Willkommen in der Hölle

Zôria

NPC
Mitglied seit
07.05.2008
Beiträge
8
Reaktionspunkte
0
Kommentare
5
Meine Augen brannten, denn der Angstschweiß lief mir über die kalte Stirn.
Ich blickte krampfhaft auf und sah in ein gelb stechendes Augenpaar.
"Willkommen in der Hölle." Die Stimme hatte sich verändert: Sie war weiblicher
geworden, erwachsener und zugleich ruhiger. "Mein Name ist Lady Daiwa. Ich bin
ein gefallener Engel, Gott untreu gewesen und somit dazu verdammt dem Teufel zu
dienen." Ihre Worte klangen stolz, jedoch nicht übertrieben. "Na toll. Herzlichen
Glückwunsch. Bist du darauf etwa Stolz?" Bei meinen Worten lief mir Blut übers Kinn,
ich hatte mir auf die Zunge gebissen. "Also bin ich tot. Und was soll ich nun machen?
In der Hölle schmoren weil ich so ein böses Kind war?" Erschöpft und
leicht genervt lagen meine Worte in der Luft. "Du bist viel zu wertvoll. Du hast
Talent. Der Teufel hat Interesse an deinen Fähigkeiten, was nicht besonders für
ihn spricht. Er will dich nun sehen, also beeilen wir uns, denn du musst vorher
ein Paar Dinge wissen. Folg mir und frag nicht... Frag niemals!" Sie hatte
die letzten Worte noch nicht ausgesprochen, als sie sich umdrehte und schnellen Schrittes
fortging. Ich hatte Mühe mitzuhalten, denn allein die Tatsache, dass der Boden
nicht zu erkennen war, machte mir zu schaffen. Es war unerträglich. Ich stapfte
durch die Leere. Ein ekeliges Gefühl, doch ich versuchte es zu ignorieren.

Mir schossen tausende Gedanken durch den Kopf. Frag nicht. Der Teufel hat Interesse an
deinen Fähigkeiten. Und dann auch noch ein gefallener Engel. Was war nur mit mir geschehen? Ich lief
weiter und weiter, hinter ihr her, immer weiter ins Nichts. Plötzlich hob sie einen
Arm. Züngelnde Flammen wanden sich um ihn. Sie leuchteten hell wie rote Glut und zischten umher.
Vor ihr entstand ein Gebilde aus zischenden Feuer. Zunächst
war es nur ein Schatten, doch dann ließ die Lohe nach und die Figur nahm die
feste Form einer Tür an. Lady Daiwa öffnete die Pforte und schritt hindurch,
Als sie merkte, dass ich nicht folgte, verdrehte sie die Augen: "Nun mach schon. Wir
haben nicht ewig Zeit!" Etwas widerwillig betrat ich den Raum. Es war ein dunkles
Zimmer. Nur wenig Licht, das von Kerzen herüber strahlte, erhellte ihn. In der Mitte des
Raumes stand eine Art Schreibtisch, kurz dahinter war ein Bücherregal. Zu meiner
Linken sah ich nur einen weiteren, alten Eingang und zu meiner Rechten befand sich ein großer
dunkler Schrank.
 
hm... zitat oder Eigenarbeit? Hat etwas von gothik(musik) oder Wolfgang Hohlbein(author) und oder Painkiller (game)
 
naa das alles meins ^.^ in meinem kranken gehirn entstanden XD
 
Zurück