen Char wieder ins leben zu rufen, sonst müsste ich mir zu oft nen neuen Ausdenken^^.
 
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