Der Dorfladen - Teil 5

Minati

Dungeon-Boss
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EDV

Wissen sie, wofür die Abkürzung EDV steht? Ende-der-Vernunft… Dies wird mir immer wieder bewusst, wenn ich eine Behörde anrufen muss und diese mir aus EDV-Technischen Gründen eine simple Auskunft nicht geben können.

Warum um alles in der Welt werde ich nicht als Kunde gefunden, ohne meine 25stellige Kundennummer und das Benutzerpasswort anzugeben? Wo sind die Zeiten hin, wo es ausreichte, den Namen und den Wohnort anzugeben? Natürlich, ohne Computer kann auch ein Dorfladen nicht mehr sein; jede Internetseite von Lieferanten braucht aber einen Benutzernamen und ein Kennwort…und wenn ich mich einloggen will, habe ich meistens keinen Plan, wie mein Benutzername war, geschweige denn das Passwort. Natürlich gibt es fast überall die Schaltfläche: Passwort vergessen. Klickt man dort drauf, gibt es immer ein Feld, wo man den Benutzernamen einfügen kann und per Mail das Passwort wieder bekommt…nur leider nützt mir das herzlich wenig, wenn mir der Benutzername fehlt.. Also Hotline anrufen! Nach 35mal klingeln lassen nimmt dann eine freundliche Stimme ab, welche mich darauf aufmerksam macht, dass das Gespräch zu Qualitätszwecken aufgezeichnet wird..und leitet mich endlos weiter. Nach frühestens 5 Minuten endlich eine menschliche Stimme. Aber die können mir den Benutzernamen erst sagen, wenn ich meine Kundennummer angegeben habe und mich identifizieren konnte. Meist lasse ich mich dann mit der Verkaufsabteilung verbinden und bestelle meine Artikel telefonisch…

Kürzlich hat mir meine Telefongesellschaft das Handy abgestellt. Ich war mir aber sicher, die Rechnung bezahlt zu haben. Also rief ich an. Nachdem ich über die Tastatur die verschiedenen Nummern für Problemlösung, Sprachwahl, Handynummer, Schuhgrösse alles eingetippt hatte, konnte ich mit einer netten Dame sprechen. Ich erklärte ihr das Problem und sie schaute nach. Relativ wenig später (ich habe in der Zwischenzeit 2 Kaffee getrunken), hatte ich sie wieder am Draht: „Sie haben die Rechnung vom November doppelt bezahlt aber dafür die vom Oktober nicht, deshalb wurde ausgeschaltet“. Ich suchte meine Unterlagen hervor und sah, dass das so stimmte; ich hatte sogar 50 Franken zuviel bezahlt. Ich machte die Dame darauf aufmerksam, „Das merkt unser EDV-System eben nicht und kann nicht verrechnen; bezahlen sie bitte die Oktoberrechnung und sie werden freigeschaltet! Für die Doppelzahlung gibt es eine Gutschrift.“ Ob sie es glauben oder nicht, auf der neuen Rechnung hatte ich folgende Positionen: Abo, Gespräche, SMS, 172.00 Franken, Gebühr für Wiedereinschaltung 40.00 Franken, Mahnspesen 20.00 Franken, Doppelzahlung November – 202.00 Franken. Ihr Guthaben: 30.00 Franken. Ich rief wieder an:“Können sie mir bitte erklären, warum ich eine Wiedereinschaltungsgebühr und Mahnspesen bezahlen soll, wenn sie mir Geld schulden??“ „Wissen sie, unsere EDV…“
 
genial, ich erinnere mich da an eine gegebenheit mit der telekom und dem weckdienst. ist ähnlich abgelaufen *g*
 
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