S.T.A.L.K.E.R. - Shortstory

Brixx

Quest-Mob
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Hallo Buffed-Community!

Diese Kurzgeschichte habe ich bereits im stalker.onlinewelten.com-Forum gepostet und möchte das auch hier nochmal machen.
Ich hoffe auf konstruktive Kritik.

Ein seichter Wind wehte in der trostlosen, doch faszinierenden Stille, dich sich seinem Auge bot. Kein Anzeichen für eine andere Existenz. Er blickte um sich, nur um sich der Endlosigkeit dieses Absurdums bewusst zu werden. Doch diese unwirtliche Gegend übte eine unglaubliche Faszination auf ihn aus. Er blinzelte, als sich einzelne Sonnenstrahlen durch die Gerippe der Baumleichen verirrten und ihn blendeten. Er stellte sich vor, wie es hier früher einmal ausgesehen haben musste, fantasierte sich Leben in die Gegend. Vor seinem inneren Auge sah er diese einstige unberührte Natur. Sah, wie die nun seit Jahren schon toten, kalten Bäume in ihrer Blüte standen, wie sich Gras im Wind wiegte. Doch dies war Vergangenheit und es würde noch Jahrtausende dauern, bis sich die Natur von diesem Anschlag durch die Menschheit erholt haben würde – sollte es überhaupt jemals wieder zu einer Genesung der Landschaft kommen. Er konnte es sich nicht vorstellen – nicht während er sah, was ihm seine Augen im Hier und Jetzt vermittelten. Das Grün war dem Grau gewichen. Die Zone hatte als das Leben mit sich gezogen, es ausgelöscht und ersetzt. Doch er Maß sich nicht an, über die Zone zu urteilen, Gründe zu finden. Er nahm sie an. Die Zone nahm ihn an. Aus diesem Grund liebte er die Zone. Viele Menschen sahen nur die Verwüstung, die die Zone mit sich gebracht hatte, diese unsäglich tote Landschaft. Doch er sah das anders. Ihm zeigte diese Zerstörung nicht das Ende, er sah darin eine neue Chanche, einen neuen Versuch der Erde, sich selbst Hoffnung zu geben. Eine Hoffnung, die für den Menschen so unwirtlich und unbegreiflich war, dass er nicht in die Versuchung geriet, sich einzumischen. Hier konnte er leben. Die Welt außerhalb der Zone geriet immer mehr in Vergessenheit. Warum auch sollte er sich darum kümmern? Die Zeiten waren grausam, viel grausamer als es die Zone jemals hätte sein können.
Die Ölreserven waren erschöpft, die ach so angepriesenen Alternativelösungen stellten sich jedesmal als Fehlgriffe heraus, die Wissenschaft war nicht im Stande gewesen, die Natur zu ersetzen. Wie er es erwartet hatte. Jahrelang schon lief die Menschheit unbeschwert dem offenen Messer entgegen. Wie er es erwartet hatte... Selbst das Trinkwasser war nichtmehr solange vorhanden gewesen, die geschätzt worden war. Man setzte einfach mehr Denken von dem Durchschnittsbürger voraus, als tatsächlich erwartet werden konnte. Man lebte nach dem Motto „Mich triffts nicht. Erst dich nach uns...“. Kriege wurden geführt, Kriege, die so unsinnig waren, dass es für ihn annähernd schon wieder lustig wirkte. Kriege, die mehr Verschlangen als sie geben konnte. Davor war er geflüchtet. Davor und vor der Eintönigkeit. Doch selbst hier in der Zone drohte sich die menschliche Pest weiter auszubreiten. Davor fürchtete er sich. Abenteurer, Forscher und Militärs arbeiteten sich langsam aber sich immer weiter in die Zone vor. Doch noch war er sicher. Er lebte weit, weit hinter den sicheren Gebieten in der Zone. In den Gebieten, um die sich schon jetzt, nur wenige Jahre nach der Entstehung der Zone, wildeste Gerüchte rankten. Über Wesen, die kein Gott hätte zulassen dürfen. Er wusste, dass diese Gerüchte keine Gerüchte waren, sondern die Wahrheit darstellten. Nur konnte er das Entsetzen nicht nachvollziehen. Er sah darin keinen Unfall, keine Monströsitäten. Er sah darin, den Versuch einer neuen Evolution. Außerdem, so fand er, wirkte das Verhalten der neu entstandenen Wesen viel menschlicher, als das derjeniger, dem das Verhalten eigentlich angedacht war. Hier tat jede Existenz das, was sie zu ihrer eigenen Evolution brauchte. Nicht mehr, nicht weniger. Er war jetzt bereits fünfzig Jahre alt. Seine Familie hatte er im Krieg um die letzten Ressourcen verloren. Lange Jahre seines Lebens hatte er ein normales Dasein gefristet. Hatte im Wald als Förster gearbeitet. Dann hatte ihm das Leben eine neue Sehnsucht gegeben, die Zone. Jetzt, hier auf diesem kleinen Hügel, auf den er sich gesetzt hatte, lies er sich sein Leben vor der Zone durch den Kopf gehen. Er dachte nach, über Sinn und Bestimmung. Doch er fand nichts. Wie all die Jahre lang. Nichts, nur Sehnsucht. Eine Sehnsucht, die blieb, wenn er in der Zone war, und nur schlimmer wurde, wenn er nur den Gedanken fand, die Zone zu verlassen. Er wollte nicht weg. Nie mehr. Er richtete die Waffe gegen seine Schläfe. Noch ein letztes Mal genoss er das Licht der Sonne, die klare Kälte und die einsame, doch beruhigende Stille der Zone. Dann drückte er ab...

Sry, dass ich keine Absätze gemacht habe, aber das kam aus einem Guss und war nicht geplant
biggrin.gif
 
Ein paar Fehler, aber im ganzen sehr schön geschriebn!Klingt wie die Einleitung zu einem Stalker Sequel!

Nach dem er abgedrückt hat findet er sich seltsamer Weise am Leben in einem unterirdischen Labor und das Spiel beginnt
smile.gif
 
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