anfänger

Ich glaube du kennst WoW genauso wie ich Hdro nämlich ziemlich schlecht! WoW ist einfach besser, von den Quests her, ich finde bei Hdro gibt es bisher keinen "großen" Gegner, der ziemlich geschichtslastig ist. Ich glaube eher Hdro hat wenig mit den Filmen zu tun, vllt mehr mit den Büchern.

Bei WoW gibt es auch nicht DIE Skillung. Es gibt viele verschiedene und machen genauso viel Dmg.

Ich denke über 3 Jahre wow genügen um mitreden zu können. - abgesehen davon hab ich auch weniger gegen das spiel an sich sondern etwas gegen die vorherrschende einstellung und umgangsformen der masse der spieler.

was DIE skillung angeht gibt es die sehr wohl, im normalfall max 3 pro klasse, je nach nützlichkeit der bäume... hat man die nicht muss man sich erklären oder wird geflamed bzw erst gar nicht mitgenommen.
mit ein punkt der mir in hdro einfach besser gefällt. die skillung ist komplexer und fließender - je nach waffe/gegenstand (ab Moria-einführung hat jeder 2 legendäre gegenstände die verschiedene fertigkeiten unterstützen) hat eigentlich jeder andere schwerpunkte in der skillung.
 
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Nunja eigentlich wollte ich hier gar nicht schreiben aber ich habe mich dennoch umentschieden
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Ich habe einige WoW-Chars auf 80 und einen 47er Jäger, 34er Schurken und noch ein paar kleinere Chars in Lotro.

Zu den Quests in WoW kann ich sagen, dass es Höhen und Tiefen gibt. Man hat sehr oft das Gefühl einfach nur eine art Killer ohne Hirn zu sein. Damit will ich sagen, dass mir viel mehr töte x so oft, töte y so oft Aufgaben einfallen als wirklich gute Storylines. Mir fällt z.B. gerade nur die Defias, Söhne Hodir und Onyxiaprequest ein. Ansonsten habe ich das Gefühl es gibt nichts was mir persönlich wirklich in WoW an Storys gefällt.

In Lotro ist es eine art Feeling wirklich ein teil der Story zu sein. Als wäre man wirklich bedeutsam. Natürlich gibt es auch einige töte x, töte y Aufgaben. Allerdings finde ich sind diese recht gut verteilt und nicht so zahlreich wie in WoW.
Bei WoW habe ich auch nach einer gewissen Zeit keinerlei Interesse mehr an der Story, da es einfach nurnoch um Powerquesten, Heroics abfarmen und Gespamme geht.
Zum Endcontent kann ich erst etwas in einigen Wochen/Monaten sagen, da ich erstmal die Welt erkunde, Aufgaben löse und ich mich auch einfach mal ein paar Stunden in Bree aufhalte und zu Plaudern.

Für mich persönlich sollten diese 2 Spiele eigentlich nicht so stark verglichen werden wie es einige machen.
 
Hallo zusammen,


also ich habe Hdro auch mal "angespielt". Über die Graphik muss man nicht reden, die ist toll.

auch der Umgang ist mir damals aufgefallen. Ich habe damals aufgehört, da ich es "langsam" empfand.

Ist schwer zu beschreiben, bin auch nicht wirklich weit gekommen, ich glaube LvL 14-15.

Ich empfand den Kampf, die Abwicklung der Quest und vieles als zäh.

Trotz dem hat das Spiel seinen Reiz und der Lockruf hat auch mich wieder eingeholt^^

Was mich aber damals störte, es gab kein Talent-System. Das ist etwas was ich persönlich
wichtig finde. Bei Age of Conan muss man erst studiert haben,um wirklich die Talentbäume zu checken, bei WAR
war es nur ein Weg nach ob,man konnte nicht wirklich auswählen und bei HDRO gab es gänzlich kein Talent-System.

Ist das immer noch so? Oder habe ich da einfach was falsch verstanden??

Stimmt es zudem, das ein ganz wichtiges Feature nur auf "Englisch" zu haben ist?


Lieben Dank für Eure Mühen



Mercy
 
Was mich aber damals störte, es gab kein Talent-System. Das ist etwas was ich persönlich
wichtig finde. Bei Age of Conan muss man erst studiert haben,um wirklich die Talentbäume zu checken, bei WAR
war es nur ein Weg nach ob,man konnte nicht wirklich auswählen und bei HDRO gab es gänzlich kein Talent-System.

Ist das immer noch so? Oder habe ich da einfach was falsch verstanden??

Stimmt es zudem, das ein ganz wichtiges Feature nur auf "Englisch" zu haben ist?

Wenn du mit dem "wichtigen" Feature das Buch des Wissen (Lorebook) meinst, dann ist das korrekt.
Im moment ist dieses nur auf Englisch verfügbar. Das wurde ja von Turbine bereitgestellt.
Die Leute von Codemasters müssten ja erstmal alles übersetzen dort, aber das kann dauern aufgrund
dessen, dass sie immer Rücksprache mit Turbine halten müssen.
Aber ich würde das Tool nun nicht als ein wichtiges Feature bezeichnen, maximal nettes Beiwerk.
Es ist im großen und ganzen nur eine reine Auflistung, welche Waffen, Rezepte, NPC etc. es gibt.

Talentbäume ala WoW gibt es immernoch nicht. Man kann die Fertigkeiten seienr Klasse über die Traits verbessern.
Diese sind seit Moria in 3 Bäume untergliedert und variieren die Ausrichtung einer Klasse schon etwas.
Das Ausrüsten mehrerer Traits eines Baumes, schaltet Boni frei. Des Weiteren können die Skills durch die legendären
Gegenstände verbessert werden (ab ca. lvl 50/51).
 
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Zu den Quests in WoW kann ich sagen, dass es Höhen und Tiefen gibt. Man hat sehr oft das Gefühl einfach nur eine art Killer ohne Hirn zu sein. Damit will ich sagen, dass mir viel mehr töte x so oft, töte y so oft Aufgaben einfallen als wirklich gute Storylines. Mir fällt z.B. gerade nur die Defias, Söhne Hodir und Onyxiaprequest ein. Ansonsten habe ich das Gefühl es gibt nichts was mir persönlich wirklich in WoW an Storys gefällt.

Das ist natürlich eine gegenteilige Behauptung zu dem, was ich gesagt habe. Daher muss ich mich mal kurz erklären. Ich rede hier nur vom Bereich Level 70-80 (und hoffe, dass das auf 1-60 übertragen wird).

WotLK hat mehrere große Geschichten. In dem Drachental erlebt man z.B. eine Geschichte, die ich durchaus als epische Handlung einstufen würde, vieleicht sogar Epischere Handlung.

Das folgende ist natürlich ein Spoiler, sollte jemand die Geschichte noch nicht kennen (Das hier sind keine Zitate, ich wollte nur die Abschnitte sinnvoll voneinander trennen).
Dort kämpfen beide Fraktionen an einem riesigen Portal eine endlose Schlacht gegen die Geissel, um endlich durch das Tor wieder einzudrängen. Es ist ein in der offenen Welt stattfindender Kampf der so gescriptet ist, dass er niemals endet.

Man selber nimmt mehrmals an den Bemühungen Teil, irgendeinen Fortschritt zu erzeugen. Im Laufe der Aufgabenreihe (die meiner Erinnerung nach länger als 10 Quests ist) spricht man Alexstrasa, der Herrin eines Drachenschwarms, und setzt alle möglichen Dinge in Bewegung. Ich habe es kaum noch im Kopf, was genau alles dazu gehörte.

Das ganze endet jedoch damit, dass die Armeen einen erfolgreichen Vorstoß schaffen und den Lichkönig zwingen, heraus zu kommen. Gerade als der Kampf kritisch wird, erscheinen die Horde-Untoten mit ihrer Maschinerie und bombardieren das Schlachtfeld mit Seuchenbomben.
Die direkte Bedrohung kann nur dadurch aufgehalten werden, dass Alexstrazas Drachenschwarm kommt und den platz mit Feuer reinigt. Bei der Rückkehr zum Ort sitzt sie dort, auf der verbrannten Erde, um sie herum sprießen Pflanzen, und sie ist Groß. Sie ist so groß dass man es auf einem Screenshot einfach nicht vermitteln kann.

Während die Anderen nämlich ihren Krieg gemacht haben, hatten die Untoten ihre eigenen Ideen und rebellieren. Ihre Hauptstadt ist die Basis. Als Spieler kehrt man hier in die alte Welt zurück - soweit ich das weiss befinden sich die allermeisten der NPCs aus der Untoten-Hauptstadt dann in Orgrimmar. Man bespricht sich mit seinen Obersten und entscheidet dann, die Undercity anzugreifen.

Für pure HdROler: Stellt euch das Scharmützel vor, bei dem man sich durch Bree kämpft, bloß in cool. Neben einem laufen zwei Cheffis der eigenen Fraktion, man hat um viele hunderte Prozent gebuffte Werte und tut sein bestes, um sich durch eine Stadt zu kämpfen, die eigentlich jeder spieler mindestens einmal im Normalzustand, als friedliches Zentrum einer Rasse gesehen hat.

Das ist aber bei weitem nicht alles. An anderer Stelle hilft man (bei der Allianz), eine Vorstoß-Basis in Eiskrone, der Bastion des Lichkönigs, zu bauen. hierzu greift man eine Basis der Geissel an (wie man die aus Warcraft 3 kennt, mit allen möglichen Gebäuden und so zum reingehen). Nach und nach und mit viel Hilfe zerstört man sie. Während man selber immer wieder zwischen beiden Plätzen fliegen muss, verändert sich die ursprüngliche Basis der Allianz - von einem Lager für verletzte, in dem praktisch nichts geht zu einem Angriffslager. Dabei greift die Geissel die eigentliche Basis an, und man muss helfen sie zu verteidigen.

Dann beginnt man damit, den Ort zu sichern - er wird von der Pest gereinigt, die den Boden unbenutzbar macht (Übrigens eine Verteidigungs-Mission), und dann wird dort begonnen zu bauen. Schon bald erhebt sich dort, wo man zuletzt gekämpft hat, ein Verteidigungsturm (und soweit ich das weiss ist der Ort in neueren Patches zu einer richtigen Basis geworden?).

Später trifft man auf einen Helden der Allianz (und wahrscheinlich entsprechend für Hordler), der von der Seuche infiziert wurde und im Sterben liegt. Man macht sich auf den weg, eine Heilung für ihn zu finden, oder ihm Ruhe zu bieten. Dafür konsultiert man eigentlich jede größere Macht die das Spiel bietet. Alexstraza und Remulos, den Hüter des Hains und Chef der Druiden, zuletzt konsultiert man die Lichtwesen A'dal und seine kollegen, die den Helden letztendlich erlösen können.


Und das waren nur die großen Geschichten. Es gibt kleinere - wie zum Beispiel das eine mal, wo man mit 20 NPCs einen Frostwyrm besiegt (er wird überlistet und festgebunden und so, kein pures "ey lass mal draufstürmen"). Überall sind solche Erlebnisse versteckt.


Und das macht unter anderem die WoW-Quests meiner meinung nach aus spielerischer Perspektive besser: Man spielt sie.
HdRO erscheint dagegen ein wenig altbacken und preussisch. Man redet viel mit wichtigen personen und dann geht man irgendwo hin und macht da was. Aber die Handlung ist einerseits nicht so... relevant, andererseits nicht so packend.

Denkt mal an die Mission im Düsterwald, bei der Spinnen ein Gruppenmitglied verletzen. Ich kenne niemanden, der sich darum schert, dass dieser Typ da abkratzt. Weil die da einfach an dem simplen Prinzip der Charakterisierung und Nähe gescheitert sind. Ihr kennt das von Horrorfilmen: Man hat einfach nicht besonders viel Angst, wenn man nicht mit den charakteren mitfiebert bzw. wenigstens Sympathien zu ihnen aufbaut. Und diesen Sterbenden da, obwohl sein Tod echt raufgespielt wird, findet man ebenso einfach nicht wichtig. Weil er einem nicht sympathisch gemacht wurde.

Leute sagen auch gerne "HdRO hat ne coole story, die Leute lesen nur einfach die Questtexte nicht." Ich sage: HdRO sollte ne coole Story haben, auch ohne dass man die Questtexte liest. WoW schafft das! Alles was ich beschrieben habe, war pur erlebte Handlung, nicht etwas, was einem irgendjemand erzählt hat.

Und ich hoffe, das hiermit etwas geklärt zu haben, und andererseits wenigstens irgendwen zum Lesen gebracht habe
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Für mich hatte WoW genauso große Momente wie es Lotro hat. Wer mal nach Wochen oder gar Monate Nefarian oder Cthun gelegt hat, wird verstehen wie toll der Tod eines "großen" Boss sein kann, vor allem wenn man das ganze mit 39 anderen Leuten erlebt. Für mich gings mit BC schon bissl bergab - bis auf BT fand ich da auch nix großes, das Leveln war hinterher gesehen auf der Scherbenwelt einfach mies, mit Ausnahme des doch ganz schönen Nagrand, hat mir da nix gefallen.

In Wotlk war das Leveln top, absolut gute Quests, finde auch wie Vetaro sagt, dass sich dort einige episch(er)e Questlines finden, die man wirklich miterlebt, und riesigen Spaß machen. Von Endgame hab ich mir halt dann mehr erwartet, und naja nach 4-5 (weiss ja netmal mehr das releasejahr^^) Jahren war halt auch mal die Luft bei mir raus, zumal mir auch die Shadowpriest-Änderungen den Spaß verdorben haben, da ich den am allerliebsten gespielt hab, aber das war auch noch zu verkraften^^

Ich find beide Spiele (und nicht nur die beiden) haben ihre großen Momente, sei es durch Quest-Reihen, Besuche in "historischen" Städten/Gebieten, tolle Bossmechaniken, die Atmosphäre in (einigen) Instanzen und in der freien Welt, nette Spieler, doofe Spieler (klar mehr Masse, mehr Idioten). Aber grundsätzlich würd ich von keinem behaupten dass es so grundlegend besser oder schlechter ist.

Es kommt immer viel drauf an in welchem Umfeld man spielt, wie man es spielt und was man erwartet. Ich hab von WoW leider in Wotlk viel zu viel erwartet, und ich möchte auch gar nicht mehr zurückkehren (ich mag ja auch nicht 4 jahrelang jeden Tag Pizza essen.) will es aber keineswegs verdammen und kann verstehen wenn gerade neuere Spieler die nicht seit anfang an dabei sind das Spiel immer noch gerne mögen.

Letzendlich ists doch sowieso jedem seine Sache was er lieber spielt, oder einfach beides - hab ich auch fast n jahr so gemacht, dem einen gefällts so dem anderen so besser, das ist auch ganz gut so. Bei Hdro darf man halt auch nicht vergessen dass man noch relativ am Anfang der Geschichte steht und die richtige Bedrohung erst wächst, der Krieg näher rückt und die Reise noch lange nicht vorbei ist. Das Buch Die Gefährten strotzt auch nicht gerade mit knallharter Action und Aufregung, die kam auch erst mit den andern zwei Büchern, so empfinds ich jedenfalls.
 
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