Puabi
Rare-Mob
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Willkommen in meinem Blog, ich hoffe, ihr hattet bisher einen angenehmen Sonntag. Meiner war jedenfalls bis jetzt ganz gut, abgesehen von der Tatsache, dass ich mich in den letzten Tagen irgendwie falsch bewegt habe oder Zug abgekriegt habe oder was auch immer. Jedenfalls habe ich im rechten Schulterbereich Schmerzen und kann mich gar nicht richtig bewegen. Naxhdem mein Freund mich gestern abend mit Schmerzgel eingerieben hat, dachte ich eigentlich, es wird mal besser, aber weit gefehlt. Vielleicht hat ja hier jemand einen Tipp?
Nun aber zum eigentlichen Blogthema:
Ich hatte ja bereits vor einiger Zeit mal einen meiner Schreibversuche vorgestellt, nun habe ich wieder etwas online gestellt, was meiner Feder entsprungen ist. Als Kurzgeschichte kann man es nicht direkt bezeichnen, aber am besten bildet ihr euch euer eigenes Urteil darüber. Ich werde nicht die ganze Geschichte an dieser Stelle veröffentlichen, da sie einfach zu lang ist, daher findet ihr danach einen Link, der zur Fortsetzung führt. Über Kommentare freue ich mich, denn mich würde interessieren, was ihr darüber denkt.
SIE und ER
Es war ein warmer sonniger Frühlingstag. SIE war recht früh aufgewacht, in ihren Gedanken war nur die Frage: Was liegt heute an ? Diese Frage war recht schnell beantwortet, würde doch dieser Tag genauso ablaufen wie alle anderen zuvor. Ein kurzer Besuch in der Stammkneipe, der dann vermutlich wieder viel zu lange dauern würde. Wie immer eben.
Nun gut, nach der üblichen Morgentoilette kleidete SIE sich an und machte sich auf den Weg zur Bushaltestelle. Es war noch recht früh, gerade mal 9.00 Uhr und so würde im Zollhaus (das ist der Name der Stammkneipe) noch nicht so viel los sein. Wer geht auch schon morgens um diese Uhrzeit in eine Kneipe ?
Nach kurzer Busfahrt war SIE dann da, ab über die Straße und hinein in die - in ihren Augen - gemütliche Eckkneipe. Ihr erster Blick fiel auf IHN, der da an der Theke saß und sein Bier anstarrte. Doch das war auch erst nur ein Blick, mehr flüchtig als intensiv, eher belanglos, so wie man eben die anwesenden Gäste mustert.
Zielstrebig marschierte SIE dann ans Ende der Theke, um den Kellner freundschaftlich zu begrüßen. Schließlich gehörte SIE schon fast zum Inventar. Schnell setzte SIE sich auf den Barhocker am Ende der Theke und genehmigte sich erst mal einen Kaffee. Hier saß SIE immer, denn man hatte einen guten Blick auf die Tür.
Doch heute war es nicht so interessant, wer da zur Tür rein kam, denn in dieser Blickrichtung saß auch ER vor seinem Bier. ER, der ja eigentlich gar nicht so schlecht aussah und auch mal des öfteren rüber schaute. ER, der so wunderschöne Augen hatte, die immer öfter auf ihr weilten. Wie praktisch, dass in der Ecke, in der ER saß, auch der Dartautomat stand. So konnte SIE ganz ohne aufzufallen auch mal in die Richtung, um eine Partie zu wagen. Und wieder schaute ER ab und zu, Sie brachte demzufolge bald keinen Pfeil auf die Scheibe.
So ging es eine ganze Weile, bis der Kellner SIE zu sich rief und darum bat, ihm doch eben neue Dartpfeile zu kaufen. Manche Botengänge hatte Sie von jeher gerne übernommen. Nur an diesem Tag wollte SIE nicht so recht, wollte nicht raus an die frische sonnige Luft, wollte dem Zollhaus nicht den Rücken kehren. Denn da war ja ER und konnte SIE wissen, ob ER noch da wäre, wenn SIE wieder käme? Aber SIE konnte ja noch keinem eine Bitte abschlagen und so ging SIE raus, weg von ihm, in schnellem Schritt zu dem Geschäft wegen der in ihren Augen total überflüssigen Pfeile.
Als SIE zurück kam, wanderte SIE schon auf Zehenspitzen an den Fenstern ihrer Stammkneipe vorbei und ihr Herz machte einen unbewussten Sprung, denn ER war noch da, an seinem alten Platz, immer wieder auf's Fenster schielend. Und so stürmte SIE mehr oder weniger hinein, bemüht ihre Freude zu verbergen, brav die Pfeile abliefernd und schon saß SIE wieder auf dem Hocker ihm gegenüber.
Im Laufe des Tages wurde es voller, Gäste kamen und gingen, aber ER blieb da. SIE fasste all Ihren Mut zusammen und rief zu ihm herüber, dass ER sich doch zu ihr setzen sollte, man könne sich dann besser unterhalten. ER kam auch hinüber und man tauschte die ersten Nettigkeiten aus. Ein recht flüssiges Gespräch kam in Gang und man lernte sich besser kennen.
Im Laufe des Nachmittags und des frühen Abends wurde es durch immer mehr Gäste zwangsläufig lauter und da SIE ja mittlerweile auch nicht mehr ganz nüchtern war (wie jeden Abend) wurde SIE mutiger und unterbreitete ihm den nächsten Vorschlag. Wir könnten doch zu mir fahren, da ist es ruhiger und man kann sich besser unterhalten. unterhalten? Na ja, da war SIE sich noch nicht so ganz sicher.
Soviel sei gesagt: In der ersten Nacht passierte nichts in der einen bestimmten Richtung, dazu waren ER und SIE nicht mehr ganz in der Lage. Denn was SIE nicht wusste von ihm, war die Tatsache, dass ER Drogen nimmt. Und so bereitete ER sich bei ihr erst mal seine Portion Kokain vor und SIE, nicht mehr nüchtern und stur bis zum geht nicht mehr war der festen Meinung, dass ER das Zeug nicht ohne SIE nehmen würde. Und so sniefte auch SIE sich Ihre Line weg.
Doch in dieser Nacht wurde eins klar: ER und SIE waren von fortan ein Paar. Altersunterschied schlappe zehn Jahre. ER leicht dem Alkohol und den Drogen zugeneigt, SIE mit einem kleinen Alkoholproblem. Ein tolles Paar, nicht wahr ? Es war trotz allem eine glückliche Zeit, bis zu dem Tag, als ER und SIE sich dafür entschieden, zusammen zu ziehen.
Schon beim Umzug gab es Krach, beim Einrichten und beim Renovieren der Wohnung. Er trank, wollte SIE aber vom Alkohol weg kriegen. Anfangs klappte dies ja auch, aber mit der Zeit füllte ER SIE lieber mit zwei bis drei Flaschen Wein ab, weil Sie dann ja in manchen Lagen hemmungsloser wurde und nicht mehr so (nach seinen Worten) frigide war.
Und so ging es weiter, Stunde um Stunde, Tag für Tag, Woche für Woche bis es eskalierte.....
So, das war der erste Teil der Geschichte, wer wirklich weiterlesen möchte, kann dies gerne machen. Die Möglichkeit dazu hat er, wenn er dem nachfolgenden Link folgt.
http://www.buch-schr...ilder/16842.gif
Ich wünsche euch noch einen schönen Rest-Sonntag, wer in der Nähe von Wuppertal wohnt, schaut sich vielleicht dort den Rosensonntagszug an, der um 14:11 Uhr an der Berliner Straße in W'tal-Barmen startet.
Eure Dani
Nun aber zum eigentlichen Blogthema:
Ich hatte ja bereits vor einiger Zeit mal einen meiner Schreibversuche vorgestellt, nun habe ich wieder etwas online gestellt, was meiner Feder entsprungen ist. Als Kurzgeschichte kann man es nicht direkt bezeichnen, aber am besten bildet ihr euch euer eigenes Urteil darüber. Ich werde nicht die ganze Geschichte an dieser Stelle veröffentlichen, da sie einfach zu lang ist, daher findet ihr danach einen Link, der zur Fortsetzung führt. Über Kommentare freue ich mich, denn mich würde interessieren, was ihr darüber denkt.
SIE und ER
Es war ein warmer sonniger Frühlingstag. SIE war recht früh aufgewacht, in ihren Gedanken war nur die Frage: Was liegt heute an ? Diese Frage war recht schnell beantwortet, würde doch dieser Tag genauso ablaufen wie alle anderen zuvor. Ein kurzer Besuch in der Stammkneipe, der dann vermutlich wieder viel zu lange dauern würde. Wie immer eben.
Nun gut, nach der üblichen Morgentoilette kleidete SIE sich an und machte sich auf den Weg zur Bushaltestelle. Es war noch recht früh, gerade mal 9.00 Uhr und so würde im Zollhaus (das ist der Name der Stammkneipe) noch nicht so viel los sein. Wer geht auch schon morgens um diese Uhrzeit in eine Kneipe ?
Nach kurzer Busfahrt war SIE dann da, ab über die Straße und hinein in die - in ihren Augen - gemütliche Eckkneipe. Ihr erster Blick fiel auf IHN, der da an der Theke saß und sein Bier anstarrte. Doch das war auch erst nur ein Blick, mehr flüchtig als intensiv, eher belanglos, so wie man eben die anwesenden Gäste mustert.
Zielstrebig marschierte SIE dann ans Ende der Theke, um den Kellner freundschaftlich zu begrüßen. Schließlich gehörte SIE schon fast zum Inventar. Schnell setzte SIE sich auf den Barhocker am Ende der Theke und genehmigte sich erst mal einen Kaffee. Hier saß SIE immer, denn man hatte einen guten Blick auf die Tür.
Doch heute war es nicht so interessant, wer da zur Tür rein kam, denn in dieser Blickrichtung saß auch ER vor seinem Bier. ER, der ja eigentlich gar nicht so schlecht aussah und auch mal des öfteren rüber schaute. ER, der so wunderschöne Augen hatte, die immer öfter auf ihr weilten. Wie praktisch, dass in der Ecke, in der ER saß, auch der Dartautomat stand. So konnte SIE ganz ohne aufzufallen auch mal in die Richtung, um eine Partie zu wagen. Und wieder schaute ER ab und zu, Sie brachte demzufolge bald keinen Pfeil auf die Scheibe.
So ging es eine ganze Weile, bis der Kellner SIE zu sich rief und darum bat, ihm doch eben neue Dartpfeile zu kaufen. Manche Botengänge hatte Sie von jeher gerne übernommen. Nur an diesem Tag wollte SIE nicht so recht, wollte nicht raus an die frische sonnige Luft, wollte dem Zollhaus nicht den Rücken kehren. Denn da war ja ER und konnte SIE wissen, ob ER noch da wäre, wenn SIE wieder käme? Aber SIE konnte ja noch keinem eine Bitte abschlagen und so ging SIE raus, weg von ihm, in schnellem Schritt zu dem Geschäft wegen der in ihren Augen total überflüssigen Pfeile.
Als SIE zurück kam, wanderte SIE schon auf Zehenspitzen an den Fenstern ihrer Stammkneipe vorbei und ihr Herz machte einen unbewussten Sprung, denn ER war noch da, an seinem alten Platz, immer wieder auf's Fenster schielend. Und so stürmte SIE mehr oder weniger hinein, bemüht ihre Freude zu verbergen, brav die Pfeile abliefernd und schon saß SIE wieder auf dem Hocker ihm gegenüber.
Im Laufe des Tages wurde es voller, Gäste kamen und gingen, aber ER blieb da. SIE fasste all Ihren Mut zusammen und rief zu ihm herüber, dass ER sich doch zu ihr setzen sollte, man könne sich dann besser unterhalten. ER kam auch hinüber und man tauschte die ersten Nettigkeiten aus. Ein recht flüssiges Gespräch kam in Gang und man lernte sich besser kennen.
Im Laufe des Nachmittags und des frühen Abends wurde es durch immer mehr Gäste zwangsläufig lauter und da SIE ja mittlerweile auch nicht mehr ganz nüchtern war (wie jeden Abend) wurde SIE mutiger und unterbreitete ihm den nächsten Vorschlag. Wir könnten doch zu mir fahren, da ist es ruhiger und man kann sich besser unterhalten. unterhalten? Na ja, da war SIE sich noch nicht so ganz sicher.
Soviel sei gesagt: In der ersten Nacht passierte nichts in der einen bestimmten Richtung, dazu waren ER und SIE nicht mehr ganz in der Lage. Denn was SIE nicht wusste von ihm, war die Tatsache, dass ER Drogen nimmt. Und so bereitete ER sich bei ihr erst mal seine Portion Kokain vor und SIE, nicht mehr nüchtern und stur bis zum geht nicht mehr war der festen Meinung, dass ER das Zeug nicht ohne SIE nehmen würde. Und so sniefte auch SIE sich Ihre Line weg.
Doch in dieser Nacht wurde eins klar: ER und SIE waren von fortan ein Paar. Altersunterschied schlappe zehn Jahre. ER leicht dem Alkohol und den Drogen zugeneigt, SIE mit einem kleinen Alkoholproblem. Ein tolles Paar, nicht wahr ? Es war trotz allem eine glückliche Zeit, bis zu dem Tag, als ER und SIE sich dafür entschieden, zusammen zu ziehen.
Schon beim Umzug gab es Krach, beim Einrichten und beim Renovieren der Wohnung. Er trank, wollte SIE aber vom Alkohol weg kriegen. Anfangs klappte dies ja auch, aber mit der Zeit füllte ER SIE lieber mit zwei bis drei Flaschen Wein ab, weil Sie dann ja in manchen Lagen hemmungsloser wurde und nicht mehr so (nach seinen Worten) frigide war.
Und so ging es weiter, Stunde um Stunde, Tag für Tag, Woche für Woche bis es eskalierte.....
So, das war der erste Teil der Geschichte, wer wirklich weiterlesen möchte, kann dies gerne machen. Die Möglichkeit dazu hat er, wenn er dem nachfolgenden Link folgt.
http://www.buch-schr...ilder/16842.gif
Ich wünsche euch noch einen schönen Rest-Sonntag, wer in der Nähe von Wuppertal wohnt, schaut sich vielleicht dort den Rosensonntagszug an, der um 14:11 Uhr an der Berliner Straße in W'tal-Barmen startet.
Eure Dani