"WoW: Warum der Heiligenschein trügt"

Pegasos

Quest-Mob
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Der Artikel ist nicht von mir ! Aber er zeigt mal die gegen seite zu WOW auf aber lest selber !

Q u o t e:
Können acht Millionen Spieler irren? Können hunderte Journalisten irren, die World of WarCraft und seiner ersten Erweiterung The Burning Crusade Wertungen aufdrückten, die beiden Titeln eine absolute Ausnahmequalität bestätigen? Kann man das Spiel, das wie kein anderes die Branche über die letzten Jahre prägte, überhaupt kritisieren?

Man kann. Es mag dreist klingen, bei einer objektiven Betrachtung weist aber gerade Burning Crusade Mängel auf, über die scheinbar die meisten Spieler hinwegsehen. Ob aus Gewohnheit oder einfach deswegen, weil die virtuellen Abenteuer trotz dieser jede Menge Spaß machen, sei dahingestellt – die Erweiterung ist in vielen Belangen jedoch ein Totalausfall was Optik, Ahnung von den Wünschen der Spieler und vorausschauendes Denken angehen.

Wie? Burning Crusade ein optischer Totalausfall? Gut, das mag im Hinblick auf fehlende Shader-Feuerwerke nicht abwegig erscheinen, hier lässt sich aber der rundum stimm@@%%@*%ic-Look als Gegenargument anführen. Trotzdem müssen sich die Entwickler den Vorwurf gefallen lassen, eine offensichtlich recht faule Grafikabteilung im Haus zu haben. Abgesehen von den neuen Gebieten, mit denen später noch abgerechnet wird, hat ein Grossteil der verwendeten Modelle und Texturen nämlich längst sein Haltbarkeitsdatum überschritten. Geschätzte acht Zehntel aller Gegner fanden sich mit veränderter Farbe oder kleiner bereits in Hauptspiel, viele der „neuen“ Ausrüstungsgegenstände basieren auf eingefärbten Exemplaren der letzten zwei Jahre und selbst die dicksten Bosse in den schwersten Instanzen sind aktuell nicht mehr als neu lackierte Bosse aus der alten Welt. Und so warten in den Wäldern von Terokkar die selben fetten Spinnen wie im Düsterwald, unterscheiden sich die neuen Lederschultern von den Alten nur in der Farbe der draufgepappten Blätter und wartet in der Instanz Schattenlabyrinth sogar eine ausgeblichene Version des ehemals gefürchteten Gegners Ragnaros. Auch innerhalb von Burning Crusade wurden Gegner munter übernommen. Was in den verregneten Zangarmarschen als Fennrochen umhergleitet, findet sich im Nethersturm als weltalltauglicher Netherrochen, die selben Oger gibt es sowieso immer und überall und auch blutelfischen Anhänger von Bösewicht Illidan glänzen hinter dem dunklem Portal nirgends mit Abwesenheit. Abwechslung? Gibt’s nicht, gab’s aber auch noch nie.
Wirklich neu sind dafür die sieben neuen Zonen, bei deren Gestaltung sich die Blizzard-Grafiker richtig austoben durften. Die unterscheiden sich nun nicht nur deutlicher voneinander, sondern sind auch wesentlich größer geworden. Das bringt Vorteile mit sich, wenn Gebiete aber derart potthässlich wie das Schattenmondtal, der Schergrat oder der Nethersturm geraten, geht einem die optische Tristesse schnell auf die Nerven. Nun mag sich die in beiden Beispielen vorhandene Braun-Grau-Beige-Sülze mit der stimmigen Umsetzung begründen lassen, dem leidgeplagten Auge des Spielers ist dies nach Tagen im selben Gebiet aber weitestgehend egal. Da helfen dann auch die opulenten Kontraste in diesen, wie hell leuchtende Biotop-Kuppeln oder umkämpfte Zwergenfesten, nicht mehr viel, ist man doch den Großteil der Zeit damit beschäftigt, vor öder Kulisse die altbekannten Gegner zu verprügeln.

Das Äußere ist aber bekanntlich nicht alles und Burning Crusade hat abgesehen von diesen Negativbeispielen auch allerlei optische Treffer zu verbuchen. Daran, dass sich für viele Spieler Frustmomente einstellen, ändert dies jedoch nichts. Damit sind nun aber weniger die zeit-, material- und nervenintensiven Instanzen im sogenannten Endgame, also auf Lvl70, gemeint. Dass hier einiges im Argen liegt, ist den Entwicklern laut eigener Aussage bekannt und wird überprüft. Ebenfalls nicht unbekannt, dafür auf der Prioritätenliste wohl einige Etagen tiefer siedeln sich all die kleinen Ärgernisse an, die betroffene Spieler schnell am Verstand der Entwickler zweifeln lassen. Diese mögen für jedermann individuell ausfallen, nach zwei Monaten Burning Crusade haben sich aber offensichtlich einige Favoriten herauskristallisiert, die Spielern ihre nervlichen Grenzen aufzeigen.

Ein hübsches Beispiel dafür ist eine Quest im bereits mehrfach erwähntem und als potthässlich in Erinnerung gebliebenem Gebiet Schergrat. Der Auftrag klingt an und für sich recht einfach: Der Spieler hat in eine Höhle zu marschieren, mit einem Netz einige Drachen einzufangen und dann zum Auftraggeber zurückzukehren. Steht man wenige Minuten später in der Höhle, fällt schnell auf, dass diese schnell zu einem Hort des Todes werden kann. Um, zwischen und auf den Drachen marschieren als Kindermädchen eingesetzte Orks herum, die unpassend zum Beruf ziemlich fest zuhauen können. Eine Unachtsamkeit, und schon kleben mehrere Orks und Drachen am virtuellen Ego, die einen schnell zum Friedhof befördern. Könnte das Widerbeleben inmitten von Gegnern bereits für schlechte Stimmung sorgen, tut es der bevorstehende Marsch zur eigenen Leiche auf jeden Fall. Dem Trieb nach unnötig verwinkelten Gebieten des dafür zuständigen Designers ist es nämlich zu verdanken, dass der Weg bis zur Höhle über zehn Minuten in Anspruch nimmt. Dass es nicht sonderlich erfüllend für den Spieler ist, länger als blauer Geist durch die Gegend zu marschieren als er dann tatsächlich spielt, ist bei Blizzard trotz Betatest wohl keinem eine Änderung dieses Umstandes wert gewesen.

Ebenfalls für viel Freude sorgen die omnipräsenten Prequests. Wer diese, zumeist in für fünf Personen ausgelegten Instanzen zu erfüllenden, Aufgaben hinter sich gebracht hat, darf weitere Instanzen betreten. Nun ist es allerdings nicht so, dass hier ein idiotensicheres System zum Einsatz kommt, sondern ein offensichtlich unterbeschäftigter Entwickler seiner vielen Freizeit Ausdruck verleihen musste. Wer in Instanz x möchte, muss beispielsweise bei den Fraktionen y und z seinen Ruf auf einer bestimmten Stufe haben. Dies kann er durch mehrfache Besuche der Instanzen z und p erreichen, für die er zumeist ebenfalls bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss. Daneben verlangt Instanz x die Erfüllung einer mehrstufigen Questreihe, die natürlich ebenfalls das Abklappern einiger Instanzen beinhaltet. Dieses verschachtelte System mag zwar wesentlich fordernder und interessanter als das aus dem Hauptspiel bekannte Zusammenfarmen von Ruf sein, ist allerdings ungeheuer aufwändig und wird es später dazustoßenden Spielern schwer machen, nicht den Anschluss zu verlieren. Frei nach Wahl lässt sich damit auch nicht spielen – wer weiterkommen will, muss nun mal bestimmte Instanzen besuchen. Wenn einige davon, wie der berüchtigte Schwarze Morast, obendrauf ein hohes spielerisches Niveau und eine passende Gruppenzusammenstellung erfordern, kommt schnell Frust auf. Mag man dort auch ein dutzend Mal scheitern, man muss die Instanz doch hinter sich bringen. Es gilt also so lange gegen eine Wand zu rennen, bis man durchkommt. Außer Masochisten und chronisch Gutgelaunten dürfte dies leider den wenigsten Spielern Freude bereiten.

Aber nicht nur die Prequests, sondern auch ihre normalen Verwandten ohne die Vorsilbe zeugen davon, dass man im Hause Blizzard nicht viel auf die Kritik der Spieler gibt. Getreu dem Motto „Töte x hiervon…“ oder „Bringe mir y davon…“ läuft auch in Burning Crusade der Großteil der Aufgaben ab, die sich trotz vom Auftraggeber erläuterter Dringlichkeit für den Fortbestand der virtuellen Welt spielen wie eh und je. Logiklücken wie die Tatsachen, dass ein Großteil aller Löwen keine Krallen hat, die meisten Insekten ohne Flügel ihren abgehobenen Alltag bestreiten und nahezu alle Orks ihre Äxte kurz vor dem Ableben auf die ein oder andere Art offensichtlich noch zerstören, sind natürlich inklusive.

Dem Motto aller Optimisten getreu, positiv in die Zukunft zu Blicken, fallen bei einer objektiven Betrachtung dieser allerdings dunkle Wolken am Horizont auf. Langsam aber sicher trudeln nämlich die meisten Spieler auf dem neuen Maximallevel von 70 ein und dürften bis zum Frühsommer sämtliche Instanzen gesehen haben. Was dann kommt, weiß keiner – aktuell arbeitet Blizzard jedoch an neuen Raidinstanzen. Die sind bockschwer, für 25 Mann ausgelegt und für den Normalspieler mit weltlichen Hobby, Familie, Arbeit oder Schule wohl wie im Hauptspiel keine passende Beschäftigung. Wieso man im Hause Blizzard trotzdem weiterhin so viel Energie in diese steckt, statt sich endlich einmal dauerhaft spaßige Beschäftigungen abseits von abzugrasenden Instanzen auszudenken, bleibt daher auch weiterhin unklar. Spätestens nach der Hälfte der Zeit bis zur zweiten Erweiterung Anfang 2008 wird also das bekannte Wehklagen vieler wieder einsetzen, die in der World of WarCraft keine rechte Beschäftigung mehr haben. Zwei Jahre sind wohl doch nicht genug Zeit, um die viele konstruktive Kritik der Spieler produktiv zu verarbeiten


Beim Original-Artikel folgt noch eine vierte Seite.

Quelle: http://mmog.gdynamite.de/specials_866.htm
 

Mahoni-chan

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Na das nenne ich mal einen wohlformulierten Text, welcher wohl die Meinung von sehr - ja wirklich sehr vielen - Spielern wiederspiegelt.

Auf 70 ist man irgendwie Tot. Man farmt, um sich sein Set zu erstellen, oder farmt enorme Mengen an Verbrauchsmaterial für den nächsten Raidabend. Tut man all' dies' nicht, so macht man vielleicht Arena-PvP oder Battleground-PvP, aber auch jenes macht nur eine begrenzte Zeit lang Spaß.
Für den Casual-Gamer gibt es leider immernoch viel zu wenig zu tun, in der doch recht großen World of Warcraft!

Nichts desto trotz ist WoW derzeit noch der amtierende Marktführer. Kommende Kontrahenten werden jedoch nicht mehr lange auf sich warten lassen und Blizzard muss so langsam aber sicher Kampfstellungen beziehen und die Spielerchar wieder an sich binden.
Geschieht dieses nämlich nicht, so wird sich der ein oder andere es mindestens zwei mal überlegen, in welchem Spiel er weiterhin seine Zeit verbringen wird. HdRO, WAR und andere erscheinende Titel sind große Gegner für den Giganten WoW. Bleibt zu hoffen, dass Blizzard die Gefahr sieht, endlich mal Tipps aus der Community aufnimmt und uns allen wieder etwas Lächeln auf die Lippen zaubern!

/Maho
 

Ragesh

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naja, man kann es auch übertreiben. find es arg überzogen. und was da geschrieben wird, dass man als heilklasse nur a oder b kann stimmt nun auch nicht. ich bin eine eule und heile auch durch normale 70er instanzen durch. für die heroischen fehlt einfach noch etwas ausrüstung. was das PvP angeht, ist mir völlig gleich. mach ich eh nicht. die gebiete find ich im gegensatz zu der meinung des autors sehr schick und wer bittesehr stirb am laufenden band um mehr als geist rum zu rennen als als normaler char? ist mir irgendwie ein rätsel.

und das hybridklassen (druide, paladin) endlich auch zu solchen wurden ist in meinen augen ein sehr großes plus, was mal konsequent unter den teppich gekehrt wurde.

naja, da hatte wer derb viel frust und musste diesen scheinbar mal loswerden.

und was das "zu tun" für casuals angeht, mmog ist immer itembasiert und wird es immer bleiben. gerade durch den schritt mit den heroischen instanzen wurde da viel getan. klar werden auch hier die dauerzocker als erste durch sein, aber gerade die leute die nur ab und zu spielen werden ein gutes stück damit zu tun haben.

dazu kommt noch, dass sich ruf um einiges leichter farmen lässt als jemals zuvor. aber einigen kann man es echt nicht recht machen. in meinem bekanntenkreis kenn ich echt niemanden der die änderungen die mit bc gekommen sind sch.. findet.
 
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Fubbiz

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/signed @ TE

auch wenn man über das Aussehen der Items/Gebiete etc streiten kann...

Mal Freunde/Kollegen gefragt was ihnen denn noch wirklich Spass an WoW macht und kaum einer hatte ne Antwort bzw. macht der kleinste Anteil des Spiels wirklich fun...

Den meisten gehts wohl darum ihren ach so tollen Char nicht aufzugeben und was da auch für eine Zeit drin steckt^^

Denkt mal nach Leute, das soll spass machen, nicht frusten, aber jeder muss das für sich selbst wissen
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mfg

Edith meint ein mmo(rp)g ist nicht gezwungenermassen itembasiert, ist schade dass in wow alles auf items reduziert wird...
 
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hardok

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@ragesh: mich wuerde echt mal interessieren, wie du auf die behauptung kommst, dass die "hybridklassen" mit bc gestaerkt wurden? die meisten sind froh, dass sie durch eine strikte spezialisierung raidtauglich und anerkannt wurden - 20/20/20 (+1) skillungen sind mir gerade nach bc nicht aufgefallen
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PS: schamanen solltest du wenn ueberhaupt auch erwaehnen
 

Kwatamehn

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@ragesh: mich wuerde echt mal interessieren, wie du auf die behauptung kommst, dass die "hybridklassen" mit bc gestaerkt wurden? die meisten sind froh, dass sie durch eine strikte spezialisierung raidtauglich und anerkannt wurden - 20/20/20 (+1) skillungen sind mir gerade nach bc nicht aufgefallen
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PS: schamanen solltest du wenn ueberhaupt auch erwaehnen


Ich denke genau darum gehts ja - daß eine Hybridklasse mit einer Spezialisierung jetzt mal was wirklich gut kann.

So bleibt einem die Entscheidungsfreiheit WAS man machen will und ist dann nutzvoll, anstatt selbst daß man sich selbst mit Sepzialisierung anhören kann, daß man vieles bissl aber nichts gut kann.

und speziell für Raids ists doch sowieso IMMER so, daß eigentlich nur Spezialisierungen sinnvoll sidn - egal welche Klasse - oder willst du jemanden der ein bissl Tank ist, aber halt auch bissl was anderes, oder ein Jäger der bissl MM ist, aber auch bissl BM oder gar (auch) auf überleben geskillt, Priestmischung 50/50 Shadow/Holy?

Nein, oder?

Desweiteren gibt es zig Spieler die einfach keine Zeit/Lust/Möglichkeit haben an grösseren Raids teilzunehmen - und für die gibts jetzt halt auch einiges neue zu tun und auch mal gescheites Equip.

Und zu der Geschichte, schade das WoW so itemabhängig ist:

Ist es das für einen GROSSTEIL der SPieler?
Ich hab kein super Equip und komm solo und in normalen Inis trotzdem gut zurecht - dennoch freu ich mich riesig wenn ich ein tolles Item bekomm.

Genau diese Freude/Sammlerwut macht doch einen Großteil aus - was wäre ohne dem ein Diablo,etc?

Wieviel Spaß würde es machen, wenn es nur ein paar Rüstungen geben würde, die es beim Händler zu kaufen gibt, mit der dann jeder rumrennt?

Ich glaub, daß meiste Gejammere wegen BC kommt von den Spielern, denen nichts schnell genug gehen kann - für die Leveln kein Spaß sondern Sport ist, der Weg auf 60 bzw. jetzt 70 nur lästige Arbeit ist,etc.

Mir macht das Leveln Spaß, mein Ziel ist es nicht innerhalb kürzester Zeit auf Max.Level zu kommen, sondern gemütlich zu questen, ab und zu Inis, im AH stöbern, Berufe zu skillen - eben Spaß haben und wenns mich einen Tag nicht freut, hör ich halt an dem Tag auf.

Insoweit freut es mich, daß nach 60 noch nicht Schluß ist, ich dann auch ohne bei Raids dabei zu sein einigermassen gutes Equip zu bekommen, es dan nochmal eine große Welt zu entdecken gibt.

BC-Optik ist schon besser, wenn auch nciht weltbewgend, aber hat das wer erwartet?

Klar wiederholen sich die Mobs, war doch früher auch so, und?

Das einzige was mich nervt, ist dass es nun tw. schwer ist in Bereichen unter Lv58 oder so, Gruppen für "alte" Inis/Quests zu finden.
 

buechse

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Ein schöner, meinungsmachender Text ^^
Eine ellenlange Erläuterung, warum drei Gebiete in BC langweilig aussehen und die Spieler angeblich anöden. Der positive Aspekt von allerlei optischen Treffern wird nur ein einem kleinen Satz erwähnt und sogleich durch spielerische Frustmomente relativiert.
Desweiteren werden Prequests bemängelt. BC hat ein mitunter verschachteltes System, um z.B. an den Karazhan-Schlüssel zu kommen. Das scheint dem Verfasser zu anspruchsvoll gewesen zu sein. Vielleicht hätte Blizzard den unterbeschäftigten Entwickler entlassen sollen und den Schlüssel beim Händler für 500 Gold zum Kauf anbieten sollen. Wäre natürlich viel besser gewesen.
Da überrascht es doch, dass er das Ruf farmen als fordernder und interessanter als ehemals bezeichnet (auch wenn es gleich ebenfalls wieder relativiert wird - Nachstossende verlieren den Anschluss; woran? An die bereits 70er die den Schlangenschrein raiden? Wer später anfängt oder weniger spielt, ist sich doch wohl im klaren darüber das andere schneller sind).
Die beschriebenen Logiklücken sind in einem Fantasy-Szenario in einem Computerspiel m.E. nach vernachlässigbar... und liessen sich übertrieben auf wesentlich mehr aufblasen (zwei dutzend Rüstungsteile im Inventar und nichtmal einen sichtbaren Rucksack am Char? wtf...).

Alles in allem ein durchweg negativer Text, der kaum positive Seiten zeigt und wenn, diese gleich wieder durch massive Kritik überblendet. In WoW ist tatsächlich nicht alles Gold, was glänzt, aber so schlecht wie der Text das Spiel dastehen lässt, ist es bei weitem nicht.
 

Orcwarrior

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Der Text is zwar etwas kras, aber er hat was wahres. Nethersturm is mist, alles mit diesem futuristischem Stil is mist meiner Meinung nach. Warum laufen wir mit Schwertern rum, das Konsortorium hat sicher bal laserschwerter gg

Na echt, Warcraft, die Strategiespiele waren echt gut. Bis War3 zumindest. vllt gibts da noch einen Teil mal, WoW war Anfangs auch total super, alles mal hautnah erkenen. Was mir IMMER gefehlt hat, waren die Stätde raids. Di wollte keiner amchen wegen den ruchlosen Morden, was im Krieg ja keiner ist sag ich, auch wenn sie zivilisten sind. Dann müssen die eben evakuiert werden, wenn ne Horde antrabt, aber wie soll man das denn machen in einem Spiel. Also deshalb wollte es keiner machen und weils so gelaggt hat. Das hab ich immer gehört als Antwort. und da WoW wirklich auf Pve ausgelegt sein soll, was ich von Seiten Blizzard noch nie gelesen habe, wird War sicher mehr Leute anziehen, weil wozu im Internet ein Spiel spielen, wenn man sich net gegensietig kloppen kann? Für mich is das halt dann umsonst, mit den anderen gegen den Computer zu spielen, kann ich auch alleine, und das is mir lieber, muss ich mich net ärgern wenn ich einen mitnehm der dann sagt muss off cu! Oder den Gildenmembers, die man ja nur ausn Spiel kennt, weiss man nie ob der wieder da is oder net beim nächsten Log in. naja, aber der Text hat halt was wahres find ich, die eingefärbte Sachen find ich mal gar net soschlimm, eher die Mobs, die auch nur umgefärbt sind gg und es sind echt viele mobs alle paar meter rennt ein geier oder ne Spinne rum, die sich eigentlich selber kilenen müssten. Und Bc, ich find das mit den Instanzen die 25er, wie soll man die machen wenn man WoW nicht als Leben ansieht? Eine Gilde nimt dich nur mit wennste lange Mitglied bist. Und das kannste nur wennste immer Zeit hast. Naja das is halt Ansichtssache, mi wärs lieber wenn man da halt leichter reinkäme, hoffe bei War isse net so, und ohne ts geht sowieso nix in WoW / will keiner was mit einem machen. Find ich doof, schliesslich isses ein Computespiel, auch wenns ein massen online game is isse keine Kennenlern Möglichkeit, sollte es net sein find ich. Aber is auch wieder gewöhnungsbedürftig, und de es mag machts und der net, wie ich machts net gg

Naja, alles in allem war mir in WoW zumindest bis zum hochlevln nie langweilig, die Untoten haben viel Interessantes ghabt auch auf 60. Auf 70 find ich nix was so toll ist, habe ewigetnlcih die besten sachen, die man so als solo spieler und manchmal online spieler halt haben kann, sogaar ne epische waffe! 4t bestes schwert im Spiel, was schaden anbelangt (hab Krieger).

Ps: Blizzard is mir nicht mehr so sympatich wie seit den alten Warcraft spielen, weil se einfach ich nie melden! Aber is auch kein Wunder, bei so vielen armen Aussagen. Trotzdem wärs besser gwesen wenns mehr plaudert hättn. lg Orcw
 
D

Door81

Guest
Find den Bericht auch recht überzogen, zum anderen sehr subjektiv.

"Kompliziert strukturierte Quests" für Zugänge gabs auch damals schon, Ony-Prequest war zu BEGINN als es noch nicht ~7,5 Millionen Lvl 60er gab^^ auch alles andere als eine Aufgabe für einen Tag, schon gar nicht für "Gelegenheitsspieler".

Ein kleines Manko ist sicher dass alle in der Gruppe einen Heroischen-Schlüssel brauchen, sprich alle müssen schonmal "respektvoll" bei der gewünschten Fraktion sein. ALLERDINGS, wenn man die quests in den jeweiligen Gebieten beim leveln gemacht hat, und ab und zu in den Instanzen vorbeigeschaut hat, ist man ohnehin schon wohlwollend und die 12000 Punkte auf respektvoll hat man in der Regel nach 4-6 70er-Instanzenclears (Schattenlab. Dampfkammer, Botanikum, Arkatraz, Mechanar, Zerschmetterte Hallen) somit hat man schnell gleichgezogen.

Kommt man in eine Karazhan-Gruppe die in der Questreihe weit fortgeschritten ist, ists auch kein Problem, weil man die Quest ja IN Karazhan macht und dann nach ein paar Raidtagen den Anschlusszug wieder hat.

Also alles halb so wild.

Hässliches Design? Gerade BC ist wohl um einiges detaillierter als Azeroth, aber naja ist Geschmackssache. Wenn mir ein Spielprinzip gefällt, spiel ich nach wie vor auch noch NeoGeo, Nes, Snes, N64 usw. Spiele. , Day of the Tentacle, Secret of Mana, Zelda - Ocarina of Time, Final Fantasy 4-9 any1 ? Ich persönlich hab lieber eine riesen Welt ohne Ladezeiten (jaja instanzierte sachen, ok, who cares) und nicht eine xy-mega-Grafik mit 5min Ladebildschirm bevor ich überhaupt ins Menü komme.

Mit 70 schon Ende? Mit 70 fängts gerade erst an, genauso wie mit 60 damals. Instanzen, Raidinstanzen, Heroicinstanzen, Arkatraz/Zerschmetterte Hallen-Schlüsselquest, viele Quests die beim Leveln nicht gemacht wurden, Arena-PvP, PvP mit "neuem" BG Auge des Sturms, Open-World-Pvp zB in Nagrand (welches ich persönlich sehr reizvoll finde, weils bissl sponataner ist als in einem BG wo ich schon von vornherein weiss wieviele Gegner und welche Klassen mich erwarten). Berufe Skillen, Craften, Ehrfürchtig-Items farmen. Wenn ich jetzt schon hör, dass euch die Instanzen zu langweilige werden, frage ich mich wie ihr es mit der Handvoll 60er Instanzen ausgehalten habt, über 2 Jahre.

Ich find man kann immer alles schlecht machen, dazu bedarf es nichts, dass kann der dümmste der Dummen.



"und ohne ts geht sowieso nix in WoW / will keiner was mit einem machen. Find ich doof, schliesslich isses ein Computespiel, auch wenns ein massen online game is isse keine Kennenlern Möglichkeit, sollte es net sein find ich."

Doch genau das ist es, in einem mmorpg gehts doch darum, andere Spieler kennenzulernen, gemeinsam Sachen zu machen, mit der Gilde zB zusammen zuschweissen, sich zu kennen, Leute dabeizuhaben die man mag, als Team etwas erreichen. Dazu gehört doch auch miteinander reden, ist meiner Meinung nach auch sozialer als sich nur "stumm" zu schreiben. Es ist eine "Kennenlern Möglichkeit", in der WoW fanden sich schon viele Freundschaften und sogar Beziehungen (inkl. einer Hochzeit die mal vor kurzem auf den Offiziellen News aufschien). Ausserdem ists noch lustiger wenn man sich im TS unterhält, und über den einen oder anderen miesen Pull oder dumme Aktion bis die Bäuche schmerzen gemeinsam lacht. Nicht ohne Grund machen viele viele Gilden RL-Gildentreffen, manche sogar recht oft, gehen an den Wochenenden gemeinsam weg, etc. obwohl sie sich vor WoW nichtmal kannten. Und mit Leuten die ich mag, sprech ich halt lieber, als dass ich schreibe, vom praktischen Aspekt mal ganz zu schweigen. Beim heilen kann ich zB ganz einfach sagen was mir auffällt oder wenn ich Aggro hab, usw. wenn ich tippen müsst, könnt die Gruppe evtl. schon sterben.

In TS mit fremden Leuten, muss man ja nichts sagen, wenn man nicht will, aber man kann immerhin zuhören was der Gruppen/Raidleader zu sagen hat. Gibt nix nervigeres wenn 4 Leute im TS sind und man immer alles für einen der keinen Bock hat, extra mitschreiben muss.
 
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Orcwarrior

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oder wenn die klassen nicht reppen gehn vorher, odfer was vergessen ham... warten warten warten warten
 
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Door81

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oder wenn die klassen nicht reppen gehn vorher, odfer was vergessen ham... warten warten warten warten

Oh ja, ich liebe es wenn man nach den ersten 30 Minuten schon einer sagt "sorry muss off, wusste net dass die Instanz so lange ist" "hab ganz vergessen muss da und da hin" "gilde braucht mich" und das liegt net daran dass die Gruppe mist ist, oder man oft wiped^^ auch immer gut "bitte noch net porten muss noch a) reagenzien kaufen, b) im AH was erledigen usw. Is immer schön wenn man 30min oder länger warten muss bis mal die ganze Gruppe soweit ist.

Nicht zu vergessen nach 10min Instanz "sorry ich muss mal essen, bin in 20min wieder da" weiss man sowas nicht vorher eigentlich?
 

MrFlix

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Ich glaub der Verfasser des Textes hat noch nie ein anderes MMOG gespielt.
Wie es in den meisten MMOGs abläuft weiß der Verfasser wohl nicht...ich hab etliche andere Mmogs gezockt und es is noch viel krasser als in Wow...Grinden Grinden Grinden lautet hier die deviese.
Von Quests haben diese spiele keine Ahnung...und wenn dann nur totlangweilig und nur in sehr geringem Umfang vorhanden.
Der werte Herr/die werte Frau verlangt von Blizzard ein fasst schon nahezu perfekt designtes Game...das sowas nicht möglich(naja evtl irgentwan mal) ist kann sich doch wohl jeder denken.
Recht geben muss ich der Person in dem Punkt mit der Schergrat Quest ...es bleibt abzuwarten ob Schneesturm dies noch ändert.
Was die Optik der Zonen Angeht kann ich nur sagen das mir Persönlich ja auch die Hübschen, Hellen Zonen am besten gefallen(Nagrand) allerdings braucht das Spiel auch abwechslung und es muss auch mal Düster und Ungemütlich zugehen das gehört dazu.
Zu den Pre quests für die meisten Inzen:
Die Sache mit dem Ruf gilt erstens nur für Heroic instanzen(oder evtl für raid insen) und ist zweitens meiner Meinung nach absolut nicht aufwändig.
Bei den Meisten Fraktionen kommt man schon durch simpeles Questen auf den schmalen Grat zwischen Wohlwollend und Respektvoll(gilt natürlich nicht für alle fraktionen (z.B. Unteres Viertel))..
Allerdings die Länge und deutliche Schwierigkeit der Prequests ist schon sehr nervig...im "alten" Wow war die einzig wirklich nervige Vorquest die für Onyxia, der Rest war recht einfach gehalten.
Ein weiterer Punkt wo ich zustimme ist das man für einige Instanzen eine bestimmte Gruppenzusammenstellung benötigt(Vor allem in Hdz).
Dies is vor allem als nicht alzu gefragte Klasse wie z.B. dem Jäger,Moonkin Dudu, Vergelter Pala etc. ziehmlich Frusttrierend.
Zur Sache mit der Grafik kann ich sagen das mir persönlich die Wow typische Comicgrafik am besten gefällt...mit Grafiken ala Vanguard kann ich nicht viel anfangen weil es meines erachtens nicht zum Fantasy (Ich schreibs jetzt mal ausgesprochen hab kein peil wie mans schreibt^^) Schore(blödes französisch^^) passt.
Ich als 300 Euro pc user bin sogar sehr erfreut über die minderen Grafikanforderungen da ich mir keine 1000-2000 euro speed machine kaufen muss.
Und auch wenn einige es nicht glauben ...mit Full Graphic Details sieht Wow meiner Meinung nach echt klasse aus.

So hab keine Lust mehr zum Schreiben bin eine Rauchen und freue mich auf Gegenmeinungen^^
 
TE
TE
Pegasos

Pegasos

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Nun ja ich finde den Artikel doch schon recht gut geschrieben denn mann sollte sich auch mal Kritik anhören und nicht immer die meinungen von diversen PC-Zeitschriften wo einige Games wie auch WOW in den Himmel gelobt werden wo man schon der Meinung ist sie seien von Blizzard gesponsort !

Und mit einigen Aussagen in dem Artikel trifft der Verfasser schon ins schwarze!
Gut mit der Grafik kann man geteielter meinung sein bloß wenn ich an die 486er zeiten zurückdenke und zum beispiel Ultima nehme was ja auch ein mporg spiel ist da war die Grafik besser und das zu DOS zeiten!

Heutzutage mit unsen aufgebohrten Kisten Pentium ghz etc..... hmm kann man im vergleich zu DOS zeiten wesentlich mehr machen als das was einem geboten wird !

Gut ich kann von mir sagen das ich ne highend kiste habe wo alles drauf läuft!
Selbst Vista in der höchsten Grafikpracht
 
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