Programm zu Kernen gesucht

Darussios

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Hallo zusammen.

Ich hab seit gestern meinen neuen Rechner, ein Quadcore zu je 2,6 GhZ, und ich hab mal ein Programm gesehen, mit dem man den einzelnen Kernen Aufgabenbereiche zuweisen konnte, denen sie sich widmen sollten, kenne aber den Namen nicht mehr.
Denn ich möchte bei WoW so nah wie möglich an die 60 FPS drankommen bei Maximumeinstellungen.

Oder kann es noch andere Ursachen haben, warum ich atm in Wintergrasp ohne Schlacht bei 30-35 FPS liege?

Hier mal mein System, von DX Diag abgeschrieben.

System:
Windows 7 Home Premium 64 Bit
AMD Athlon II X4 620
4096 MB RAM
Auslagerungsdatei 1115 MB verwendet, 7073 MB verfügbar
Direct X 11

Grafik:
ATI Radeon HD 5700
2078 MB Gesamtspeicher



Ich bin für jede Hilfe dankbar
smile.gif


Mfg
 
das brauchst du nicht unter Windows 7.... das macht es automatisch.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ok ich hab mal die Schatten ausgemacht, jetzt hab ich ne Minimal FPS von 45-50.

Kann ich das irgendwie verbessern indem ich an der Auslagerungsdatei was mache?
 
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Ok ich hab mal die Schatten ausgemacht, jetzt hab ich ne Minimal FPS von 45-50.

Kann ich das irgendwie verbessern indem ich an der Auslagerungsdatei was mache?
Nein und 45-50 FPS sind ausriechend da das menchliche Auge ahb 27 FPS alles Flüssig sieht egal wieviel FPS du hast, das einzige was passiert ist das mindestens 50% aller user DENKEN noch mehr FPS würden eine steigerung bringen das ist nur ein Psychologischer effekt....
 
Bei Filmen mag das ja wohl der Fall sein, aber bei Spielen ist es definitiv nicht so. Da wird es wirklich erst richtig flüssig, wenn du bei ~60fps angekommen bist. Das hat auch nicht mit psychologischem Effekt zu tun.
 
Hallo zusammen.

Ich hab seit gestern meinen neuen Rechner, ein Quadcore zu je 2,6 GhZ, und ich hab mal ein Programm gesehen, mit dem man den einzelnen Kernen Aufgabenbereiche zuweisen konnte, denen sie sich widmen sollten, kenne aber den Namen nicht mehr.
Denn ich möchte bei WoW so nah wie möglich an die 60 FPS drankommen bei Maximumeinstellungen.

Oder kann es noch andere Ursachen haben, warum ich atm in Wintergrasp ohne Schlacht bei 30-35 FPS liege?

Hier mal mein System, von DX Diag abgeschrieben.

System:
Windows 7 Home Premium 64 Bit
AMD Athlon II X4 620
4096 MB RAM
Auslagerungsdatei 1115 MB verwendet, 7073 MB verfügbar
Direct X 11

Grafik:
ATI Radeon HD 5700
2078 MB Gesamtspeicher



Ich bin für jede Hilfe dankbar
smile.gif


Mfg

Weil deine CPU vielleicht nicht sonderlich toll ist?

Ich habe es kürzlich zwar schon geschrieben, aber schreibe es hier für dich auch nochmal. In Vista machte es manchmal Sinn, wenn man Prozessen einzelne Kerne zuwies, weil Vista oft die Threads umsortiert hat, was dazu führte, da Programme, die auf den einzelnen Kernen liefen, einen kurzen Leistungseinbruch hatten. Den das ständige Umsortieren der Threads auf die Kerne kostete auch Leistung.

In Windows 7 hat man sich dem Problem angenommen und mit dem sogenannten SMT-Parking ein Feature bzw. einen neuen Thread-Scheduler programmiert, daß dafür sorgt, daß die Threads nicht dauernd umsortiert werden. Das Problem sollte damit aus der Welt sein und man sollte die Lastverteilung dem Scheduler überlassen.

Wenn du willst, dann kannst du es ja trotzdem mal versuchen, schaden kann es ja nicht. Ein Programm brauchst du dafür nicht.
Im Taksmanager kannst du die Zugehörigkeiten der Prozesse zum jeweiligen Kern ja festlegen.
 
Es ist tatsächlich so, dass es ab 30 FPS hart wird, einen Unterschied zu erkennen, aber man merkt schon einen zwischen 30 und 60
wink.gif


Der Blondinnenkommentar nützt mir nix, geht da was mit der Auslagerungsdatei ja oder nein?
 
WENN es ein PC schaffen würde die Framerate zu 100% auf exakt 30 zu halten wärs in der Tat flüssig: Siehe Film.
Nur ist das bei Spielen, deren Anforderungsbereich an Grafikkarte und CPU immer wieder variiert quasi nie der Fall. Deshalb erkennt man auch über 30fps teilweise Ruckler. Man würde auch Ruckler warnehmen, wenn die Framerate vom 120 auf 85 einbricht und anschließend wieder auf 110 springt.
 
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Weil deine CPU vielleicht nicht sonderlich toll ist?

Ich habe es kürzlich zwar schon geschrieben, aber schreibe es hier für dich auch nochmal. In Vista machte es manchmal Sinn, wenn man Prozessen einzelne Kerne zuwies, weil Vista oft die Threads umsortiert hat, was dazu führte, da Programme, die auf den einzelnen Kernen liefen, einen kurzen Leistungseinbruch hatten. Den das ständige Umsortieren der Threads auf die Kerne kostete auch Leistung.

In Windows 7 hat man sich dem Problem angenommen und mit dem sogenannten SMT-Parking ein Feature bzw. einen neuen Thread-Scheduler programmiert, daß dafür sorgt, daß die Threads nicht dauernd umsortiert werden. Das Problem sollte damit aus der Welt sein und man sollte die Lastverteilung dem Scheduler überlassen.

Wenn du willst, dann kannst du es ja trotzdem mal versuchen, schaden kann es ja nicht. Ein Programm brauchst du dafür nicht.
Im Taksmanager kannst du die Zugehörigkeiten der Prozesse zum jeweiligen Kern ja festlegen.

Ok danke für die Antwort sowas hab ich wissen wollen.

Vielleicht kannst du bei nem anderen Störfaktor weiterhelfen.

Wenn ich nicht den Mausschatten anschalte, ist der Cursor ca doppelt bis dreifach so groß wie normal, obwohl ich kein Extragroß oder Großschema eingestellt hab.

Mfg
 
Ok danke für die Antwort sowas hab ich wissen wollen.

Vielleicht kannst du bei nem anderen Störfaktor weiterhelfen.

Wenn ich nicht den Mausschatten anschalte, ist der Cursor ca doppelt bis dreifach so groß wie normal, obwohl ich kein Extragroß oder Großschema eingestellt hab.

Mfg

Dazu kann ich dir nichts sagen, ich spiele kein Wow. Keine Ahnung, an welchen Schaltern man da überall drehen kann.

Zur Auslagerungsdatei:

Deine Framerate kannst du damit nicht verbessern. Die Auslagerungsdatei wird in Beziehung mit der Arbeitsspeichermenge vom Betriebssystem optimal gesetzt.
Allerdings variiert sie auch ein bisschen, je nachdem, welche Programme gerade geladen sind. Das heißt, das Ding verändert sich innerhalb eines Rahmes dynamisch. Und das befünstigt eine Fragmentierung der Festplatte. Deswegen kann es sinnvoll sein, die Auslagerungsdatei von der Größe her manuell zu fixieren. Das wäre der einzige Vorteil. Mehr FPS bekommst du dadurch nicht.

Hast du nun mal versucht, ob es was bringt, Wow an zwei Kernen fest zu binden? Ich kann es mir nicht vorstellen.
Aber wie gesagt, versuchen kostet ja nichts.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dazu kann ich dir nichts sagen, ich spiele kein Wow. Keine Ahnung, an welchen Schaltern man da überall drehen kann.

Zur Auslagerungsdatei:

Deine Framerate kannst du damit nicht verbessern. Die Auslagerungsdatei wird in Beziehung mit der Arbeitsspeichermenge vom Betriebssystem optimal gesetzt.
Allerdings variiert sie auch ein bisschen, je nachdem, welche Programme gerade geladen sind. Das heißt, das Ding verändert sich innerhalb eines Rahmes dynamisch. Und das befünstigt eine Fragmentierung der Festplatte. Deswegen kann es sinnvoll sein, die Auslagerungsdatei von der Größe her manuell zu fixieren. Das wäre der einzige Vorteil. Mehr FPS bekommst du dadurch nicht.

Hast du nun mal versucht, ob es was bringt, Wow an zwei Kernen fest zu binden? Ich kann es mir nicht vorstellen.
Aber wie gesagt, versuchen kostet ja nichts.

Lustigerweise war es schon 2 Kernen zugeteilt, ich hab WoW alle 4 Kerne zugewiesen und es bringt einen kaum bemerkbaren FPS-Schub von 1 oder 2 FPS ^^

Das mit dem Maus-Problem habe ich in UND außerhalb von WoW.
Außerhalb hab ichs gelöst. wenn ich den Mausschatten anschalte und in WoW, wenn ich den Hardware-Cursor abschalte.

Naja egal Hauptsache es läuft danke für die Hilfe
smile.gif
 
Du kannst Wow auch 4 Kerne zuweisen, daß hat mit der Tatsache, daß Wow nur mit 2 Kernen skaliert nichts zu tun. Wow ist es scheißegal, ob eine anfallende Aufgabe nun auf Kern1, Kern2, Kern3 oder Kern4 ausgeführt wird. Wenn du lustig bist, kannst du auch auf 8 Kerne aufteilen, sofern du nen Octa-Core hättest. Unter der Tatsache, daß Wow maximal mit einen Dualcore skaliert versteht man etwas ganz anderes.

Einzelne Tasks auf verschiedene Kerne aufzuteilen, hat nichts mit Multithreading zu tun. Deswegen wird das ganze noch lange nicht asynchron verarbeitet, sondern weiterhin sequenziell, also eine Aufgabe nach der anderen. Die Zuteilung übernimmt der Scheduler.

Man kann sich jeden Kern wie eine Scheibe vorstellen. Die Scheibe wird durch die Anzahl der anfallenden Aufgaben unterteilt. Wobei nicht jeder Bereich gleich groß ist, denn die Prozesse haben unterschiedliche Priorität. Deswegen bekommen einige für längere Zeit die CPU zugewiesen als andere. Und nun dreht sich die Scheibe und für wenige Millisekunden bekommt jeder Prozess die CPU zugewiesen. Deswegen sieht es für den User aus, als ob der Rechner verschiedene Aufgaben parallel machen kann, kann er aber nicht, außer eben bei mehreren Kernen.

Das heißt also im Beispiel von Wow, das anfallende Rechenarbeiten nicht mehr solang warten müssen, weil wenn Kern1 gerade ausgelastet ist, dann hat man im Falle eines Dualcores noch einen weiteren.
Mit paralleler Verarbeitung hat das ganze aber trotzdem wenig zu tun. Denn wenn die Entwickler von Wow sagen, daß ihr Game nun auch mit Dualcore skaliert, dann meinen sie damit den Code.
Das hat mit der Zuteilung der Tasks auf verschiedene Kerne mittels Scheduler nicht direkt was zu tun.

Einfaches Beispiel:

Code:
class Program
   {
		static void Main(string[] args)
		{
			doSomething();
			Console.Write("In der Main-Methode");
			Console.ReadLine();
		}
		private static void doSomething()
		{
			Console.WriteLine("In der Methode doSomething");
		}
	}

Die Ausgabe "In der Main-Methode" erfolgt hier erst nach der Ausgabe "In der Methode doSomething". Den der Code in der Main läuft erst weiter, wenn die Logik in der Methode "doSomething"
abgearbeitet ist.

Anderst hier:

Code:
class Program
	{
		static void Main(string[] args)
		{
			ThreadStart ts = new ThreadStart(doSomething);
			Thread th = new Thread(ts);
			th.Start();
			Console.WriteLine("In der Main-Methode");
			Console.ReadLine();
		}
		private static void doSomething()
		{
			Console.WriteLine("In der Methode doSomething");
		}
	}

Die erste Ausgabe wird nun "In der Main-Methode" lauten. Obwohl noch vor der Ausgabe die Methode "doSomething" aufgerufen wird, jedoch in einen eigenen Thread.
Das heißt, die Main muss nicht auf deren Rückgabe warten sondern arbeitet direkt weiter. Hier stehen jetzt zwei Aufgaben an, die wirklich parallel verarbeitet werden können, sofern
du mehr Kerne hast. Denn pro Kern hat wie gesagt nur ein Prozess für wenige Millisekunden die CPU, bevor sich die Scheibe weiter dreht und der nächste Prozess dran ist.

Und genau das ist der Unterschied, zwischen blödsinnig irgendwelchen Prozessen Kerne zuweisen, was im Endeffekt nur Lastverteilung ist und sonst nichts, oder der Tatsache was es heißt, daß eine Anwendung tatsächlich mit Mehrkern-Prozzis skaliert. Und wenn Blizzard davon redet, daß ihr Wow jetzt auch etwas mit Dualcores skaliert, dann gehe ich doch davon aus, daß sie Änderungen im Code meinen.

Denn alles, wovon hier im Thread die Rede war, daß macht das Betriebsystem bzw. der Scheduler. Wow sagt "Hallo, hier gibts Arbeit", Scheduler sagt, du bekommst Kern3, 4 what ever, völlig Wurst.
In der Paxis und vor allem bei Win7 mit dem von mir schon erwähnten SMT-Parking ist es natürlich auch bei einen Quad nicht der Fall, daß wow ständig wo anders landet und das Betriebsystem ständig dabei ist, die Threads neu zu sortieren. Wow wird gestartet, Betriebsystem sagt, du nimmst mal 1 und 2 und dabei wird es dann auch belassen. Und je nach Auslastung bekommen halt dann weitere Programme zum Beispiel 3 und 4.

So, genug kluggeschissen. Wünsche guten Rutsch.
 
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