Die ersten Schritte

Crathus

Quest-Mob
Mitglied seit
29.04.2008
Beiträge
12
Reaktionspunkte
0
Kommentare
3
Nach einer längeren Pause, in der ich exzessiv Diablo2 gespielt habe, führte mich mein Weg zu Dark Age of Camelot (2002). Auf dem Server Stonehenge, verbrachte ich mit Stunden in Emain, wo ich für Hibernia blutete. Die Erfahrungen im RvR (Realm versus Realm) sind bisher unübertroffen. Das PvP System war und ist überragend. Keine Schlacht in welchem Battleground auch immer, könnten die Kämpfe um Keeps, an den Wällen oder auch nur simple Zusammenstöße ersetzen.

Mein Waldläufer war solo viel unterwegs, belagerte Wälle und war dank der BuffBots bald nicht mehr in der Lage, gegen feindliche Schleicher etwas auszurichten.
Der Wechsel auf die Gruppenklasse Barde, bot mir ein Gruppen-RvR, auf das ich gerne zurückdenke. Buffen, Speed und Mezz. Während der Kämpfe Heilen, mal nen DD raushauen aber vor allem die Crowd Control Fähigkeiten haben riesigen Spaß gemacht. Eine erfolgreiche Gilde (Cinneadh de an-Dreugan), mit der ich täglich in Gruppen loszog um Keeps zu nehmen und feindliche Gruppen aufzureiben rundeten das Bild endgültig ab.

Neben den spielerischen Möglichkeiten fand ich zudem noch Einstieg in die Welt des Rollenspiels. Ich lernte wunderbare Menschen kennen und hab zudem noch ingame geheiratet, was zu Misstimmungen in meiner derzeitigen Beziehung führte. Einige rl Gilden treffen haben bewiesen, dass Online Bekanntschaften nicht nur auf das Spiel begrenzt sein müssen.

Bevor "Trials of Atlantis" erschien, hab ich aus studientechnischen Gründen DAoC den Rücken gekehrt. Ich hatte 2 Charaktere auf RR5 gebracht und war im stark in der Gemeinschaft involviert. Ich denke sehr gerne an die fast 2 Jahre zurück, in der ich die Vorzüge eines solchen Spiels kennengelernt habe. Für mich war damit das Leben in einem mmorpg beendet. Ich wusste damals nicht, dass es nur der Anfang war.
 
Oben Unten