Mortal Online vs Darkfall Online

Drakonis

Rare-Mob
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Hi,

ich habe mir mal das Interview über MO durchgelesen und paar features und bin zu dem schluss gekommen, das MO quasi vom Prinzip wie dfo ist. beide orientieren sich an uo vom spielkonzept.

d.h. skillsystem statt lvl, aiming im pvp, housing, full loot, pvp-flag-system usw.

Die frage die sich mir stellt, sind die spiele vom gameplaykonzept quasi das selbe und unterscheiden sich nur im storyboard. oder gibt es wesentliche unterschiede?
 
In MO:

-sind mehrere Chars möglich
-mehr PvE Anteil, siehe z. B. einzigartige (nur einmal tötbare Bossmobs)
-Grafik, gefällt mir in MO besser, aber ist natürlich reine Geschmackssache...
-Stealing möglich also schön aufpassen ;D
-viel interessanteres Craftingsystem (zumindest in meinen Augen)

und noch einiges mehr, dass mir aber auf die schnelle nicht mehr einfällt (Gründung von Religionen z. B. aber erst später nach Release)
 
MO ist sicher weitaus mehr UO als DF

Was MO hat und DF nicht:

- keine Globale Banken
- nur First-Person View
- keine automatisch eingreifenden Wachen
- kein so schnelles Kampfsystem
- Trefferzonen
- kein Mount "einpacken"
- Craftsystem bei dem man selber die Materialien der einzelnen Teile der Waffe oder Rüstung bestimmen kann
- komplett nackte Chars
wink.gif

- nur begrenzte Anzahl von "Skillpunkten" - Primary und Secondary Skills
- Fernkampf auf dem Mount

bestimmt noch mehr die mir gerade nicht einfallen
 
MO ist wie DFO ein Sandbox MMO. Wie sich MO allerdings entwickeln wird, muß man sehen. Zur Zeit ists ja noch in der Closed Beta Phase. Die ersten Eindrücke waren für mich aber schon ganz interessant.

Ich hoffe MO geht nicht den gleichen Weg wie DFO, vorallem was das Skillsystem angeht.
 
Das Schöne an den sogenannten Sandbox-Games: EIGENTLICH soll die Community die Welt letztlich formen.

Zugleich ist das aber heutzutage, auch wegen den tendenziell schlechter werdenden COmmunities, auch ihr Fluch.^^

Selbst in MO merkt man, wie das Forum zB verroht - und das wird sicherlich noch schlimmer werden. Dem Vergleich zu UO wird es wohl nie standhalten.
 
also mit entsprechender hardware vorrausgesetzt wird MO im vergleich zu DFO scheinbar von den features besser werden. müsste man sich wohl anschauen, wie es sich dann wirklich zum release entwickelt, was ingame ungesetzt sit usw.
 
Das Schöne an den sogenannten Sandbox-Games: EIGENTLICH soll die Community die Welt letztlich formen.

Zugleich ist das aber heutzutage, auch wegen den tendenziell schlechter werdenden COmmunities, auch ihr Fluch.^^
Das stimmt. Solche Spiele stehen und sterben leider auch mit dem Niveau der Community.

Gib jemandem die Möglichkeit, frei von Konsequenzen alles zu tun und er wird alles tun, was ihm in der echten Welt verwehrt bleibt. Das heisst: Ein ganzer Haufen an Spielern überträgt ihren charakterlichen und egozentrischen Müll 100:1 auf die Spielwelt.

In DFO hat man zB erlebt, das ständig marrodierende Horden von High Skilled Chars durch die Gegend reiten (Noobie Gebiete zB) und jeden umholzen, der ihnen in den Weg kommt, selbst wenn es garkeine Notwendigkeit dafür gibt, einfach nur weil sie's können.
 
also mit entsprechender hardware vorrausgesetzt wird MO im vergleich zu DFO scheinbar von den features besser werden. müsste man sich wohl anschauen, wie es sich dann wirklich zum release entwickelt, was ingame ungesetzt sit usw.

Bei Release wird schon noch einiges an Features fehlen. Das wurde auch schon von den Entwicklern angekündigt.

Am besten schaut man sich die Powerpointpräsentation zu MO an:
http://www.mortalonline.com/files/presenta...resentation.rar



In DFO hat man zB erlebt, das ständig marrodierende Horden von High Skilled Chars durch die Gegend reiten (Noobie Gebiete zB) und jeden umholzen, der ihnen in den Weg kommt, selbst wenn es garkeine Notwendigkeit dafür gibt, einfach nur weil sie's können.

Das war der Hauptgrund für mich mit Darkfall aufzuhören. Da MO neben PvP auch noch einiges an PvE Inhalten zu bieten hat erhoff ich mir, dass die Community dort etwas weniger extrem PvP orientiert sein wird.
Versteht mich nicht falsch: Ich liebe das erhöhte Risiko durch full Loot etc., das macht das Spielen um einiges spannender, aber das war dann doch etwas übertrieben.
 
MO ist sicher weitaus mehr UO als DF

Was MO hat und DF nicht:

- keine Globale Banken
- nur First-Person View
- keine automatisch eingreifenden Wachen
- kein so schnelles Kampfsystem
- Trefferzonen
- kein Mount "einpacken"
- Craftsystem bei dem man selber die Materialien der einzelnen Teile der Waffe oder Rüstung bestimmen kann
- komplett nackte Chars
wink.gif

- nur begrenzte Anzahl von "Skillpunkten" - Primary und Secondary Skills
- Fernkampf auf dem Mount

bestimmt noch mehr die mir gerade nicht einfallen


Was DF dafür hat:

-City-System, das es Clans ermöglicht selbst Städte und Hamlets zu bauen
-Siege-System um anderen Clans die Möglichkeit zu bieten diese einzunehmen
-vermutlich mehr Politik, allerdings ist das derzeit noch schwer abzuschätzen wie es in MO laufen wird. Da es aber zu Beginn keine Territoriumskontrolle geben wird, ist der Hauptgrund dafür nicht vorhanden
-Runestones und Bindstones für schnelles Reisen (kann jeder entscheiden, ob er das als Vorteil werten will)

Nach derzeitigem Stand wird MO wohl eher UO ähneln, dafür ist DF eher ein Sb-Nachfolger und in einigen Teilen hat es auch starke Ähnlichkeiten zu Eve.
 
Was DF dafür hat:

-City-System, das es Clans ermöglicht selbst Städte und Hamlets zu bauen
-Siege-System um anderen Clans die Möglichkeit zu bieten diese einzunehmen
-vermutlich mehr Politik, allerdings ist das derzeit noch schwer abzuschätzen wie es in MO laufen wird. Da es aber zu Beginn keine Territoriumskontrolle geben wird, ist der Hauptgrund dafür nicht vorhanden
-Runestones und Bindstones für schnelles Reisen (kann jeder entscheiden, ob er das als Vorteil werten will)

Nach derzeitigem Stand wird MO wohl eher UO ähneln, dafür ist DF eher ein Sb-Nachfolger und in einigen Teilen hat es auch starke Ähnlichkeiten zu Eve.
Ich nehm einfach mal Dein Posting, könnte genauso gut das davor nehmen.

Is jetzt auch ganz egal,ob man DFO oder MO besser findet. Oder ob man zufrieden ist oder begeistert und ob man es genug spielte oder nicht.

Aber jetzt mal Hand aufs Herz und ungelogen:

Wenn Ihr Euch für Euch vorstellen solltet, wie eine Fantasy-Welt aussehen KÖNNTE, in der die Spieler letztlich alles formen. Du willst Bürgermeister irgendwo werden? Dann mach das. Du willst Rüstungsschmied sein, Abenteurer, etc .. alles möglich.

Wenn Du Dir so eine Art simulierte Fantasy-Welt mit den unbeschränkten Möglichkeiten, die einem die eigene Kreativität da offenbart, sich nur vor dem inneren Auge vorstellt, ganz losgelöst von Technik, von Questen, von all den Kleinigkeiten.

Und wenn Du Dir DANN ansiehst, wie die Wirklichkeit aussieht und zwar furzegal in welchem Spiel .... wenn du also diese Gedankenexperiment vergleichst mit dem, was es tatsächlich ist .... Ganz ehrlich, da muss doch jeder erkennen, wie grotesk weit entfernt diese Entwürfe von dem sind, was sie behaupten zu sein?

All diese Spiele bringen, finde ich, eine Saite in uns zum Erklingen, die sich irgendwie wunderbar anfühlt, aber wenn man dann wirklich hinschaut bzw wirklich hinhört, dann ist das doch nur grotesk.

Spieler können Städte bauen und politisch beherrschen -> Sammle Xtausend Lootgegenstände und tausch die irgendwo gegen den Stadtschlüssel, customize noch drei Sachen, wenn überhaupt, dann leb damit. Und nach 2 Wochen sind eh alle Bauplätze belegt.

Bei Diplomatie denkt man an raffinierte Winkelzüge, verklausulierte Angebote, arrangierte Hochzeiten und was weiß ich, was da alles möglich wäre -> ICQ-Chat "Wanna join our Ally gainst the XYZ fuckers?"

Du beherrscht eine Stadt. Du denkst an Poltik, an die kUnst, Kompromisse zu schließen. Binde Deine Feinde ein, um sie zu kontrollieren, manipuliere die Wahlen, versprich das Blaue vom Himmel herunter und sichere Deine Macht mit der Geheimpolizei -> Drei Regler, um Steuersätze einzustellen, WENN ÜBERHAUPT.^^

Mörderbanden ziehen durchs Land, und Du willst einer von ihnen sein. Du denkst an verregnete Nächte in baufälligen Zelten, irgendwo in einem Wald, um Dich dem Zugriff der Häscher des Königs zu entziehen. Ihr kämpft für irgendwelche Ideale vielleicht sogar, Ihr wollt die Bauern befreien .. oder gut, Ihr seid einfach Abschaum und Abschaum ist Abschaum. Du kannst den Schmutz richtig fühlen, wann immer Du Deinen Charakter spielst. -> Wir ziehen lolend, am besten nackt (kleines Risiko) durchs Land und kloppen Newbies.

Oder Du willst diesem mörderischen Treiben Einhalt gebieten. Du denkst an eine Suche nach "Corgan den finsteren Rächer", durch unzählige Dörfer streifst du, immer ihm knapp auf den Fersen. Einheimische befragst Du, Du findest Hinweise, Du näherst Dich dem Ziel. Es ist List gefragt und Tücke. -> Groupchat: "PKers on XYZ, meet at XYZ"

Du träumst davon, ein ehrlicher Handwerker in einer Fantasywelt zu sein. Gerne mal ein gutes Bier am Feierabend oder die Wölfe vertreiben, die bei Mutterchen Dimpelmoser mal wieder die Hühner reißen. Aber im Kern bist Du ein Handwerker. Tagsüber (am besten, wenn Du offline bist^^) wird der Hammer geschwungen und heißes Metall kühlt zischend im Wasserbad heruter. Dann musst Du den Krempel natürlich verkaufen. Aber vielleicht ergibt sich dabei auch ein Schwätzchen oder Du kommst hinter irgendwelche dunklen Machenschaften oder Du betrügst mal wen. -> "Sell Longswords!!!!!!!!!!!"

Ich glaub 90% der Spieler erhoffen sich im Kern etwas von diesem Flair, den ich mal andeutete .... und was sie bekommen, ist doch letztlich Grütze .. nicht Grütze insgesamt, es kann den betreffenden Spielern Spaß machen, aber doch Grütze im Vergleich zu der eigenen Phantasie.

Oder ist die Mehrheit der Spieler echt so runtergedumpft (anders kann ich es nicht nennen, sorry), dass sie echt DAS wollen? (Dass sie es akzeptieren, ist ja irgendwie okay, aber dass sie auch nicht mehr EIGENTLICH wollen, das find ich seltsam)

Ich finde ... diese Spiele behaupten soviel zu sein .... und zumindest ein Teil ihrer Faszination liegt darin, dass wir gerne glauben würde, dass das stimmt, aber letztlich sind sie doch von allem das Albernste.

Sie behaupten Rollenspiele zu sein, aber weder spielen viele Leute ne Rolle (außer ein enthemmtes zweites Ich). noch sind die Goodies aus Singleplayer-RPGs drin. Welches Singleplayer-RPG kennt denn noch Aufgaben wie "sammle 10 XYZs"? Das ist der Bodensatz der Rollenspiele.

Sie behaupten Kampfspiele zu sein ala ... naja, solche Prügelspiele^^. Und dann ist es irgendwie dauernd umeinander herum kreisen und im richtigen Moment nach immer gleichen Routinen irgendwohin klicken. Das wären verdammt schlechte Prügelspiele.

Sie behaupten im RvR (Burgen erobern) quasi Napoleon-Züge zu bekommen. Stell Dir mal einen "Total War"-Teil vor, der ähnlich konfus ist wie ein derartiges Gekloppe. Grausam.^^

Sie behaupten, einen in irgendeine epische Storyline zu ziehen (wenn es mal nicht Sandbox ist) ... und stattdessen spielen einfach nur 10.000 Spieler die selben 30 Missionen hintereinander durch, wo sie jeweils dann irgendwie die Welt retteten oder sonstwas Gutes oder Böses taten. Ahja.^^ Ich meine .. jedes Gimmel-RPGS bietet verschiedene Enden, Wahlmöglichkeiten, zumindest andeutungsweise Handlungsfreiheit und dann sowas.^^

Und wenn es eine Sandbox ist ... Also .. womit wär das als Singleplayer vergleichbar? Vielleicht ziemlich offenen Spielen ala Morrowind oder vielleicht auch Fable oder vielleicht sogar Sims etc .. Spiele, wo wir die Story entdecken, aber auch links liegen lassen können - wenn es überhaupt eine gibt. Und wenn man GANZ ehrlich ist: Sandbox heißt doch zu 90% nur "wir haben den Aufwand für die Quests weggelassen". So richtig Sandbox ist das auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich nehm einfach mal Dein Posting, könnte genauso gut das davor nehmen.

Is jetzt auch ganz egal,ob man DFO oder MO besser findet. Oder ob man zufrieden ist oder begeistert und ob man es genug spielte oder nicht.

Aber jetzt mal Hand aufs Herz und ungelogen:

Wenn Ihr Euch für Euch vorstellen solltet, wie eine Fantasy-Welt aussehen KÖNNTE, in der die Spieler letztlich alles formen. Du willst Bürgermeister irgendwo werden? Dann mach das. Du willst Rüstungsschmied sein, Abenteurer, etc .. alles möglich.

Wenn Du Dir so eine Art simulierte Fantasy-Welt mit den unbeschränkten Möglichkeiten, die einem die eigene Kreativität da offenbart, sich nur vor dem inneren Auge vorstellt, ganz losgelöst von Technik, von Questen, von all den Kleinigkeiten.

Und wenn Du Dir DANN ansiehst, wie die Wirklichkeit aussieht und zwar furzegal in welchem Spiel .... wenn du also diese Gedankenexperiment vergleichst mit dem, was es tatsächlich ist .... Ganz ehrlich, da muss doch jeder erkennen, wie grotesk weit entfernt diese Entwürfe von dem sind, was sie behaupten zu sein?

All diese Spiele bringen, finde ich, eine Saite in uns zum Erklingen, die sich irgendwie wunderbar anfühlt, aber wenn man dann wirklich hinschaut bzw wirklich hinhört, dann ist das doch nur grotesk.

Spieler können Städte bauen und politisch beherrschen -> Sammle Xtausend Lootgegenstände und tausch die irgendwo gegen den Stadtschlüssel, customize noch drei Sachen, wenn überhaupt, dann leb damit. Und nach 2 Wochen sind eh alle Bauplätze belegt.

Bei Diplomatie denkt man an raffinierte Winkelzüge, verklausulierte Angebote, arrangierte Hochzeiten und was weiß ich, was da alles möglich wäre -> ICQ-Chat "Wanna join our Ally gainst the XYZ fuckers?"

Du beherrscht eine Stadt. Du denkst an Poltik, an die kUnst, Kompromisse zu schließen. Binde Deine Feinde ein, um sie zu kontrollieren, manipuliere die Wahlen, versprich das Blaue vom Himmel herunter und sichere Deine Macht mit der Geheimpolizei -> Drei Regler, um Steuersätze einzustellen, WENN ÜBERHAUPT.^^

Mörderbanden ziehen durchs Land, und Du willst einer von ihnen sein. Du denkst an verregnete Nächte in baufälligen Zelten, irgendwo in einem Wald, um Dich dem Zugriff der Häscher des Königs zu entziehen. Ihr kämpft für irgendwelche Ideale vielleicht sogar, Ihr wollt die Bauern befreien .. oder gut, Ihr seid einfach Abschaum und Abschaum ist Abschaum. Du kannst den Schmutz richtig fühlen, wann immer Du Deinen Charakter spielst. -> Wir ziehen lolend, am besten nackt (kleines Risiko) durchs Land und kloppen Newbies.

Oder Du willst diesem mörderischen Treiben Einhalt gebieten. Du denkst an eine Suche nach "Corgan den finsteren Rächer", durch unzählige Dörfer streifst du, immer ihm knapp auf den Fersen. Einheimische befragst Du, Du findest Hinweise, Du näherst Dich dem Ziel. Es ist List gefragt und Tücke. -> Groupchat: "PKers on XYZ, meet at XYZ"

Du träumst davon, ein ehrlicher Handwerker in einer Fantasywelt zu sein. Gerne mal ein gutes Bier am Feierabend oder die Wölfe vertreiben, die bei Mutterchen Dimpelmoser mal wieder die Hühner reißen. Aber im Kern bist Du ein Handwerker. Tagsüber (am besten, wenn Du offline bist^^) wird der Hammer geschwungen und heißes Metall kühlt zischend im Wasserbad heruter. Dann musst Du den Krempel natürlich verkaufen. Aber vielleicht ergibt sich dabei auch ein Schwätzchen oder Du kommst hinter irgendwelche dunklen Machenschaften oder Du betrügst mal wen. -> "Sell Longswords!!!!!!!!!!!"

Ich glaub 90% der Spieler erhoffen sich im Kern etwas von diesem Flair, den ich mal andeutete .... und was sie bekommen, ist doch letztlich Grütze .. nicht Grütze insgesamt, es kann den betreffenden Spielern Spaß machen, aber doch Grütze im Vergleich zu der eigenen Phantasie.

Oder ist die Mehrheit der Spieler echt so runtergedumpft (anders kann ich es nicht nennen, sorry), dass sie echt DAS wollen? (Dass sie es akzeptieren, ist ja irgendwie okay, aber dass sie auch nicht mehr EIGENTLICH wollen, das find ich seltsam)

Ich finde ... diese Spiele behaupten soviel zu sein .... und zumindest ein Teil ihrer Faszination liegt darin, dass wir gerne glauben würde, dass das stimmt, aber letztlich sind sie doch von allem das Albernste.

Sie behaupten Rollenspiele zu sein, aber weder spielen viele Leute ne Rolle (außer ein enthemmtes zweites Ich). noch sind die Goodies aus Singleplayer-RPGs drin. Welches Singleplayer-RPG kennt denn noch Aufgaben wie "sammle 10 XYZs"? Das ist der Bodensatz der Rollenspiele.

Sie behaupten Kampfspiele zu sein ala ... naja, solche Prügelspiele^^. Und dann ist es irgendwie dauernd umeinander herum kreisen und im richtigen Moment nach immer gleichen Routinen irgendwohin klicken. Das wären verdammt schlechte Prügelspiele.

Sie behaupten im RvR (Burgen erobern) quasi Napoleon-Züge zu bekommen. Stell Dir mal einen "Total War"-Teil vor, der ähnlich konfus ist wie ein derartiges Gekloppe. Grausam.^^

Sie behaupten, einen in irgendeine epische Storyline zu ziehen (wenn es mal nicht Sandbox ist) ... und stattdessen spielen einfach nur 10.000 Spieler die selben 30 Missionen hintereinander durch, wo sie jeweils dann irgendwie die Welt retteten oder sonstwas Gutes oder Böses taten. Ahja.^^ Ich meine .. jedes Gimmel-RPGS bietet verschiedene Enden, Wahlmöglichkeiten, zumindest andeutungsweise Handlungsfreiheit und dann sowas.^^

Und wenn es eine Sandbox ist ... Also .. womit wär das als Singleplayer vergleichbar? Vielleicht ziemlich offenen Spielen ala Morrowind oder vielleicht auch Fable oder vielleicht sogar Sims etc .. Spiele, wo wir die Story entdecken, aber auch links liegen lassen können - wenn es überhaupt eine gibt. Und wenn man GANZ ehrlich ist: Sandbox heißt doch zu 90% nur "wir haben den Aufwand für die Quests weggelassen". So richtig Sandbox ist das auch nicht.

Was soll ich dazu sagen?
smile.gif
Ich gebe dir in jedem Punkt recht, aber es ist nunmal das derzeit bestmögliche(-vorhandene). Und letzten Endes sind mir solche Spiele immernoch lieber, als WoW oder der x-te Clon davon. DF oder MO sind sicher weit davon entfernt perfekt zu sein, aber es ist eben das Beste und Einzige was es zur Zeit gibt.
 
Was soll ich dazu sagen?
smile.gif
Ich gebe dir in jedem Punkt recht, aber es ist nunmal das derzeit bestmögliche(-vorhandene). Und letzten Endes sind mir solche Spiele immernoch lieber, als WoW oder der x-te Clon davon. DF oder MO sind sicher weit davon entfernt perfekt zu sein, aber es ist eben das Beste und Einzige was es zur Zeit gibt.
Achwas, fang auf nem UO-Freeshard an und lass Dir mal wieder das Hirn statt dem Auge stimulieren.^^
 
Achwas, fang auf nem UO-Freeshard an und lass Dir mal wieder das Hirn statt dem Auge stimulieren.^^

Und das entspricht dann haargenau deiner Vision von oben? Davon mal abgesehen, hab ich zwar mal in UO reingeschaut aber irgendwie hat es mich nicht so wirklich gepackt. Ist vermutlich anders, wenn man es schon zu Beginn gespielt hat aber jetzt so nachträglich reinfinden finde ich schwierig.
 

Danke, dass du aussprichst, was mich bisher dazu verleitet hat, mit WOW, WAR, AOC, *insert random MMO(RP)G name* aufzuhören.

Die Versprechungen mögen toll klingen, aber am Ende is alles Grütze, wie du es so schön formuliert hast ^^
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und das entspricht dann haargenau deiner Vision von oben? Davon mal abgesehen, hab ich zwar mal in UO reingeschaut aber irgendwie hat es mich nicht so wirklich gepackt. Ist vermutlich anders, wenn man es schon zu Beginn gespielt hat aber jetzt so nachträglich reinfinden finde ich schwierig.
UO war ja mein Extrembeispiel. Für NWN 2 gälte das selbe (lt. meiner Signatur spiele ich das ja auch^^). Ich kann schon nachvollziehen, wenn UO ein Schock fürs Auge ist.

Aber bezüglich dem, was möglich ist .. *liest nochmal oben* Ja. Also auf einem RP-Shard in UO (oder NWN 2 oder ... kA, was es da noch gibt) .. doch, schon alles möglich.

Der Unterschied ist nur .. in solchen Spielen beschränkt sich das Spielen eh nie auf die technischen Möglichkeiten. Die können von Spiel zu Spiel und auch von Projekt zu Projekt verschieden sein, aber allen gemein ist, dass das Spiel in der Engine nicht stoppt. Das ist etwas, was man aus MMOs nicht gewöhnt ist, und was einem den Einstieg sicherlich erschweren kann.

Und der Einstieg ist immer schwer, weil er Aufwand erfordert. Es gibt in der Regel keine Startquest und durch NSC-Anklicken kommt man nicht sonderlich weit, denn die wahren Vorteile ergeben sich erst in der Interaktion mit anderen. DIe muss man aber finden, bzw von NSCs unterscheiden, etc .... In der Tat ist das schwerer. Ich muss aber ehrlich sagen: Diese Grundmotivation, sich in etwas rein zu fuchsen, braucht es eh. Dem Hopper, der alles nur paar Minuten antesten will, ständig sehr weit entgegen zu kommen, lohnt sich da nicht wirklich.

Aber .. das ist ja dann alles keine Engine-Spielerei .. es ist kein Total War integriert etc wie in solchen Spielen, auch kein Super-Solo-RPG mit x Lösungen, sondern eben Handelsfreiheit und Handlungsmacht. Insofern würd ich sagen .. selbst wenn solche Projekte in Sachen Anspruch versus Wirklichkeit relativ faktisch gut abschneiden, muss man auch schlicht feststellen, dass das für 90% der Spieler eh nicht das Richtige ist. Ändert natürlich nix dran, dass es eine gar nicht mal so kleine Gruppe von Spielern gibt, die mit vollster Phantasie die Bits und Bytes zu wahren Welten aufblasen, fantasy-affin sind, Vielleser, etc .. und die dann in MMOs (meine These) immer merken müssen, wie weit entfernt die Realität von ihren "Träumen" entfernt ist. Ja, die wären zu 90% besser bedient in UO (oder eben NWN 2, ist ja wurscht).
 
UO war ja mein Extrembeispiel. Für NWN 2 gälte das selbe (lt. meiner Signatur spiele ich das ja auch^^). Ich kann schon nachvollziehen, wenn UO ein Schock fürs Auge ist.

Aber bezüglich dem, was möglich ist .. *liest nochmal oben* Ja. Also auf einem RP-Shard in UO (oder NWN 2 oder ... kA, was es da noch gibt) .. doch, schon alles möglich.

Der Unterschied ist nur .. in solchen Spielen beschränkt sich das Spielen eh nie auf die technischen Möglichkeiten. Die können von Spiel zu Spiel und auch von Projekt zu Projekt verschieden sein, aber allen gemein ist, dass das Spiel in der Engine nicht stoppt. Das ist etwas, was man aus MMOs nicht gewöhnt ist, und was einem den Einstieg sicherlich erschweren kann.

Und der Einstieg ist immer schwer, weil er Aufwand erfordert. Es gibt in der Regel keine Startquest und durch NSC-Anklicken kommt man nicht sonderlich weit, denn die wahren Vorteile ergeben sich erst in der Interaktion mit anderen. DIe muss man aber finden, bzw von NSCs unterscheiden, etc .... In der Tat ist das schwerer. Ich muss aber ehrlich sagen: Diese Grundmotivation, sich in etwas rein zu fuchsen, braucht es eh. Dem Hopper, der alles nur paar Minuten antesten will, ständig sehr weit entgegen zu kommen, lohnt sich da nicht wirklich.

Aber .. das ist ja dann alles keine Engine-Spielerei .. es ist kein Total War integriert etc wie in solchen Spielen, auch kein Super-Solo-RPG mit x Lösungen, sondern eben Handelsfreiheit und Handlungsmacht. Insofern würd ich sagen .. selbst wenn solche Projekte in Sachen Anspruch versus Wirklichkeit relativ faktisch gut abschneiden, muss man auch schlicht feststellen, dass das für 90% der Spieler eh nicht das Richtige ist. Ändert natürlich nix dran, dass es eine gar nicht mal so kleine Gruppe von Spielern gibt, die mit vollster Phantasie die Bits und Bytes zu wahren Welten aufblasen, fantasy-affin sind, Vielleser, etc .. und die dann in MMOs (meine These) immer merken müssen, wie weit entfernt die Realität von ihren "Träumen" entfernt ist. Ja, die wären zu 90% besser bedient in UO (oder eben NWN 2, ist ja wurscht).

/signed

UO ist auch heute noch schlicht das komplexeste Online-RPG auf dem Markt. Dort ist fast alles möglich. Ich spiele es ja nun schon seit sooo vielen Jahren, und habe noch immer nicht alles ausprobiert oder gesehen. Wenn mir mal langweilig ist, pack ich z.B. mein Mount aus, reite einfach mal durch die Gegend, irgendwas passiert da immer. Und wenn ich nur hidden irgendwo an einem Haus stehe und zuschaue, wie der Besitzer die Möbel verschiebt
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Probiere im Moment auch Darkfall Online aus, und ich muss schon sagen, es ist wirklich das Spiel, das UO zur Zeit am nächsten kommt. Wobei sich das ja Ende des Jahres durch Mortal Online ändern wird. Ist mir aber auch letztlich egal: wichtig ist mir eigentlich nur, dass bei einigen Unternehmen doch mal endlich der Groschen gefallen ist und sich jetzt am besten MMORPG auf dem Markt orientiert wird und nicht mehr ausschließlich am erfolgreichsten. Das gibt mir wieder Hoffnung für die Zukunft.

Wer mit UO heute nicht mehr viel anfangen kann, oder nicht mehr richtig ins Spiel findet, grundsätzlich aber von den Werten (z.B. keine Instanzen, keine Safe Zones, Full Loot etc.) überzeugt ist, der möge sich wirklich mal Darkfall Online anschauen. Es ist bei Weitem nicht so gut wie UO, aber den ganzen WoW-Clones (die mit Aion ja seit heute einen weiteren Vertreter haben) meiner Meinung nach um Lichtjahre voraus.

Es lebe die Zukunft, nieder mit den WoWs! [konnte ich mir nicht verkneifen
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]
 
/signed
...
Wer mit UO heute nicht mehr viel anfangen kann, oder nicht mehr richtig ins Spiel findet, grundsätzlich aber von den Werten (z.B. keine Instanzen, keine Safe Zones, Full Loot etc.) überzeugt ist, der möge sich wirklich mal Darkfall Online anschauen. Es ist bei Weitem nicht so gut wie UO, aber den ganzen WoW-Clones (die mit Aion ja seit heute einen weiteren Vertreter haben) meiner Meinung nach um Lichtjahre voraus.
Ehrlich, wiederhol das in nem halben Jahr. Bei DFO und MO halte ich das Scheitern am Vorbild für noch eklatanter als bei WOW. Nicht, dass WOW UO näher käme, aber in dem Fall wurde ja nicht versucht, UO zu kopieren.

DFO und MO hingegen versuchen es in vielerlei Hinsicht. Umso alberner eigentlich der Versuch. Die Spiele sind eben wirklich nur aufgehübscht und runtergedummt. Letzteres schadet der Langzeitmotivation. Gegenrede darfst Du gerne halten - in einem halben Jahr.^^

Btw hab ich ja eher aus einer RP-Perspektive geschrieben, und da ist DFO jetzt nicht wirklich geeigneter als WOW... was auch nicht wirklich geeignet ist.
 
Ob sich letztlich eines der beiden durchsetzen wird - wer weiß. Ich würde es mir jedenfalls wünschen. Wichtiger ist mir aber, dass endlich mal wieder der Schritt gegangen wurde, sich an einem GUTEN MMORPG zu orientieren und nicht einfach alles bei Massenmarkt-Blizzard zu kopieren. Irgendwann wird es einem der kleineren Anbieter gelingen, ein gutes MMORPG (vielleicht basierend auf UO) zu entwickeln und damit eine Nische zu besetzen. Ähnliches hat ja mit Eve Online für den Sci-Fi-Markt schon geklappt. Und in diese Nische werden dann Spieler wie ich reinstoßen, die ganz einfach die Schnauze voll haben, von dem ganzen Quest, Gelevele und Item-Schrott. Mir ist bis heute ein Rätsel, wie man sich die Abende um die Ohren schlagen kann, um in irgendwelchen sterilen Inis bescheuerten Items nachzujagen, die beim nächsten Addon alle wieder wertlos sind. Ist für mich ganz einfach "gestohlene Lebenszeit", um es mal plakativ auszudrücken.
Daher genieße ich auch Darkfall Online und insbesondere Mortal Online (bin in der Closed Beta seit vorgestern), die alles erfrischend anders machen: nämlich wie früher UO schon einmal
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Edit: Und für einen RPler gibt es m.E. sowieso nur eine einzige professionelle Lösung: Ultima Online. Alleine schon dadurch, dass so gut wie jedes Item "anklickbar" und mit Namen versehen ist, es Hunderte verschiedener Objekte gibt, mit denen man Häuser dekorieren darf, dürfte UO so gut wie konkurrenzlos sein.
 
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