Runes of Magic - ein erster Eindruck

Camal(Malygos)

Quest-Mob
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Nachdem ich nun einige Zeit lang Runes of Magic gespielt habe (und auch immer noch spiele) wird es Zeit für ein erstes Fazit.

Angefangen hat für mich alles mit der Open Beta. Durch Zufall bin ich überhaupt über Runes of Magic (RoM) gestolpert - eigentlich hatte ich mal wieder nach Browserspielen ausschau gehalten und bin so über die Seite Betawatcher gestolpert. Nach ein bisschen rumstöbern in den aktuellen Listen hat mich der Name irgendwie angesprochen und ich dachte bei mir "Das probierst du einfach mal aus... F2P... kostet nichts, also dann mal auf".

Ehrlich gesagt habe ich nicht allzu viel von dem Game erwartet, hatte ich doch schon andere F2P Spiele ausprobiert und war dadurch eigentlich schon ziemlich abgeschreckt. Nach dem herunterladen des Spielclients musste ich erst noch eine scheinbar endlose Reihe von Patches über mich ergehen lassen, bevor ich endlich starten konnte.

Die erste Überraschung war nun die Charaktererstellung. Zwar merkt man den Charakteren an das sie aus dem asiatischen Raum stammen, jedoch hält sich dieser Eindruck in Grenzen. Es gibt mehrere Möglichkeiten seinen Charakter zu gestalten und individueller aussehen zu lassen.



Ein Magier sollte es sein. Nach einigem herumspielen an den vorhandenen Schiebereglern für die Charaktergestaltung stürzte ich mich also in die mir noch fremde Welt von Taborea, in der auch schon die zweite positive Überraschung auf mich wartete: Ein Tutorial für Einsteiger, welches einen recht schnell und unkompliziert mit den wichtigsten Bewegungselementen vertraut machte. Auch wenn ich schon einige MMORPG-Erfahrung habe, so habe ich doch das Tutorial durchlaufen um sicher zu gehen, das ich auch nichts wesentliches vergesse.

Danach war ein erster Blick auf die Grafik fällig. Sie ist nicht unbedingt überwältigend oder haut mich vom Hocker, aber dennoch ist es weit mehr als ich erwartet hatte. Es fehlen sicher noch viele Dinge wie z. B. viele Schatteneffekte aber dennoch: Das Game ist durchaus ansehnlich.



Die Skillverteilung ist in RoM über sogenannte Talentpunkte (TP) geregelt. Nach jedem Stufenaufstieg und auch für jeden getötetes Monster sowie jeden Quest bekommt der Held TP mit denen er seine Fähigkeiten steigern kann.



Nun zum Interface: Das Interface ist im Großen und Ganzen nicht viel anders als in Word of Warcraft oder Herr der Ringe Online, einfach aus dem Grund weil es sehr Benutzerfreundlich und einfach zu handhaben ist. In RoM jedoch sind noch einige Handgriffe zu tun, gerade was die komfortable Bedienung angeht.

Nehmen wir als Beispiele mal das Gildeninterface:

Zwar gibt es eine Übersicht die einem die Gildenmitglieder anzeigt und in der man auch Klasse/Level, Rang oder Notizen einblenden kann, aber der große Nachteil: Man bekommt IMMER auch die Offline-Mitglieder angezeigt, ohne eine Möglichkeit die Liste zu sortieren so das z. B. nur Online-Mitglieder erscheinen.

Als nächstes die Handwerkslehrer: Möchte man seine Handwerksfähigkeiten erweitern und neue Sachen lernen, spricht man den jeweiligen NPC an und sieht dann eine Auswahl der Fähigkeiten die man lernen kann (weiß dargestellt) und für die der eigene Skill noch nicht ausreicht (rot dargestellt).

Der Nachteil ist nun: Sobald man einen Skill gelernt hat, geht das Fenster automatisch zu. Sofern man einen weiteren Skill lernen möchte, muss man den NPC noch einmal ansprechen. Sicher ist das nicht übermäßig schlimm, aber sehr nervig und unbequem, da kann also noch einiges getan werden.



Dies waren also meine ersten Eindrücke, demnächst folgt mehr.

Stay tuned
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