Schatten der Verderbnis

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Master of Books

Guest
Also ich fang dan gleich mal mit dem ersten Teil des ersten Kapitels an:

Im fahlen Mondlicht ähnelte Shattrath eher einer Stadt des Schattens, als einer Stadt des Lichts. Wenige trauten sich auf die Straßen. Die Wenigen die es taten waren die Milizen der Aldor und der Seher, die über die Stadt, wie eine Mutter über ihr Neugeborenes wachten. Doch selbst sie würden den nähernden Schatten nich abwehren könne, Den Schatten der Verderbnis!

KAPITEL 1
Mit eiligen Schritten durchquerte der junge Draenei-Rekrut, Taylon der Aldor die Halle des Lichts. In seinen Armen lag ein lockerer Stoß Papier den, er in aller Frühe bei den Frontkurieren bei Allerias Posten abgeholt hatte. Nach einigen Minuten erreichte er endlich den Aufzug, der ihn sicher zu dem Hauptquartier der Aldor brachte.

Einen ganzen Nachmittag war er bei den beiden Männer im Frontlager geblieben, hatte gescherzt, gerredet und zugehört. Aber auch diese Idylle konnte die dunkelen Gedanken in seinem Kopf nicht überschatten. Er war ein Rekrut bei den Aldor, das hieß dass er nach der Grundausbildung entweder zum Wachdienst in der Stadt oder zum Kriegsdienst an die Front im Schattenmondtal oder am Sonnenbrunnen geschickt werden würde. Aber völlig egal an welcher Front er kämpfen würde, die Lebenserwartung stand überall gleich schlecht.

Mit einer säuerlichen Miene betrat Taylon die Plattform, die sich dank einer Netherschwebevorrichtung von alleine in die Luft erhob. Beim ersten Mal hatte sich Talon sich übergeben und hatte felsenfest geschwört diesen Aufzug nie wieder zu betreten. Schon eine Woche später war er damit wieder gefahren.

Mit einem leisen mechanischen Knacken hakte sich die Plattform am oberen Ende des Aufzugs wieder ein, so das die Passagiere die Aldorhöhe betreten konnten. Rasch begrüßte er die Aufzugswachen mit einem freundlichen Gruß, bevor er eilig den prächtigen Tempelbau betrat. Ihn erwartete bereits sein Vorgesetzter General Wrast, ein ziemlich mürrischer Draenei.

"Rekrut," begrüßte der General, Taylon, "Was hab ich ihnen aufgetragen?"
"Die Berichte von den Späher aus Allerias Posten zu holen, Sir! Auf schnellstem Wege, Sir!"sagte Taylon uns spürte wie er errötete. "Und sie waren 8 Stunden weg!"zischte der General und entriss Taylon den Stapel Papiere. "Sie genießen wohl die Freiheit, die Welt ausserhalb von Shattrath. Aber so etwas wird in meiner Kompanie nicht zugelassen!" brüllte der General und blickte Taylon wutentbrannt an. Dann wandte er seinen Blick auf den Papierstapel. Einige Augenblicke schwieg der General und blätterte die Seiten des Berichts durch und sagte dann ruhig, aber mit Autorität in der Stimme: "Sie werden mit 30 Mann unserer Kompanie, die Soldaten auf der Höllenfeuerhalbinsel unterstützen! Ruhen sie sich aus, lassen sie ihre Rationen auffüllen und dann kommen sie morgen früh zum Stadteingang!" Taylon nickte und verließ den Tempel und trat in die Kühle der Nacht...

Fortsetzung folgt...

Bitte um eure Verbesserungsvorschläge und eure offene und ehrliche Meinung!
 
Ein Kommafehler sowie eine Wortwiederholung von "sich".
Ich mag die detailierten Beschreibungen, erinnert mich ein wenig an Kafka, wenn auch noch nicht so ausgeprägt. Ansonsten schöner Anfang aber für meinen Geschmack viel zu kurz, als dass man es wirklich Kapitel nennen darf
wink.gif
 
Liest sich ganz gut... und sind schon ein paar lustige (also gute nicht falschverstehen ^^) Sätze drin!
Besonders gefällt mir die Stelle mit dem Behüten des Neugeborenen!
dance.gif

ansonsten kann ich mich nur Fischbrot anschließen:
für das erste Kapitel ist es wirklich zu kurz...
Naja bis dahin
freue mich schon auf die Fortsetzung!
MfG Sire Zorgan
 
Und nun der zweite Teil (und letzten Teil) des ersten Kapitels:

Am nächsten Morgen wachte Taylon früh auf. Früh genug auf um den Sonnenaufgang über Shattrath sehen zu können. Er liebte diesen Anblick. Oft stand er früher auf um diese Spektakel der Natur zu sehen. Die anderen Rekruten im Schlafsaal verstanden Taylons Verbundenheit zur Natur nicht. Sie verstanden es einfach nicht die Schönheit dieses Anblickes, der von den alten Göttern gemacht war zu verstehen und zu würdigen. Als sich Taylon an das, in die Wand eingelassene "Guckloch", denn das Wort Fenster passte gar nicht zu diesem winzigen Ausguck, stellte, rollte ihm eine Träne über die Wange. Er würde die friedfertige Welt Shattraths verlassen um den Frieden eines anderen Ortes zu sichern. Doch zu welchem Preis? Natürlich bestand die Chance, dass er überleben würde, aber wie hoch war diese Chance? Seine Träne wegwischend trat Taylon vom Guckloch weg und lief, die Schultern hängenlassend zur Rüstkammer.

Mit einem Kopfnicken begrüßte Taylon den Waffenmeister Kartosh. und reichte ihm, seinen leerem Vorratsbeutel. "Hier, Taylon!"sagte der Waffenmeister, ein guter Freund von Taylon und reichte ihm einen Beutel mit Feldüberlebenstränken, Heilsalben und Rationen. Kopfnickend nahm Taylon den Beutel und fragte dann niedergeschlagen: "Bist du schon mal dort gewesen? Am Portal, meine ich?" Kartosh blickte Taylon besorgt an und fragte:"Sie versetzen dich doch nicht etwa an die Front, oder? Das ist doch sinnlos so ein "Frischfleisch" wie eure Kompanie an die Front zu schicken!" Taylon blickte Kartosch ernst an und sagte:"Ich muss gehen! Es hat doch keinen Sinn sich zu wiedersetzen. Unsere Soldaten an der Front brauch unsere Verstärkung! Und wenn du besorgt um mich bist, dann melde dich doch freiwillig und komm mit!" Kartosh ließ seine Faust auf den Tisch donnern und sagte:"Natürlich werde ich mitgehen! Verflucht nochmal, ich werde dich beschützen!" Taylon grinste und nahm sich ein Schwert, Schild und Gürtel von einer Wandhalterung und band sie sich um. "Der General erwartet uns in knapp 2 Stunden an der Stadtgrenze!"sagte Taylon zu Kartosh währrend er sich ein Gewehr, inklusive eines Munitionsbeutel von der Wand nahm und auf seinem Rücken befestigte. "Bis dann!" und mit einem Grinsen verließ Taylon die Waffenkammer.

In eine schwere Plattenrüstung gekleidet traf Taylon am Treffpunkt ein. Die Meisten seiner Kompanie waren bereits dort und begrüßten ihn knapp. Zu seiner Freude war auch Kratosh unter den Wartenden. Nach einiger Zeit des Wartens traf auch der General mit dem Rest der Kompanie ein. "Kämpfer der Aldor," begann der General, "ihr werdet nun auf brechen um gegen die Dämonen der brennenden Legion zu kämpfen und unsere Position auf der Höllenfeuerhalbinsel zu sichern. Also mit den Worten meiner Vorväter: SCHICKT DIESE BASTARDE ZUR HÖLLE!" Die Soldaten schrien und brüllten aus voller Kraft. Langsam setzte sich die Kompanie in Bewegung, entweder in den Sieg oder in den Tod...

Fortsetzung folgt...
 
Die Geschichte ist gut. Nur würde ein Mitglied der Aldor nicht so "Salopp" denken wie dein Charakter
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Zu Fischbrot:

Kafka ist die Schrecklichste Waffe die es im deutschsprachigen Raum gibt... Der Junge ist Gift für die Ohren...
 
Ui, da scheint sich ja die Meinung meiner Mitmenschen zu bestätigen, ich sei schwerhörig. Und jetzt weiß ich auch endlich wer Schuld ist- finde Kafka nämlich göttlich!
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Der Anfang der Geschichte ist wirklich gut, hoffentlich wird sie fortgeführt...
 
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