was meinst du damit? was würdest du denn für einen holen?
Wie ich schon sagte: keinen der hier vorgeschlagenen Modelle. Abgesehen von Guild Wars 2 (da noch nicht festgelegt) sind die momentan optimalen Voraussetzungen ein moderner Mehrkernprozessor (sprich i5, i7 von Intel oder eben einer von AMD mit den entsprechenden Namensschemata und -kürzeln), 4 GB Arbeitsspeicher, pro Spiel zwischen 10 und 50 (kein Witz !!!) GB Festplattenplatz - also mindestens eine 250 GB Festplatte, ein DVD-Laufwerk und eine Grafikkarte in Gefilden von AMD/ATI Radeon 5850 aufwärts oder nvidia 460 aufwärts. Arbeitsspeicher ist im Moment so günstig wie schon lange nicht mehr, aber dennoch kein Grund statt 4 gleich das doppelte zu verbauen - hat (beim Zocken) ausschließlich meßbare aber keine spürbaren Auswirkungen auf die Geschwindigkeit. Ebenso ist das zum Teil bei Prozessoren. 50€ teurer heißt im Regelfall höchstens 10% schneller (in Meßwerten, nicht auf dem Papier) - auch hier eher meß- denn spürbar. Lass dir da also von niemandem hier irgendwas andrehen, vergleiche lieber Preise und lese im Zweifel Testberichte. Recht anschaulich aufbereitet sind unter Anderem die Tests bei computerbase (Link setze ich keinen, ist die Konkurrenz ) - dort kann man Ergebnisse im Browser vergleichen. Ansonsten gibt es
http://www.systemreq...tslab.com/cyri/ - für Mindestanforderungen von Spielen eine wichtige Ressource. Ich weiß, mit euch "jungen Leuten" und dem Lesen über längere Zeit hinweg ist das keine besonders fruchtvolle Verquickung, aber bei unüberlegten Käufen zahlst du unter Umständen heftig drauf für Leistung, die du kaum bemerken würdest. Aber wenn du ernsthaft eine Kiste haben und dich nicht über's Ohr hauen lassen willst, lies. Lies viel, vergleiche, im Zweifel rechne.
Ich hab Tipps, für den Fall, dass du dir was zusammenstellen lässt.
- Auf den "Messias" SSD verzichten. Es gibt von Seagate eine Serie die Momentum XT heißt und zusätzlich zu der regulären Kapazität von 160, 250 oder 500 GB noch einen 4 GB großen Cache auf SSD-Basis mit verbaut haben. Verkürzt die Bootzeit von Windows, Ladezeiten anderer Programme - zwar nicht so schnell wie eine große SSD für 300€ aufwärts, aber auch drastisch günstiger. Für Privatnutzer völligst ausreichend.
- Auch preiswerte Mainboards sind
gut. Wer unbedingt einen Kühlkörper in Patronengurtoptik braucht, soll meinetwegen draufzahlen, aber meistens heißt 20€ günstiger nicht gleich auch "Müll". ASRocks schlechter Ruf als Billighersteller beispielsweise ist zumeist völlig unbegründet.
- Lieber 50€ mehr in die Grafikkarte investieren als in den Prozessor. Is' so. Wer unbedingt einen i7 braucht, soll ihn haben, ob er den braucht steht auf einem andern Blatt.
- Lieber einen CPU-Kühler mit ordentlicher PWM-Steuerung als der mitgelieferte Scheißdreck. Auch hier gilt nicht zwingend "je billiger desto Murks" - Arctic Cooling ist verschrien als Billighersteller, aber Preiseffizient wie kaum ein anderer.
- Niemand braucht ein BluRay-Laufwerk in Verbindung mit einem popligen TFT-Monitor. Wirklich. DVD-ROM oder je nach Bedarf ein DVD-Brenner ist nach wie vor völlig ausreichend.
- Lass es dir von jemandem zusammenbauen, der
wirklich was davon versteht. Gegenteiliges kann Nerven und vor Allem bares Geld kosten.
Geh also einfach mal mit den Eckdaten hier zu deinem Computerladen des geringsten Mißtrauens und lass dir ein Angebot machen. Wenn mich nicht alles täuscht, wird das spürbar unter 1000€ liegen und somit noch genug Geld für eine 64-Bit Version von Windows übrig bleiben - ohne die kannste dir nämlich die 4 und mehr GB Arbeitsspeicher und Grafikkarte gleich in die Haare schmieren, das wird technisch auf 3,25 GB (mit Grafikspeicher!!) begrenzt.
Nachtrag: und jemand, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, sollte um Satans Willen die Finger von Übertaktungsaktionen lassen. Ganz wichtig!