och es is ja nun scho eine weile her! mein buch ist natürlich auch schon was vorangeschritten :) hier mehr zu lesen

Ryu1001

Quest-Mob
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Die dicke Luft, gefüllt mit Rauch, Schweiß, Alkohol und anderen Gerüchen, ermöglichte kaum das Atmen. In der Taverne "Zum trinkenden Stier" war kein freier Sitplatz mehr vorhanden und das, obwohl sie zu den größten in ganz Myrrana zählte. Auch der Standort war phänomenal gewählt worden. Sie lag im Zentrum Rugals, der Hauptstadt der Menschen, das ein von einem Berg markiert wurde. Insgesamt gab es drei kleine Berge innerhalb der Stadt, um die sich die einzelnen Völker, die sich in der Stadt niedergelassen hatten, versammelten. Aus diesem Grund wurde die Stadt auch "Stadt der Dreieinigkeit" genannt, obwohl jedes VOlk es vorzog unter sich zu bleiben.
Im Norden, am Rande des -sees lag "Rinervas Wacht". Der Berg, um den sich die Lichtberührten niedergelassen hatten, während sich die Zwerge im Südwesten um den Mt. Dwa versammelt hatten. Nur hier auf dem Trizentra kamen sie regelmäßig zusammen um im trinkenden Stier zu Feiern, zu Singen, zu Trinken und zu Lachen. Trotz alledem gab es aber auch hier geltende Vorurteile, was dazu führte, dass erhöhter Alkoholkonsum nicht selten in Rangeleien oder gar bewaffneten Kämpfen endete.
Elfen galten als mysteriös und nicht selten wurden die hier lebenden Lichtberührten dafür verachtet, dass ein Teil ihres Volkes sich in den toten Wäldern versteckt hielten und unwachsame Wanderer spurlos verschwanden.
Den Menschen wurde aufgrund der Ränkespielchen in der Politik Myrranas nachgesagt, sie seien nur auf das eigene Wohl bedacht, verschlagen und skrupellos, während man die Zwerge wegen ihrer Maschinen und dem Drang immer tiefer in die Erde vorzudringen, verdächtigte mit einem Teufel oder Dämon im Bunde zu sein und diese Kreatur sie verraten habe.
Vor gut 25 Jahren verloren die Zwerge ihre eigentliche Heimat. Sie lebten am Weißsteingipfel in einer Höhe, in der das gesamte Land von hohem Schnee bedeckt war. Hier hatten die Zwerge eine mächtige Stadt in den Berg hineingebaut.
Dank ihrer hohen Intelligenz und Neugier war es ihnen gelungen dampfgetriebene Fahrzeuge und Maschinen zu bauen, mit deren Hilfe sie den Berg leichter aushöhlen konnten. Zumindest solange, bis er förmlich explodierte.
Die Explosion hatte den gesamten Gipfel weggesprengt. Fels-,Geröll, Schnee- und Aschelawinen waren tödlich in Richtung Tal gerauscht. Gefolgt von einem alles verbrennendem Lavastrom. Nur wenige Glückliche waren dem inferno entkommen und so waren sie zu ihren Vettern nach Rugal gezogen.
Noch immer war der Weißsteingipfel ein rauchender, schwarzer Schlot, dem sich kaum jemand freiwillig näherte. Es gingen sogar Gerüchte um, dass kurz nach der Katastrophe deformierte Kreaturen durch die Ruinen geschlurt waren. Für die anderen Völker nur ein weiteres Indiz dafür, dass es sich bei den zwergischen Erfindungen um nichts Gutes handelte.
Auf einem Hocker etwas abseits saß eine in ein schwarzes Cape gehüllte Gestalt. Sie hatte eine schlanke Figur und trug schwarze Lederstiefel und Handschuhe. Mehr war nicht von ihr zu erkennen. MIt einem Arm, mit sie das im Schatten der Kapue liegende Gesicht stützte, lehnte sie auf dem Tresen, der andere hing locker an der Seite hinab. Die Beine hatte sie überschlagen. Aus dieser scheinbar gelangweilten Pose beobachtete sie das Geschehen. Über den Abend war einiges geschehen. Ein ziemlich betrunkener Zwerg etwa hatte im Zuge einer Wette versucht ihre Kapuze zu entfernen. Doch alles was passiert war war, dass ihm der Unterarm gebrochen worden war. Was, unter Berücksichtigung des doch kräftigen Baus eines Zwerges ein eigentlich nicht alzu leichtes Unterfangen sein sollte. Tatsächlich aber war es mehr ein Reflex gewesen, der die vermummte Gestalt dazu veranlasst hatte die Hand, die die Kapuze berührte hatte, zu greifen und mit zwei schnellen Bewegungen den Knochen durchzubrechen.
Diese Aktion hatte ihr viele neugierige, aber auch mindestens ebensoviele misstrauische und feindseelige Blicke eingebracht. Der Gastwirt hatte ihr gar nahegelegt die Taver zu verlassen, unternahm aber keinerlei Anstalten sie gewaltsam zu entfernen, als sie mit einem knappen Kopfschütteln verneinte.
Zu ihrer Enttäuschung war unter allen Geschichten und Gerüchten, die an ihr Ohr drangen, keine der Informationen, die sie interessierten. Obwohl doch einige für einen Moment ihre Aufmerksamkeit erregten.
Mitunter, dass aus einigen abgelegenen Dörfern neuerdings keine Nachrichten mehr kamen und in den größeren Städten eine steigende Zahl geistig verwirrter Menschen zu verzeichnen war.
Schließlich wand sie sich dem Gastwirt zu und fragte mit einer melodischen Stimme, die sie eindeutig als weiblich identifizierte, grade so, dass er es hörte: " Ist in den letzten Tagen eine Person mit einer goldenen Halskette, in deren Mitte ein grün schimmernder Opal prangte, in der Nähe gesehen worden?"
Der Gastwirt dachte einen Moment nach, dann antwortete er: " Nein, aber ihr seid nicht die erste, die nach jemandem mit einem Schmuckstück sucht. Ein Mönch vom "Kloster des blinden Auges" suchte ebenfalls nach jemandem." Er blickte sich im Raum um. "Er sitzt dort drüben." Die Frau wandte sich in die Richtung, in die der Gastwirt wies. wischen den Personenmassen machte sie den Mönch ausfindig. Sein Schädel war kahl geschohren, die Gesichtszüge waren sanft und strahlten eine innere Balance und Ruhe aus. Eine beige Augenbinde verhinderte, dass er sehen konnte. Auf ihr war dort, wo die Mitte zwischen den Augen war, ein rotes Auge, umrahmt von zwei Sichelmonden aufgemalt. Der Beweis, dass er vom "Kloster des blinden Auges" kam. Eine kleine Gruppe von Mönchen, bestehen aus Anhänger aller Völker Myrranas, hatte sich dazu entschlossen weit abseits zu leben und das dazu auch noch ohne den Einsatz ihrer Augen. Zu diesem Zweck hatten sie sich alle die Augen entweder ganz ausgestochen oder auf ewig verbunden. Und ihr Symbol war: ein rotes Auge umrahmt von zwei Sichelmonden auf beigem Untergrund. Trotz ihres scheinbaren Handicaps bewegten sie sich so durch die Welt, als könnten sie sehen. Sie waren sogar ausgezeichnete Kämpfer. Die Mönche selbst behaupteten ihre einzige Kraft sei das Kagimee, doch die meisten taten dies als Unfug ab und vermuteten, dass sie irgendeinen Trick benutzten.
 

Kizna

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Dann wollen wir mal wieder verletzend, beleidigend und gemein werden ... nein natürlich nicht, dennoch scheint es Zeit für Kritik zu sein.

Erzählform - Autoriale dritte Person, ich bin kein Freund von ihr. Der Autor ist überall und nirgendwo. Alle Köpfe stehen ihm offen, die Landschaft fliegt an ihm vorbei und die Welt liegt vor seinen Füßen. Er ist der Herr, der Meister des geschaffenen Universums und seiner Kreaturen. Und hier liegt das Problem, er erzählt - du erzählst.

Innerhalb einer halben Seite lese ich hier eine durch den Autor berichtete Informationsschwelle. Als Leser überspringe ich den Teil reflexmäßig. Hier kommt auch wieder die autoriele Erzählweise zum tragen, du springst. Wir sind in der Taverne, dann in der Stadt, plötzlich bei irgendwelchen Zwergen, dann wieder in der Taverne bei der Protagonistin(?). Dann springst du zwischen den Köpfen des Wirtes und der Protagonistin hin und her um wieder Informationen über die Mönche streuen zu können. Beendet wird das durch den Gedanken der Masse. Ich bin verwirrt, überfordert. Welche Informationen sind wichtig? Welche tragen etwas zu der Geschichte bei? Ein Gefühl von Kopfkino kann bei solchen Sprüngen nicht aufkommen und unser Ziel als Autor gilt der Befriedigung des Lesers. Er will sich fallen lassen, alles um sich herum vergessen. Dafür muss allerdings der Fluss stimmen. Die Sprünge machen das jedoch zunichte.

Jetzt also die springende Frage, was tun? Ersteinmal alle überflüssigen Informationen streichen. Die Zwerge mögen später eine Relevanz besitzen, jetzt im Moment erschließt sie sich mir jedoch nicht. Die Taverne liegt im Herzen der Stadt, schön. Nur was nutzt mir die Information gerade in diesem Moment?
Du hast natürlich das Bild deiner Geschichte im Kopf, ich als Leser allerdings nicht. Ich bezweifle kein Stück, dass sie die Mosaiksteinchen am Ende zu einem großen Ganzen schließen werden, doch muss es erst bis dahin kommen.

Ich möchte dir an dieser Stelle das Buch von Sol Stein - Über das Schreiben ans Herz legen. In meinen Augen eine Grundlektüre, die bei keinem Autor mit Ambitionen im Regal fehlen darf.

gz

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Ryu1001

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ich lese nichts, ich schreibe nur ;-)
 
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Ryu1001

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scho^^ mim lesen hab ichs aber echt net so :3

die einzigen bücher,die ich bisher in meinem leben gelesen habe waren die WoW bücher :p


passt eigentlich auch net so recht zsammen.. ich liebe schreiben (mim füller auf papier... dieses inn rechenr abtippen dann verabscheue ich^^) aber ich hasse lesen :D
 
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Ryu1001

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nope

ich denke kurz über einen anfang nach, der rest fließt einfach aus den fingern in den füller aufs blatt

dann lese ich es zwangsweise nochmal beim abtippen auf den computer
und wenn das werk fertig ist,wird es nochmal in der formulierung überarbeitet, allerdings ist das der teil,den ich überhaupt nicht genieße
 
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