Würde sich deine Meinung bewahrheiten, wäre es der erste Schritt in die richtige Richtung seitens von Blizzard, was das "Verramschen" von Wertgegenständen und Spielerfolgen für die Breite Masse angeht. Wenn sie jetzt wieder gute Zugangsquests für die MoP-Raids einführen, überlege ich mir einen Kauf vielleicht nochmal ;-)
jain
ich finde es das Thema sehr sehr schwer. Ich kenne beide Seiten gut genug und verstehe beides.
Wenn Dinge sehr aufwändig sind, lernt man den Lohn deutlich mehr zu schätzen. Natürlich gibt es dann auch Poser die lediglich viel Zeit haben und ihr Ego damit aufpolieren müssen. Den Meisten geht es aber nicht darum.
Auch in offline Spielen ist es einmal cool gleich zu Beginn (Cheat, Mod, etc) mal die tollten Dinge zu haben und die Sa.u rauzulassen. Dauerhaft macht es aber deutlich mehr Spaß sich mit viel Geduld eine wirklich nützliche Belohnung geholt zu haben.
Auf der anderen Seite hat man immer das Gefühl es sei einem etwas entgangen wenn man nicht zumindest fast alles erreichen kann. Egal wieviel es gibt.
Erreicht man nur Mission 2 von 3 Missionen fühlt man sich genauso betrogen wie wenn man nur 190 von 200 erreicht.
Warum sollen nur Hardcore oder Dauerspieler das Spiel durchspielen können?
Entweder ich zahle eben nur die Hälfte oder ich darf auch alles sehen.
Das Problem dabei ist die extreme Spannbreite an Spielern. Ein größerer Teil spielt jeden Tag länger als ein anderer größerer Teil pro Woche. Wer hat da Recht? Oder welcher Schwierigkeisgrad ist genau richtig?
Ich finde es heute sinnvoll wenn es epische VZ und Juwelen gibt die auch vom Aufwand her so sind wie sie heißen. Und wenn sie nur mit bedacht eingesetzt werden. Ich weis aber auch noch zu Classic Zeiten, das ichs einfach unnötig fand per Definition viele Spieler von gewissen Dingen auszuschließen (zB damals Hosen/Kopf Verzauberung mit perfektem Dropglück braucht ein 40 Mann Raid 20 Wochen um einmal alle Spieler auszustatten).
Oder aber auch die oft wenig unterhaltsamen Zugangsquest mit dem Twink nochmal machen zu müssen.
Dazu kommt das vieles handelbar geworden ist.
In Sachen Ingamegold ist der Unterschied was ist viel was ist wenig nochmal extrem größer als bei der Spielzeit.
Die Leute müssen einfach lernen das Sie selbst nicht das Zentrum der Welt darstellen und das die vielen Spieler schlichtweg nicht unter einen Hut passen wenn man verscuht es jedem Recht zu machen.