Richtig schreiben

brudersicarius

Rare-Mob
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Hallo,

hätte jemand ein paar tipps für richtiges schreiben für mich??

Ich hätte zwar 1000 ideen, aber irgendwie bring ich das nicht richtig aufs blatt. Meine sätze und so lesen sich voll abgehackt und irgendwie gezwungen.

Hätte jemand dann ein paar tipps für mich, wie ich das bessern könnte...

MFG Alex
 
Also so etwas sollte man eigentlich im Deutschunterricht lernen... also nicht das ich sagen will du gingest nicht zur Schule... nur das euer Deutschunterricht... komisch ist...
Also wir haben noch Freies Schreiben gelernt... und das ist grad mal ein paar Jahre her...
 
^ne sowas lernen wir nicht in der schule
wink.gif


und bücher les ich oft
 
Kannst du jhier malne Textprobe reinstellen oder mir als PN schicken, bitte? Dann wäre urteilen leichter!
 
Also so etwas sollte man eigentlich im Deutschunterricht lernen... also nicht das ich sagen will du gingest nicht zur Schule... nur das euer Deutschunterricht... komisch ist...
Also wir haben noch Freies Schreiben gelernt... und das ist grad mal ein paar Jahre her...
Öhm... was soll das sein, "Freies Schreiben"? Derzeit wird das Hauptmerkmal eigentlich auf Berichte, Argumentationen und Erörterungen gelegt. "Freies Schreiben" habe ich in meiner bisherigen Gymnasial-Laufbahn noch nicht gesehen, geschweige denn gelernt.

Na ja, wie bereits erwähnt wurde: Bücher zu lesen, hilft schon mal ungemein. Dann gibt es natürlich noch so die eine oder andere Sache, die man berücksichtigen sollte, wenn man sich dran machen will, eine gute Geschichte oder ein Buch zu schreiben.

1. Man überlege. Lange und genau. Welche Charaktere sollen vorkommen, wie viele an der Zahl, was macht sie aus? Sind sie alle gleich? Nein, natürlich nicht, jedes Lebewesen ist ein Individuum und muss dementsprechend andere Eigenschaften haben. In welchem Setting spielt die Geschichte, welche Welt, welche Umgebung, welcher Ort?

2. Man überlege sich ein Grundgerüst. Wie wird die Story verlaufen? Was soll am Anfang und am Ende geschehen? Vor allem das Ende sollte bereits am Anfang feststehen, damit man etwas hat, auf das man hinarbeiten kann.

3. Man nehme sich Zeit. Mehr Zeit, als einem wahrscheinlich lieb ist, aber Zeit muss sein. Ideen, die während des Schreibens kommen, können mit einfließen oder verworfen werden. Wo man mit dem Schreiben selbst anfängt, ist eigentlich egal - man kann mitten drin, ganz am Anfang oder vom Ende aus schreiben, Hauptsache, man weiß, was man tut.

Greets
 
Ich kann dir sagen was dein Problem ist. Du bist zu ungeduldig. Du versuchst, zu viel Story auf einmal zu erzählen. Das ist, wie einen 400 Seiten Roman auf 10 Seiten zu komprimieren.
Versuche doch einmal eine einzelne Szene zu beschreiben. Lass es langsam angehen. Versuche beispielsweise zu beschreiben wie jemand einen Apfel isst. Beschreibe den Apfel (saftig, grün, wurmstichig), beschreibe den Essenden (groß, bärtig, gedankenversunken, wütend), beschreibe warum er den Apfel isst, schreibe einfach diese Szene. Oder eine andere.
Du hast eventuell eine größere Geschichte im Kopf und versuchst sie möglichst zügig zu Ende zu bringen. Das ist falsch. Mach dir Notizen wie die Story verlaufen soll und schreibe eine Szene nach der anderen. Das dauert halt eine Zeit, aber deine Leser werden es dir danken.
 
@TE: Die Geschichte fand ich ganz Ok. Fande sie weniger "schlecht" als wahrscheinlich du selbst.
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Aber wie Hubautz schon sagte: Versuche, so zu schreiben, dass soviele Details, soviel Gefühl und soviel Atmosphäre wie möglich rüberkommen.
Wenn du einen Tipp willst: Ich würde dir empfehlen, mal einen "Conan"-Roman von Robert E. Howard zu lesen. Für meinen Teil hat es nie lange gedauert und in meinem Kopf entstanden immer Bilder von den Umgebungen, den Charakteren, den Düften, ... Robert E. Howard hat es gut geschafft, solche Details zu beschreiben und rüberzubringen.
 
Das ist ein gutes Beispiel. Das wäre in etwa wie:

Also da war ma so ein Typ, der wurde ans Kreuz genagelt, weil die Römer voll den Hass auf den hatten weil der sagte er wär der Chef aller Könige, aber eigentlich war das so garnicht gemeint, aber das haben die voll verrafft. Weil der eine den aber garnicht kreuzigen wollte, hat der vorgeschlagen den freizulassen, oder nen Vergewaltiger, der war voll böse, aber trotzdem war das Volk dann für den Mörder, weil der andere, naja den haben die nicht richtig verstanden, und der war auch voll seltsam, weil der Wasser zu Wein gemacht hat und so.
Außerdem waren zu der Zeit damals noch andere voll krasse unterwegs, da war so einer der hat voll gern mit Holz gearbeitet und so, da hat er ein Schiff gebaut, weil der Stimmen gehört hat die ihm das befohlen haben
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naja ihr wisst schon, aber dafür hat er Tiere gerettet.
Und ein andere mit nem dicken Rauschebart, hat sich erst auf nen Berg gesetzt und hat da nen Busch angesteckt um mit dem zu reden, und dann kam er mit 2 Steintafeln vom Berg, und hat damit ein goldenes Kalb kaputt gemacht, voll die verschwendung, aber der mochte wohl keine Huftiere.
Ach auf jedenfall voll die Krasse zeit und vielleicht habt ihr ja bock die Story 2k Jahre weiter zu erzählen.

(Verstehste was ich mein, das Buch wär so nie ein Bestseller geworden. Man muss sich Zeit nehmen, die Story rollen lassen. Genieße den Weg, und strebe nicht zu eifrig aufs Ende zu, denn deine Leser sollen doch auch das ganze Buch mögen und nicht nur den Schluss.)
 
Ok, danke für die tipps, werde jetzt ausführlicher schreiben.
 
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