Neues zum DK

Jagurex

Quest-Mob
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PvP in Nordend - Die neuen Arenen
Sonntag, 29. Juni 2008 - 16:56 | Kategorie: Standard
Zwei neue Arenen werden mit "Wrath of the Lich King" implementiert. Dabei hat sich Blizzard das Motto "Keep it simple" auf die Fahnen geschrieben. Die Arenen sollen sehr einfach und nicht verwinkelt designt sein, ohne dabei langweilig oder taktisch sinnfrei zu wirken.

Das erreicht Blizzard mit ihrem veränderlichen LoS-System: Line of Sight, also die Sichtbarkeit des Gegners und daraus erwachsende Taktiken sollen eine große Rolle spielen. Das wird vor allem durch sich bewegenden Objekte erreicht. Im Falle der Arenen handelt es sich um Säulen.

Arena 1: Dalaran

Die Arena von Dalaran befindet sich unter der Stadt. Beim Transport des Magier-Headquarters nach Nordend wurde auch ein gutes Stück Gestein, das unter der Stadt klebte, mitgebracht. Das soll nicht ungenutzt bleiben: Eine hübsch düstere Kanalisation dient als Turnier-Platz für Arena-Duelle.

Das Besondere daran ist sowohl eine in der Mitte schwallende Wassersäule, die in bestimmten Zeitabständen aktiviert wird, als auch die Plattform auf der gekämpft wird. Wer dort herunter fällt, muss wieder umständlich über die einzige Treppe zurücklaufen.

Arena 2: Oggrimar

In der orkischen Hauptstadt kämpfen die Teams in einer ovalen Arena, umgeben von Horden grunzend jubelnder Zuschauer. Zwei sich heben und senkende Säulen auf jeder Seite - auf die sich Kämpfer stellen können - sorgen für ein taktisches Moment. Außerdem werden Reihen von Stacheln auf- und abtauchen, die Kämpfer - auch LoS-mäßig - trennen können. Und natürlich weh tun.

Spannend hört sich hier der Start des Kampfes an: Beide Teams fahren aus dem Untergrund mit Fahrstühlen in die Arena. Oben angekommen tauchen sie nur 10 yards, also knapp 9 Meter, voneinander entfernt auf. Stacheln umgeben die Plattformen für einiges Sekunden, dann beginnt der Kampf. In dieser Zeit ist es den Teams möglich, die Gegner zu beobachten und die Zusammensetzung des Teams abzuchecken.

(Knut Gollert)






PvP in Nordend - Lake Wintergrasp
Sonntag, 29. Juni 2008 - 15:38 | Kategorie: Standard
Anderen auf die Mütze hauen in Neu: Erstmals informierte Blizzard ausführlich über die PvP-Novitäten, die im Gefolge des Lich Kings zu finden sind.

Lake Wintergrasp

Wintergrasp ist das erste nicht instanzierte Schlachtfeld in WoW. Das wirft für Blizzard einige Probleme auf, denn die Schlacht muss für wenige Spieler genauso gut spielbar sein, wie für hunderte. Eine Lösung des Problems boten Blizzards Gamedesigner Tom Chilton und Cory Stockton nicht an, waren aber zuversichtlich, es in den Griff zu bekommen.

Grundsätzlich stehen sich Allianz und Horde als Angreifer oder Verteidiger gegenüber. Eine Burg muss eingenommen werden. Schaffen das die Angreifer, gibt es eine Art "Geissplitter"-Buff für die jeweilige Fraktion. In jeder Nordend-Instanz lassen die Bosse nun Splitter fallen, die wieder gegen Items eingetauscht werden können. Nach einer gewissen Zeit wird Wintergrasp resettet und die erfolgreichen Angreifer werden nun zu Verteidigern.

Boom-Machines

Interessant sind die Belagerungswaffen, die Blizzard präsentierte. Auf dem Schlachtfeld muss sich die Angreifer-Seite bis zur Burg im Norden des Landes durchschlagen. Das Spielfeld ist von Straßen und Wasserläufen durchzogen, an wichtigen Punkten stehen Verteidigungstürme mit Kanonen. Mit den Belagerungswaffen ist es möglich diese Türme und auch die Brücken zu zerstören. Da gibt es den Demolisher - einen dicken Kampfwagen mit Ramme und Katapult. Neben dem Fahrer haben drei Passagiere Platz, die fröhlich um sich schießen können. Fernkämpfer und Caster erleben echte "Drive-by-Shootings". Nice!

Neben dem Demolisher gibt es unter anderem den schnellen, aber verwundbaren Forsaken Catapult (Flammenwerfer im Nahkampf!) oder die mächtige Siege Engine - weitreichendste Fernwaffe inklusive Fahrer, Gunner und Passagieren, die geschützt im Heck sitzen.

Und ja, zwei fliegende Einheiten bevölkern den Himmel über Wintergrasp: Ein schneller Jäger und ein Bomber, der neben Anti-Gebäude-Bomben auch einen Gunner an Bord hat. Der Alptraum dieser Flieger ist der mit AA-Longrange-Raketen ausgerüstete Goblin-Shredder, der im Nahkampf die bekannten Sägeblätter rotieren lässt. Außerdem benutzt er einen Rocket-Jump, um mal eben über Mauern zu hüpfen. Sehr nett!

(Knut Gollert)





Mit einem Druiden durch Nordend
Sonntag, 29. Juni 2008 - 14:39 | Kategorie: Standard
Vorgefertigte Charaktere auf Level 70 stehen auf der WWI für eine Spritztour durch Nordend bereit. Ich schnappe mir natürlich prompt einen Druiden - da weiß ich, woran ich bin. Auf Feral ist der Taure auch geskillt, perfekt.

Nach dem Einloggen die erste Überraschung: In der Katzenform können Druiden anstürmen. Die Fähigkeit muss zwar kurz wirken, aber dann schießt das Kätzchen in einem Affenzahn auf den Gegner zu. Noch viel größer aber die nächste Überraschung: Im Spellbook findet sich die Fähigkeit "Revive" - eine ganz normale Wiederbelebung außerhalb des Kampfes. Genial.


Jetzt aber erstmal einmal Nordend erkunden. Die nächste Überraschung: Charaktere werfen jetzt echte Schatten und schleppen nicht mehr nur einen runden schwarzen Fleck mit sich herum. Auch die Umgebung macht eine Menge her. Bodennebel, dichte Vegetation und Naturschauspiele wie das Nordlicht sorgen für eine sehr mystische Atmosphäre. Die Gegner sind dagegen gewohnt comichaft gestaltet. Die Tuskarr beispielsweise strecken im Kampf ihre dicken Bäuche heraus und drehen sich um die eigene Achse. Sterben sie, fallen sie zunächst auf den Allerwertesten und kippen um. Extra-knuffig.


Auch ansonsten kommt der Humor nicht zu kurz. Wer in der Boreanischen Tundra Tiere tötet, bekommt den drei-minütigen Debuff "blutige Hände". Bevor der abgelaufen ist, sollte man besser keinem D.E.H.T.A-Mitglied (Druids for the Ethical and Humane Treatment of Animals) über den Weg laufen.

Weniger lustig aber dafür ein Fest für Lora-Fans ist der Hort der Drachenschwärme. Hier versammeln sich Vertreter aller Drachenfraktionen in einem Turm. Hinauf geht's stilecht auf dem Rücken eines Schuppentieres. Oben trifft man unter anderem auf Alexstrasza und Krasus. Fans der Hintergrundgeschichte bestens bekannt.


Mein erster Ausflug nach Nordend hat mir jedenfalls ausgesprochen gut gefallen. Das "Aha"-Erlebnis ist nicht ganz so groß wie bei Burning Crusade, trotzdem will ich die Erweiterung einfach haben!




buffed spielt einen Todesritter
Sonntag, 29. Juni 2008 - 13:41 | Kategorie: Standard
Da ist er also, der Todesritter. Talentpunkte selbst verteilen ist leider nicht drin, aber immerhin dürfen wir den Gegnern mit ein paar Fähigkeiten zu Leibe rücken. Wir ziehen die Bären und Höllenhunde der Östlichen Pestländer erst einmal zu uns heran und überziehen sie danach mit Frost- und Schattenschaden. Nach ein paar Klicks sind die Runen-Ressourcen fürs Erste aufgebraucht und laden allmählich neu auf. Der Todesritter spielt sich in dieser Version wie ein klassischer Nahkämpfer. Die Talentbäume versprechen allerdings Abwechslung,


Mit manchen Talenten werden Runen zu Lebensenergie umgewandelt. Der Todesritter kann sich auch kurzzeitig in einen Untoten verwandeln und ist dann immun gegenüber Effekten wie Furcht. Beißt er dann doch einmal ins Gras, erlaubt ein weiteres Talent das Weiterkämpfen als Ghul. Grundsätzlich dürften die Neuankömmlinge in der World of Warcraft aber nur schwer unterzukriegen sein - in fast allen Talentbäumen finden sich Fähigkeiten, die den Todesrittern einen Teil ihres ausgeteilten Schadens als Lebensenergie zurückgeben.


Offensiv hantiert die Klasse gerne mit Debuffs - und senken etwa die Lebensenergie Ihrer Gegner für 30 Sekunden um satte 20 Prozent. Raid-Bosse dürften dagegen wohl immun sein. ;-)


Der Todesritter dürfte sich deutlich von anderen Nahkampfklassen unterscheiden und einen wesentlichen aktiveren Spielstil erfordern. Abschließend beurteilen lässt sich das nach dem Anspielen auf der WWI mit fehlenden Talenten leider nicht. Da der Kollege vor mir den armen Todesritter mit komplett zerstörter Ausrüstung und nur 20 Silberstückchen zurückgelassen hat, war die Spielsession aber zumindest herausfordernd.

(David)
 
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