win3ermute
Welt-Boss
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Was gräbt Xidish denn da aus ... unglaublich! Wenn zuckersüßen Pop-Scheiß, dann "New Order"!
"Shellshocked" haben wir seinerzeit totgehört und -getanzt. Eindeutige Bass-Line, wobei Hook seinen Bass grundsätzlich wie eine Gitarre spielte - und das "Erfolgsgeheimnis" der Band sei nach einem Interview, daß jedes Mitglied immer wieder den Rest übertrumpfen wollte, was in diesen absolut komplexen, abwechslungsreichen Arrangements endete, in der sich alle 10 Sekunden irgendwo was neues einschlich.
Cooler empfand ich allerdings noch "Subculture", wobei sich Studio- und Extended-Version noch weit mehr als sonstige "New Order"-Songs voneinander unterschieden - beide absolut großartig und tanzbar; dennoch fast zwei unterschiedliche Songs:
Album-Version, die schön poppig vor sich hingroovte (und Sumners kann und konnte nie für 5 Cent auch nur halbwegs singen):
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=9ZCzJRXvpCg[/youtube]
Die Maxi-Version, die fast epische Proportionen annahm mit Chorus etc.:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=OyWpqmmpIS8[/youtube]
Meine Fresse, liebe ich diese Band! Schade, daß wir nie erleben durften, wie sich die Combo mit Ian Curtis entwickelt hätte ("New Order" war vorher die heute legendäre Band "Joy Division". Nach dem Freitod des Sängers/Songwriters benannten sich die verbliebenden Member in "New Order" um, wobei die ersten Veröffentlichungen noch ganz klar dem "Erbe" verpflichtet waren).
Das war übrigens auch der Reiz der damaligen "Maxi-Singles" bzw. 45RPM: Man bekam im besten Falle nicht nur eine klanglich bessere Version der kleinen Singles, sondern fast gänzlich neue Songs. Vorreiter war hier in den frühen '80ern auch wieder mal "New Order": Deren Megahit "Blue Monday" gab es ausschließlich als "Maxi"; da wurde nicht mal eine Single von veröffentlicht.
Wen "Joy Division" interessiert: Es gibt da einen verdammt geilen Film von Anton Corbijn namens "Control"; jenem Fotografen, der in den '70ern dank seinen Fotos erst den Mythos "Joy Division" begründete - ein ganz, ganz persönliches Filmdokument. JDs "Love will tear us apart" ist heute sowas wie ein "Oldie-Standard". Grundsätzlich kann man "Joy Division" neben anderen bedeutenden Bands als Hauptquelle des späteren "Gothic" ansehen - und ebenso fröhlich klangen deren Weisen (alle Mitglieder der späteren "New Order" sind bis auf das Mädel bereits dabei - das ist tatäschlich dieselbe Band, die später "Shellshocked", "Perfect Kiss", "Subculture" und "True Faith" herausbrachte - übrigens verdient eine der erfolgreichsten englischen Bands aller Zeiten):
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=9wAYh8v4TOM[/youtube]
"New Order" liebe ich - aber "Joy Division" ist - wenn ich mich denn nur auf eine Band festlegen müßte - seit mehr als 2 Jahrzehnten meine absolute Lieblingsband! Die Photos im Video sind fast ausnahmslos von Corbijn, der später mit seinem "Control" sowas wie einen "Endpunkt" unter seine Karriere setzen wollte: Er hat als Fotograf mit "Joy Division" angefangen und damit quasi mitverantwortlich einen modernen Mythos begründet; seine erste Arbeit als Film-Regisseur handelt Jahre später über "Joy Division".
"Shellshocked" haben wir seinerzeit totgehört und -getanzt. Eindeutige Bass-Line, wobei Hook seinen Bass grundsätzlich wie eine Gitarre spielte - und das "Erfolgsgeheimnis" der Band sei nach einem Interview, daß jedes Mitglied immer wieder den Rest übertrumpfen wollte, was in diesen absolut komplexen, abwechslungsreichen Arrangements endete, in der sich alle 10 Sekunden irgendwo was neues einschlich.
Cooler empfand ich allerdings noch "Subculture", wobei sich Studio- und Extended-Version noch weit mehr als sonstige "New Order"-Songs voneinander unterschieden - beide absolut großartig und tanzbar; dennoch fast zwei unterschiedliche Songs:
Album-Version, die schön poppig vor sich hingroovte (und Sumners kann und konnte nie für 5 Cent auch nur halbwegs singen):
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=9ZCzJRXvpCg[/youtube]
Die Maxi-Version, die fast epische Proportionen annahm mit Chorus etc.:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=OyWpqmmpIS8[/youtube]
Meine Fresse, liebe ich diese Band! Schade, daß wir nie erleben durften, wie sich die Combo mit Ian Curtis entwickelt hätte ("New Order" war vorher die heute legendäre Band "Joy Division". Nach dem Freitod des Sängers/Songwriters benannten sich die verbliebenden Member in "New Order" um, wobei die ersten Veröffentlichungen noch ganz klar dem "Erbe" verpflichtet waren).
Das war übrigens auch der Reiz der damaligen "Maxi-Singles" bzw. 45RPM: Man bekam im besten Falle nicht nur eine klanglich bessere Version der kleinen Singles, sondern fast gänzlich neue Songs. Vorreiter war hier in den frühen '80ern auch wieder mal "New Order": Deren Megahit "Blue Monday" gab es ausschließlich als "Maxi"; da wurde nicht mal eine Single von veröffentlicht.
Wen "Joy Division" interessiert: Es gibt da einen verdammt geilen Film von Anton Corbijn namens "Control"; jenem Fotografen, der in den '70ern dank seinen Fotos erst den Mythos "Joy Division" begründete - ein ganz, ganz persönliches Filmdokument. JDs "Love will tear us apart" ist heute sowas wie ein "Oldie-Standard". Grundsätzlich kann man "Joy Division" neben anderen bedeutenden Bands als Hauptquelle des späteren "Gothic" ansehen - und ebenso fröhlich klangen deren Weisen (alle Mitglieder der späteren "New Order" sind bis auf das Mädel bereits dabei - das ist tatäschlich dieselbe Band, die später "Shellshocked", "Perfect Kiss", "Subculture" und "True Faith" herausbrachte - übrigens verdient eine der erfolgreichsten englischen Bands aller Zeiten):
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=9wAYh8v4TOM[/youtube]
"New Order" liebe ich - aber "Joy Division" ist - wenn ich mich denn nur auf eine Band festlegen müßte - seit mehr als 2 Jahrzehnten meine absolute Lieblingsband! Die Photos im Video sind fast ausnahmslos von Corbijn, der später mit seinem "Control" sowas wie einen "Endpunkt" unter seine Karriere setzen wollte: Er hat als Fotograf mit "Joy Division" angefangen und damit quasi mitverantwortlich einen modernen Mythos begründet; seine erste Arbeit als Film-Regisseur handelt Jahre später über "Joy Division".
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