Neglli
Quest-Mob
- Registriert
- 26.03.2007
- Beiträge
- 49
- Reaktionspunkte
- 0
- Kommentare
- 72
- Buffs erhalten
- 107
Endlich ist der Klausuren stress vorbei und das Schuljahr neigt sich dem Ende.
Nun habe ich endlich Zeit meine ganzen Ideen und Gedanken die ich im laufe des Jahres gesammelt habe auf zu schreiben.
Hier die erste Kurzgeschichte, viel spaß damit, natürlich sind Kritik und Lob gerne Willkommen. ;-)
Meine anderen Geschichten gibt es natürlich auf meinem Blog.
Die Drechsler Parabel
Es begab sich vor langer Zeit, dass ein Land weit im Osten von allen Seiten angegriffen wurde.
Soldaten, Ausrüstung und Nahrung wurden knapp und der Herrscher wusste weder ein noch aus.
So schickte er Boten aus um den Weisesten unter den Bürgern zu finden und mit ihm zurück zu kehren.
So kam es das nach 4 Sonnenläufen die Boten mit Radenei zurück kamen, er war ein armer, alter Asket, doch seine Weisheit schien ohne Grenzen zu sein.
Und so sagte der König zu ihm:" Asket, ich bin ohne Hoffnung.
Mein Volk verhungert und der Feind dringt immer weiter ins Land ein, so sagt mir doch wie kann ich ihn aufhalten?"
Der alte Asket schmunzelte und antwortete:"Der Krieg ist nicht, der Weg den ich beschreite doch so lasst mich euch eine Geschichte erzählen."
"Alter Mann was soll mir eines eurer abenteuerlichen Märchen bringen?"
"So hört mich doch erst an, mein König."
"Nun gut Asket sprich geschwind, dort draußen stirbt mein Volk."
Und der Asket begann seine Geschichte:
"Vor langer Zeit lebte in einem kleinen Dorf eine kleine Drechsler Familie.
Sie hatten nur wenig Geld, aber Vater und Mutter lebten trotz dessen in Glückseligkeit.
Der Sohn jedoch, der Lehrling seines Vaters war, neidete die Reichen und erhoffte sich eines Tages einen prall gefüllten Geldsack zu haben."
"Was erlaubt ihr euch denn meine kostbare Zeit zu verschwenden, ich brauche Hilfe um die Gegner des Reiches zu zerschmettern und
nicht einen Greis der mir Märchen erzählt, so werft ihn raus."
"Geduld scheint nicht euer eigen zu sein, so lasst mich doch zu ende erzählen."
Der König machte eine kurze Handbewegung und die Wachen ließen ihn los.
"Nun gut. Eines Tages bekam der Sohn einen Ausruf des königlichen Boten mit und
war sofort in einer freudigen Erregung nachdem er gehört hatte, dass der König einen neuen Drechsler suchte.
Man sollte ein in höchster maßen gelungenes Stuhlgerüst innerhalb von 8 Sonnenläufen bei Hofe vorzeigen.
Der Sohn machte sich sofort ans Werk und schuf einen wunderbaren Stuhl der, alle Anforderungen in höchstem Maße zufrieden stellen würde.
Doch das Schicksal war gegen ihn, denn der Zorn Gottes steckte das Lager in Brand und zerstörte alle fertigen Stücke.
Der Sohn hatte das Feuer nicht gesehn, doch sein Herzblut das er in den Stuhl gesteckt hatte erlosch so gleich in ihm.
Und so kam es das der Sohn am nächsten Tage nicht mehr aufwachte.
Der Vater, bestürzt, suchte einen Heiligen auf, der sogleich sich den Verstorbenen ansah.
Er legte ihm seine Hand auf die Stirn, beugte sich zu ihm über und flüsterte ihm etwas ins Ohr.
Sogleich erwachte der Junge und begann ohne ein Wort mit ihnen gesprochen zu haben mit der Herstellung eines neuen Stuhls und
dieser wurd prächtiger und perfekter als der letzte und so schaffte er es auch den König zu überzeugen.
Kurz war es still im Thronsaal, dann brach der König das Schweigen.
"Wie hat der Heilige ihn von den Toten zurück geholt?"
"Mein König, er hat ihm geholfen, geholfen nicht unter zu gehen in trostloser Verzweiflung.
Und hat ihm gelehrt, was auch Euer Herz erfrischen soll: die Hoffnung niemals aufzugeben."
Nun habe ich endlich Zeit meine ganzen Ideen und Gedanken die ich im laufe des Jahres gesammelt habe auf zu schreiben.
Hier die erste Kurzgeschichte, viel spaß damit, natürlich sind Kritik und Lob gerne Willkommen. ;-)
Meine anderen Geschichten gibt es natürlich auf meinem Blog.
Die Drechsler Parabel
Es begab sich vor langer Zeit, dass ein Land weit im Osten von allen Seiten angegriffen wurde.
Soldaten, Ausrüstung und Nahrung wurden knapp und der Herrscher wusste weder ein noch aus.
So schickte er Boten aus um den Weisesten unter den Bürgern zu finden und mit ihm zurück zu kehren.
So kam es das nach 4 Sonnenläufen die Boten mit Radenei zurück kamen, er war ein armer, alter Asket, doch seine Weisheit schien ohne Grenzen zu sein.
Und so sagte der König zu ihm:" Asket, ich bin ohne Hoffnung.
Mein Volk verhungert und der Feind dringt immer weiter ins Land ein, so sagt mir doch wie kann ich ihn aufhalten?"
Der alte Asket schmunzelte und antwortete:"Der Krieg ist nicht, der Weg den ich beschreite doch so lasst mich euch eine Geschichte erzählen."
"Alter Mann was soll mir eines eurer abenteuerlichen Märchen bringen?"
"So hört mich doch erst an, mein König."
"Nun gut Asket sprich geschwind, dort draußen stirbt mein Volk."
Und der Asket begann seine Geschichte:
"Vor langer Zeit lebte in einem kleinen Dorf eine kleine Drechsler Familie.
Sie hatten nur wenig Geld, aber Vater und Mutter lebten trotz dessen in Glückseligkeit.
Der Sohn jedoch, der Lehrling seines Vaters war, neidete die Reichen und erhoffte sich eines Tages einen prall gefüllten Geldsack zu haben."
"Was erlaubt ihr euch denn meine kostbare Zeit zu verschwenden, ich brauche Hilfe um die Gegner des Reiches zu zerschmettern und
nicht einen Greis der mir Märchen erzählt, so werft ihn raus."
"Geduld scheint nicht euer eigen zu sein, so lasst mich doch zu ende erzählen."
Der König machte eine kurze Handbewegung und die Wachen ließen ihn los.
"Nun gut. Eines Tages bekam der Sohn einen Ausruf des königlichen Boten mit und
war sofort in einer freudigen Erregung nachdem er gehört hatte, dass der König einen neuen Drechsler suchte.
Man sollte ein in höchster maßen gelungenes Stuhlgerüst innerhalb von 8 Sonnenläufen bei Hofe vorzeigen.
Der Sohn machte sich sofort ans Werk und schuf einen wunderbaren Stuhl der, alle Anforderungen in höchstem Maße zufrieden stellen würde.
Doch das Schicksal war gegen ihn, denn der Zorn Gottes steckte das Lager in Brand und zerstörte alle fertigen Stücke.
Der Sohn hatte das Feuer nicht gesehn, doch sein Herzblut das er in den Stuhl gesteckt hatte erlosch so gleich in ihm.
Und so kam es das der Sohn am nächsten Tage nicht mehr aufwachte.
Der Vater, bestürzt, suchte einen Heiligen auf, der sogleich sich den Verstorbenen ansah.
Er legte ihm seine Hand auf die Stirn, beugte sich zu ihm über und flüsterte ihm etwas ins Ohr.
Sogleich erwachte der Junge und begann ohne ein Wort mit ihnen gesprochen zu haben mit der Herstellung eines neuen Stuhls und
dieser wurd prächtiger und perfekter als der letzte und so schaffte er es auch den König zu überzeugen.
Kurz war es still im Thronsaal, dann brach der König das Schweigen.
"Wie hat der Heilige ihn von den Toten zurück geholt?"
"Mein König, er hat ihm geholfen, geholfen nicht unter zu gehen in trostloser Verzweiflung.
Und hat ihm gelehrt, was auch Euer Herz erfrischen soll: die Hoffnung niemals aufzugeben."
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: