Film-Rezension: All the Boys love Mandy Lane

Avalanche

Dungeon-Boss
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Hallo,

heute, einen Tag nach der allmonatlichen OV-Sneak im Kölner Cinedom, gibt es wieder eine Film-Rezension von mir, diesmal zu dem Teeny-Horror-Schocker (was ein Wort, gibt es dieses Genre überhaupt
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) All the Boys love Mandy Lane.

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Zur Story:

Bei diesem Film handelt es sich ("handeln" ist gut, im Prinzip hat dieser Film keinerlei Story) um (Achtung: 1. Klischee) eine Gruppe Teenager, 3 Mädels, typisch amerikanische High-School-Tussies, plus 3 Jungs, darunter der Quoten-Schwarze, der Quoten-Mr.Cool und der Quoten-Ich-mach-was-ich-will-und-gammle-in-Pennerklamotten-rum, welche Ferien auf einer entlegenen Farm machen, wo es weit und breit keine Spuren von Zivilisation (und auch Intelligenz) gibt. Wer sich jetzt fragt "Hey, und wer ist diese Mandy Lane, von der Du da quatschst?": Mandy Lane ist eine dieser Teenagergören, welche von Anfang an das Gefühl vermittelt, wie wenn man mit blankem Hinterteil Sitzfußball im Eisstadion spielt: eiskalt, völlig dumm und dennoch lustig anzuschauen.

Besagte Eisprinzessin ist nämlich eine konzentrierte Pheromon-Packung, welche alle Kerle in ihrer Umgebung schwach macht, jeder ist scharf auf sie und scheut sich auch nicht, dies deutlich zu machen (einer springt deshalb sogar vom Hausdach um den hauseigenen Pool zu treffen und schlägt sich seinen Schädel am Poolrand auf. Da sag ich nur: Knapp daneben ist auch vorbei!).

Aber zurück zur (nicht vorhandenen) Story: Die erwähnten (sich gerne mit einer Papierschere intimrasierenden) Teenager werden natürlich nach der ersten Nacht Stück für Stück von einem (vermutlich von den schwachsinnigen Dialogen und miesen schauspielerischen Leistungen genervten) Killer entsor.... ähm umgebracht. Wer sich jetzt denkt "Hey, alle bis auf Mandy Lane sind tot, ist der Film jetzt endlich vorbei??" wird eines besseren belehrt. Denn Mandy Lane und der Killer stecken unter einen Decke (wie unfassbar schockierend bei der schon zu Beginn irre dreinblickenden Blondine), welche das alles von Beginn an geplant haben und sich am Ende selbst umbringen wollten. Mandy hat doch keinen Bock mehr, mit ihrem Macker zu sterben, und lässt ihn von dem Cowboy, welcher die Farm vermietet, erschießen und im Glauben, er habe sie vor diesem Killer gerettet. Eine richtig fiese Schlampe also. Ende.

Mein Fazit:

Dieser Film ist der neue Blockbuster am Hollywood-Himmel. Mit unglaublich fesselnden Dialogen, innovativen Tötungsszenen und einem Story-Twist, von dem M. Night Shymalalalayananan bei The Sixth Sense nur geträumt hat, schafft er es, den Zuschauer..... Halt, Stopp, falscher Film, also nochmal von vorn:

Selten habe ich so einen Schund im Kino gesehen. Nicht einmal in einer Sneak-Preview. Miese Schauspieler, miese Regie, mieser Schnitt, miese Dialoge, keine Spur von Drehbuch... Einfach nur grottig, dieser Film ist es nicht Wert, Erinnerungssynapsen im Hirn dafür aufzubringen. Von welchem Film schreibe ich hier überhaupt? Schon vergessen....
 
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