Ein Mann und sein Excel

Khanor

Dungeon-Boss
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Im Wohnzimmer liegt eine schwächelnde Schwangere auf dem Sofa und hört einen Film. Außerdem hat sie hunger. Den habe ich übrigens auch.

Auf meinem Schreibtisch steht das vorhin gelieferte The Last Story für die Wii.

Auf die Toilette müsste ich eigentlich auch mal wieder.

Ich hätte mich auch noch scher in einige Recherchen zu knien.

Und in einem Studentenforum der h_da geht es derzeit reichlich bezüglich einer Hausübung in Massivbau ab, wie jedes Jahr um diese Zeit (Thema Torsion, wird sehr stiefmütterlich in der Vorlesung behandelt und der Student hockt dann die halben Ferien weinend vor der Übung), die am Mittwoch abgegeben werden muss, wo ich natürlich gern helfe, sofern ich kann.

All das wird aber fleißig von meinem Rechner mit Excel blockiert. "Zielwertsuche" bzw. "was-wäre-wenn-Analyse" ist eine tolle Sache. Da ich aber 200 was-wäre-wenns habe schrieb ich mir ein Makro dafür, das eben 200 Analysen durchführt. Die ursprünglichen Analysen waren aber zu ungenau, da ich nur 10 Zwischenschritte eingefügt hatte. Also hab ich das ganze erweitert und es dabei eindeutig zu gut gemeint ^^

Der letzte Zwischenwert liegt jetzt in Spalte MSM, das macht ganz grob ~ 26 * 26 * 15 = 10.000 Zwischenrechnungen. Das wiederum in 200 verschiedenen Zeilen macht 2.000.000 zu berechnende Zellen.

Und da er die 10.000 Zwischenergebnisse solang berechnet, bis er einen Wert gefunden hat, der am ehesten dem gewünschten Ergebnis entspricht und dafür rund 20 Versuche braucht macht das insgesamt 40,5 Millionen (!) Berechnungen.

Und da er sich bei jeder Rechnung am Anfang immer mal wieder wegen irgendwas verschluckt und eine lange Zeit nicht wirklich etwas tut, sitze ich hier seit 3 Stunden und warte auf ein Ende.

Langweilig!
 
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