Das Problem liegt in meinen Augen in vielen Ursachen begründet.
Zum einen ist die Unterteilung in zwei Fraktionen einfach suboptimal - nicht nur, daß mit drei Fraktionen ein Gleichgewicht der Kräfte durch Diplomatie viel viel leichter möglich ist (DAoC hats vorgemacht), nein, der Warhammerhintergrund gibt die Gut-gegen-Böse-Kacke einfach nicht her.
Naja, gehen wir mal nicht vom TT aus, weil nicht jeder sich damit auskennt. Im Endeffekt hatte ich auch den Wunsch nach drei Fraktionen, weil das in meinen Augen um vielfaches mehr Konflikt- aber auch Diplomatiepotential beinhaltete. Jetzt noch eine dritte Partei einzubringen würde vermutlich einen Großteil des Spiels letztlich kaputtmachen.
Die Krönung lag von vornherein dort, denke ich.
Desweiteren scheint da auch die Imagefrage besser beantwortet worden zu sein.
Nur, leider ist DAoC inzwischen alt und die neuen MMOGs sind den Dingen entwachsen, die früher noch als unerheblich oder billigend in Kauf genommen wurden - wie beispielsweise das typische Grinden und der Mangel an Quests. Wären solche Dinge nicht der Fall, würde ich es vermutlich heute noch spielen.
Sicherlich werden mehr Völker folgen, dazu bietet GW einfach zuviel Hintergrund als dass sie ignoriert werden könnten. Wie das letztlich in diese Fraktion gegen Fraktion Chose passt, ist mir ein Rätsel (vorhin noch einmal durch ein paar Armeebeschreibungen von GW gelesen). Doch das sind in meinen Augen Details, an die man mit Vorwissen herangehen muss.
Es ändert jedoch alles nichts, denn die Frage bleibt doch, woher dieses Ungleichgewicht kommt - und bisher sehe ich immer noch den ersten Eindruck der Fraktionen sowie Klassen als maßgebend dafür an.