Kurz gesagt: AoC macht am Anfang ziemlich viel Spaß. Sobald du aber aus der Anfangszone raus bist (Level 20+), kannst du dich drauf einstellen, alle Quests, die dir vorher erzählt wurden, lesen zu dürfen.
Spätestens ein bis zwei Stunden später haste davon aber die Nase voll und drückst die Quests nur noch per 1, 1, 1, 1 durch, da die Dialoge teilweise doch schon ziemlich lang sind und arbeitest sie einfach nur nach dem Questtracker ab.
Ausser du lässt dich konsequent auf die Atmospähre ein und nimmst dir die Zeit. Hab aber schon von vielen gehört - inkl. mir - dass sich das jeder von denen vorgenommen, aber irgendwann aufgegeben hat.
Dort fängt man dann auch an, die tausend kleinen Unfertigkeiten zu merken: Clippingfehler (man kann durch Berge und manche Wände gehen - geht man durch Wände, wird man vom Server gekickt), Grafikfehler. Skills und Schaden skalieren irgendwie nicht richtig. Hatte das Gefühl, mit Level 22 mehr Schaden an gleichleveligen Mobs gemacht zu haben, als mit Level 32. Auch hatte ich das Gefühl, dass manche Skills nicht so wirklich das machen, was sie laut Tooltip machen sollten. Im PvP ist die Balance noch ziemlich ungeschliffen, die PvP-Minigames sind auch noch nicht so der Bringer, etc.
Dann hab ich ab Level 30 das Gefühl gehabt, irgendwie "alleine" dazustehen, ohne richtigen Faden. Denn auf deinen Wegen nach Khemi und Khopshef kriegst du an jeder Ecke Quests, teils graue, teils rote, so dass dein Q-Log 1.) ziemlich voll und 2.) die Aufgaben quer in der Weltgeschichte verstreut liegen, wo du dann auch wiederum neue Quests bekommst.
... gib dem Spiel noch mindestens ein halbes Jahr an Entwicklungs- und Reifezeit. Das mach ich zumindest für meinen Teil, dann schau ich wieder rein.