Nach dem Ende des Krieg des Zorns, der Niederlage Morgoths und dem Ende des Ersten Zeitalter wurde jenen Menschen, die den Elben in ihrem Kampf gegen Morgoth beigestanden hatten, von den Valar die Insel Númenor geschenkt, die zwischen Mittelerde und Aman lag. Ihre Lebensspanne, die bisher ca. 70 Jahre betragen hatte, wurde um viele Jahre verlängert und ihnen wurde ein Leben frei von Krankheiten gegönnt.
Im Dritten Zeitalter wurden die Nachkommen jener Númenórer, die nach dem Untergang Númenors die Reiche Arnor und Gondor in Mittelerde gründeten, als Dúnedain bezeichnet.
Nach dem Fall von Arnor und Arthedain verstreuten sich die Dúnedain in alle Himmelsrichtungen. Der Großteil der Dúnedain zog in die Gebiete südlich von Bruchtal, während kleine Teile der Population sich in Westeriador vom Rest der Welt abwendeten. Die Dúnedain des Nordens wurden von nun an Waldläufer gennant.
[bearbeiten] Körperliche Eigenschaften
Die Dúnedain sind große, starke Menschen. Sie haben helle Haut und in der Regel schwarze oder braune Haare und graue Augen. Männer werden ca. 1,95m groß und etwa 100 kg schwer. Frauen hingegen werden nur ca. 1,75m groß und etwa 70 kg schwer. Die Dúnedain werden ungefähr 100 bis 300 Jahre alt. Herausragend durch seine Größe war selbst unter den Dúnedain Elendil, genannt der Lange, der sagenhafte 2,40m gemessen haben soll.
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