Resgahr, Leben eines (Un)Toten

S

Scrätcher

Guest
So das ist meine erste Geschichte. Wenn sie gut ankommt werd ich sie fortsetzen! Entschuldigt mir bitte Rechtschreibfehler oder sonstige Mängel! Die mir eventuell entgangen sind!^^
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Das alte Vorgebirge des Hügellands war schon lange in den dunklen Schleier der Nacht getaucht, es war friedlich anzusehen und nur an wenigen Ort wurde das zirpen der Grillen von anderen Tierlauten verdrängt. Der Vollmond lies eine Wolke zwischen sich und Azeroth ziehen und so konnte man nicht gewiß sein, ob man nun tatsächlich zwischen den Bäumen eine Gestalt erblickt oder sie sich nur einbildet.

In diesem Fall war es so. Und hätte in diesem Augenblick jemand dagestanden. So hätte er die Umrisse eines Menschen beschrieben. Doch dieses Wesen ging eher etwas geduckt, ja es humpelte ein wenig. Die Bewegungen waren nicht so feinmotorisch wie die eines Menschen doch bewegte es sich schnell und leise vorwärts. Nur das leise klappern von Knochen und das aneinanderreiben von Metallplatten lies vermuten das es nicht ganz ungefährlich war.

Nicht weit davon entfernt waren Irvirne und Tyson auf Streife. Beide gehörten zur Wache der Allianz und hatten den Auftrag um Obsthain zu patroulieren um die Bauern und Felder vor jeglichen Übergriffen von Horde oder wilden Tieren zu schützen. Es war sicher keine leichte Aufgabe in einem umkämpften Gebiet zumal sich die Verlassenen erfolgreich in Tarrens Mühle eingenistet hatten und ein Schlagabtausch zwischen Süderstade und Tarrens Mühle schon zur Tagesordnung gehörte. Doch Irvine und Tyson war das egal. Während Irvine ein unverbesserlicher Optimist war, wollte Tyson beim Millitär war erreichen. Sie unterhielten sich mal wieder über das leidige Thema Kopfschmerzen nach Zwergenbier als Irvine ein Geräusch hörte. "Stop!"; flüsterte Irvine. Tyson blieb stehen und schaute sich um "Hm?". Irvine fuhr fort "Ich hörte ein seltsames Geräusch, ein klappern begleitet von Metall was aneinander reibt!". Beide blieben stehen und lauschten dem Grillenzirpen. Beide wußten das man sich hier draussen schnell ein Geräusch einbilden konnte, ja sogar manch Einer von der Stille schon wahnsinnig wurde. Doch wäre es tödlicher wenn dort tatsächlich etwas lauern sollte....
 
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Tyson war der Ältere von beiden und hatte schon einige Monate in Obsthain seinen Dienst versehen während Irvine frisch von der Kadettenschule in Sturmwind kam und erst seit ein paar Tagen in Obsthain stationiert war. Irvine freute sich das Tyson sich wie ein großer Bruder um ihn kümmerte und wäre für ihn durch das Feuer gegangen.

Tyson sah sich nochmal um. "Laß uns weiter gehen! Sollte etwas gewesen sein ist es jetzt wohl weg! Erzähl mir lieber wie du den volltrunkenen Zwerg unter dem Tisch rausbekommen hast, als wir die Gaststätte räumen mußten!" Beide lachten. "Oh! Das war ganz einfach Tyson!" sie setzten ihren Weg fort. "Ich nahm in meine eine Hand mein Schwert in die andere seinen Bart!"

Die nächsten Momenten spielten sich drastisch schnell ab. Trotzdem kam es den Beteiligten vor, als ob die Zeit doppelt so langsam wie sonst verinnen würde. Tyson lauschte Irvines Worten als dieser plötzlich nach vorne geschleudert wurde und zu Boden ging. Tyson drehte sich um. Da wo gerade eben noch Irvine stand, war jetzt eine Gestalt die nur aus Knochen und Rüstung zu bestehen schien, ihre zwei Schwerter weit seitlich vom Körper wegstreckend hielt sie den Kopf nach oben und brüllte. Irvine lag benommen am Boden, Tyson holte mit seinem Schwert aus und hob sein Schild schützend vor sich als auch schon das erste Schwert darauf niederstieß. Tyson blockte. Das Zweite kam von der anderen Seite und ritzte ihm den Bauch auf. Bevor seine Klinge den Gegner auch nur berührte tanzten die Klingen wieder und wieder auf seinem Körper. Die Gestalt kämpfte mit einer Energie aus purem Hass, ohne Angst und selbst als die Klinge von Tysen ihn traf schien ihn das nicht sonderlich zu beeindrucken. Nein! Es schien als ob es ihn noch wilder machte. Tyson fiel auf die Knie und die Gestalt holte zum Endstoß aus. "NEIIIIIIIIIN!"; brüllte Irvine und stürzte sich auf diesen Untoten. So gutmütig wie Irvine war, so schlecht war seine Kampftechnik. Der Untote entwaffnete ihn, rammt ihm ein Schwert in den Bauch und kickte ihn mit einem Tritt auf die Brustplatte zurück. Tyson kniete und zitterte, kaum noch des Atmen mächtig setzte der Untode seinem Leben ein Ende.
 
Irvine lag da und konnte kaum Atmen, das Stahl des Schwertes ging durch ihn durch berührte mit der Spitze das Gras. Der Untote kam langsamen Schrittes zu ihm rüber. Er setzte seinen schweren Stiefel auf seine Brust und zog sein Schwert aus Irvine. "Warum?"; flüsterte Irvine. Der Untote hielt inne und beugte sich zu ihm runter. Eine Erinnerung schoß ihm durch den Kopf. Eine Erinnerung so alt und verblaßt das sie eher einem Traum ähnelte. Damals war er noch kein Mitglied der Verlassenen und sein Name war nicht Resgahr sondern Ahrcus.

Die Sonne schien hell über Sturmwind und die Vögel zwitscherten während auf dem Marktplatz und der Auktionshalle wieder reger Betrieb herrschte. Riggedi und Ahrcus angelten wie jeden freien Tag am Kanal in der Nähe der Kathedrale. Beide waren seit ihrer Ankunft in der Kadettenschule wie Pech und Schwefel. Auch wenn Riggedi von Nordhain ein Mensch war und Ahrcus ein Nachtelf. Wo einer der Beiden herumlungerte war der Andere nicht weit. "Und?"; fragte Riggedi ohne zu Ahrcus hinüber zu schauen. "Was und?"; antwortete Ahrcus. "Ja, hast du sie jetzt schon angesprochen Ahrcus?". Ahrcus heimliche Liebe war eine Priesterschülerin die, wie er herausgefunden hatte, immer um eine bestimmte Uhrzeit an diesem Kanal entlangging. Riggedi wußte das, machte sich aber einen Spaß daraus das es so offensichtlich war und Ahrcus trotzdem noch versuchte zu leugnen. Ein paar Priesterschülerinnen spazierten auf der anderen Seite des Kanals entlang. Unter ihnen war auch Lageesha, sie war eine Nachtelfe mit blauen Haaren und ein paar Sommersprossen. Ihr war nicht entgangen das Ahrcus ständig in ihrer Nähe auftauchte und er gefiel ihr. Trotzdem war sie der Meinung das er den ersten Schritt zu machen hatte. Sie sah ihn am anderen Ufer sitzen und lächelte hinüber. Ahrcus wurde rot und strahlte zurück. Riggedi nutzte diesen Augenblick holte mit seiner rechten Hand aus und klopfte so fest auf Ahrcus seine Schulter das dieser das Gleichgewicht verlor und im Kanal baden ging. Lageesha beobachtete das Schauspiel und mußte kichern bevor sie weiterging. "Boar! Spinnst du??!"; motzte Ahrcus während er unbeholfen im Wasser paddelte. "Oh Ahrcus! Du weißt doch! Jeder ist seines Glückes Schmied! Und für dich wird es mal Zeit das du dein Schicksal in die Hand nimmst!" Riggedi verstaute die Angel und rannte, dicht gefolgt von Ahrcus der ihn kreuz und quer durch Sturmwind jagte.

Ein fauliger modriger Geruch machte sich um Irvines Kopf breit. Dann spürte er einen eisigen Atmen an seinem Ohr und der Untote sprach:"Nicht du bist des Schicksals Schmied! Das Schicksal ist ein vorgeschriebenes Buch und dein Rolle endet hier!" Irvine wurde ohnmächtig und die Gestalt verschmolz wieder mit der Dunkelheit.
 
ihr dürft ruhig mal eure Meinung dazwischen schreiben damit ich weiß, ob es Sinn macht die Geschichte fortzusetzen....
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Respekt, lieber Herr Scrätcher!

Schön geschriebene Geschichte, die Lust auf mehr macht. Fühle mich sehr geehrt, dass auch ich in der Story auftauche. Noch ein Grund mehr zu erfahren, wie´s wohl mit mir weitergeht!!!

/PUSH IT
/PUSH IT REAL GOOD

Riggedi
 
Verdammt gute Story! Hab sie mir jetzt endlich ganz durchlesen können.
Ein paar Schönheitsfehler grammatikalischer Natur sowie Rechtschreibfehler sind zwar vorhanden, stören aber nicht sonderlich.
Weiter so mein Lieber
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Wirklich super geschrieben! Weiter so!
(Kleine Anmerkung: Heisst es nicht Azeroth? Oder ist Azorth ein Ort in deiner Geschichte?)
 
Die Story gefällt mir sehr gut.
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Ich möchte mehr davon lesen! Die Atmosphäre und die Charakterbeschreibung ist besonders gut gelungen.
 
Hast du deine Story deshalb in einzelne Segmente geteil, um einen Fullquote vorzubeugen?
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Nett geschrieben.
Gerne mehr!
 
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