Für Fragy

LonelyDD

NPC
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28.02.2007
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Irgendwann, irgendwo wurde der kleine Gnom in die Welt von Azeroth hinein geboren.
Schnell musste er lernen, dass seine eigentliche Heimat, Gnomeregan, verloren war und seine Ahnen eine neue Heimat in Eisenschmiede fanden.
Der Gnom musste sich Gedanken darüber machen, welcher Klasse er sich denn anschließen möchte. Aufgrund der überragenden Fähigkeiten fühlte er sich schnell zu den Magiern hingezogen.

Sein Freund, der menschliche Hexer, half ihm bei den ersten zu bestehenden Aufgaben, stand ihm mit Rat und Tat zur Seite. So ergab es sich für den kleinen Gnom, dass er seine Heimat verließ um sich in der Welt der Menschen zu behaupten.

Schon bald lernte er die Freunde des Hexers kennen, eine menschliche Priesterin und einen Nachtelf Druiden. Schnell waren sich die 4 Freunde darüber einig, welch große Aufgaben sie künftig zu meistern haben, welche Verantwortung sie gegenüber Azeroth haben und beschlossen fortan sich gemeinsam gegen die dunklen Mächte des Bösen durchzusetzen.

Doch was war los mit dem kleinen Gnom? Es erschien so, als sei er krank, als ließe er sich herunter ziehen von Dingen, welche doch nur illusionär waren.
Er wuchs an seinen Aufgaben, doch hatte er auch weiterhin die Motivation?
Er musste sich entscheiden.
Was für ein Magier bin ich überhaupt? Gefällt mir das Spiel mit dem Feuer? Mag ich lieber das Element des Frostes oder doch lieber Arkane Kräfte?
Er musste sich Gedanken machen, denn die Freunde warteten bereits.
Entschieden hat er sich für das Element Frost. Es überzeugte ihn von Beginn an, so dass er sich schnell damit identifizieren konnte.

Zwischenzeitlich trennten sich die Wege der Freunde ein wenig und der kleine Gnom war auf sich allein gestellt. Damit hatte er Probleme, denn er war es nicht gewohnt sich allein gegen die dunklen Mächte zu behaupten. Der Gnom wollte seine übermächtigen Kräfte nicht mehr effizient einsetzen. Er sah die Stärke seiner Elemente nicht mehr. Immer wieder versuchte er darauf zu drängen, dass die vier Freunde sich gemeinsam durch Azeroth bewegten.
Zwei seiner Freunde, die Priesterin und der Druide, setzten sich von ihrer Gruppe ab und gingen fortan ihre eigenen Wege. Der Hexer konnte sich nicht mehr zielstrebig weiter entwickeln, da seine Fähigkeiten mehr in der realen (Arbeits-)Welt gefragt waren.
Durch den unterschiedlichen Werdegang der Freunde entfernten sie sich immer mehr und mehr voneinander. Sie sprachen viel miteinander, erzählten von ihren Erlebnissen, von ihren Niederlagen und von ihren Plänen. Doch gemeinsam gingen sie diese Wege nicht.
Den kleinen Gnom machte das sehr traurig und so verabschiedete er sich mehr und mehr von dem Gedanken doch noch glücklich und vereint mit den für ihn so wichtigen Menschen zu sein.
Er war immer weniger in der Welt, welche von bösen Gegnern wie der Horde, von Monstern und Raubtieren übersäht war anzutreffen.
Die wenige Zeit die er noch anzutreffen war, verbrachte er mehr damit, seine Freunde zu kontaktieren als sich weiter zu entwickeln.

Plötzlich begann eine Zeit, in der auch die Priesterin auf sich allein gestellt war. Der Druide musste sich auf unbestimmte Zeit verabschieden. Viel Schmerz, Leid und Kummer überkam die Priesterin. Aber sie gab nicht auf. Immer und immer wieder bekämpfte sie alles, was sich ihr in den Weg stellte.
Eines Abends, sie war gerade damit beschäftigt ihre Fähigkeiten in der Alchemie zu erweitern, lief ihr der kleine Gnom über den Weg. Nach langen Erzählungen der Erlebnisse zogen beide gemeinsam los. Die Priesterin war sich sicher dem Magier helfen zu können in seiner Not.
Viel Spaß hatten sie an dem Abend miteinander und der Gnom war glücklich, er konnte die eine oder andere ihm gestellte Aufgabe lösen und hatte sogar Gesellschaft dabei, Gesellschaft die er sich wünschte.

Die Abende verliefen unterschiedlich. Mal war der Magier auf sich allein gestellt, mal war er mit der Priesterin unterwegs, ein anderes Mal versuchte sich der Magier als wer anderes auszugeben als er ursprünglich war und wieder an anderen Abenden zog er mit seinem Hexerfreund durch die weiten Lande.

Was für ein Gnom war dieser Magier eigentlich?
Die Priesterin machte sich mehr und mehr Gedanken um den kleinen Gnom. So befürchtete sie zum Beispiel, dass der Gnom sich ganz aus der Welt von WoW verabschieden würde.
Er kam einfach nicht voran. Auch in der Zeit als die Priesterin sich nicht in der dauerhaft umkämpften Welt aufhielt holte der Magier sie nicht ein.
Er gab immer wieder zu verstehen, dass er allein nicht in der Lage wäre all die Monster zu bekämpfen Wollte er nicht, oder konnte er tatsächlich nicht?

Wie soll man ihn beschreiben? Wer ihn näher kennt, weiß sehr gut mit ihm umzugehen.
Wer ihn nicht kennt, hat sicherlich das eine oder andere Problemchen mit ihm.
Es macht Spaß mit ihm durch die Lande zu ziehen.
Die Priesterin ärgert er nur zu gern mit seinen verschiedenen Fähigkeiten. Er blinzelt sich davon, nur um als Cheater bezeichnet zu werden und sich dann in seinen gnomischen Bart rein zu lachen.
Er fordert die Mitstreiter heraus, genau so gern hilft er ihnen aber auch.
Gegenüber der Horde ist er ein wenig verbissen. Was ihm nicht zu verdenken ist, hat er doch bis zum heutigen Tag viel erleiden müssen.

Manch einer würde ihn als schnell aufgebend einschätzen. Dabei ist er das in keiner Weise.
Er kämpft sich durch, keine Frage. Nur ist er nicht gern allein auf weiter Flur.
Es gibt für ihn nichts schlimmeres als dauerhaft allein zu sein mit seinen Heldentaten.
Sind seine Freunde bei ihm, ist er kaum zu bremsen. Er zeigt gern was er kann, er „stänkert“ gern.

Bald wird er die Macht und genug Wissen erlangt haben, die Scherbenwelt betreten zu können.
In dieser Welt wird er sich wohl fühlen. Da wird er ganz in seinem Element sein.
Tausende Abenteuer hat er zu bestehen die er alle mit Bravour meistern wird, allein.
Denn die Priesterin kämpft derweil mit dem mächtigen „T“ der realen Welt.
So bleibt ihr nur die Wahl, ihm mit Worten zu helfen und zu hoffen, dass die große Gruppe der Gilde in notwendigen Situationen für den kleinen Gnom da sein wird.

Der Gnom ist ein Wesen, dem wichtig ist, was in seiner Umgebung passiert. Mit dem ihm zur Verfügung stehenden Mitteln ist er einfach zur Stelle. Ihm wichtige Menschen behält er im Auge und freut sich unheimlich darauf, wieder gemeinsam mit den Freunden durch Azeroth, die Scherbenwelt, Instanzen, Dungeons und sämtliche andere Abenteuer zu ziehen.



Kleiner Gnom...großer Magier, so steht es in den Geschichtsbüchern von WoW bis zum heutigen Tage beschrieben. Das ist deine Geschichte, welche einzig und allein du vermagst fortzusetzen.
Die Priesterin wird lange Zeit ruhen, so dass du auf dem Weg zu ihr genügend Zeit haben wirst.
Auch dein Freund, der Hexer, wird sich wieder mit dir zusammen tun. Er wird mit dir gemeinsam den Weg bis zum Ende gehen um dann die größten und mächtigsten Bosse der WoW Welt zu besiegen.

Vielleicht gefällt dem kleinen Gnom diese Geschichte nicht und vielleicht mag er mich nun nicht mehr, aber hat er dass denn je behauptet?

Grüße
Lonely
 
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