Salathar
NPC
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Das Lager der Schwarzen Möwen – Irgendwo in Aquillonien.
Evantha stand mit dem Rücken an der Mauer, eines der wenigen Steinhäuser, gelehnt. Ihr Blick schweifte durch das Lager, doch nahm sie die heftige Geschäftigkeit, die den Wiederaufbau des Lagers begleitete nur am Rande wahr. Immer wieder kamen Matrosen der Schwarzen Möwe mit Karren beladen mit Kisten, Fässern und Säcken. Hier und dort wurden Zelte und kleine Hütten errichtet. In der Mitte des Platzes brannte ein Feuer lodernd und hell. Über ihm aufgespießt ein Ochse der sich langsam drehte, angetrieben durch den Smutje der Möwen. Die Sonne hatte ihren höchsten Stand schon bei weitem überschritten und machte sich daran den Horizont zu küssen. Wäre sie nicht zusehr in ihren Gedanken versunken, sie hätte sich wohl heimisch gefühlt, das lebhafte Treiben im Lager, das Licht der Sonne, die die Umgebung in zarte rottöne tauchte.
Ihre Gedanken beschäftigten sich mit den Ereignissen der letzten Tage. Die Flucht aus dem Durstigen Köter, das Schicksal ihres Mädchen für Alles, Misaki, die sie mittlerweile in ihr Herz geschlossen hatte und an die sie durch ihr Wort und Freundschaft gebunden war. Aber all das trat zunehmend in den Hintergrund und ihre Gedanken drehten sich zunehmend um den Moment, als sie zum ersten mal seit langer Zeit, möglicherweise nach Jahren, so sicher war sie sich in der Sache nicht, verbarg sich doch noch ein Großteil ihrer Erinnerungen in dickstem cimmerischen Nebel, als sie die Stimme des Bären nicht nur gehört hatte, nein sie hatte ihn sogar verstanden.
Meia ein junges Mädchen, das wohl ebenfalls vom Bären gesegnet war und das mit den Geistern zu sprechen schien, hatte es geschafft über den Geist mit ihr zu sprechen und das über viele Kilometer hinweg. Evantha, Misaki, Kapitän Salder und ein Trupp seiner Leute hatten das verlassene Lager gerade erreicht, als Wind aufkam und die Blätter rascheln lies. Im rauschen des Windes und rascheln der Blätter konnte sie erst nur leise und dann immer lauter ihren Namen hören. Sie schloß die Augen und lauschte, Schweiß ran ihr von der Stirn, leise murmelt sie Worte die nur zu verstehen waren, nach ein paar Minuten legte sie die Fingerspitzen an die Schläfe, sie schien mit Meia zu reden. Von Aquillonien nach Tortage, welch Entfernung. Je länger die Unterredung dauerte desto anstrengender wurde es, Blut ran ihr aus Nase und Ohren schließlich verlor sie das Bewusstsein.
Wie lange war das jetzt her? Zwei oder drei Tage? Sie konnte sich die Antwort nicht geben, die Zeit in diesem Lager schien zu verstreichen wie zähflüssiger Teer und doch zu rasen wie ein Falke der auf seine Beute hinabstößt. Die Stimme des Bären schien einen inneren Damm gebrochen zu haben, fast minütlich kamen neue Erinnerungen aus dem Nebel, mit einer Gewalt, die ihr erneut die Sinne zu rauben drohten.
Sie zwang ihre Gedanken wieder in das hier und jetzt. Hörte wieder das Lachen und Fluchen der Männer und Frauen, die ihr Werk wohl für heute ruhen lassen würden und nun in kleinen Grüppchen zusammen standen. Sich gegenseitig neckend und mit Seemannsgarn gegenseitig zu übertrumpfen schienen. Wie einem inneren Zwang folgend stieß sie sich von der Wand ab und Schlenderte durch das Lager, den Wortfetzen die an ihr Ohr drangen, kaum Beachtung schenkend.
Sie kam an Posten vorbei, manche Sichtbar andere verborgen, die das Lager vor unliebsamen Eindringlingen schützten. Keiner der Männer oder Frauen machte anstallten sie Aufzuhalten, vielleicht lief einer los den Kapitän zu informieren, sie bekam es nicht mit.
Schließlich kam sie zur ruhe, das treiben des Lagers war nur noch gedämpft zu hören, in der nähe schien ein Fluß über Klippen in die Tiefe zu rauschen. Sie setzte sich hin, den Rücken an einen Baumstamm gelehnt, die Augen geschlossen. Ein zittern ging durch ihren Leib und sie hörte abermals die Stimme des Bären und Bilder nahmen in ihrem Geist Gestalt an.
„Käpt'n?“, Shan trat mit dieser Anrede zu Salder, der sich gerade mit einer Gruppe seiner Leute unterhielt. „Aye? Was gibt’s?“, Salder drehte sich zu Shan um sie fragend anschauend, wie üblich war es sehr schwer in ihrem Gesicht zu lesen. „Einer der Posten, Conroy, berichtet gerade, das die Bärin das Lager verlassen hat. Sie hat auf keinen Zuruf reagiert, er meint sie waren sich nicht sicher ob sie sie hätten aufhalten sollen.“ Salder nickt bedächtig. "Ich werde ihr folgen. Ich möchte nicht das ihr etwas passiert oder die Tarnung unseres Lagers auffliegt." Salder lächelte Shan aufmunternd zu bevor er Evantha suchte um ihr unauffällig zu folgen.
Das Hochland Cimmeriens, weiße Kuppen ragen aus dem Nebel empor. Die Luft ist so kalt das sie wie ein Schwert durch das Fleisch schneidet. In der Ferne heult ein einsamer Wolf den Mond an. Eine Bärin stapft durch den Schnee, dem geheul des Wolfes entgegen. Halt ist es eine Bärin, die Gestallt scheint sich zu verändern, es ist eine Frau, vielleicht im dreißigsten Jahr ihres Lebens, vielleicht etwas jünger, vielleicht etwas älter. In Fellen gehüllt, einen mächtigen Hammer auf den Rücken geschnallt. Rot-blondes Haar lugt unter ihrem Helm hervor und doch scheint es sich auf einmal wieder um eine mächtige Bärin des Hochlandes zuhandeln.
„Evantha! Finde den einsamen Wolf!“, die Stimme wie das Brüllen eines Bären und zugleich körperlos. Echot sie von den Wänden der nahen Berge oder nur in ihrem Geist zurück?“ Evantha! Finde den Wolf!“
Ein Hügel, der sich einsam erhebt, auf ihm sitzt ein Wolf, die Schnauze zum Mond gereckt, heulend. Das Fell wirkt an manchen Stellen zerfetzt Blut färbt den Schnee rosa. Und auch diese Gestallt verändert sich mit einem mal, aus dem Wolf wird ein Krieger. In Kette gehüllt, ein langes Schwert auf dem Rücken. Die Rüstung ist an manchen Stellen zerfetzt und Blut sickert an ihr herab in den Schnee. Das Gesicht, sie kennt es, von Schmerz und Trauer gezeichnet, dennoch voller Anmut. Die Gestallt wandelt sich beständig von Wolf zu Mann und zurück.
„Evantha! Finde den Wolf, sammelt die heimatlosen Krieger unter dem Zeichen von Arth und Faol! Bär und Wolf! Nur Blut von eurem Blut, kein Unblut!“
Etwas berührte Evantha an der Schulter, eine kräftige Hand riß sie förmlich wieder in die Welt der Lebenden. Sie schlug die Augen auf und blickte in das wohlvertraute Gesicht von Salder. War ein Ausdruck der Besorgnis. Sie saß umringt von Salder und einem kleinen Teil seiner Leute, mit dem Rücken an einem Baum lehnend, mitten in Aquillonien.
Als sie gemeinsam ins Lager zurückkehrten, stand der Mond schon hoch am Himmel, den ganzen Weg über und im Lager angekommen weiter diskutierte sie mit Salder, versuchte ihn zu überzeugen, das sie auf der Stelle nach Tortage zurückkehren müßte. Salder und Shan waren der Meinung das es zu gefährlich wäre, wenn sie ihr Gesicht wieder im Köter zeigen würde. Ihre Angelegenheiten müßten warten, bis das Problem mit Misaki geklärt war. Im Lager kam Misaki dazu, drückte sich an ihre Freundin, blickte immerwieder von Salder zu Evantha, Kummer und Sorge in ihrem Gesicht geschrieben, aber dem Gespräch aufmerksam folgend. Schließlich, schien sich Evantha durchzusetzen, Salder willigte ein das er sie ziehen lassen würde, wenn sie ihr Gesicht verhüllen würde und niemanden sagen würde, wer sie wirklich war. Salder würde im gegenzug Misaki weiterhin beschützen und warten bis Evantha wieder im Lager wäre, bevor sie weitere Schritte unternehmen würden um Misakis Problem zu lösen.
Widerwillig entledigte sie sich ihrer Rüstung und zog eine schlichte Robe und einen schwarzen Umhang mit Kapuze an. Die Kapuze zog sie sich tief in das Gesicht, ihren Hammer wickelte sie in eine Decke, verstaute die Rüstungsteile, die sie sich zu sehr unter der Robe abgezeichnet hätte in ihrem Bündel, dermaßen verkleidet, machte sie sich auf nach Tortage, Zum Durstigen Köter, den Ort wo sie den Wolf als letztes gesehen hatte.
Tortage – Zum Durstigen Köter
Es war früher Abend und im Köter war noch nicht allzuviel los, als sie vermummt eintrat. Sie blieb erst an der Tür stehen und lies ihren Blick, sorgsam darauf bedacht, das der Schatten ihrer Kapuze das Gesicht im dunkeln lies, durch die Taverne streifen. Außer Sigurd und Lina hinter der Theke, den üblichen Trinkern, die nichts anderes als den Köter kannten, hielt sich nur ein großer, kahlköpfiger Mann, offensichtlich ein Cimmerier auf. Mit gesenktem Haupt schritt sie zum Tresen, ein leises Wort des Grußes murmelnd. Ihr Bündel an Lina reichend erkannte diese wohl die Frau, die sie eingestellt hatte, mit leisen Worten überzeugte Evantha Lina, das es nicht Klug wäre, wenn herauskäme das sie Evantha ist. Sich an einem Horn mit Met klammernd, lehnte sie sich an die Theke und wartete. Sie wartete und beobachtete die Gäste die kamen und gingen, schließlich wandte sie sich an den Cimmerier, versprach ihm eine Silbermünze, wenn er, sobald ein Freund auftauchen würde, er dafür Sorge tragen würde das sie mit ihrem Freund ungestört im Hinterzimmer reden könnte. Der Mann willigte ein, als sich die Tür öffnete und Salathar mit großen, selbstsicheren Schritten den Schankraum durchquerte und sich ebenfalls an die Theke stellte. Während Salathar sich einen Met bestellte, trat sie von hinten an ihn heran, legte ihre Hand auf seine Schulter und brachte ihren Mund an sein Ohr. Sie merkte wie er sich anspannte und scheinbar auf eine Schlägerei einstellte, schnell flüsterte sie ihm ein paar Worte ins Ohr, worauf hin er sich entspannte und brummend nickte. Die Beiden verschwanden in das Hinterzimmer, während der Cimmerier an der Treppe Aufstellung nahm um eventuelle Störenfriede abzuhalten.
Im Hinterzimmer begrüßten sie sich wie alte Freunde, dabei kannten sie sich erst ein paar Wochen, dennoch schien ein Band des Vertrauens zwischen den Beiden zu bestehen.
Nach der Begrüßung redete sie auf ihn ein, erzählte ihm von ihrer Vision und was sie meinte, was sie wohl bedeuten würde. Salathar schien erst gar nicht begeistert, war er doch jemand der die Gesellschaft meist mied. Sie unterhielten sich lange, Evantha beschwor ihn, redet ihm in das Gewissen, bis er sein Schicksal annahm. Dies sollte die Geburt des Clans Arth-Faol, dem Clan von Bär und Wolf sein. Unter dessen Banner sich schon bald zahlreiche cimmerische Krieger versammeln sollten.
- Gildenname: Arth -Faol
- Gründungsdatum: 07.07.2008
- Mitgliederanzahl: 9
- Aufnahme: ja/nein? Ja
- Webseite: http://www.arth-faol-forum.303monkey.de/
- Ansprechpartner: Salathar; Evantha
- Xfire: Salatharus
- Kurzbeschreibung (2-3 Sätze):
Wir sind ein rein Cimmerischer Clan, der viel Wert auf RP legt. Wir wollen die Sitten und Gebräuche der Cimmerier
aufleben lassen und uns von den Cromgläubigen abheben (Er ist zwar unser Gott aber wir leben in Ehrfurcht nicht in Glauben). Wir sind betont keine Ganker-Gilde und Fairplay wird bei
uns groß geschrieben.
Evantha stand mit dem Rücken an der Mauer, eines der wenigen Steinhäuser, gelehnt. Ihr Blick schweifte durch das Lager, doch nahm sie die heftige Geschäftigkeit, die den Wiederaufbau des Lagers begleitete nur am Rande wahr. Immer wieder kamen Matrosen der Schwarzen Möwe mit Karren beladen mit Kisten, Fässern und Säcken. Hier und dort wurden Zelte und kleine Hütten errichtet. In der Mitte des Platzes brannte ein Feuer lodernd und hell. Über ihm aufgespießt ein Ochse der sich langsam drehte, angetrieben durch den Smutje der Möwen. Die Sonne hatte ihren höchsten Stand schon bei weitem überschritten und machte sich daran den Horizont zu küssen. Wäre sie nicht zusehr in ihren Gedanken versunken, sie hätte sich wohl heimisch gefühlt, das lebhafte Treiben im Lager, das Licht der Sonne, die die Umgebung in zarte rottöne tauchte.
Ihre Gedanken beschäftigten sich mit den Ereignissen der letzten Tage. Die Flucht aus dem Durstigen Köter, das Schicksal ihres Mädchen für Alles, Misaki, die sie mittlerweile in ihr Herz geschlossen hatte und an die sie durch ihr Wort und Freundschaft gebunden war. Aber all das trat zunehmend in den Hintergrund und ihre Gedanken drehten sich zunehmend um den Moment, als sie zum ersten mal seit langer Zeit, möglicherweise nach Jahren, so sicher war sie sich in der Sache nicht, verbarg sich doch noch ein Großteil ihrer Erinnerungen in dickstem cimmerischen Nebel, als sie die Stimme des Bären nicht nur gehört hatte, nein sie hatte ihn sogar verstanden.
Meia ein junges Mädchen, das wohl ebenfalls vom Bären gesegnet war und das mit den Geistern zu sprechen schien, hatte es geschafft über den Geist mit ihr zu sprechen und das über viele Kilometer hinweg. Evantha, Misaki, Kapitän Salder und ein Trupp seiner Leute hatten das verlassene Lager gerade erreicht, als Wind aufkam und die Blätter rascheln lies. Im rauschen des Windes und rascheln der Blätter konnte sie erst nur leise und dann immer lauter ihren Namen hören. Sie schloß die Augen und lauschte, Schweiß ran ihr von der Stirn, leise murmelt sie Worte die nur zu verstehen waren, nach ein paar Minuten legte sie die Fingerspitzen an die Schläfe, sie schien mit Meia zu reden. Von Aquillonien nach Tortage, welch Entfernung. Je länger die Unterredung dauerte desto anstrengender wurde es, Blut ran ihr aus Nase und Ohren schließlich verlor sie das Bewusstsein.
Wie lange war das jetzt her? Zwei oder drei Tage? Sie konnte sich die Antwort nicht geben, die Zeit in diesem Lager schien zu verstreichen wie zähflüssiger Teer und doch zu rasen wie ein Falke der auf seine Beute hinabstößt. Die Stimme des Bären schien einen inneren Damm gebrochen zu haben, fast minütlich kamen neue Erinnerungen aus dem Nebel, mit einer Gewalt, die ihr erneut die Sinne zu rauben drohten.
Sie zwang ihre Gedanken wieder in das hier und jetzt. Hörte wieder das Lachen und Fluchen der Männer und Frauen, die ihr Werk wohl für heute ruhen lassen würden und nun in kleinen Grüppchen zusammen standen. Sich gegenseitig neckend und mit Seemannsgarn gegenseitig zu übertrumpfen schienen. Wie einem inneren Zwang folgend stieß sie sich von der Wand ab und Schlenderte durch das Lager, den Wortfetzen die an ihr Ohr drangen, kaum Beachtung schenkend.
Sie kam an Posten vorbei, manche Sichtbar andere verborgen, die das Lager vor unliebsamen Eindringlingen schützten. Keiner der Männer oder Frauen machte anstallten sie Aufzuhalten, vielleicht lief einer los den Kapitän zu informieren, sie bekam es nicht mit.
Schließlich kam sie zur ruhe, das treiben des Lagers war nur noch gedämpft zu hören, in der nähe schien ein Fluß über Klippen in die Tiefe zu rauschen. Sie setzte sich hin, den Rücken an einen Baumstamm gelehnt, die Augen geschlossen. Ein zittern ging durch ihren Leib und sie hörte abermals die Stimme des Bären und Bilder nahmen in ihrem Geist Gestalt an.
„Käpt'n?“, Shan trat mit dieser Anrede zu Salder, der sich gerade mit einer Gruppe seiner Leute unterhielt. „Aye? Was gibt’s?“, Salder drehte sich zu Shan um sie fragend anschauend, wie üblich war es sehr schwer in ihrem Gesicht zu lesen. „Einer der Posten, Conroy, berichtet gerade, das die Bärin das Lager verlassen hat. Sie hat auf keinen Zuruf reagiert, er meint sie waren sich nicht sicher ob sie sie hätten aufhalten sollen.“ Salder nickt bedächtig. "Ich werde ihr folgen. Ich möchte nicht das ihr etwas passiert oder die Tarnung unseres Lagers auffliegt." Salder lächelte Shan aufmunternd zu bevor er Evantha suchte um ihr unauffällig zu folgen.
Das Hochland Cimmeriens, weiße Kuppen ragen aus dem Nebel empor. Die Luft ist so kalt das sie wie ein Schwert durch das Fleisch schneidet. In der Ferne heult ein einsamer Wolf den Mond an. Eine Bärin stapft durch den Schnee, dem geheul des Wolfes entgegen. Halt ist es eine Bärin, die Gestallt scheint sich zu verändern, es ist eine Frau, vielleicht im dreißigsten Jahr ihres Lebens, vielleicht etwas jünger, vielleicht etwas älter. In Fellen gehüllt, einen mächtigen Hammer auf den Rücken geschnallt. Rot-blondes Haar lugt unter ihrem Helm hervor und doch scheint es sich auf einmal wieder um eine mächtige Bärin des Hochlandes zuhandeln.
„Evantha! Finde den einsamen Wolf!“, die Stimme wie das Brüllen eines Bären und zugleich körperlos. Echot sie von den Wänden der nahen Berge oder nur in ihrem Geist zurück?“ Evantha! Finde den Wolf!“
Ein Hügel, der sich einsam erhebt, auf ihm sitzt ein Wolf, die Schnauze zum Mond gereckt, heulend. Das Fell wirkt an manchen Stellen zerfetzt Blut färbt den Schnee rosa. Und auch diese Gestallt verändert sich mit einem mal, aus dem Wolf wird ein Krieger. In Kette gehüllt, ein langes Schwert auf dem Rücken. Die Rüstung ist an manchen Stellen zerfetzt und Blut sickert an ihr herab in den Schnee. Das Gesicht, sie kennt es, von Schmerz und Trauer gezeichnet, dennoch voller Anmut. Die Gestallt wandelt sich beständig von Wolf zu Mann und zurück.
„Evantha! Finde den Wolf, sammelt die heimatlosen Krieger unter dem Zeichen von Arth und Faol! Bär und Wolf! Nur Blut von eurem Blut, kein Unblut!“
Etwas berührte Evantha an der Schulter, eine kräftige Hand riß sie förmlich wieder in die Welt der Lebenden. Sie schlug die Augen auf und blickte in das wohlvertraute Gesicht von Salder. War ein Ausdruck der Besorgnis. Sie saß umringt von Salder und einem kleinen Teil seiner Leute, mit dem Rücken an einem Baum lehnend, mitten in Aquillonien.
Als sie gemeinsam ins Lager zurückkehrten, stand der Mond schon hoch am Himmel, den ganzen Weg über und im Lager angekommen weiter diskutierte sie mit Salder, versuchte ihn zu überzeugen, das sie auf der Stelle nach Tortage zurückkehren müßte. Salder und Shan waren der Meinung das es zu gefährlich wäre, wenn sie ihr Gesicht wieder im Köter zeigen würde. Ihre Angelegenheiten müßten warten, bis das Problem mit Misaki geklärt war. Im Lager kam Misaki dazu, drückte sich an ihre Freundin, blickte immerwieder von Salder zu Evantha, Kummer und Sorge in ihrem Gesicht geschrieben, aber dem Gespräch aufmerksam folgend. Schließlich, schien sich Evantha durchzusetzen, Salder willigte ein das er sie ziehen lassen würde, wenn sie ihr Gesicht verhüllen würde und niemanden sagen würde, wer sie wirklich war. Salder würde im gegenzug Misaki weiterhin beschützen und warten bis Evantha wieder im Lager wäre, bevor sie weitere Schritte unternehmen würden um Misakis Problem zu lösen.
Widerwillig entledigte sie sich ihrer Rüstung und zog eine schlichte Robe und einen schwarzen Umhang mit Kapuze an. Die Kapuze zog sie sich tief in das Gesicht, ihren Hammer wickelte sie in eine Decke, verstaute die Rüstungsteile, die sie sich zu sehr unter der Robe abgezeichnet hätte in ihrem Bündel, dermaßen verkleidet, machte sie sich auf nach Tortage, Zum Durstigen Köter, den Ort wo sie den Wolf als letztes gesehen hatte.
Tortage – Zum Durstigen Köter
Es war früher Abend und im Köter war noch nicht allzuviel los, als sie vermummt eintrat. Sie blieb erst an der Tür stehen und lies ihren Blick, sorgsam darauf bedacht, das der Schatten ihrer Kapuze das Gesicht im dunkeln lies, durch die Taverne streifen. Außer Sigurd und Lina hinter der Theke, den üblichen Trinkern, die nichts anderes als den Köter kannten, hielt sich nur ein großer, kahlköpfiger Mann, offensichtlich ein Cimmerier auf. Mit gesenktem Haupt schritt sie zum Tresen, ein leises Wort des Grußes murmelnd. Ihr Bündel an Lina reichend erkannte diese wohl die Frau, die sie eingestellt hatte, mit leisen Worten überzeugte Evantha Lina, das es nicht Klug wäre, wenn herauskäme das sie Evantha ist. Sich an einem Horn mit Met klammernd, lehnte sie sich an die Theke und wartete. Sie wartete und beobachtete die Gäste die kamen und gingen, schließlich wandte sie sich an den Cimmerier, versprach ihm eine Silbermünze, wenn er, sobald ein Freund auftauchen würde, er dafür Sorge tragen würde das sie mit ihrem Freund ungestört im Hinterzimmer reden könnte. Der Mann willigte ein, als sich die Tür öffnete und Salathar mit großen, selbstsicheren Schritten den Schankraum durchquerte und sich ebenfalls an die Theke stellte. Während Salathar sich einen Met bestellte, trat sie von hinten an ihn heran, legte ihre Hand auf seine Schulter und brachte ihren Mund an sein Ohr. Sie merkte wie er sich anspannte und scheinbar auf eine Schlägerei einstellte, schnell flüsterte sie ihm ein paar Worte ins Ohr, worauf hin er sich entspannte und brummend nickte. Die Beiden verschwanden in das Hinterzimmer, während der Cimmerier an der Treppe Aufstellung nahm um eventuelle Störenfriede abzuhalten.
Im Hinterzimmer begrüßten sie sich wie alte Freunde, dabei kannten sie sich erst ein paar Wochen, dennoch schien ein Band des Vertrauens zwischen den Beiden zu bestehen.
Nach der Begrüßung redete sie auf ihn ein, erzählte ihm von ihrer Vision und was sie meinte, was sie wohl bedeuten würde. Salathar schien erst gar nicht begeistert, war er doch jemand der die Gesellschaft meist mied. Sie unterhielten sich lange, Evantha beschwor ihn, redet ihm in das Gewissen, bis er sein Schicksal annahm. Dies sollte die Geburt des Clans Arth-Faol, dem Clan von Bär und Wolf sein. Unter dessen Banner sich schon bald zahlreiche cimmerische Krieger versammeln sollten.
- Gildenname: Arth -Faol
- Gründungsdatum: 07.07.2008
- Mitgliederanzahl: 9
- Aufnahme: ja/nein? Ja
- Webseite: http://www.arth-faol-forum.303monkey.de/
- Ansprechpartner: Salathar; Evantha
- Xfire: Salatharus
- Kurzbeschreibung (2-3 Sätze):
Wir sind ein rein Cimmerischer Clan, der viel Wert auf RP legt. Wir wollen die Sitten und Gebräuche der Cimmerier
aufleben lassen und uns von den Cromgläubigen abheben (Er ist zwar unser Gott aber wir leben in Ehrfurcht nicht in Glauben). Wir sind betont keine Ganker-Gilde und Fairplay wird bei
uns groß geschrieben.
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