Koom
Quest-Mob
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"Äh, ja... sauspektakulär. Das hat Ensidia ja schon in der Beta 2005 geschafft undzo. Ihr seids ja voll shice undzo." Sowas hört man öfter auf dem bzw. über den Server Forscherliga auf Seite der Horde. Und irgendwie neige ich dazu, das rechtfertigen und erklären zu müssen, warum das so ist.
Fangen wir mal an, wie der Ist-Zustand für die meisten Pro-Raider ist, die jede Instanz und jeden Encounter so 1-2 Wochen nach den absoluten Psycho-Raids wie Ensidia, Method oder Premonition schaffen. In der Regel sind das prall gefüllte PVP-Server, man hat meistens 1.000 und mehr Spieler, die ihre Zeit (dank Schüler- oder Studentenstatus, teilweise sicher auch weil sie arbeitslos sind) vollkommen frei einteilen können und diese zum Großteil in WOW verbringen. Man hat also eine prima Auswahl an Leuten, die es entweder bringen oder eben nicht. Es gibt eine ständige Konkurrenzsituation und kann Leute, die einfach wochenlang nur unregelmässig erscheinen oder scheiße bauen, einfach kicken. Der nächste Bewerber steht meist bereit.
Auf dem RP-PVE-Server Forscherliga ist das nun nicht so. Zwar hat man auch dort abends reichlich aktive Spieler, aber Raidambitionen haben davon nur wenige. Und die, die es haben, verfügen meist aus beruflichen oder privaten Gründen nicht über die Zeit, um jeden Abend online zu sein und vielleicht tagsüber auch noch ElitistJerks & Co. auszubaldowern. Auf einem so kleinen Server hat man meistens nicht mal Raidgilden, da dort überwiegend Gilden als RL-Freunde-Zusammenschlüße entstehen (wie meine Gilde) oder ein RP-Projekt ist (wie diverse Trollstämme etc.). Eine Schlachtgruppe bildet sich dort also aus zahlreichen Gilden und Einzelspielern, organisiert über einen Ingame-Channel, TS und Forum. Und da man kaum 30 Spieler findet (insgesamt sicher schon, aber selbst dort haben wir 5-10 Schlachtgruppen, die 25er Raids veranstalten), die an jedem Raidtag zu 100% können und gleichzeitig auch noch die richtigen Klassen haben, muss man sich meistens einen Spielerpool von 40-50 Mann zulegen, damit man jeden Raidtag ein stabiles, starkes Setup bringen kann.
Für meinen Raid, den "Rand des Wahnsinns", gilt zudem, das wir uns wie ein Profi-Gelegenheitsspieler-Raid sehen. Wir haben 3 Raidtage die Woche, wovon 2 Raidtage unter der Woche sind und 3 Stunden lang sind. Damit man trotzdem nicht gnadenlos hinterherhinkt gilt es, sich gut zu organisieren, sich gut vorzubereiten und vorzuarbeiten. Und die Leute unterstützen, sowohl mit Buffs als auch mit Theorycraft und praktischer Hilfe, die eben nicht das Niveau erreichen, das man benötigt. So etwas erfordert Geduld, aber es sorgt auch dafür, das der Haufen stabiler bleibt als viele "GOGOPULLEN"-Powerraids, die oftmals eine Halbwertzeit von weniger als einem halben Jahr haben.
Das ist die Situation auf der Forscherliga-Hordeseite. Der ein oder andere wird darüber vielleicht lachen, aber uns macht es so Spaß. Wir haben stets eine gute Stimmung, verbringen auch neben den Raids viel miteinander und freuen uns über gelungene Encounter herzlicher als es vielleicht woanders der Fall ist. Sicherlich gibt es auch bei uns immer wieder Leute, die der Hafer sticht und gerne mal ein Ensidia-Light probieren würden - aber andererseits wissen sie auch, das sie es bei uns sehr gut haben und nette Leute als Gemeinschaft arbeiten. Wer schon mal in den "typischen" Raids unterwegs war, kennt sicherlich das sticheln und hacken, das dort unter den Klassen häufig herrscht. Und das es dort sehr viel kürzere Zündschnüre gibt, wenn mal was nicht richtig läuft. Man verlässt auch schneller mal den Raid, den den "besseren Raid" gibt es ja eh gleich nebenan.
Fangen wir mal an, wie der Ist-Zustand für die meisten Pro-Raider ist, die jede Instanz und jeden Encounter so 1-2 Wochen nach den absoluten Psycho-Raids wie Ensidia, Method oder Premonition schaffen. In der Regel sind das prall gefüllte PVP-Server, man hat meistens 1.000 und mehr Spieler, die ihre Zeit (dank Schüler- oder Studentenstatus, teilweise sicher auch weil sie arbeitslos sind) vollkommen frei einteilen können und diese zum Großteil in WOW verbringen. Man hat also eine prima Auswahl an Leuten, die es entweder bringen oder eben nicht. Es gibt eine ständige Konkurrenzsituation und kann Leute, die einfach wochenlang nur unregelmässig erscheinen oder scheiße bauen, einfach kicken. Der nächste Bewerber steht meist bereit.
Auf dem RP-PVE-Server Forscherliga ist das nun nicht so. Zwar hat man auch dort abends reichlich aktive Spieler, aber Raidambitionen haben davon nur wenige. Und die, die es haben, verfügen meist aus beruflichen oder privaten Gründen nicht über die Zeit, um jeden Abend online zu sein und vielleicht tagsüber auch noch ElitistJerks & Co. auszubaldowern. Auf einem so kleinen Server hat man meistens nicht mal Raidgilden, da dort überwiegend Gilden als RL-Freunde-Zusammenschlüße entstehen (wie meine Gilde) oder ein RP-Projekt ist (wie diverse Trollstämme etc.). Eine Schlachtgruppe bildet sich dort also aus zahlreichen Gilden und Einzelspielern, organisiert über einen Ingame-Channel, TS und Forum. Und da man kaum 30 Spieler findet (insgesamt sicher schon, aber selbst dort haben wir 5-10 Schlachtgruppen, die 25er Raids veranstalten), die an jedem Raidtag zu 100% können und gleichzeitig auch noch die richtigen Klassen haben, muss man sich meistens einen Spielerpool von 40-50 Mann zulegen, damit man jeden Raidtag ein stabiles, starkes Setup bringen kann.
Für meinen Raid, den "Rand des Wahnsinns", gilt zudem, das wir uns wie ein Profi-Gelegenheitsspieler-Raid sehen. Wir haben 3 Raidtage die Woche, wovon 2 Raidtage unter der Woche sind und 3 Stunden lang sind. Damit man trotzdem nicht gnadenlos hinterherhinkt gilt es, sich gut zu organisieren, sich gut vorzubereiten und vorzuarbeiten. Und die Leute unterstützen, sowohl mit Buffs als auch mit Theorycraft und praktischer Hilfe, die eben nicht das Niveau erreichen, das man benötigt. So etwas erfordert Geduld, aber es sorgt auch dafür, das der Haufen stabiler bleibt als viele "GOGOPULLEN"-Powerraids, die oftmals eine Halbwertzeit von weniger als einem halben Jahr haben.
Das ist die Situation auf der Forscherliga-Hordeseite. Der ein oder andere wird darüber vielleicht lachen, aber uns macht es so Spaß. Wir haben stets eine gute Stimmung, verbringen auch neben den Raids viel miteinander und freuen uns über gelungene Encounter herzlicher als es vielleicht woanders der Fall ist. Sicherlich gibt es auch bei uns immer wieder Leute, die der Hafer sticht und gerne mal ein Ensidia-Light probieren würden - aber andererseits wissen sie auch, das sie es bei uns sehr gut haben und nette Leute als Gemeinschaft arbeiten. Wer schon mal in den "typischen" Raids unterwegs war, kennt sicherlich das sticheln und hacken, das dort unter den Klassen häufig herrscht. Und das es dort sehr viel kürzere Zündschnüre gibt, wenn mal was nicht richtig läuft. Man verlässt auch schneller mal den Raid, den den "besseren Raid" gibt es ja eh gleich nebenan.