Dana´s Weg von 0 auf 60

Dana Scully

Quest-Mob
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21.03.2007
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Aufgewacht bin ich im Nordhaintal, einem kleinen Tal im Norden des Elwynn Waldes, das neben einem Kloster auch einige unfreundliche Zeitgenossen der Defias-Diebesbande beherrbergt. Nachdem ich mehreren Schweinen, Minenarbeitern und Definas-Diebesbande das Fürchten gelehrt hatte schickte man mich endlich raus in die große Welt, ich durfte Nordhaintal verlassen. Nach kurzem Fussmarsch in Goldhain angekommen schmiss ich mich in den nächsten Holzstuhl der ortsansässigen Kneipe und bestellte ein kühles Blondes - endlich Volljährig - lol. Naja und wie das so ist, konnte ich mir auch nur ein Bier leisten, da war die Kohle alle und ich musste mir dringend Arbeit suchen. Einige nette Leute in Goldshire gaben mir viele Aufgaben die ich zu erledigen hatte. Die ersten Aufgabe erfüllt ich recht flott und mit ein wenig Silber in der Tasche machte ich mich auf ins nicht so weit entfernte Stormwind.

Die gewaltige Menschenhauptstadt mit ihren vielen Kanälen und verschieden Distrikten verwirrte mich anfangs doch fand ich mich nach kürzester Zeit gut zurecht und fühlte mich das erste Mal irgendwie zu hause. Dana hatte ihr festes Bett, fiel des öfteren mal in einen der Kanäle, hatte immer ein Stück Fleisch und ein wenig Silber in der Tasche. Eigentlich war alles perfekt.

So gingen die lvl dahin und Dana streunerte durch den Elwynn, Westfall oder das Rotkammgebirge und meisterte die Quest mal mit mehr oder weniger Repkosten. Das erste Hightlight waren die Deadmines die ich mit vier anderen Recken dieser Welt mehrmals besucht habe. Ich steh noch heute dazu - Dana hat nie den Endboss der DM gesehen - erst im alleingang mit lvl 60.

Aana muss anfang lvl 20 gewesen sein als ich sie das erste mal bewußt nach Darkshire führte, alle Versuche vorher endeten mit dem Tod auf der Straße oder am Flussufer. Der Dämmerwald war schon furchteinflößend, Wölfe am Wegesrand die einem die Lebensmittelration aus dem Rucksack fressen wollten und Spinnen die Spaß daran hatten einen verzweifelten Fluchtversuch zu vereiteln indem sie ein Netz auswarfen. Meist endete das neugirige: "Na wo es wohl hier hingeht" mit dem sicheren Tod.

In Darkshire angekommen bekam Dana ganz, ganz viel Quests - hui, das macht bestimmt Spaß hier. Da ich mich noch ein wenig orientieren musste und die Karte aufdecken wollte schlenderte ich erstmal den Weg der einen irgendwann nach Westfal bringen sollte entlang. Aha, links lag schonmal der Friedhof, gut zu wissen. Noch in Gedanken und die Blicke nicht nach vorn gerichtet, man soll ja auch die Gegend genießen, hatte ich eine kurze und heftige Begegnung mit dem dicken, großen, weißen Fleischklops. Naja, eine richtige Begegnung so wie, ich seh dich du siehst mich, war das nicht. Eher bekam ich auf die Mütze, drehte mich noch um aber sah nur eine riesige weisse Pixelanhäufung und schon fand ich mich auf dem Friedhof wieder. Völlig perplex drückte ich ein wenig verärgert aufs Knöpfchen und begab mich zu meiner Leiche. Wiederbelebt und satt achtete ich die nächste Zeit auf hilfreiche Mitteilungen einiger freundlicher Mitspieler die "PAT" im Chat schrien. Das Questen ging gut und so war ich bereit für das Schlangendorntal.

Hier lernte ein jeder, dem ich begegnete, das laufen lernen denn zuvor gab es kein Land indem meine Füße mehr qualmten als hier. Zuerst ging ich die Jägerquest an, die waren richtig gut. Hau 10 von denen und 15 von denen und hol dir ne schicke Belohnung ab - klasse. Die Dinos hatten mich besonders lieb und es kam des öfteren vor, das ich mich einfach neben sie legte. Nerfenaufreibend war die Quest mit den Fragmenten wo das eine tief im Wasser verborgen war. Badeanzug an und ab ins Wasser. Nach einer mir unendlichen langen Zeit der Suche entdeckte ich endlich die Truhe, weit unten auf dem Meeresboden, direkt daneben ein paar Murlocs. Ihhh Murlocs, ich mag sie heut noch nicht. Naja, hilft ja nichts - Zähne zusammen beißen, luftholen und runter. Natürlich versuche ich erst unbemerkt an die Truhe zu gelangen aber der eine Mob wollte das nicht einsehen und griff mich an. Was bleibt zu sagen, nach einem kurzen Gefecht versuchte ich meine Luftreserve an der Oberfläche aufzufrischen. Schnell den Rückwärtsgang eingeschmissen und versucht mich zu verdrücken. Leider eiste mich der Mob knapp vor der Wasseroberfläche ein, sodass ich elendig ertrank. Wieder um ein paar Erfahrungen reicher absolvierte Dana aber auch im Schlingendorntal den Größtenteil der Quests und brach auf in ein neues Land… das Hinterland.

Weite, grüne, saftige Wiesen - bestückt mit Dinos, Spinnen und Ogern fand ich hier vor. Neugirig wie immer holte ich mir alle Quests die ich tragen konnte und lief los. Wohlbemerkt lief, denn die Kohle für´s Mount fehlte. So erkundigte ich zu Fuß die weiten Lande, legte mich unbewußt mit der ein oder anderen Wache der Hordler an und lag des öfteren wie gewohnt im Dreck. Ein paar lvl weiter folgte ich Empfehlungen anderer Spieler und machte mich auf zum Schiff das mich zur Insel Theramore bringen sollte. Dort angekommen musste ich allerdings ersteinmal wieder einen langen Fußmarsch zurücklegen um mich mit den Greifenmeister bekannt zu machen. Ich blieb eine Weile in Tanaris, hier war zwar nichts als Sand aber die Quests waren einfach und schnell abgearbeitet. Mitlerweile war ich lvl 47 und ich hatte das Laufen wirklich so richtig satt. Mit viel Mühe und Schweiß brachte ich die 90g zusammen und kaufte mir endlich mein erstes Mount - das braun/weiß gefleckte Perd aus dem Elwynn Wald (Holzfellerlager). JUHUUUUUU - endlich ein wenig schneller unterwegs begab ich mich nach Feralas und levelte da ungefähr bis 50.

Um die nächsten lvl etwas schneller abzuwickeln - denn es gibt noch viel aus neuster Zeit zu berichten - fasse ich mich kurz. Um auf den ersehnten lvl 60 zu kommen besuchte ich die Verwüstete Lande, Sengende Schlucht, Brennende Steppe, Ungoro Krater und Winterspring. Ich war kaum in den westlichen und östlichen Pestländern, irgendwie gefiel es mir hier nicht.

Jetzt war ich lvl 60 und ich skillte um auf Def. Es folgten zwischen 30 und 50 Besuche je Instanzen die sich da Scholo, Strath, UBRS und LBRS nannten - ich wollte mein T0 Set vollständig haben bevor ich mich bei einer Raidgruppe für MC bewerben wollte. Ich heuerte nach einiger Erahrung des Lootens nur noch Palas an die Ehre- und Lichset auseinander halten konnten. Die Brustplatte fiel als letztes Setteil - naja, wurde auch langsam Zeit denn UBRS hatte ich um die 50 Mal besucht und konnte die Gegner wirklich nicht mehr sehen. Jetzt war ich bereit für eine Raidgruppe - dachte ich.

Ich bewarb mich auf Empfehlung bei einer noch recht jungen Truppe die MC noch nicht auf Farmstatus hatte und wurde auf einen Proberun eingeladen. Diese Verbindung hielt über zwei Jahre in denen ich mit der Gruppe nicht nur MC sondern auch BWL (clear), AQ 40 (Twins) und NAXX besucht habe. Als ich zwei Monate vor BC der Raidgruppe dann mitteilte das sich unsere Wege ab BC trennen würden war das ein großer Schritt für mich. Ich war das letzte Jahr "Kriegerchefin" der Raidgruppe obwohl ich nicht in deren Gilde war und die Mädels und Jungs haben mir unendlich viel Vertrauen und Respekt entgegengebracht. Mit einem wirklich dicken Kloß im Hals verließ ich dann Anfang dieses Jahres die Truppe und brachte mich wieder mehr bei den Nightwolves ein die mit BC eine Neustrukturierung vollziehen wollten.

Noch ein paar Highlights um lvl 60
► Düsterbruch wurde eine meiner Lieblingsinstanzen und wir haben oft im Ogeranzug getanzt
► Ehrfürchtig in Darnassus um den epischen Reittiger zu bekommen
► Ehrfürchtig in Silitus für die Axt - QuelSerar hab ich nie bekommen
► Respektvoll bei den Holzschlundfeste - wie ich darauf kam ist mir heut noch Schleierhaft aber ich wollte den Yeti haben.
► Das Farmen als Def-Tank ist mühsam
► Goldbeutel hielt sich bei 2-3 Raids die Woche bei 100g
► T1 und T2 Set komplett
► Düsterbruch Ost, West und Nord mit Kriegergruppe (2Def | 3 Off) gecleart (wer braucht schon Heilung)
biggrin.png

► MC clear
► BWL clear
► AQ 40 einschließlich Twins, für C´tun lief uns die Zeit davon
 
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