[Morthond] Un Druff !

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Wie? Was? Taktik? Hör mir auf - druff da!!


Liebenswerte Chaoten suche ebensolche Weiber und Kerle!


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Ceowulf Einherier
 
*gähn* …..
Kopfschüttelnd und mit blutunterlaufenen Augen setzte sich der kleine, fette Zwerg Grimming auf und betrachtete das um ihn herrschende Chaos… Zwerge, Elben, Menschen und Hobbits; leere Bierfässer, abgenagte Knochen, ausgekühlte Pfeifen; verschiedene Kleidungsstücke von groben Tapperten bis hin zu feinsten seidigen Elbendessous – alles durcheinanderliegend auf dem Festplatz unter dem grossen Mallornbaum verstreut, unter dem sich seine Sippe am gestrigen Abend zur Feier des Jahreswechsels getroffen hatte. Anscheinend….war das Fest ein rauschender wenn nicht gar berauschender Erfolg geworden – soweit er sich noch erinnern konnte…

Schwungvoll kam er auf seinen kurzen Beinen recht wacklig zu stehen, streckte sich einmal und griff den vor ihm stehenden, halb mit schalem Bier gefüllten Krug und stürzte ihn die trockene Kehle herab. „AAAh „ *zisch* „Jetzt mag der Tag beginnen!“ dachte er bei sich und wankte zu dem leicht ramponierten Versammlungshorn, das noch aus den alten Tagen der Waldläufer aus einem Beerenbusch herausragte. „Wachet auf Kameraden“ schrie er seinen 26 Gefährten zu und stiess mit aller Kraft in das Horn, so das ein grausiges Hallen und Schallen ertönte – und dem Zwergen in nächsten Augenblick ein angebissener Kaninchenschenkel ins Gesicht klatschte. „Ruhe“ „Schnauze, doofer Zwerg“ „kann man hier nicht mal ausschlafen?“ „ Ist noch Bier da?“ waren die nächsten Worte die er von seinen geliebten Gefährten zu hören bekam.

„Muahaha“ brüllte er ihnen entgegen: „Der Tag ist erwacht und ihr nun auch! Auf die Beine, Ihr faules Pack! Sattelt die Ponys (und Pferde) (und Ziegen^^) und reitet los, wie wir es gestern noch beschlossen haben. Der Tag der nächsten Schlacht ist nicht fern und uns fehlen noch mutige Mitstreiter. Sucht vor allem die verlorenen Seelen, die sich in der Wildnis verirrt haben und gute Freunde und Gefährten benötigen. Sie können ruhig GAGA sein, aber entschlossen und treu müssen Sich sich im Auftreten zeigen. Packt ein wenig Fleisch und Bier und Kraut ein und hinfort mit Euch, wenn der Mond wieder voll am Himmel steht, treffen wir uns hier wieder! Geht in Frieden und hasta la vista oder so.“

Kurze Zeit später hörte man nur noch den vereinzelten Klang von Hufen auf weichem Waldboden, danach .. Stille …..

Un Druff !
 
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Leise senkt sich die Dämmerung über das Land. Ein Lagerfeuer brennt im Schutze eines Felsüberhanges, in der Nähe fliesst der Anduin ruhig und bedächtig auf seinem Weg zur See…

Rund um die Feuerstelle sitzen 4 Gefährten, 3 grimmig dreinblickende Zwerge und eine wunderschöne Elbin und unterhalten sich flüsternd. Der Geruch nach würzigem Gebratenem erfüllt die Luft und lässt die Mägen der Zwerge vor freudiger Erwartung knurren, während die Maid äußerlich unbewegt an einem Gebäckstück knabbert.

„Wo bleiben sie denn nur?“ grummelte Dwalim in Richtung Feuer „Sie sollten schon längst da sein!“. „Es ist immer das gleiche mit der Bande“ schnaufte Throngorin „da gibt man jedem schon einen Hexenkristall *BlickzurElbin* mit und trotzdem bekommen sie es nicht gebacken, pünktlich am vereinbarten Treffpunkt zu erscheinen!““Na, jetzt können die Penner sich auch noch 2 Stunden Zeit lassen, der Braten ist fertig HÄHÄHÄ“ gluckste Grimming vor sich hin. Daleah beobachtete ihre kleinwüchsigen Gefährten schweigend, schüttelte seufzend den Kopf und dachte bei sich „Warum immer ich ? Konnte mein Vater nicht meine Schwestern Leronis oder Nighean schicken? Nein, immer muss ich los, wenn es darum geht, stinkende Zwerg durch unser Reich zu leiten. Oh Eru, vielen Dank auch hmpf“ – „Sie sind ganz in der Nähe, meine Herren Zwerge, ich hoffe Ihr habt für alle genug vorbereitet…“. Erschrockene Blicke trafen Daleah. „Och nööö, gerade jetzt. Ich habe es ja geahnt “ fasste Grimming die Reaktionen der Zwerge zusammen „Na gut, wir haben einen großen Keiler erlegt und außerdem noch den öhmmm *umVerzeihungheischenderBlickzurElbin* weißen Hirsch …aus Versehen….erlegt, zur Not kann ja jeder ein Häppchen ab bekommen ….“.

Daleah erhob sich. „Sie sind da. Lasst uns unsere Freunde begrüssen!“

Wie auf ein unsichtbares Kommando traten elbengrau gekleidete Jäger und Waldläufer, Krieger und Kundige, schwer gepanzerte Wachen und buntgekleidete Lautensänger aus dem dichten Wald und den Büschen. 29 Augenpaare richteten sich auf die kleine Gemeinschaft am Feuer, muntere kleine Hobbitaugen, zusammengekniffene Zwergenglupscher, edel strahlende Elbenokulare und klar blickende Pupillen Numenorischer Herkunft.

„War ja klar^^. Ich hab´s Euch doch gesagt, das die gefrässige Bande unserer Anführer nicht einmal ein akademisches Viertel abwartet und schon die Messer wetzt, um das Abendbrot zu vertilgen“ tönte es von Thaleniel, einem jungen Elb, der vor 125 Jahren zur Ausbildung als Rüstungsschmied in die Ered Luin gezogen war und sich seitdem den rauen Tonfall der Zwerge angewöhnt hatte. „Mir egal, ich habe Hunger und esse jetzt. Kommt, laßt uns gerade unsere Lager vorbereiten und die Begrüßung auf nachher verschieben“ moserte Bisli. Die anderen nickten zustimmend, und innerhalb kürzester Zeit saßen die Gefährten an mehreren heimelig knackenden Feuern und verzehrten ihr Mahl, erst relativ leise, dann , nachdem der schlimmste Hunger gestillt war, zunehmend lauter, bis die allgemeine Stimmung recht ausgelassen wurde – woran die mitgebrachten Bierfäßchen aus dem Auenland nicht ganz unschuldig waren.

Sie berichteten von Ihren Streifzügen durch das ganze Land und von Ihren Erlebnissen. Viele neue Gefährten waren das erstemal dabei und wurden von Daleah , Grimming, Throngorin und Dwalim aufmerksam gemustert und beobachtet. Kurzum, die Reisen waren ein voller Erfolg gewesen und ihre Einheit nunmehr auf fast 35 Kämpfer angewachsen. „Und das ist noch nicht alles“ whisperte Ulgo, ein begnadeter Sänger aus Dachsbauten „ wir haben quer durch das ganze Land, bei Freunden und vertrauenswürdigen Gastleuten, Informationen hinterlassen, das wir weiterhin auf der Suche nach loyalen Kämpfern für den wahren König sind. Ich glaube, wir können recht zuversichtlich sein, das noch ein gerüttelt Maß an aufrechten Gefährten zu uns stoßen wird. Als Treffpunkt haben wir das gesicherte Lager in Enedwaith vorgeschlagen, der Weg dorthin ist zwar beschwerlich, aber mit Hilfe der überall im Land umherstreifenden Waldläufer doch relativ sicher zu bewältigen.“
„ Na, das hört sich doch prächtig an“ schallte es aus den Zwergenkehlen „hoffentlich kommen noch viele zu unserem Trupp, an Verpflegung und dem ein oder anderen Extra-Fässchen gebrautem wird es nicht scheitern“ und allgemein machte sich Heiterkeit breit und alle grinsten zufrieden über den guten Verlauf ihrer Mission. Selbst die Elbin als Anführerin der Gemeinschaft konnte sich eines zufriedenen Lächelns nicht erwehren „ sie stinken zwar, die Zwerge, aber sie sind zuverlässig bis ins Mark“ dachte sie befriedigt bei sich, dann wandten sich Ihre Gedanken auch schon wieder den anstehenden Auseinandersetzungen mit dem Feind und der Planung ihrer nächsten Aktivitäten zu.

Die anderen jedoch liessen es sich gut gehen und vergaßen über die lustige Runde die Strapazen der letzten Wochen; so feierten sie bis spät in die Nacht Ihr Wiedersehen und das alle wohlbehalten wieder zusammengekommen waren. Am Morgen dann würde ihre Geschichte weitergehen, Eru möge über sie wachen und Ihre Schritte leiten .…….
 
Eine unheilvolle Dämmerung liegt über Mittelerde. Die Nacht hat gnädigerweise das Schlachtfeld mit einem dunklen Leichentuch bedeckt, so daß die Bilder von Grauen und Verheerung in Ihrem Schrecken gemildert werden. Weinend stehen die Gefährten zwischen den aufgebahrten Körpern der Freunde, die ihr Leben für sie gaben; ein Stück weiter werden die Verwundeten von den heilkundigen Brüdern und Schwestern versorgt. Die Herzen der Überlebenden sind schwer vor Gram ….
Es sollte nur eine kurze Reise für die Anführer der Sippe sein. Zwei Tage vorher, beim Morgengrauen, brachen sie auf zum Treffpunkt des Orn i Gobennas um Rat zu halten mit den Verbündeten. Weitere Absprachen zum Zuge der verschiedenen Heere sollten getroffen werden um die Vorstösse der Bilwisse und Orks aufzufangen und zurückzudrängen. Doch Verrat lag in der Luft, und so warteten die Horden der ungewaschenen Schwarzblüter und ihrer stinkenden Warge bereits hinter den Hügelkämmen. Trunken von Hass und Saurons verderblichen Einflüsterungen kamen sie in den frühen Morgenstunden des heutigen Tages aus Ihren Löchern und überrannten ob ihrer großen Zahl heimtückisch das Lager; mordeten, folterten und plünderten die Edlen. Die Tapferen schlugen sich gut, aber ach, zu gering war ihre Zahl gegen die anbrandenden Truppen des Feindes. Lediglich Holdir der Schöne konnte bei Beginn des Kampfes fliehen um Verstärkung zu holen und von dem Verrate Dagaduls berichten; dieses heimtückischen Runenbewahrers, der den dreckigen Orks das Signal zum Angriff gab und wohl auch den Treffpunkt unter dem heiligen Baum an Sauron verriet.
So schlug sich Holdir auf der Flucht durch etliche Reihen der Gegner, bis er, erschöpft von Anstrengung und Grauen, auf unsere Maiden und Mannen von UnDruff! traf. Obwohl unsere Herrschar nur knappe 3 Dutzend Gefährten umfaßte, trieben wir umgehend unsere Pferde und Ziegen an und eilten zum Ort des Schreckens. Doch wir kamen zu spät; die unheiligen Orks hatten sich bis auf wenige Nachzügler, die das Schlachtfeld nach Verwundeten und Beute absuchten, bereits auf den Weg in ihre verlausten Heimstätten gemacht. Die Zurückgebliebenen wurden von uns niedergemacht und anschliessend verbrannt, während wir versuchten, den Überlebenden des Gemetzels Trost und Heilung zu spenden, doch waren es leider nur sehr wenige, zu viele sind an diesem Tage gefallen.
Wir übertrugen dem Kundigen Ceowulf einstweilen das Wohl unserer Sippe und ernannten Guinever zum Kriegshauptmann, desweiteren wurden Dwalim, Robena und Grimming jeweils eine Schar kampferprobter Mannen zugeteilt. Unser Tross ist nun unterwegs zu den Wäldern von Fordirith. Dort werden wir rasten und uns den Waldläufern anschliessen, um weiter Richtung Süden zu ziehen. Wie die ausgesandten Späher berichten, gibt es auf unserem Wege allerlei Wanderer, Abenteurer und gar ganze Familien, die dem Ruf des Königs folgen und sich gerne in den Schutz einer großen Schar begeben wollen. Wir werden sie mit Freuden aufnehmen und bei uns willkommen heissen.
Wenn die Blätter fallen und unsere Verwundeten geheilt sind, die Tage der Trauer für die Gefallenen eingehalten wurden und wir unsere Vorräte aufgefrischt haben, dann wird ein Fest der Hoffnung stattfinden, bevor wir weiter in den Krieg gen Rohan ziehen. Und bei Wein und Bier, gebratenem Fleisch und Kuchen werden sich alle Gefährten zu einem großen Rat zusammenfinden, um das Wohl der Gemeinschaft auf fähige Schultern zu übertragen und Taktiken und Strategien zur Vorgehensweise gegen den Feind zu besprechen.

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Im Lager der Gemeinschaft ist alles ruhig. Es ist kalt, so kurz vor dem Jul-Fest; der erste Schnee ist bereits gefallen. Am Horizont sieht man die Ausläufer des Nebelgebirges drohend aufragen….
Die Druffler packen sorgsam ihre Ausrüstung zusammen; Waffen werden überprüft, Vorräte aufgestockt und persönliche Dinge andächtig verstaut. Die große Schar folgt den verschlungenen Pfaden nach Nan Curunir; Boten hat von etlichen Gruppen Orks berichtet, die dort in den Wäldern marodieren sollten.
Grimming, der Anführer der Schar beriet sich mit der Elbin Dilarah, die die Meldungen der Jäger und Kundschafter flüsternd dem kleinen Rat mitteilte.
„Es nützt nichts, Dilarah. Zwar hat unsere Sippe jetzt eine stattliche Größe erfahren, seit wir durch das Reich der Dunländer gezogen sind, dennoch…..für die kommenden Aufgaben benötigen wir weitere Krieger, die sich nicht scheuen ihr Leben für den König zu geben. Es fehlt ebenso an Heilern und Wächtern für das Lager, Standartenträger und Runenkundigen ….. wir sind einfach zu wenige.
Sende Boten in alle Richtungen, sie sollen die Siedler und Reisenden über die bedrohliche Situation im Osten informieren und warnen; bietet Ihnen Schutz und Unterstützung durch unsere Sippe Un Druff. Wir lagern in diesem zurückgezogenen Winkel noch weitere 10 Tage in der Hoffnung auf die dringend benötigte Unterstützung.“
Ernst nickte Dilarah, gab den weiteren Offizieren Dwalim, Nighean, Ulgo und Ceowulf kurze präzise Anweisungen und beobachtete kurze Zeit später, wie diese zu Ihre Pferden gingen und sich leise in die düsteren Wälder schlichen.
„Hoffentlich kommen Sie rechtzeitig zurück“ dachte sie noch mit sorgenvollem Blick; sodann ging sie schnellen Schrittes zu den lagernden Gefährten und berichtete über die weitere Zeit des Bleibens und der Muße. Achselzuckend nahmen die Druffler wieder Platz, holten Ihre Decken; packten Pfeifenkraut und Bier –gut das sie einen großen Vorrat mit sich führten – aus und hockten sich um das neue geschürte Feuer, um sich die Zeit weiter mit Erzählungen aus alter Zeit und wehmütigen Liedern über liebliche Maiden zu vertreiben……
 
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