Hasi und seine Kameraden

Puabi

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Heute möchte ich mal über etwas bloggen, was nur bedingt mit Spielen zu tun hat. Warum nur bedingt? Nun, dieser Blog ist meinen Stofftieren gewidmet, die mich auf meinem Lebensweg begleiten. Jaaa, ich bin schon Ende dreißig, aber das ist doch kein Hindernis, um diese Tierchen zu sammeln, oder?

Den ersten Abschnitt möchte ich dann auch dem Tier widmen, das mich schon am längsten begleitet:
Hasi, der Wegbegleiter

Es war an einem kalten Winterabend 1969, als ich das Licht der Welt erblickte. In einem Krankenhaus in Neuss. Damit ich nicht so allein in meinem Bettchen liegen sollte und musste, wurde mir ein Plüschhase mit in meine Schlafstätte gelegt, ein süßer kleiner weißer Hase mit Schlappohren.

Halt, damals standen seine Ohren wohl noch aufrecht, wie sich auf alten Babyfotos meinerseits klar und deutlich erkennen lässt. Wer mit diesen Hasen geschenkt hat, weiß ich nicht mehr so genau, es müsste aber meine Mutter gewesen sein.
Dieser Hase begleitete mich von nun an im Leben, er fungierte als Einschlafhilfe, als Tröster in der Not und als Auffangbecken für viele Tränen. Er musste immer dabei sein, und bei jedem Umzug meiner Familie und mir galt meine erste Frage dem kleinen Hasi. Ist er denn schon eingepackt und wenn nicht, wo wird er denn eingepackt usw..

Mit den Jahren verlor er etwas seine gutgebaute Figur und hatte viele Verletzungen, die erst von meiner Mutter und dann liebevoll von mir genäht wurden. Oftmals landete er auch in der Waschmaschine, weil er z.B. mit Schokoladenflecken übersät war *g*. Ich habe ihn nämlich immer gefüttert
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.

In all der Zeit sanken auch seine Ohren immer mehr nach unten und sein Fell wurde dünner, aber das machte mir alles nichts aus, ich liebte ihn über alles. Immer wieder musste ich ihn flicken und einen Genickbruch hätte er mittlerweile auch, wenn ich ihm nicht immer wieder neue Watte in seinen Hals gestopft hätte.
Viele meiner Freunde hatten mir auch schon vorgeworfen, dass es doch kindisch wäre, immer diesen ollen Hasen mit ins Bett zu nehmen, aber das war und ist mir egal. Ich kann einfach besser einschlafen, wenn er in der Nähe ist.
Mittlerweile ist der Hase logischerweise genauso alt wie ich, und er hütet immer noch mein Bett. Aber mittlerweile hat er auch eine große Familie, die aus vielen anderen Stofftieren besteht.

Andere haben vielleicht seit ihrer frühesten Kindheit einen Teddybär oder eine Schmusedecke und ich hatte und habe eben meinen Hasi, meinen treuesten Freund und Wegbegleiter.

Mich würde es jetzt auch interessieren, ob ihr ein solches Kuscheltier habt, welches euch auch schon ein Leben lang begleitet. Oder haben eure Kinder Lieblingskuscheltiere ??

Ich hoffe jedenfalls, dass mein Hasi genauso aöt wie ich wird, was natürlich auch immer auf die Pflege ankommt, die ich ihm zugestehe. Manch einer mag das albern finden, aber das soll mir egal sein. Dies sollte eine Hommage an meinen Hasi werden und das habe ich hiermit vollbracht.

Die Familie von Hasi ist riesig, aber ein paar der Mitglieder will ich gerne erwähnen. Leider habe ich kein Bildmaterial, denn ich gehöre immer noch zu denen, die weder eine Digitalkamera noch ein Fotohandy besitzen.

Auf dem Blogbild sieht man Pimboli, bei mir heisst er jedoch Burzelbär, da ich ihn zum Geburtstag bekommen habe. Er hat jetzt auch schon einige Jährchen auf dem Bockel.
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Dann gibt es noch Elchi, Marty und Dude, alles Plüschelche, ein großer Elch ohne Namen ist auch noch vorhanden.
Schlupp ist ebenfalls ein Hase, Küki logischerweise ein Küken. Dann wäre da noch Rodolfo, ein süsser kleiner Bär, seine Freundin ist Vanillivi, ein Schaf aus der Diddl-Familie.
Ach ja, einen Elch habe ich noch vergessen: Kalle, ein wunderbar weicher Gefährte, den wir mal im Plus gekauft haben. Ich brauchte zwar viel Überredungsglück, aber letztendlich ist er dann im Einkaufswagen gelandet. Ich kann nämlich kaum an einem Plüsch- oder Stofftier vorbeigehen, ohne in Begeisterungsstürme auszubrechen und wenn ich mich nicht oftmals zurückgehalten hätte, wären in unserer Wohnung schon weitaus mehr Vertreter dieser Spezies.

Aber auch so sind es jede Menge, von Fischen über Schildkröten, Hühnchen, Pilzen bis hin zu Krokodilen und einigen Bären. Mein größter Bär war ca. 1 Meter groß, mein Ex-Mann hatte ihn mir mal geschenkt. Da ich ihn (den Bär, nicht den Ex-Mann) bei meinem Wegzug aus Neuss nicht mithenommen habe, hat mein Ex ihn zerschnitten – wurde mir jedenfalls erzählt. Ich habe mir dazu meinen Teil gedacht...

Das war er, der Blog über Hasi und seine Kameraden. Mal ein etwas anderer Blog von mir, aber da war mir heute irgendwie nach. Es muß ja nicht immer nur um WoW, Betas oder Begriffserklärungen gehen, oder?
Über Kommentare freue ich mich, obwohl ich weiss, dass die Buffler in dieser Hinsicht sehr schreibfaul sind. P)
Euch allen noch einen schönen Sonntag!
Eure Puabi
 
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