Krank wie ein Orc

Tami12

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Die Nacht durchwacht

Gestern hat mich urplötzlich eine Krankheit erwischt, die ganz schön schlaucht. Angefangen hat es mit Kopfschmerzen, ab dann ging es wahnsinnig schnell und wurde exponentiell schlechter. Am Abend war die Nase dick und dicht, die Augen verquollen, Schüttelfrost und Fieber. Kopfschmerzen wie nach einem heftigen Schlag auf den Kopf. Hab heute Nacht trotz frühem schlafen gehen nur knapp drei Stunden im schlafenden Zustand verbracht. Außerdem schlug es dermaßen auf die Stimmung dass ich nur gereizt reagiere, es weiß aber nicht ändern kann
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Das Schlimme an der Sache ist, dass ich jetzt den zweiten wichtigen Lerntag verpasse. Eigentlich wollte ich gestern wieder ein gutes Stück fertiglernen, aber die Krankheit hielt mich ab und heute krieg ich auch nix in den Dröhnschädel *verdammt*
und morgen schreib ich ne Mathearbeit >.<

Ich glaube, manchmal übernehme ich mich mit den ganzen Lernereien und dann passieren Dinge, die ich eigentlich garnicht will
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Wow, WHO, whoa!

Zumindest konnte ich ein paar Stunden in WHO reinschnuppern, da die Testaccounts und meine Krankheit sich fast perfekt überschnitten haben. Das Spiel hat mich schon lange sehr interessiert, da ich WoW sowieso über hatte und das PvP ja so gut sein soll.
Nach einigen Stunden hier mein erster Eindruck:

Wenn man sich das erste Mal einloggt kann man zwischen den Mächten des Chaos und der Allianz der Ordnung auswählen. Das Chaos steht für brutal-tumbe Grünhäute, diabolische Chaosmutanten und hinterhältige Dunkelelfen, während die Ordnung mit dem fanatischen Imperium, den starrköpfigen Zwergen und den hochnäsigen Hochelfen in die Schlacht zieht. Danach sieht alles sehr nach WoW aus: Kleines Einführungsvideo, zwei oder drei Fähigkeiten, erste Quests. Diese sind nach dem selben Schema aufgebaut wie in Azeroth, töte, sammle, bringe. Allerdings auf den Krieg fokussiert. Bei den Zwergen beschränkt sich das eigentlich auf drei Sorten:
1. Sammle Bier
2. Sammle Rohstoffe
3. Töte Grünhäute (Orcs und Goblins)
Dies ist sowohl Stärke aus auch Krux des Questsystem. Während es wesentlich motivierender ist, die verhassten Grünlinge aus der Zwergenfestung zu drängen, nervt es nach der vierten Quest schon etwas, wenn man den x-ten Goblin über den Jordan schickt, der sich von dem Vorgänger nur darin unterscheidet, dass er nicht Goblin-Zerstöra sondern Goblin-Repariera heißt. Die extreme Einsteigerfreundlichkeit (selbst 4er Pulls überlebt man locker) beißt sich dann aber damit, dass die Rangaufstiege (Level-ups) langsamer gehen als in WoW.
Die zusätzliche Questhilfe, die einem rot auf der Karte markiert wo man hin muss, lässt das System zu trivial werden. Man merkt schon, PvE ist nicht das Ziel des Spiels. Spätestens an dem Punkt wendet man sich dann der eigentlichen Stärke des WHOs zu, dem PvP. Schon als Level-Eins Spieler darf man an den battleground-equivaltenten Szenarien partizipieren, allerdings bekommt man dort mehr aufs Maul als man selber austeilt. Sehr schön gemacht sind die Szenarien allerdings. Während Alterac in WoW wie ein riesiger Pot wirkt, in den man möglichst viele Spieler wirft sind die Szenarien in WHO durchdacht aufgebaute, kleine Schlachtfelder mit Brennpunkten und klaren Zielen. Der große Unterschied zu WoW besteht darin, dass man Erfahrung für getötete Spieler und gewonnene Szenarien bekommt. Auf Dauer möchte man aber dann doch was neues sehen. 4 Szenarien zu Beginn sind eine gute Anzahl, aber im Grunde funktionieren sie alle nach dem selben Prinzip. Von den Open-RvR-Aktionen konnte ich natürlich noch nichts sehen. Das klingt sehr spannend, da alles, was man in den Testaccounts so zu sehen bekommt eben nur ein kleiner Vorgeschmack ist.

Die Grafik gefällt mir sehr gut, stilistisch geht sie eher ins realistische: Riesenhafte Zwergenfestungen schälen sich aus den Bergmassiven, Orkpallisaden verwandeln ehemals grüne Hänge in Kriegslager und wenn man im Nordland auf grünen Feldern steht, während die SOnne untergeht und der dunkle Sternenhimmel nur von der brennenden Mühle im Hintergrund erhellt wird, dann macht man wirklich Augen. Ebenso wenn die schwarze Arche der Dunkelelfen das Hochelfenreich Ulthuan befällt.

Aber vor allem in der Spielbarkeit hat WoW immernoch die Nase vorn. Ich weiß nicht ob Blizzards Designer Genies sind oder einfach zufällig ins Schwarze trafen, aber die Charaktere haben etwas, dass sie von der ersten Sekunde an Spaß machen. WHO kommt sehr nahe dran, aber der kleine Schubs zur Ebenbürtigkeit fehlt. Alles wirkt etwas schwerfälliger, etwas zäher, etwas unfertiger. Fragt mich nicht warum - es ist ein Gefühl.

Fazit: Ein sehr ordentliches Spiel, welches seine Stärken da hat, wo WoW seine Schwächen hat, im PvP nämlich. Ob ich es länger spiele vermag ich nicht zu sagen. Natürlich kennt man da niemanden, während in WoW eine ganze Gilde auf einen wartet, und ob immer wieder Szenarien und Burgeroberungen auf Dauer motivieren kann ich nicht sagen.
 
Hehe, ich lade mir auch gerade die Testversion. Mal schauen ob WAR mittlerweile besser ist wie zur Closed Beta Phase.

LG Xen
 
Das wahrscheinlich schon^^
Ist eigentlich wie WoW, nur schlechter im PvE und PvP besser.
 
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