Die Firma Activision/Blizzard

sie waren zur ichtigen zeit am richtigen ort. und mit dem umstand lässt sich viel geld machen.

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der momentane Trend eher ein Strohfeuer, welches viel Geld einspielt aber das Produkt mittelfrisitig verbrennt (vllt sogar absichtlich)
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so kommt es mir vor. es gibt viele die aufhören wollen, weil sie mit WoW immer unzufriedener werden. aber es gibt noch keinen ersatz ... also schnupft man weiter das verschnittene zeug .. ähem ... ihr wisst schon ...

ob es absicht ist oder nicht wird man erst im laufe der zeit beurteilen können. eventuell wird der ersatz dann das neue mmporg von blizzard. aber ob sie darauf wirklich spekulieren?! so lange nem mmporg so viel geld zu verdienen ist, wird es immer firmen geben, die sich daran versuchen. und irgendwann wird es einer firma gelingen was neues besseres auf den markt zu bringen ..

warten wir es ab.
 
hmm, Nach dem Titel und der Einleitung hatte ich mir mehr erwartet als Altbekanntes und persönliche Meinungen oder Gerüchten ohne Quelle.
(Zurückkommende Spieler wenn auch nur für eine Gamecard Periode, klagloses ertragen von Preiserhöhungen, WoWII)

Ich denke auch, dass das was Blizz/Activision so treibt, zumindest aktuell wirtschaftlich genial ist.
Aber unter einer wirtschaftlichen Betrachtung stelle ich mir was anderes vor.

Ist der momentane Trend eher ein Strohfeuer, welches viel Geld einspielt aber das Produkt mittelfrisitig verbrennt (vllt sogar absichtlich) oder positioniert es sich so fest als Massenssenprodukt im Mainstreammarkt.

Wieso ist es WoW als Marke gelungen so erfolgreich zu werden.
War es die marktuntypische konsequente Haltung nur ein wirklich fertiges Produkt auf den Markt zu bringen und damit eine Ruf aufzubauen oder die von Anfnag an anvisierte leichte Zugänglichkeit (verglichen z.B. mit Ultima Online) oder einfach nur Glück mit einem Produkt zur rechten Zeit am rechten Ort gewesen zu sein.

Welchen Einfluss hat Activison auf Blizz.

Dient WoW und die zahlreichen Änderungen vllt. derzeit als großes Testzentrum für das nächste Produkt. (Was kann man dem Kunden zumuten, was funktioniert, was nicht, wo sind die Grenzen der Vereinfachung)

Alles spannende Themen, nur leider nicht in deinem Thread.

1. Selbstverständlich ist WoW Mainstream!!! (<---- EY! Ich will mit dieser Aussage keine Wertung setzen ob dies gut, oder schlecht ist!!!! also schreit nicht gleich rum!!!)

2. Warum WoW als Marke so gelungen, bzw. das Spiel so erfolgreich ist hab ich bereits in meinem 1. Post hier erklärt, denke ich mal, ausreichend ;-)

3. Frag lieber welchen Einfluss Vivendi auf die Firma Activision Blizzard, Inc. hat. ;-)

4. Jeder Kunde, der ein Produkt kauft dient automatisch als Testobjekt, oder glaubst du ernsthaft das dein Kind das Pampers Gr. 4 trägt nicht als Testobjekt für Procter & Gamble dient? ;-)
 
Und wie konstruktiv ist das denn bitteschön?

/reported

Naaa ich glaube du knabberst bei meinem Post an der Stelle: (Monsieur Ego) Damit ist nicht das Ego des TE gemeint, sondern der Herr Ego (Ühgo gesprochen) aus dem Film, der obiges Zitat abgelassen hat.
rolleyes.gif
 
Was Blizzard in den letzten Jahren geleistet hat verdient, aus wirtschaftlicher Sicht, einen verdammten Orden. Sie planen Nachhaltig, indem sie ihre Kultmarken pflegen und melken ihre eierlegende Wollmilchsau bis zum geht nicht mehr aus. Namensänderung 8 Euro. Chartransfer 20Euro. Monatlich 12Euro. Fraktionswechsel 15 Euro. Werbt einen Freund für noch mehr Sucht. Etc etc etc. Ich für meinen Teil ziehe den Hut vor dieser Firma.
Nichts für ungut, aber soooo unglaublich ist das jetzt auch nicht. Man muss nun wirklich nicht mehrere Jahre BWL studiert haben, um auf diese Gedanken zu kommen.
 
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Nichts für ungut, aber soooo unglaublich ist das jetzt auch nicht. Man muss nun wirklich nicht mehrere Jahre BWL studiert haben, um auf diese Gedanken zu kommen.

Das ist inhaltlich natürlich richtig, aber dem TE (ich vermute es mal) geht es hier um DAS GESAMTKONZEPT!!!
Nicht nur um die einfälle bestimmte Extraleistungen mit Extravergütung zu versehen. Das was am Ende bei rumkommt zählt, und das kann sich sehen lassen. ;-)
 
Ich persönlich glaube, dass die große Zeit von WOW, zumindest in Europa und USA, tatsächlich vorbei ist. Sicherlich wird WOW insgesamt ihre Abozahlen noch weiter steigen. Jedoch hängt das unmittelbar mit der Erschließung der neuen Märkte zusammen, was im übrigen natürlich wirtschaftlich absolut Sinn macht. Bei uns dürfte der Zenit nach 5 Jahren allerdings überschritten sein. Ich will hier jetzt nicht den WOW-Killer anpreisen, aber die Auswahl an Online-Spielen wird immer größer. Die Leute, die bereits solche Games spielen werden sich immer mehr auf die verschiedenen Spiele verteilen. Ich behaupte mal, dass der Erfolg, den WOW hatte, sich in Zukunft kaum wiederholen lässt. Das wird auch Blizz erkannt haben. Deshalb haben sie wohl ihr Augenmerk auf die Länder gesetzt, die halt noch nicht so lange dabei sind, denn dort steht man, was Onlinespiele angeht, da, wo wir vor 4 oder 5 Jahren standen. Ob allerdings die Vercasualisierung (furchtbares Wort) dort einen ähnlich langfristigen Erfolg bedeutet, wird sich zeigen.

Nichts ist für die Ewigkeit. Leider auch WOW nicht.

Edith: Eine Ehöhung der monatlichen Gebühr um 3 € würde einen sofortigen Einbruch der Abozahlen zur Folge haben
 
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Nach und nach kommen neue Geldfeatures dazu.
Die wichtigsten lässt du aus lieber TE.

-> Jeder musste fürs Spiel zahlen
-> Und jeder kaufte sich 2 Erweiterungen
-> Monatlich 12 Euro -> oder mehr, wenn man mit Gamecards nachlädt.
-> Zuerst gabs nur die Namensänderung
-> Dann kam der PvP-> PvE Servertransfer
-> Dann kam die Rundum-Anpassung
-> Dann kam der PvE-> PvP Servertransfer (dass noch mehr aufspringen)
-> "Wirb einen Freund" für Reittier und Freimonat -> der andere zahlt dafür.
-> Dann kommt bald der Fraktionswechsel. Kostet bestimmt ~25 Euro
-> Dann - und das isn wichtiger Punkt - kommtn nächstes Addon UND

-> Dann koppeln sie das Trading Card game mit dem Onlinespiel (Reittiere, Haustiere, Gimmicks..)
Das is eine Goldgrube wie keine zweite...
 
oder denkt jemand Windows Vista wurde nicht absichtlich so schlecht programmiert?
Was ist das denn für ein komisches Argument? Das Hauptaugenmerk liegt bei Vista auf .net und durch diese Umstellung entstanden viele Fehler, auch sind das nur "Menschen", die da programmieren, aber dabei von Absicht reden, ist naiv. Weiterhin kannst du dir den Glauben an WOW 2 abschminken, das ergäbe keinen Sinn. Es wurde schon erwähnt, dass es ein neues Universum gibt. Blizzard hat sehr viele Projekte am Laufen: Diablo 3, Starcraft 2, nächtes WOW-Addon, ein neues MMO, einen Film und noch ein Projekt. Da diese in der Entwicklungsphase kein Geld einfahren, muss World of Warcraft herhalten und ich wette die Abozahlen sind rückläufig. 11,5 Mio Accounts bedeutet nicht gleichzeitig 11,5 Mio aktive Spieler. Allerdings verliert BLIZZARD durch die ständige Vereinfachung des Spieles Kunden, Leute, die es anspruchsvoller haben wollen. Was in der Führungsetage von Activision / Blizzard abgeht, weiss aber immer nur der Insider. Was du für einen Geniestreich hältst, kann genauso gut eine Panikreaktion sein. Wir wissen auch nicht, ob Blizzard vielleicht beim großen Finanzcrash Geld verloren hat.
Ich sage abschließend, Blizz ist eine gute Firma und hoffe, dass sie wieder auf den rechten Weg kommen, sollten sie aber dringend Geld brauchen, dann wird WOW wohl bald im Kindergarten gespielt werden.
 
@Kayezar: Auch zu deiner ansicht der Extradienste (Transfer etc.). Ich denke mir: Warum hat Blizz so etwas eingeführt? 2Jahre hat sich niemand beschwert, es wurde angesprochen aber dennoch haben 99% der spieler NICHT wegen nicht vorhanden Charaktertransfers aufgehört. Es ging auch ohne! Da stellt sich die Frage warum Blizzard diese dienste dann Eingeführt hat. WEIL SIE ES KÖNNEN! Sie können damit mehr Geld verdienen, dem Klientel noch mehr Luxus überlassen.
Ich stimme Karash in dieser hinsicht vollkommen zu, es gibt NICHTS mehr das unwiederruflich ist bei WoW. Klar das ist sehr Kundenfreundlich aber im Endeffekt einfach nur Geldmacherrei.
Casuel, ich hasse dieses Wort. Alles wird auf Casuel getrimmt, warum? Weils mehr einbringt.

@TheMonky: Ich finde du siehst es etwas verdreht, du sagst das WoW einen Kino besuch usw ersetzen kann? Sprich REALE unternehmungen die man mit Freunden usw macht? Klingt echt ein wenig... hm.. süchtig.


Deine Sicht ist eben eine fast ausschließlich negative. Menschen konnten Jahrtausende ohne Autos auskommen, warum dann welche erfinden? GENAU - um das Leben einfacher zu machen, man braucht sich aber keins kaufen, das ist der Punkt. Diese Dienste gratis anzubieten würde zu einer Flut an Mißbrauch führen. Da wird etwas kritisiert, was einen selber gar nicht jucken muss - ich persönlich habe weder einen Char umbenannt oder transferiert, ist mir doch egal ob das jemand anders tut, was soll da dieses Prinzipdenken?

WoW (oder ähnliche Spiele) kann einige Hobbys ersetzen, genauso wie andere Hobbys WoW ersetzen können. Ja, es ist ein Computerspiel, das andere ist ein Film. In beiden Fällen kann man allein oder unter Freunden sein. Ein Hobby egal welches ist eine REALE Unternehmung. Nur weil man in einer virtuellen Welt unterwegs ist, ist das Spielen doch trotzdem real, genauso wie einen Film anzuschauen, der Film an sich ist aber auch nicht wirklich. Wo man das macht ist doch nebensächlich.

"Alles wird auf Casuel getrimmt, warum? Weils mehr einbringt."
Nicht nur, auch weil es das Suchtpotential schmälert, weil es JEDEM ZAHLENDEN KUNDEN ähnliche Möglichkeiten bietet. Weil eingesehen wurde, dass nicht jeder Kunde die gleichen zeitlichen Möglichkeiten hat. Aber das böse böse Unternehmen, dass nur noch auf Gewinne aus ist...

Differenziertes und sachliches Denken wird vom TE gefordert.
 
Allerdings verliert BLIZZARD durch die ständige Vereinfachung des Spieles Kunden, Leute, die es anspruchsvoller haben wollen.

Anspruchsvolle Kost wird von jedem Spieler anders definiert. Bereits zum Release wurde WoW für die Mainstreamlasigkeit und eben den FEHLENDEN Anspruch bzgl. des RP kritisiert.
Es geht in dieser Diskussion nicht darum ob WoW das beste Spiel seiner Art ist, sondern um das was Blizzard aus wirtschaftlichen Gründen daraus macht.

Ja, es gehen Kunden wegen diverser Veränderungen oder weil es einfach an der Zeit war. Viele Kunden gehen, weil das Spiel einfach aufgrund des Alters langsam langweilig wird. Aber der Anteil an Kunden welcher ausschließlich wegen irgendwelcher Veränderungen geht ist sehr gering. Ist vielleicht der offizielle Grund bei vielen, was aber sonst noch alles eine Rolle spielte wird da nicht genannt.
 
Hallo,

bliz senkt schon seit einiger zeit kontinuierlich die "schwierigkeitsstufe" in wow. Mit dem hintergrund, den content auch für die sogenannten "casuals" zugänglich zu machen. Man darf nicht vergessen das inzwischen auch sehr viele kinder, hausfrauen ältere menschen wow spielen, diese personen sind nicht die hardcore-zocker und werden deshalb auch nicht die "leistung" erbringen die ein richtiger gamer erbringt. Weshalb der durchschnittlicher spieler immer "schlechter" wird, ein 13 jähriger ist meist nicht so kompetent wie ein 18er jähriger und eine hausfrau die nur ab und zu mal ein bisschen spielt, spielt halt nicht gleich gut wie ein hardcore spieler. Da die tendenz in richting casual gamer geht, ist es nur klar das bliz sich dort anpasst.

95 % der "wow ist tot - schreier" beschweren sich über genau diese tatsache. Die unzufriedenheit resultiert im endeffekt daraus das den hardcore-zockern langweilig wird, da dieser teil aber wie gesagt immer kleiner wird, nimmt bliz diesen unmut nur zu gerne in kauf solange sie dabei die breite masse zufriedenstellt (was aus der sicht eines unternehmen auf den ersten blick nicht allzuschwer nachvollziehbar ist).

dazu habe ich meine ganz eigene theorie und betrachtungsweise:

menschen suchen sich in allem was sie tun vorbilder, so auch in wow, vorallem junge leute (und es gibt sehr sehr viele neue junge spieler), in wow sind vorbilder meist natürlich spieler oder gilden die weiter im content sind, besser raiden, besser spielen, sich besser organisieren als man selbst. Wenn in der schule gerade 4-5 leute über wow reden und einer von denen ist zb in einer sehr erfolgreichen gilde und raidet die ganzen inis viel schneller durch als die anderen, dann wird dieser quasi zum vorbild (für wow) der anderen, auch wenn derjenige schlecht in der schule ist, keinen hausverstand hat und außerdem noch total unbeliebt ist, wenn es um wow geht, dann weiß man: der kennt sich aus, der weiß von was er redet usw. Wenn so jemand dann natürlich sagt "wow ist tot" oder scheiss bliz, hat das wesentlich mehr einfluss auf die anderen als wenn es einer sagt der vorgestern erst mit wow angefangen hat und gerade mal das erste startgebiet durch hat.

die hardcore zocker sind es doch auch die damals ihre kollegen den ganzen lieben tag lang mit wow zugelabert haben und sie somit dazu gebracht haben auch anzufangen (die beste gratis werbung die es gibt).

das wäre für mich der erste punkt warum blizard die hardcore zocker durch schweren content zufrieden stellen sollte.

der zweite ganz wesentlich punkt der dafür spricht die ganzen instanzen nicht zu einfach zu machen ist und das beobachte ich in unserer gilde schon seit längerem, die tatsache das mit dem moment wo man den aktuellen content durch hat, ein ganz wesentlicher teil des spielspaßes verloren geht, nämlicher der drang immer weiter zu kommen und besser zu werden. Während direkt nach einem content addon (zum einen wars damals das große addon wotlk zum anderen der content patch mit ulduar) unsere raids dauernd überfüllt waren und auf einmal 40 leute mit wollten, flaute das ganze jetzt, wo wir den content clear haben, schön langsam wieder ab.


ich würde unsere gilde nicht als hardcore zocker gilde bezeichnen und trozdem haben wir den content schon seit 2 wochen clear. Wer also ein casual gamer ist und so wie ich einer gut organisierten gilde angehört dem fehlt jetzt schön langsam der content. Und genau das ist der punkt wo ich denke das viele spieler den spass verlieren.

zusammenfassend sobald man nicht mehr nach vorne blicken und sagen kann "das und das will ich erreichen" verliert das spiel seinen reiz


die idee mit algalon gegen den man erst nach absolvierung einiger hardmodes kämpfen kann ist natürlich genial, damit werden die guten gilden noch beschäftig während die casual gamer trozdem zufrieden sind und es nicht wie bei sunwell ist das nur 5 % der spieler die instanz jemals sehen.


bliz macht das game defintiv nicht tot, sondern tut alles um einen großteil der spieler zufrieden zustellen, nur sollten sie es dabei nicht übertreiben mit dem zu einfachen content und auch ein paar andere punkte berücksichtigen
 
***WOW kämpft (vermutlich nicht mehr lange) dagegen an, daß es Leute in die Sucht getrieben hat. Soziale Verarmung, Arbeitslosigkeit, Scheidungen, vermutlich sogar Selbstmorde u.e.a.m. sind in der Vergangenheit Folge dieses Spiels gewesen.
Mit der Entschärfung des Anspruchs, weg vom Hardcore-Zocker 24/7 hin zum Casual hat Blizz einen entscheidenden Schritt gemacht, auch langfristig gesellschaftsfähig zu

Hallo!

DU SPRICHST MIR AUS DER SEEEELLLLEEEE!! Ich versteh was du damit sagen willst und andeutest aber erkläre das den Hardcore zokkern?! ... Die haben einen Scheuklappenblick und finden alles und jeden nur sich selbst nicht scheisse... also was willst dagegen machen?... Lieber Breitemasse ansprechen und auf die 2-5% nerds verzichten und einen guten "eltern" ruf gewinnen (wenn du verstehst was ich damti meine)...

lg
pewpeww
 
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