Weitere Hilfe oder wie sich ein Gnom aufregte

MrMind

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So mal wieder ein realer Blogeintrag. Dies mal geht es um meine Magierin Arisane.


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Die junge Magierin Arisane, grad den Kindergarten mit 5 Erfahrungslevel überstanden, stand sie nun vor einer Aufgabe. In den weiten, steinigen Gebieten des Steinkrallengebirges fand sie einen kleinen Gnom namens Gaxim Rotknirsch, welcher eine, für ihn nicht machbare, Aufgabe für unsere junge (zur Grundschule gehende) Magierin hatte. Er hatte eine Freund namens Collin Mauren in Sturmwind, welcher eine Magie besaß, die der kleine Gnom für seine Pläne brauchte.
Die Frage, wie eine Freundschaft auf so einer Distanz zustande kommt, unterdrücke Arisane am besten. Der Gnome schien wohl über höhere Technologie zu besitzen als bisher bekannt war (Handy, E-Mail, ICQ), was so eine Freundschaft natürlich einfacher machte. Steinkrallengebirge und Sturmwind liegen ja so nah beinander.

Keine weiteren Gedanken darüber verloren, setzte sie sich in Bewegung um ihrer neuen Aufgabe nach zu kommen. Nach unzähligen Tagen und Nächten, die sie dafür reiste, endlich in Sturmwind dank Greifen Air (... "Nur selbst fliegen ist schöner") fand sie recht schnell diesen mysteriösen Collin Mauren. Er bat sie wiederum für ihn eine Aufgabe zu erledigen, damit er ihr die Magie geben konnte.
Schon längst hingenommen, dass die junge Magierin irgendwie eh das Mädchen für Alles war nach den bislang unzähligen Aufgaben, die sie machen musste um sich weiter zu entwickeln, aktzeptierte sie die Bedinung ohne großes Nachdenken. Sie bereute es jedoch schnell. Für die neue Aufgabe musste sie in das Gebiet Westfall um einen Staubteufel zu besiegen, der dort sein Unwesen trieb.
Wieder einige Nächte unterwegs, diesmal zu Fuße, erreichte Sie die Späherkuppe und ruhte sich und ihre wundgelaufenen Füße in der Taverne aus, genoß einen Schluck Met und begann ihre Suche nach diesem komischen Staubteufel am nächsten Tag.
Verwirrt und total verirrt geisterte sie durch die Felder von Westfall vergebens nach ihrem Gegner, der noch unter ihren Flammen leiden sollte, kam ein junger Padawan zu ihr und sprach sie vorsichtig an um nach Hilfe fragte.
Er wollte lediglich ein paar Erntebehüter geschnetzelt haben. Sie guckte ihn mit einem genaueren Blick an und stellte fest, dass er ein natürliches Leuchten, ganz anders als bei ihr, in seinen Augen zu finden war. Es war die Kraft der Natur. Der junge Padawan war ein frisch heranwachsender Druide des Volkes der Nachtelfen. Die Gabe der Natur spührte sie sofort. Diese Kraft hatte sie schonmal verspührt, als eine ihr bekannte junge Dame ihr gegenüber stand.
Bei soviel liebe zur Natur konnte sie natürlich dieses Hilfegesuche nicht abschlagen und machte sich wieder auf von Erntefeld zu Erntefeld zu laufen und den mechanischen Erntebehüter den eisernen Hintern heiß zu machen. Grad die Aufgabe für den jungen Schüler der Natur abgeschlossen und seinen Meister, der ihm die Aufgabe gab, glücklich gemacht, kam ein kleiner Gnom an. Sie korrigierte sich, es gab ja keine großen Gnome.
Dieser spuckte vor ihr auf den Boden und fragte in seiner patzigen Stimme, was sie da zu tun hat, sie würde ja allen Leuten, die hier schwer am Arbeiten sind, die Arbeit wegnehmen und so würden die neuen Schüler gar keine Möglichkeit haben heran zu wachsen. Arisane erklärte dem Gnome, dass sie nur mit ihrem großen Herzen einem jungem Druiden helfen wollte, der es doch so schwer habe.
Gleichzeitig stellte sie sich innerlich die Frage wo eigentlich der Unterschied zwischen Gnomen und Zwergen gab? Gab es eigentlich auch junge Zwerge ohne Falten oder gab es auch alte Gnome mit Falten? oder waren junge Zwerge Gnome und alte Gnome Zwergen? oder ..... sie merkte schnell, eine Frage entwickelte eine neue und sie gab erstmal auf, darüber nach zu denken, jedoch nicht zu vergessen.
Der junge (oder war es ein alter?) Gnom entschuldigte sich darauf höfflich und machte seine Äußerung breit, dass er dachte, sie würde nur aus Langeweile hier sein unwesend treiben. Arisane verneinte es direkt und fügte innerlich hinzu, dass allein der Gedanke daran doch schon lächerlich war, da das Wirken von 2 Feuerbälle ihrerseits niemals an Erfahrung weiterbringen würden und somit diese mechanischen Monster doch eher für den Kindergarten waren.

Nun verabschiedete sie sich auch dem Gnom und begann wieder ihrer Aufgabe nach zu kommen. Aber wieder nach stundenlanger Suche ohne Erfolg fragte sie die Leute in Westfall, ob sie einen Staubteufel gesehen haben. Ein junger Hexenmeister sprach von einem Staubteufel den er kürzlich erst gesehen hatte und war auch so freundlich ihr den Ort seiner letzten Sichtung zu zeigen. Arisane wunderte sich schon, wieso ein Hexenmeister alleine durch Westfall läuft, aber als sie seinen Diener sah, war ihr auch klar wieso. Bei so einem kleinen, hässlichen Vieh, hat man ja mehr Feinde als Freunde.
Nicht weit von dem zu letzt gesichteten Ort, hat sich der Staubteufel auch noch aufgehalten und Arisane begann sofort diesen in eine Ecke zu zwingen und brachte seinen Staub zu glühen. Der Kampf ging schnell vorbei und sie bedankte sich herzlichst bei dem Hexenmeister, der in seiner großen Güte und seiner kostbaren Zeit ihr den Weg zu diesem Geschöpf der Wüste zeigte. Jedoch war die Hilfe nicht ganz umsonst gewesen, denn der junge magische Lehrling bat dafür um eine Spende des magischen Wassers, welche Arisane in ihrer Ausbildung gelehrt bekommen hatte.
Sie dachte sich, dass es wohl keine billigere Bezahlung für so einen Dienst gab und willigte sofort ein und bereitete ihm 40 Tränke vor, jedoch versteht sie bis heute nicht, wieso so viele magische Klassen so sehr diese Tränke mochten, der Gemschack war nicht der beste, nur die Wirkung hatte es in sich, aber schon als mobiler Wasserhahn sich selbst abgestempelt, verlor sie auch darüber keine weiteren Gedanken.

Nach der Beendigung der Aufgabe flug sie nun mit dem GreifenAir zurück zu Collin und gab ihn den Staub, den er haben wollte. Mit der nun magischen Essenz in ihrem Rucksack, flog sie zurück zu Gaxim, der hellauf begeistert von ihrem Erfolg war und sofort neue Aufgaben für sie hatte. Sie willigte diese auch ein, aber genoß erstmal eine Erholung im schönen Hafen von Menethil um die vielen Reiseanstrenungen zu verdauen und ein andermal sich neue Abenteuer zu widmen.

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So das war so das gestrige Ereignis von meiner kleinen Arisane, ich hoffe der Text kommt gut und lesbar rüber
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Lg
Benny
 
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