Festplatte

oh doch, das bringt was!

Schau dir doch schlicht mal an, wie eine Festplatte oder gar eine Schallplatte (leichter ersichtlich) aufgebaut ist. Gerade WEIL die Datendichte überall gleich ist, ist die Platte in den inneren Spuren DEUTLICH flotter als in den Außenbereichen.

Das kann man sogar mittels Benchmarks nachweisen - und ist auch der Grund, wieso manche Energiesparfestplatten bereits mit Geschwindigkeitsanpassungen bei der Plattenrotation arbeiten: In den inneren Bereichen genügt nämlich eine niedrigere Rotationsgeschwindigkeit als außen, um dort hohe Datenraten zu erreichen.
 
Doch Kyragan, stimmt schon was die beiden erzählen.

Aber zur Green Caviar: Ich hab selbst ne 500GB davon hier liegen. Als Vergleich habe ich eine 500GB Blue Caviar und 2x500GB F3, dazu noch so einige F1 von 500GB bis 1.000TB, auch Raid-Versionen. So schräg es klingt, aber die Green Caviar gehört mit der Blue Caviar zu den lautesten und wärmsten. Die Samsungs werden bei weitem nicht so warm. Und wie Kyragan schon sagte, auf 5W Stromverbrauch ist geschissen. Das Geschwätz von wegen "mein PC braucht nur XY Watt" ist auch nix anderes wie "mein PC erreicht XY Punkte". Ob eine HDD in nem PC 5, 10 oder 15 Watt verbraucht fällt auf der Stromrechnung nicht ins Gewicht, dafür muss man es immer mit Performanceschwächen büßen.

Rein vom Zugriff sind die F3s am leisestem (kaum hörbar), dafür surren sie ein wenig von den Umdrehungen. Subjektiv mehr als die F1, aber weniger als die beiden WDs.

Außerdem komme ich mit dem F3s im AHCI-Modus (non-Raid) auf ca. 140MB/s laut HD Tune. So schnell sind die anderen nicht, höchstens die Black Caviar kommt da ran. So gesehen sind die F3s die idealen Platten, allerdings sind mir schon alle beide abgeraucht und der Austausch dauerte lange 10 Wochen.

Rein von der Performance sind die F3s echt klasse, allerdings fallen sie gerne mal aus (was zum Zeitpunkt meines Kaufs noch nicht bekannt war, da neu auf dem Markt). Momentan würde ich wohl eine Black Caviar kaufen, dann allerdings nur mit 500GB-Platter.

Was mir aber sicher nie mehr ins Haus kommt ist ne HDD mit 5.400rpm. Macht für mich einfach keinen Sinn, da ich keinen Vorteil davon habe, sondern nur Nachteile.
 
zu Plattenkauf und Co. kann ich nur noch eines hinzufügen: Wer ein neues Modell oder eine neue Kapazität direkt bei Markteinführung kauft, ist selbst schuld
wink.gif


Denn eben jener darf sich drüber freuen, von den Herstellern als kostenloser BETA-Tester mißbraucht zu werden.

Computerhardware ist zur einen Hälfte wie ein guter Wein: Sie muss reifen. Einziger Unterschied: Anders als der Wein, wird die Hardware mit den Wochen und Monaten, die sie auf dem Markt ist, immer günstiger. Bei Festplatten lohnt es sich schon, ein gutes Modell der zweiten Herstellungsserie zu greifen. Die haben dann meist die ganzen Macken der Spitzenmodelle ausgetrieben bekommen und laufen recht zuverlässig.
 
das habe ich auch zu spüren bekommen. War aber nicht weiter schlimm, da ich noch mehr als genug ungenutze Platten rumliegen habe.
 
sag das mal denen, die alle ihre persönlichen Daten auf der defekten Platte liegen haben und meinten, kein Backup machen zu müssen. Von der Sorte gibts genug....
 
oh doch, das bringt was!

Schau dir doch schlicht mal an, wie eine Festplatte oder gar eine Schallplatte (leichter ersichtlich) aufgebaut ist. Gerade WEIL die Datendichte überall gleich ist, ist die Platte in den inneren Spuren DEUTLICH flotter als in den Außenbereichen.

Das kann man sogar mittels Benchmarks nachweisen - und ist auch der Grund, wieso manche Energiesparfestplatten bereits mit Geschwindigkeitsanpassungen bei der Plattenrotation arbeiten: In den inneren Bereichen genügt nämlich eine niedrigere Rotationsgeschwindigkeit als außen, um dort hohe Datenraten zu erreichen.

Da möchte ich Belege dafür sehen. Eine Festplatte ist meines Erachtens außen am schnellsten. Festplatten werden auch immer von außen nach innen beschrieben. Eine Festplatte hat immer die gleiche Winkelgeschwindigkeit, es wird also immer in der gleichen Zeit eine Umdrehung zurückgelegt. Pro Umdrehung kommen außen die meisten Sektoren vorbei und nicht innen. Das heißt, daß innen viel öfter die Spur gewechselt würde.

Was du da also erzählst, wiederspricht allem, was mir zum Beispiel diesbezüglich in meiner Ausbildung beigebracht wurde. Deswegen hätte ich da gerne eine Quelle.

Und mit Tonträgern kannst du das nicht vergleichen. Das sind zwei verschiedene Baustellen. Auf Wiki gibt es diesbezüglich auch was zu lesen.
 
Ihr habt alle ein bisschen recht - denn es kommt auf die Low-Level-Formatierung der Festplatte an
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a)

http://www.pc-erfahrung.de/fileadmin/Daten/Bilder/festplatte_technik_04.gif



Hierbei passen auf die innere Spur die gleiche Anzahl Bits wie auf die aeussere - denn die Bitanzahl pro Sektor ist bei Festplatten konstant. Das heisst, dass man in der gleichen Zeit die gleiche Anzahl Bits lesen kann (da Winkelgeschwindigkeit gleich). Die Datendichte ist hierbei unterschiedlich, da auf den aeusseren Spuren die Sektoren groesser sind. Dafuer ist der Zugriff einfacher zu handhaben.


b)

http://www.pcguide.com/ref/hdd/geom/z_zbr.jpg



Hier hat man auf den auesseren Spuren mehr Sektoren als auf den inneren (Zoned Bit Recording). Damit kann man in der gleichen Zeit auf den aeusseren Spuren mehr Daten lesen als auf den inneren. Bei modernen Festplatten wird das eigentlich immer genutzt. Die Datendichte (Bit/Flaeche) ist dabei konstant. Die maximale Datentransferrate hat man also bei modernen Festplatten auf den auesseren spuren.


PS: Hinzu kommen eventuell unterschiedliche Zugriffszeiten von auesseren und inneren Spuren - bedingt dadurch, dass es aus der Parkposition des Kopfes weiter bis zur inneren Spur ist als bis zur auesseren. Natuerlich trifft das nur zu, wenn der Kopf sich in Parkposition befindet. Ansonsten ist nur der Weg von der aktuellen Spur zur Zielspur ausschlaggebend.
 
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Mir ist es egal, ob mein Betriebssystem jetzt 3sek später gestartet wird. Das wichtigste ist meiner Meinung nach die Ausfallsicheheit. Natülich schaue ich auch auf die 7200U/min.
 
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