Siará Beweggründe einer Blutelfe. Teil 12

Otakulos

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Gegen Morgen war ich mit den Vorbereitungen fertig ich gab dem Personal noch ein paar Anweisungen und legte mich erschöpft schlafen. Eine Stunde vor Mittag erwachte ich und machte mich fertig. Ich ging in den Übungsraum, der gleichzeitig Waffenkammer war, und zog eine mir passende Lederrüstung an. Gürtete das Schwert meines Vaters und steckte Khaluuns Dolch in die Scheide am Schwertgurt. Dann steckte ich die Sachen ein die ich letzte Nacht besorgte und verlies das Haus. Draußen wartete der Jäger von Gestern Nachmittag, der mich zur Terrasse brachte. Dort angekommen sah ich zufrieden das meine Anweisungen, bezüglich der Besitztümer meiner Eltern, ausgeführt wurden und sie auf dem Platz standen. Es waren eine menge Aldor und Seher anwesend. Ich sah Khaluun neben Khadgar stehen und auf die Besitztümer starren.
Ich stellte mich in einigem Abstand zu den beiden und den Besitztümern auf. Khadgar schaute mich an ihm entging mein Aufzug nicht.
Nun Siará nehmt ihr das Angebot von Khaluun an und wiederruft eure Anschuldigungen?
Ich schaute mich Entschlossen in der Menge um und antwortete.
Nein ich bleibe bei meiner Aussage Khaluun ist der Mörder meiner Eltern. Ich werde mich aber eurer Entscheidung akzeptieren, die Besitztümer sollen ihm gehören.
Mit einem Siegeslächeln schritt Khaluun zu den Sachen. Ich bestieg meinen Falckenschreiter und wande mich dem kürzesten Weg aus der Stadt zu. Khaluun zog einen Dolch aus dem Stapel und schaute mich an.
Siará ist das nicht der Dolch eurer werten Frau Mutter und wollt ihr ihn nicht gegen meinen Tauschen? Nein Khaluun nehmt ihn ruhig mit ins Grab.
Ich lachte Siegessicher und betätigte den Auslöser für die Sprengladungen, die ich bei einem Händler des Konsortiums in der letzten Nacht erwarb und zwischen den Besitztümern versteckt habe. Eine gewaltige Detonation erschüterte die Terrasse des Lichts und warf die Umstehenden von den Füssen. Zufrieden sah ich wie Khaluun, der nahezu im Zentrum der Explosion stand,gegen die nächste Wand geschleudert wurde und dort reglos in einer Blutlache liegen blieb. Ich gab meinem Falckenschreiter die Sporen und stürmte auf den Ausgang der Stadt zu wo sich schon zwei Friedensbewahrer aufbauten um mich aufzuhalten. Geschickt warf ich ihnen, das in der Nacht gekaufte, Blendungspulver in die Augen, ritt zwischen den beiden hindurch und verschwand in den Wäldern auf der Suche nach den Einzigen anderen Blutelfen in der Scherbenwelt.

**fortsetzung folgt**

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