Baralin
Quest-Mob
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Mja, wie soll ich sagen
Ich muss gestehen, dass Der Herr der Ringe Online am Anfang jede Menge Minuspunkte bei mir gesammelt hat. Das lag vor allem am technischen Aspekt. Denn die Installation war, gelinde gesagt, eine kleine Katastrophe. (Nicht, dass das etwas Neues wäre, wird der Kunde ja des öfteren als Betatester missbraucht. Aber das ist ein anderes Thema.) Schließlich reden wir hier ja über das Spiel, was World of Warcraft ablösen will, ne.
Was war passiert? Anfänglich lief ja auch alles glatt: DVD einlegen, paar Minuten warten, und ruck zuck ist das ganze Spiel installiert. Das ganze Spiel? Nein! Ein paar von veralteten Dateien bevölkerte Ordner hören nicht auf, dem Spielwilligen Widerstand zu leisten und wollen über einen aus einem FTP-Verzeichnis herausgefriemelten Patch aktualisiert werden. Der zudem mehrere Anläufe brauchte, um sich korrekt zu installieren. Und muss ich mir eigentlich Sorgen machen, wenn bei der Aktualisierung einer Datei über hundert Prozent hinaus gezählt wird?
Komfortabel war das auf jeden Fall nicht, dass kann Blizzard, Verzeihung, Schneesturm besser. Wenn mein alter Herr sich für Onlinerollenspiele interessieren würde, wäre mir ein Anruf sicher gewesen. Oder hätte ich das anders machen sollen? Bei der Installation wurde mir nicht klar, wie. Und, Verzeihung, warum werden mir die englischen und französischen Server & News auch mit angezeigt? Sehr merkwürdig.
Die nächste Überraschung wartet dann im Menü, um die Charaktere zu erstellen. Zwerge, so sagt der (Rollenspiel-)Volksmund, sind kleine dicke Männer mit langen Bärten. Hier gibts die perfekte Umsetzung zu sehen. Bis der Zwerg einer schwarzen Fläche weicht und erst mit einem Neustart des Spiels wieder zu sehen ist. Aber auch die Hürde nehme ich natürlich sportlich ^^
Ich levele und queste also meinen Charakter vor mich hin. Anfangs eher unwillig (Bäh, ist ja alles ganz anders als bei Wow!), nach und nach machts aber Laune. Leider wird das Spiel immer wieder unterbrochen durch die doch recht lästige, stündliche Abstürze auf meinem Rechner. Der eine Absturz taucht leider auf, als ich gerade im Kampf mit zwei Wölfen bin. Als ich wieder im Spiel bin, stehe ich auf dem Friedhof und kann mir den Titel Tobbi Der Unbesiegbare, den man, glaub ich, mit Level 12 erhält, von der Backe putzen.
Alter Meckerfritze!, denken Sie? Okay, ich hör auf. Mir sind natürlich auch ein paar gute Sachen aufgefallen. Das Buch der Taten, zum Beispiel. Wenn man etwas Bestimmtes macht, zum Beispiel einen Haufen Spinnen umgehauen hat, bekommt man einen Titel ( Spinnenfeind) und schaltet Charakterverbesserungen frei. Ein Redakteur der PC Games prägte den Ausspruch: Du bist, was du machst.
Ein noch besseres Beispiel ist die Methode, die Geschichte instanziert zu erzählen. Will heißen, wenn ich alle Quests in einem Gebiet erledigt habe, gibt es da die Gehe-über-Los-zum-nächsten-Level-Quest, die das selbe Questgebiet unter veränderten Bedingungen lädt. Dazu sage ich: Das ist Spitze! und springe in die Luft! Kam mir das doch, etwa bei World of Warcraft immer als Manko vor, dass die Welt ein wenig statisch wirkt, weil die Handlungen des Charakters langfristig keine Auswirkungen haben. Auch wenn man einen Dungeon bis in den letzen Winkel säubert, spätestens in einer Woche ist alles wieder beim Alten.
Außerdem sieht die Grafik super aus. Wer einmal bei Sonnenschein durch einen Bach schwimmt und auf dem Grund seinen Schatten gesehen hat, um danach das Gräsermeer auf der Wiese zu betrachten, weiß was ich meine. Und ich hab sicher keinen Highend-Rechner. Deswegen ruckelts auch mehr - naja, der Titel ist zwei Jahre jünger als der Konkurrent.
Fazit ist bei mir: Manches ist schöner, manches ist anders, manches schlechter. Der Herr der Ring Online wird sicher seine Fans finden, vor allem, weil die Lizenz angesichts von Buch und Film bekannter und massentauglicher ist als das Warcraft-Universum.
Was war passiert? Anfänglich lief ja auch alles glatt: DVD einlegen, paar Minuten warten, und ruck zuck ist das ganze Spiel installiert. Das ganze Spiel? Nein! Ein paar von veralteten Dateien bevölkerte Ordner hören nicht auf, dem Spielwilligen Widerstand zu leisten und wollen über einen aus einem FTP-Verzeichnis herausgefriemelten Patch aktualisiert werden. Der zudem mehrere Anläufe brauchte, um sich korrekt zu installieren. Und muss ich mir eigentlich Sorgen machen, wenn bei der Aktualisierung einer Datei über hundert Prozent hinaus gezählt wird?
Komfortabel war das auf jeden Fall nicht, dass kann Blizzard, Verzeihung, Schneesturm besser. Wenn mein alter Herr sich für Onlinerollenspiele interessieren würde, wäre mir ein Anruf sicher gewesen. Oder hätte ich das anders machen sollen? Bei der Installation wurde mir nicht klar, wie. Und, Verzeihung, warum werden mir die englischen und französischen Server & News auch mit angezeigt? Sehr merkwürdig.
Die nächste Überraschung wartet dann im Menü, um die Charaktere zu erstellen. Zwerge, so sagt der (Rollenspiel-)Volksmund, sind kleine dicke Männer mit langen Bärten. Hier gibts die perfekte Umsetzung zu sehen. Bis der Zwerg einer schwarzen Fläche weicht und erst mit einem Neustart des Spiels wieder zu sehen ist. Aber auch die Hürde nehme ich natürlich sportlich ^^
Ich levele und queste also meinen Charakter vor mich hin. Anfangs eher unwillig (Bäh, ist ja alles ganz anders als bei Wow!), nach und nach machts aber Laune. Leider wird das Spiel immer wieder unterbrochen durch die doch recht lästige, stündliche Abstürze auf meinem Rechner. Der eine Absturz taucht leider auf, als ich gerade im Kampf mit zwei Wölfen bin. Als ich wieder im Spiel bin, stehe ich auf dem Friedhof und kann mir den Titel Tobbi Der Unbesiegbare, den man, glaub ich, mit Level 12 erhält, von der Backe putzen.
Alter Meckerfritze!, denken Sie? Okay, ich hör auf. Mir sind natürlich auch ein paar gute Sachen aufgefallen. Das Buch der Taten, zum Beispiel. Wenn man etwas Bestimmtes macht, zum Beispiel einen Haufen Spinnen umgehauen hat, bekommt man einen Titel ( Spinnenfeind) und schaltet Charakterverbesserungen frei. Ein Redakteur der PC Games prägte den Ausspruch: Du bist, was du machst.
Ein noch besseres Beispiel ist die Methode, die Geschichte instanziert zu erzählen. Will heißen, wenn ich alle Quests in einem Gebiet erledigt habe, gibt es da die Gehe-über-Los-zum-nächsten-Level-Quest, die das selbe Questgebiet unter veränderten Bedingungen lädt. Dazu sage ich: Das ist Spitze! und springe in die Luft! Kam mir das doch, etwa bei World of Warcraft immer als Manko vor, dass die Welt ein wenig statisch wirkt, weil die Handlungen des Charakters langfristig keine Auswirkungen haben. Auch wenn man einen Dungeon bis in den letzen Winkel säubert, spätestens in einer Woche ist alles wieder beim Alten.
Außerdem sieht die Grafik super aus. Wer einmal bei Sonnenschein durch einen Bach schwimmt und auf dem Grund seinen Schatten gesehen hat, um danach das Gräsermeer auf der Wiese zu betrachten, weiß was ich meine. Und ich hab sicher keinen Highend-Rechner. Deswegen ruckelts auch mehr - naja, der Titel ist zwei Jahre jünger als der Konkurrent.
Fazit ist bei mir: Manches ist schöner, manches ist anders, manches schlechter. Der Herr der Ring Online wird sicher seine Fans finden, vor allem, weil die Lizenz angesichts von Buch und Film bekannter und massentauglicher ist als das Warcraft-Universum.
vielleicht treffe ich euch mal....mit meinem dolch *hust*