Goldmachguide

Jembon

Quest-Mob
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1. Einleitung
2. Berufe
2.1. Sammelberufe
2.2. Handwerksberufe
2.3. Sekundäre Berufe
3. Auktionshaus
3.1. Addons
3.2. Verkaufspreise
3.3. Käuferintelligenz
3.4. Monopol
3.5. Kartell
3.6. Fraktionsübergreifendes AH
4. Quests
4.1. Normale Quests
4.2. Tägliche Quests

1. Einleitung
Da ich ja eh mit WoW aufgehört habe, kann ich wohl ohne schlechtes Gewissen ein paar Goldmachtipps hier ins Forum schreiben. Ich werde nichts Neues sagen, all diese Tipps findet ihr bestimmt in tausend anderen Threads oder Foren auch. Dies hier soll mehr so etwas wie eine Zusammenfassung sein.

2. Berufe
Jeder Charakter sollte zwei Berufe und allenfalls Sekundäre Berufe ausüben.

2.1. Sammelberufe
Nun, wie wohl zu erwarten war, sind die Goldesel unter den Berufen die Sammelberufe Kürschnern, Bergbau und Kräuterkunde. Anmerkung: Bergbau und Kräuterkunde sollte nicht als Combo gewählt werden, da man nur entweder Erzadern oder Blümchen aufspüren kann. Die drei Berufe sind (meiner Meinung nach) etwa gleichwertig.
Kräuterkunde und Bergbau ist leicht erklärt: Mit dem Flugmount über Sturmgipfel / Eiskrone / Sholazarbecken kurven, bis man auf der Minimap einen gelben Punkt sieht, diesen abgrasen oder abbauen, alles mitnehmen, wieder aufs Flugmount und das Ganze von vorn. Sobald die Taschen voll sind alles an den Bankchar senden und weitermachen.
ACHTUNG: AH-Preise beobachten! Gerade bei Erzen ist es möglich, dass für Kobalt mehr bezahlt wird als für Saronit, weil es einfach weniger Angebot gibt (3.2.). Kobalt findet jedoch trotzdem Absatz, z.B. bei Jägern, die Munition brauchen.
Kürschner ist etwas komplizierter, jedoch nicht minder lukrativ. Wildtiere umnatzen, kürschnern und hoffen, dass ein arktischer Pelz dropt. Empfehlenswert ist es, Tiere zu jagen, die Fleisch droppen können, welches vom Kochkünstler (2.3) verarbeitet werden kann, wie z.B. Mammut.

2.2. Handwerksberufe
Von den Handwerksberufen lohnt sich wohl der Juwelier am Meisten. Nicht selten kann ein findiger AH-Benutzer billige ungeschliffene Sockel kaufen, diese entsprechend schleifen, um sie dann für den vielfachen Preis wieder in den AH zu stellen. (3.2.)
Die anderen Handwerksberufe sind nicht so die Goldbringer, da man in der Regel nur vom Trinkgold der Kundschaft lebt.

2.3. Sekundäre Berufe
Die sekundären Berufe sind manchmal auch richtige Goldesel. Ungemeiner Ertrag kann erwirtschaftet werden, wenn man von Fischschule zu Fischschule zieht (ähnlich wie der Bergbauer und Kräuterkundler) und diese ausfischt, die Fische dann als Küchenmeister zu Bufffood verarbeitet und im AH verkauft. Ähnlich wie die Sammelberufe sind die Sekundären Berufe jedoch relativ langweilig auszuführen. Ausserdem verändern sich die Preise für den Bufffood im AH stetig.
Erste Hilfe nutzt in der Regel nicht wirklich etwas beim Goldmachen. Kleine Ausnahme: Gegen Ende von BC war der Netherstoff im AH dermassen billig, dass es sich lohnte, das AH leer zu kaufen, alles zu schweren Verbänden zu machen, um diese dann beim NPC zu verkaufen. Vielleicht wird es in einem halben Jahr mit dem Froststoff ähnlich aussehen.


3. Auktionshaus
Ein Grossteil des Goldes wird im Auktionshaus (AH) verdient.

3.1. Addons
Um einen guten Überblick über das AH zu haben, lohnt sich ein gutes Addon. Es gibt meiner Meinung nach nur zwei, die sich wirklich lohnen. Zum einen ist dies

- Auctioneer (http://wow.buffed.de/guides/602), das Standard - Addon. Neben dem überwachen von Auktionen listet dieses Addon auch Verkaufspreise bei NPCs, zeigt eine Liste, welche Waren ihr wann zu welchem Preis ge-/verkauft habt und ähnliche (meiner Meinung nach grösstenteils sinnlose) Optionen.

Als Ausweichaddon für alle, die (aus welchem Grund auch immer) nicht Auctioneer haben wollen, gibt es

- AuctionMaster (http://wow.buffed.de/guides/3820), das viel schlankere, kompaktere und einfacher verständliche Addon mehr oder weniger ohne zusätzlichen Schnickschnack. Empfohlen von mir.

Beide Addons funktionieren im Grunde ähnlich. Im Beitrag von Buffed zum Addon AuctionMaster als Addon der Woche (http://wow.buffed.de/features/3819/auctionmaster) ist die Funktionsweise eigentlich recht gut erklärt.

3.2. Verkaufspreise
So, nun folgt ein kleiner Exkurs ins Thema Betriebswirtschaft, worin ich nie ein grosser Hecht war. Jedoch leuchten sogar mir die wohl wichtigsten Grundsätze der Wirtschaft ein:

- Viel Konkurrenz = Tiefer Preis
- Wenig Konkurrenz = Hoher Preis
- Gefragtes Item = Hoher Preis
- Unbeliebtes Item = Tiefer Preis

Die beiden obengenannten Addons zeigen an, welche Items gerade eine über-/unterdurchschnittliche Goldmenge einbringen. Es lohnt sich manchmal durchaus, einige billige Items zu kaufen, um diese dann teurer reinzustellen. Man kann das ganze natürlich beliebig mit Berufen verbinden, z.B. ein billiges grünes/blaues Item für Level 76-80 kaufen, dieses Dissen und dann die Enchantmats zum höheren Preis wieder in den AH stellen. Oder aber ein Beispiel, das mir mal passiert ist: Erdringkristalle für 16g/stk gekauft, diese zu „Unerbittlicher Erdringdiamant“ geschliffen, weil davon gerade keine im AH standen und diese dann für 200g wieder reingestellt. Natürlich kann man dies nicht beliebig lange machen, weil es irgendwann einem anderen Juwi auffällt, dass diese Metas sich derart gut verkaufen und die Preise gedrückt werden. Freie Marktwirtschaft halt.

3.3. Käuferintelligenz
Überschätze die Intelligenz des Käufers nicht! Viele Leute in WoW sind geblendet von tollen Achievements, die sie unbedingt haben wollen. So z.B. die Pet-Farm-Achievements. Nicht wenige schauen täglich im AH nach, ob es neue Pets zu haben gibt und kaufen solche, die sie noch nicht haben.
Kaufe lustige Pets, z.B. die Katzen bei der Katzendame zwischen Northshire und Goldshire oder die Baumfrösche beim Jahrmarkt und verkaufe sie für einen beliebig hohen Preis. Zumindest auf meinem Server konnte man damit eine Zeit lang schon so 30g/Pet rausholen, bis andere Leute auf die Idee gekommen sind, die Preise zu drücken. Ausserdem gibt es nicht nur diese Pets. In WoW sind bestimmt mindestens 50 Pets kaufbar und weiterverkaufbar zu einem höheren Preis.

3.4. Monopol
Bestimmt hat jeder schon Mal davon gelesen, dass irgendwer anpreist, viel Gold zu verdienen, wenn man im AH alle Artikel einer Sorte aufkauft und diese dann teurer wieder verkauft. Dies ist bestimmt richtig, doch das Startkapital für solch ein Unternehmen muss immens sein. Ausserdem muss man auch stets Auktionen einkaufen von Leuten, die neue Items der bestimmten Art einstellen. Gut geeignet für Monopole sind bestimmt Erze, Kräuter und Stoffe.
Anmerkung: Ich persönlich habe keine Erfahrung mit Monopolen gemacht.

3.5. Kartell
Von einem Kartell spricht man, wenn die verschiedenen Anbieter der selben Ware untereinander Abmachungen bezüglich des Preises treffen. Im realen Leben sind Kartelle verboten (freie Marktwirtschaft), innerhalb von World of Warcraft (soweit ich weiss) nicht.
Ein Kartell kann man zum Beispiel errichten, wenn im AH immer nur zwei oder drei Anbieter den Preis des gleichen Items drücken.
Ein Beispiel: Als die Ingis ein eigenes Flugmount gekriegt haben, haben viele Ingis doof geguckt, dass dazu „Elementare Zephyriumladungen“ benötigt werden. Um diese Sache herzustellen, braucht es respektvollen Ruf beim Konortium. Diesen Ruf hatten die Wenigsten. Ich und ein Unbekannter, die einzigen Anbieter dieses Items im AH, haben danach miteinander abgesprochen, den Preis nicht unter 40g das Stück zu senken.

3.6. Fraktionsübergreifendes AH
In Beutebucht, Gadgetzan und der ewigen Warte gibt es auch sogenannte Fraktionsübergreifende Auktionshäuser. Der Sinn dieser AHs ist, wie der Name sagt, fraktionsübergreifend zu wirken. Ein Hordler kann also z.B. Froststoff in dieses AH stellen, den dann ein Allianzler kauft. Man kann hier auch Pets, die für die eine Fraktion ganz einfach zu kriegen sind, für die andere jedoch unerreichbar ist (z.B. Katzen von der Katzenfrau) fraktionsübergreifend handeln (und dabei ganz schön Gold verdienen).
Ein Allianzler kann also z.B. auf demselben Server einen Hordie machen (jetzt auch auf PvP-Server möglich!), mit diesem Items im (billigen) hordischen Auktionshaus kauft, diese über das fraktionsübergreifende AH an seinen Ally-Main verkauft und dann zu einem grossen Preis ins Ally-AH stellt.
Anmerkung: Gibt viel zu tun, aber wenn man den Dreh raus hat: vor allem auf ungleich bevölkerten Servern sehr erfolgreiche Goldmachvariante!
ACHTUNG: Der fraktionsübergreifende AH nimmt 30% des Auktionsbetrages.

4. Quests
Wer nicht auf Handel mit anderen angewiesen sein möchte, verdient mit Quests viel Gold.

4.1. Normale Quests
Wer auf die Schnelle Gold braucht, kann (sobald Stufe 80 erreicht ist und es anstelle von EP jetzt Gold gibt) Quests abschliessen. Dabei gilt: Je höher die Quest, desto mehr Gold gibt es. Während eine Quest in einem Startgebiet wenige Silber gibt, erhält man für eine Quest in Eiskrone/ Sturmgipfel etwa 13g.

4.2. Tägliche Quests
Täglich Gold scheffeln kann man mit den täglichen Quests. Man kann jeden Tag 25 Stück davon machen. In der Regel geben sie auf Lvl 80 knapp 13g, was bei 25 erledigten Quests immerhin 325g entspricht. Ausserdem kann man so gut Ruf farmen.
Must-make-Quests sind die Anglerquest, die Quest in Brunnhildar und alle Quests von 3.2. im Championzelt, weil bei all diesen Quests noch etwas mehr rausschaut als die normalen 13g. Im Sack für die Anglerquest ist zum Beispiel regelmässig ein grauer Gegenstand, welchen man beim NPC für bis zu 100g verkaufen kann. In der Questbelohnung zur Quest von Brunnhildar ist jeweils etwa 1,5g mehr drin, aber man hat auch die Chance auf ein Eisbärenmount. Bei den 4 Patch 3.2 Champ-Quests kann man sich schliesslich entscheiden, ob man Ruf bei den Hauptfraktionen oder 10g will.
Wenn man Berufsdailys hat, dann sollte man diese auch machen. So kann z.B. der Juwi pro Tag ein Juwelierssimbol erhalten, der Kochkünstler ein Kochsimbol etc. Diese Dinge kann man dann gegen Pläne eintauschen.




So, ich hoffe, dass ich dem Einen oder Anderen helfen konnte, und wer jetzt rumjammern möchte, dass sein ach so geheimer Trick nun offiziell ist: Mimimi, du hast lange genur Gold verdient.

Wer noch Tipps hat, kann die mir gerne senden, ich würde sie gerne reineditieren, um die Übersicht etwas zu wahren.

Bis dann,
Jembon
 
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