Serpius – Vergangenheit und Hoffnung

Raziel2710

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Serpius – Vergangenheit und Hoffnung

Ich wurde an einen kühlen Februar Dienstag in einen kleinen Haus mitten in Sturmwind geborgen. Nichtsahnend der Aufgaben die mich im Laufe meinen Lebens noch ereilen sollten. Meine Eltern waren zwei Schmiede die mich in einer Welt aufzogen in der nichts böses zu sein schien. Bis ich 16 Lenze alt war kannte ich die Welt vor Sturmwind nicht. Alles war so einfach für mich ich hatte eine Lehre bei meinen Vater begonnen und war auf dem besten Wege ein ordentlicher Schmied zu werden. Ich lebte in meiner kleinen Welt und doch spürte ich etwas in mir was ich nicht erklären konnte.
Dann passierte es eines Tages. Ich sollte das erste mal eine Lieferung von Schwertern nach Goldhain bringen. Frohen Mutes machte ich mich auf den Weg. Kurz hinter den großen, schweren Toren Sturmwinds lief ein Reiter an mir vorbei. Ich wusste nicht wer er war und hatte auch keine Ahnung was er jetzt hier wollte. Ich blieb stehen und konnte meinen Blick nicht mehr von dieser goldenen Rüstung abwenden. Ich war wie erstarrt. Der Reiter blieb stehen. Er schaute mich an und lächelte. Ich starrte ihn weiter an. Ich wusste das ich etwas hätte sagen müssen und doch bekam ich keinen Ton heraus. Dann stieg er von seinen edlen Pferd herab und lief ein paar Schritte auf mich zu. „Wie ist dein Name junger Bursche?“ Ich fing ab zu stottern: „Serpppiiuus“ ich bekam ihn nicht über meine Lippen. Er lächelte und sprach zu mir die Worte die wohl nie vergessen werden.
„ Nun ich grüße Dich junger Serpius. Ich bin Paladin Levasterius. Verteitiger des Lichtes und Heiler unter den Banner Azeroths. Würdet ihr die Freundlichkeit besitzen mir den Weg zu Kathedrale des Lichts zu zeigen. Ich muss den Kindkönig sprechen.?“ Voller erstaunen über diesen Paladin brachte ich es nur noch fertig die Hand zu heben und in Richtung der Kathedrale zu zeigen. Der Reiter stieg wieder auf sein Pferd nickte noch einmal freundlich zu mir und verschwand dann hinter den Toren der Stadt. Ich brauchte noch einen Moment um wieder zu mir zu finden und konnte dann doch meine Lieferung, weswegen ich eigentlich von meinen Vater ausgeschickt wurde in die Schmiede in Goldhain bringen. Doch diese Begegnung sollte mich und mein Leben verändern. In den kommenden Tagen war es mir nicht mehr möglich mich auf mein Handwerk zu konzentrieren. Ich konnte nicht vergessen wer er war und vor allen wollte ich wissen was genau er war. Hatten es doch meine Eltern geschafft mich fernzuhalten von all diesen fremden Dingen. Ich fing an mich heimlich nachts aus unseren Haus zu schleichen und ging in die Bibliothek von Sturmwind. Ich hoffte in den alten Büchern antworten auf meine Fragen zu finden. Der Wunsch zu sein wie dieser edle Ritter wurde immer stärker in mir. So vergingen zwei weitere Jahre. Ich war hatte inzwischen heimlich die Magier belauscht und versuchte mich an ersten Zaubersprüchen. In der Kathedrale des Lichts beobachtet ich die Ritter wie sie gekonnt ihr Schwert zogen und bei den Ärzten gelang es mir eine Rolle zu entwenden, die es mir ermöglichte mit seltsamen Worten dinge zu heilen.
Es war mir gelungen mein Neugier vor meinen Vater zu verbergen und doch schien er etwas zu ahnen. Ich stand nun kurz vor meinen achtzehnten Geburtstag. Als ich aber an diesen Tag nach Hause kam erwartet mich nicht das gewohnte Bild wie an jedem meiner Geburtstage. Nein nur mein Vater stand mit einen kleinen Beutel in der Hand vor mir. „Es ist soweit“ sagte er zu mir mit einer tiefen und doch etwas traurigen Stimme. „Du wirst uns nun verlassen und in die Kathedrale zu den Mönchen im Wald von Elwyyn gehen. Dort wirst du deine Ausbildung zum Paladin beginnen. Ich habe seit langen bemerkt das du nicht wie ich bist. Nun ich möchte dich glücklich sehen mein Sohn. Und nun geh.“ Er drehte sich von mir ab. In diesen Moment wusste ich nicht ob ich lachen oder weinen sollte. Ich freute mich so sehr endlich das zu werden was ich mir so sehnlichst gewünscht hatte. Und doch erfüllte es mich mit tiefer Traue auch zu Wissen das ich meine Eltern wohl nie wieder sehen werde. Es dauerte noch einen kurzen Augenblick in dem ich zögerte und doch nahm ich dann dieses kleine Bündel, trat aus der Tür und schloss sie hinter mir. Ich sagte kein Ton und ging in kleinen Schritte hinaus aus meinen alten Leben hinein in die Zukunft.

Fortsetzung folgt
 
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